DE338490C - Verfahren zum verlustlosen Einschmelzen von Zink oder Zinkabfaellen unter einem organischen Stoff - Google Patents

Verfahren zum verlustlosen Einschmelzen von Zink oder Zinkabfaellen unter einem organischen Stoff

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DE338490C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
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Description

  • Verfahren zum verlustlosen Einschmelzen von Zink oder Zinkabfällen unter einem organischen Stoff. Das Einschmelzen von Zink oder von Abfällen des Zinks, wie sie in der Praxis durch die Verwendung von Zinkblech oder Zinkgußstücken gegeben sind, bietet erhebliche Schwierigkeiten und ist mit verhältnismäßig großen Verlusten verknüpft. Die bei den Klempnern vorkommenden Zinkabfälle bestehen meist aus dünnem Zink, ebenso auch die Abfälle aus Altzink von Kandelrohren, Badewannen usw., die oft mit Ölfarbe, Ruß usw. verunreinigt sind.
  • Die Verluste, die, abgesehen von den genannten Verunreinigungen, wie Farbe, Ruß usw., hauptsächlich darauf beruhen, daß das verhältnismäßig dünne Zink sich sehr stark oxydiert, sind derartig groß, daß man bei den vielen Verwendungsarten des Altzinks oft sich die Mühe des Einschmelzens nicht nimmt, weil ein Vorteil gegenüber der Verwendung des Rohzinks nicht recht zur Geltung kommt, obwohl das Altzink chemisch viel reiner ist, hauptsächlich was den Eisengehalt betrifft. Selbst der Umstand, daß das Altzink durch Lötstellen mit Zinn einen kleinen kommerziellen Vorteil besonders bei Verwendung für Verzinkereien bietet, reicht nicht aus, um das Einschmelzen von Altzink @ nach dem üblichen Verfahren zu empfehlen.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, Metallabfälle in einer organischen, in der Nähe des Schmelzpunktes des Zinks (4rg°) siedenden Flüssigkeit vorzunehmen. Eine solche ist beispielsweise Paraffin, das bei etwa 4z2° siedet, - also um einige Grade tiefer als Zink schmilzt. Versucht man aber Zink in siedendem Paraffin zu schmelzen, so gelingt dies selbst nach stundenlanger Erhitzung nicht. Dies beruht, wie bereits angedeutet, nur darauf, daß der Siedepunkt des Paraffins, wie es im Handel vorkommt, und der bei verschiedenen Paraffinsorten etwas schwankt, immerhin nicht ausreicht, um das um wenige Grade höher schmelzende Zink zum Schmelzen zu bringen.
  • Man erreicht dies aber nach vorliegender Erfindung in vollendeter Weise dadurch, daß man den Schmelzpunkt des Zinks um einige Grade durch Legierung mit anderen Metallen herunterdrückt. Dies kann man z. B. durch folgenden überraschenden Versuch zeigen: Bringt man Abfälle von Handelszink in ein Reagensglas, setzt Paraffin hinzu und erhitzt mit der Gasflamme, so tritt beim Sieden des Paraffins ein Schmelzen des Zinks nie ein. Bringt man hierzu ein Körnchen einer Zink-Aluminium-Legierung, die etwa 5 Prozent Aluminium enthält und die selbst bei 385 ° schmilzt, so schmilzt dieses sofort und bewirkt durch seine Legierungsfähigkeit mit dem zugegebenen Zink rasch dessen Schmelzung. Gibt man weitere Mengen von Zink hinzu, so schmilzt dies ebenfalls, selbst dann noch, wenn der in der ursprünglich zugegebenen Legierung von Zinkaluminium vorhandene, den Schmelzpunkt erniedrigende Gehalt von Aluminium immer kleiner wird. Praktisch gelingt es leicht, die zwanzigfache Zinkmenge der zur Einleitung des Schmelzens benutzten Zinklegierung zum Einschmelzen zu bringen. Es kommt eben hierbei der Umstand in Betracht, daß ein gewisser Temperaturzwischenraum zwischen dem Boden des Gefäßes und dem über dem Zink geschichteten Paraffin stattfindet.
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    werden, die "einen`"`eriri'geren Schmelzpunkt
    als Zink hat, wie z. B. eine Legierung von Zink mit Kadmium, Zinn, Magnesium usw. Das Praktischste dürfte aber Aluminium sein, da dieses am billigsten ist und ein geringer Gehalt von Aluminium das Enderzeugnis für viele Verwendungsarten, z. B. für Verzinkereien, besonders %mpfehlenswert macht. Naturgemäß können auch Gemische von Legierungen Anwendung finden. Bei dem gekennzeichneten Verfahren, Zinkabfälle unter einer siedenden Schicht eines organischen Stoffes einzuschmelzen, sind die Vorteile die, daß erstens das Einschmelzen ohne jeden Verlust von metallisch vorhandenem Zink stattfindet; zweitens, daß eine Bildung von Hartzink, d. h. eine Vermehrung des Eisengehaltes des 'einzuschmelzenden Zinks vollkommen ausgeschlossen ist. Der letztere Vorteil beruht darauf, daß eine den Schmelzpunkt des Zinks wesentlich überschreitende Temperatur durch das darüber siedende Paraffin von selbst unmöglich gemacht ist.
  • ' Die Verunreinigungen, die an dem Zink hängen, können, soweit sie nennenswert in Betracht kommen, wie z. B. Ölfad e, Ruß usw., zweckmäßig durch geeignete Vortehandlung entfernt werden. Geringfügige Oxyd-nen;en sammeln sich allmählich in dem siedenden organischen Stoff an und können durch Filtrieren von Zeit zu. Zeit entfernt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum verlustlosen Einschmelzen von Zink oder Zinkabfällen unter einem organischen Stoff, dadurch gekennzeichnet; daß man den Schmelzpunkt des Zinks durch geringfügige Zusätze anderer Metalle oder vorher hergestellter Legierungen von Zink mit Aluminium, Kadmium, Zinn usw., die d=e Eigenschaft haben, den Schmelzpunkt des reinen Zinks herunterzudrücken, um so viele Grade erniedrigt, daß der Siedepunkt des organischen Stoffes, z. B. des Paraffins, zum Schmelzen des Zinks ..ausreicht.
DE1916338490D 1916-04-29 1916-04-29 Verfahren zum verlustlosen Einschmelzen von Zink oder Zinkabfaellen unter einem organischen Stoff Expired DE338490C (de)

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