DE338397C - Geheimkamera - Google Patents

Geheimkamera

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DE338397C
DE338397C DE1919338397D DE338397DD DE338397C DE 338397 C DE338397 C DE 338397C DE 1919338397 D DE1919338397 D DE 1919338397D DE 338397D D DE338397D D DE 338397DD DE 338397 C DE338397 C DE 338397C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B29/00Combinations of cameras, projectors or photographic printing apparatus with non-photographic non-optical apparatus, e.g. clocks or weapons; Cameras having the shape of other objects

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

Kameras in Form von Feldstechern; bei denen das Objektiv gegenüber der Platte einstellbar ist, sind bekannt. Diese enthalten jedoch nur einfachere Objektive mit einer fest eingebauten Blende. Durch die Vorrichtung nach der Erfindung soll nun die Verwendung lichtstarker Objektive mit Irisblende, durch die in der letzten Zeit die kleinen Plattengrößen so überaus großen Aufschwung genom- men haben, ermöglicht werden und trotz der Verstellung des Objektivs für jede beliebige Entfernung des aufzunehmenden Gegenstandes die Irisblendeneinstellung wie auch die Verschlußauelösung in jeder Einstellage vor sich gehen können. Dies ist dadurch erreicht, daß Irisblende und Lamellenverschluß bei Vornahme der Objektiwerschiebung mit ihren in der Kamera festliegenden Antriebsvorrichtungen in Verbindung bleiben.
äo Die Erfindung ist zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt:
Fig. ι den mittleren Querschnitt,
Fig. 2 den mittleren Längsschnitt,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Kamera oberhalb des Objektivs,
Fig. 4 die Belichtungsvorrichtung,
Fig. 5 und 6 die Lamellen- und Blendenringverschiebung gegenüber den sie bewegenden, festlagernden Teilen.
Das äußere Gehäuse der Kamera besteht aus den beiden Seitenteilen 1 und 2 und dem gebogenen Mantel 3, der vorn in seinem gerundeten Teil von der Belichtungsöffnung durchbrochen ist. Zusammengehalten werden diese Teile durch die inneren Gestellbleche 4, 5, 6, 7, an denen auch der eigentliche Kamerakörper 8 befestigt ist, der die Form eines Pyramidenstumpfes zeigt und mit einem Rohrstutzen 9 versehen ist. Zwischen den Gestellblechen 4 und 5 bewegt sich auch die Standarte 10, die mittels der Zahnstange 11 und des von außen zu betätigenden Triebstückes 12 in der Richtung der optischen -Achse verschoben werden kann. Sie trägt in ihrem senkrechten Teile das über den Rohrstutzen 9 greifende Rohr stück 13, in dem der Objektivteil 14 mit Irisblende und Lamellenverschluß befestigt ist. Die Blende wird durch den gezahnten Ring 15 bewegt, der in den an einem Lappen des Gestellbleches 5 befestigten Trieb 16 greift. In diesen Trieb greift auch der gezahnte Kreisausschnitt 17, der von außen durch den zu einem falschen Objektiv ausgebildeten Drehkörper 18 bewegt werden kann. Wie in Fig. 6 durch die punktierten Linien angegeben, erfolgt diese Blendenbetätigung stets in gleicher Weise bei jeder Entfernung von der Platte, in die das Objektiv zwecks Naheinstellung (punktierte Linie in Fig. 2) verschoben wird, da die Zähne des Ringes 15 dabei in der Richtung der Achse des Triebes 16 hin- und hergleiten können, ohne mit ihm außer Eingriff zu kommen.
Die Lamellenbetätigung des Objektiwerschlusses erfolgt durch den Lamellenring 19, der einen seitlichen Fortsatz 20 mit einem rückwärts weisenden Fortsatz 21 hat. Dieser Fortsatz 21 greift in das gegabelte Ende 22 des Lamellenhebels 23 der eigentlichen Verschlußvorrichtung. Auch hier bleibt der Ausschlag des Lamellenringes gleich groß, ohne von der Entfernung des Objektivs von der
Platte bei Nahaufnahmeeinstellung abhängig zu sein; denn das Ubertragungsverhältnis ändert sich nicht, ob nun der Fortsatz 21 weniger (punktierte Linien in Fig. 5) oder mehr zwischen das Gabelenide 22 hineinragt.
Die Auslösevorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem von außen zu beeinflußenden Auslöser 24 (Fig. 4), einem Haupthebel 25, der mit seinem Ende 26 den Lamellenhebel 23 beeinflußt, ferner aus zwei Hemmhebeln 27 und 28, die in üblicher Weise bei Ball- und Zeitaufnahmen die Bewegung des Haupthebels 25 beeinflussen, dagegen bei Aiugeniblicksaufnahtnen durch die von außen verstellbare Regelscheibe 29 außer Tätigkeit gesetzt werden. Diese Regelscheibe, die annähernd die Form einer Malerpalette zeigt, bewegt außerdem je nach der Stellung ihrer weiter herausragenden Umfangsstellen den einen Arm des Spannhebeis 30, der die den Haupthebel 25 bewegende Feder 31 verschieden zu spannen1 und dadurch die Geschwindigkeit des Verschlusses bei Augenblicksaufnahtnen zu verändern gestattet. Alle diese Verschlußteile sind auf dem Tragblech 32 befestigt, das zwischen den Gestellblechen 6 und 7 vor dem Gestellblech 4 befestigt ist. Auf dem Gehäuseteil 1 ist noch ein aus zwei Linsen und einem unter 45 ° geneigtem Spiegel bestehender Sucher 33 angebracht, der in seinem Äußeren die Form eines FeIdstecherokulars zeigt. Zwischen den hinteren Enden der Gehäusebleche 1, 2 und 3 und dem des Kamerakörpers 8 ist ein Zwischenraum zum Einschieben einer Kassette 34 mit der lichtempfindlichen Platte 35 (Fig. 1) vorgesehten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Geheimkamera in Form eines Feld-Stechers, dessen Objektiv gegenüber der Platte einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenring (15) zur Verstellung der Irisblende auf seiner Antriebsvorrichtung (16) wie auch der den Verschlußlamellenring (1-9) beeinflussende Teil (21) auf seinem Antriebshebel (23) in der Richtung der optischen Achse verschiebbar angebracht sind.
2. Ausführungsform der Kamera nach, Anspruch 1, dadurch! gekennzeichnet, daß die Riffelungsbreite der Antriebsvorrichtung (16) für den, Irisblendenring (15) der Länge der Objektivverschiebung zwischen Null und Unendlich entspricht.
3. Ausführungsform der Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (23) mit einer winklig abgebogenen Gabel (22) versehen ist, durch welche das umgebogene Ende (21) des Fortsatzes (20) des Verschlußlamellenringes (19) hindurchgeführt ist.
Hierzu 1 blatt Zeichnungen.
DE1919338397D 1919-10-19 1919-10-19 Geheimkamera Expired DE338397C (de)

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DE338397T 1919-10-19

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DE338397C true DE338397C (de) 1921-06-18

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DE1919338397D Expired DE338397C (de) 1919-10-19 1919-10-19 Geheimkamera

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