DE338595C - Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen - Google Patents

Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen

Info

Publication number
DE338595C
DE338595C DE1920338595D DE338595DD DE338595C DE 338595 C DE338595 C DE 338595C DE 1920338595 D DE1920338595 D DE 1920338595D DE 338595D D DE338595D D DE 338595DD DE 338595 C DE338595 C DE 338595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frames
reinforcement
reinforced concrete
procedure
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920338595D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROUENNAISE DE NAVIRES EN CIMEN
Original Assignee
ROUENNAISE DE NAVIRES EN CIMEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROUENNAISE DE NAVIRES EN CIMEN filed Critical ROUENNAISE DE NAVIRES EN CIMEN
Application granted granted Critical
Publication of DE338595C publication Critical patent/DE338595C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/14Hull parts
    • B63B3/16Shells
    • B63B3/20Shells of double type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B5/00Hulls characterised by their construction of non-metallic material
    • B63B5/14Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of concrete, e.g. reinforced
    • B63B5/16Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of concrete, e.g. reinforced monolithic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2231/00Material used for some parts or elements, or for particular purposes
    • B63B2231/60Concretes
    • B63B2231/64Reinforced or armoured concretes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen, durch das dem Schiffe große Widerstandsfähigkeit bei völlig gleichmäßig fortlaufender Oberfläche gegeben wird.
  • Nach dem Verfahren werden zuerst die Spanten hergestellt und in einem Rahmenwerk aufgehängt. Dann wird eine Metallnetzbewehrung aufgebracht und mit den Spanten verbunden, und schließlich werden die Wände in einer Verschalung gegossen, die an der Bewehrung aufgehängt ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i ist ein schematischer Querschnitt eines im Bau begriffenen Fahrzeuges und zeigt den Tragrahmen. Die Fig. 2 und 3 beziehen sich. auf die Herstellung der Spanten. Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Bewehrung einer mit der Gießverschalung ausgerüsteten Wand, und Fig. 5 ist eine Aufsicht dazu.
  • Die Seitenwände haben Zellaufbau. Boden und Brücke werden durch Verlängerung der Außenwand gebildet, aber es kann die Innenwandung sowohl über den Boden wie auch. über die Brücke des Schiffes erstreckt werden.
  • Nach Fig. i werden zur Aufnahme der Metallbewehrung der Außenwand und der Wegerung die Spanten A an einem Rahmen B aufgehängt und unten durch Stücke C vereinigt, die die Schiffsschablone vervollständigen. Die Aufhängung geschieht am oberen Ende durch längsregelbare Mittel, so daß eine .genaue Einstellung leicht zu erzielen ist. Um die Spanten gegen Verschiebung bei geringeren Beanspruchungen zu verhindern, sind sie zweckmäßig durch irgendeine beliebige behelfsmäßige Verspreizung zu verbinden.
  • Um die Spanten schnell :aufzubauen und die notwendigen metallischen Verbindungsmittel leicht an den Spantenflächen anzuordnen; ist folgende sehr einfache Anordnung getroffen.
  • Die Spanten werden ,auf :ebenen Böden, wie sie bei u in Fig. 2 und 3 dargestellt sind, verlegt. Man bestimmt den Betoniumriß durch ` Latten b, die auf dem Boden befestigt werden, und läßt zwischen ihnen den, zur Aufnahme des Spantes erforderlichen. Raum. Die Dicke der Latten entspricht derjenigen, die man zwischen den Eisen und der äußeren Betonfläche haben will.
  • Auf diesen Latten b ordnet man Einschubleisten c an und vernagelt sie auf den Latten. Ihre Dicke entspricht derjenigen der Bewehrungsdrähte. Diese Einschubleisten halten die ersten Querglieder d der Bewehrung, die senkrecht zur Hauptrichtung der Spanten verlegt werden und mit ihren äußeren weit über die Latten b hinausragenden Enden zwischen den Einschubleisten c gehalten werden.
  • Ist so das erste Netz verlegt, so setzt man auf die Stücke b einen Lattenrahmen e von gleicher Form wie vorher, dessen Dicke dem Abstand zwischen zwei Bewehrungen entspricht. Innerhalb des Verschalungsrahmens e ordnet man die Längsbewehrungen f an und läßt sie an ihren Enden über die Bewehrung d hinausgehen. Dann legt man auf die Teile e eine zweite Reihe von Querbewehrungen h und Längsbewehrungen i gleich der erst beschriebenen Reihe.
  • Genügen vier Netze dieser Art - und das ist der gewöhnliche Fall -,. so beendet man die Verschalung durch Stücke j, die den Teilen b entsprechen, und füllt dann mit Zementmörtel aus.
  • Das Gießen geht ohne Schwierigkeit vor sich. Die Einschuhleisten dichten die Höhlungen_ zwischen den Bewehrungen-d und h ein und derselben Schicht ab. Nach dem Abbinden entfernt man die Latten b, c, j leicht, indem man die überstehenden Enden der Be-Wehrungen d und h etwas verdreht.
  • Die hängenden und durch die Stücke C geschlossenen Spanten stellen einen festen und genauen Rahmen für den herzustellenden Schiffsrumpf dar und sind auf der ganzen Fläche zugänglich. Es ist also außerordentlich einfach, die die Bewehrungen des Schiffskörpers bildenden Drähte und Eisen anzubringen und zu verlegen.
  • - Man verlegt zuerst die vollständige Außenbewehrung des Schiffsrumpfes und diejenige des Bodens, indem man vorher zugerichtete, aus fortlaufenden Gliedern bestehende Metallnetze verwendet. Diese Netze nehmen von selbst eine regelmäßige Krümmung an.
  • Die Netze werden mit den Verbindungsteilen der Spanten verbünden. Bei E in den Fig. q. und 5 sieht man einen Teil der Schiffswand. Die Verlängerungen d, h der Bewehrungen der Spanten A sind umgeschlagen und treten durch die senkrechten Bewehrungen h und E hindurch und über die Längsbewehrungen 1. Auf diese Weise werden die Netze ahne Stützung oder besondere Mittel vollständig befestigt. Nach diesem Arbeitsgange stellt man die Verschalung her, die den ununterbrochenen Guß der so erzeugten Schiffsaußenwand und die vollständige Verbindung mit den Verbindungsteilen der Spanten erlaubt. Am Boden wird diese Verschalung durch Streben D gestützt, die in üblicher Weise angeordnet werden.
  • An der Schiffswand besteht die Verschalung aus Latten in, die durch Eisen oder Holzstücken gehalten werden. Diese Stücke werden mit der Bewehrung durch Verbindungsdrähte oder Stangen o derart verbunden, daß genügend Raum für den zwischen Bewehrung und Außenfläche anzuordnenden Beton, vermehrt um die Stärke der Latten in, verbleibt.
  • Wenn es die Dichtigkeit des benutzten Stoffes erlaubt, so braucht man nur eine einzige Verschalung auf einer der Flächen anzuordnen. Gießt man das Verbindungsmittel ein, so beginnt man zuerst mit dem Boden und geht dann zur ,Außenwandung über. Hierauf richtet man die Bewehrung der Innenwandung f her und verbindet sie auf die für die Außenwandung angegebene Weise mit den Bewehrungen der Spanten und des Bodens mittels der zu diesem Zwecke vorgesehenen Verbindungsmittel.. -Die - zwischen. den Spanten vorgesehenen Holzstücke C sind jetzt überflüssig und werden daher entfernt. Man gießt die Innenwandung nach denselben Verfahren wie für die Außenwandung: Dann verlegt man die Bewehrung der Brücke und beläßt beim Gießen Mannlöcher, um zu jeder zwischen zwei Spanten und der Innen-und Außenwand liegenden Zelle Zutritt zu ermöglichen.
  • Ist das Schiff fertig; so läßt man es um einen Punkt seines Kieles kippen, um ihm die für den Ablauf nötige Neigung zu geben. Diese Kippung ist infolge der großen. Festigkeit möglich.
  • Bei dem beschriebenen Verfahren wird jeder Stützrahmen für die Verschalung vermieden, und man kann den verwendeten Tragrahmen für mehrere Schiffe benutzen. Man erhält für die Böden fortlaufende Formen, indem man selbsttätig ununterbrochene Flächen erzielen kann.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in dem völligen und leicht erzielbaren Gleichlauf der beiden Wände, die sehr kräftig miteinander verbunden sind und ein Gesamtgebilde großer Steifigkeit darstellen, das starken Schubbeanspruchungen in verschiedenen Richtungen widerstehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die Spanten hergestellt und in einem Rahmenwerk aufgehängt werden, daß dann die Metallnetzbewiehrung aufgebracht und mit den Spanten verbunden wird und daß schließlich die Wände in einer Verschalung gegossen werden, die an der Bewehrung aufgehängt@ist.
DE1920338595D 1917-07-05 1920-01-01 Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen Expired DE338595C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR338595X 1917-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE338595C true DE338595C (de) 1921-06-23

Family

ID=8891599

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920338595D Expired DE338595C (de) 1917-07-05 1920-01-01 Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE338595C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69126314T2 (de) Hohle fussbodenplatte mit armierten beton mit zweidimensionaler struktur
DE2503742A1 (de) Verfahren zur herstellung von armierungsteilen und nach dem verfahren hergestellter teil
DE3003446A1 (de) Verfahren zur herstellung von tragenden waenden, decken o.dgl. und hohlbauelement zur durchfuehrung des verfahrens
DE598730C (de) Bauverfahren unter Verwendung von werkstattmaessig hergestellten Bauteilen
DE338595C (de) Verfahren zum Bau von Eisenbetonschiffen
DE631553C (de) Verfahren zur Herstellung von traegerlosen Eisenbetondaechern
DE2246441A1 (de) Gebaeudekonstruktion
DE606253C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindeckenbalken
DE1659045B1 (de) Bewehrungskorb zur Aussteifung von duennen Stahlbetonfertigbauplatten
DE2037690C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines als bleibende Schalung für eine Stahlbetondecke dienenden Schalungselements
DE560333C (de) Deckenbalkenhohlstein
DE853954C (de) Decke mit Scharen von sich kreuzenden Deckenbalken
DE638584C (de) Aus zwei durch ein Drahtnetz oder Bewehrungseinlagen beliebiger Art bewehrten Wandschalen bestehende Wand sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung derselben
DE1684213A1 (de) Verfahren zur Errichtung eines Bauwerkes
DE2142188A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Rohbauwerken und Wandbauteile für derartige Bauwerke
DE365694C (de) Bedachung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE811402C (de) Wand-, Boden- und Dachkonstruktion
DE2616970B2 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung einer Schlitzwand in Fertigteilverbundkonstruktion
AT77438B (de) Schalungskörper für Betondecken und Betonfachwände.
DE338014C (de) Verfahren zum schalungslosen Herstellen von Eisenbetonschiffen
CH464479A (de) Verfahren zum Herstellen von Wänden aus Beton
DE726753C (de) Decke aus vorher gefertigten Hohlsteinbalken
DE523058C (de) Verfahren zur Herstellung von raumumschliessenden Bauteilen, wie Waenden, Decken u. dgl.
DE821264C (de) Staehlerner Deckentraeger, vorzugsweise Gittertraeger
AT155541B (de) Schalenförmige Eisenbeton-Tragbalken und aus diesen hergestellte Decke für Bauwerke.