DE337922C - Selbstschussvorrichtung mit selbsttaetiger Sicherung - Google Patents

Selbstschussvorrichtung mit selbsttaetiger Sicherung

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DE337922C
DE337922C DE1920337922D DE337922DD DE337922C DE 337922 C DE337922 C DE 337922C DE 1920337922 D DE1920337922 D DE 1920337922D DE 337922D D DE337922D D DE 337922DD DE 337922 C DE337922 C DE 337922C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Zur Sicherung von Räumen, Gebäuden und eingefriedigten Plätzen usw. gegen in verbrecherischer Absieht unternommenes Betreten, das zumeist noch gewaltsam erfolgt, werden vielfach sogenannte S elbstsehußvorrichtungen verwendet, welche entweder so eingestellt werden, daß sie den widerrechtlichen Eintritt durch einen Alarmschuß verraten oder, auch durch einen scharfen Schuß
»ο mit der Alarmierung zugleich den widerrechtlich Eintretenden in Gefahr bringen. Naturgemäß müssen derartige Vorrichtungen so eingerichtet sein, daß sie sehr leicht ausgelöst werden, und das hat wieder den Nachteil zur Folge, daß der den Apparat Benutzende beim Aufstellen sowohl als auch beim täglichen Außerbetriebsetzen leicht selbst in Gefahr kommen kann bzw. daß die Vorrichtung sich unnötigerweise entlädt.,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Selbstschußvorrichtung, welche neben einfacher Konstruktion besonders den Vorteil hat, daß sie sich beim Spannen selbsttätig sichert, und daß nach dem Entsichern ein zu erfolgendes Wiedersichern sehr leicht und unter Ausschluß jeder Möglichkeit eines unbeabsichtigten Entladens erfolgen kann.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. r die Vorrichtung in der Stellung nach erfolgtem Schuß, wobei die vordere Deckplatte abgenommen gedacht ist,
Fig. 2 die gleiche Seitenansicht, geladen, entspannt und entsichert,
Fig. 3 die andere Seitenansicht, und
Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. i.
Man erkennt aus der Zeichnung die Fußplatte α mit dem Drehzapfen b, in welchem die ganze Vorrichtung drehbar ist. Auf dem Zapfen b steckt die Fuß schiene c, an der die beiden Deckplatten d und e sitzen. Letztere tragen in dem horizontalen Drehzapfen f die eigentliche Selbstschußvorrichtung, welche um den Zapfen f vertikal, also in der Höhenrichtung, verstellt und durch eine Klemmschraube g (Fig. 3 und 4) in beliebiger Stellung festgestellt werden kann.
Die Schußvorrichtung besteht aus einer einfachen pistolenartigen Vorrichtung h mit Lauf i, dessen Patronenlager durch eine kleine drehbare Verschlußplatte k hinten abgeschlossen ist. Die vorliegende Vorrichtung ist zur Benutzung von 7 mm Lefaucheux-Patronen eingerichtet, deren Zündstift I in Fig. 3 erkennbar· ist. Auf diesen schlägt der Hahn m, der durch eine Feder η betätigt wird. Um den Hahn m in gespanntem Zustand festzuhalten, ist nicht die sonst übliche komplizierte Sperrvorrichtung verwendet, sondern der Hahn legt sich mit seinem vorderen Ende gegen einen Zapfen 0, der auf einem kurzen Hebel p sitzt. Letzterer ist durch einen Drehzapfen q mit dem Hakenhebel r fest verbunden und dadurch gleichzeitig in dem Ausleger s gelagert. Der Hakenhebel r führt in einem Bogen abwärts, und sein hakenförmiges Ende
legt
sich gegen einen Anschlag r1
Neben dem Hakenhebel r sitzt auf dem Drehzapfen f der Sicherungshebei t. Sobald nun der Hahn m gespannt wird, drückt er mit seiner oberen runden Kante gegen den Zapfen 0 und hebt dadurch den Hebel p und
unter Vermittlung des Zapfens q gleichzeitig den Hakenhebel r so weit an, bis der Zapfen ο über den Hahn »ι hinweggleitet und sich gegen die vordere Kante des Hahnes m legt S (s. Fig. 2 und 3). In dieser Stellung ist der Hahn, der unter der Spannung der Feder η steht, festgehalten. Gleichzeitig aber ist der Sicherungshebel t durch sein Eigengewicht so weit herumbewegt, daß er sich mit seinem Ausschnitt i1 über den. Zapfen r2, der auf dem Hakenhebel r festsitzt, legt. Hiermit ist der Hakenhebel r gleichzeitig gesichert, er steht aber noch in der Stellung der Fig. 1, also so, wie er nach abgezogenem Hahn gegen den Zapfen r1 zurückgefallen ist, und in dieser Stellung hält ihn der Sicherungshebel t zunächst fest.' Erst jetzt wird der Abzugstift u eingesetzt, und zwar so weit eingeschoben, daß er oberhalb des Hakens vorsteht. Wird zwecks Entsicherung nun der Sicherungshebel t von Hand herumgelegt, bis er an den Zapfen ν anliegt, dann bewegt sich der Hakenhebel r unter dem Druck des federnden Hahnes m so weit aufwärts, bis er mit seinem Haken gegen den Abzugstift u hakt (s. Fig. 2), und damit ist die Vorrichtung gespannt und entsichert. An dem Abzugstift u ist ein feiner Faden w befestigt, welcher durch das öhr eines winkelförmigen Halters χ hindurchgeführt ist. und dessen anderes Ende in entsprechender Weise befestigt wird, beispielsweise an der Tür, dem Fenster usw. und an sonst unauffällig angebrachten -Spannfäden, Drähten oder Hindernissen. Durch einen leichten Zug an dem Faden w wird der Abzugstift u herausgezogen, womit er den Hakenhebel r freigibt; dieser gleitet durch den Druck des Hahnes m nach oben, und der Hahn wird frei, womit der Schuß erfolgt.
Soll die, wie Fig. 3 zeigt, gespannte und entsicherte Vorrichtung wieder gesichert, also außer Betrieb gesetzt werden, so wird der Sicherungshebel t wieder nach der anderen Seite herumgelegt. Er drückt dadurch gegen den Zapfen r2, bis er mit dem Ausschnitt f1 diesen Zapfen sicher erfaßt hat und halt dadurch den Hakenhebel r wieder fest, wobei er ihn .gleichzeitig unten von dem Abzugstift u wieder zurückgezogen hat, so daß man letzteren also bequem herausnehmen 5<> kann, ohne die Vorrichtung dadurch auszulösen.
Da beim Spannen des Hahnes w der Sicherungshebel t sich schon durch seine ungleicharmige Lagerung auf dem Zapfen f so umlegt, daß er mit seinem kurvenförmigen Ausschnitt t1 über den Zapfen r2 greift, entsteht hierdurch beim Spannen gleichzeitig auch die Sicherung, Außerdem aber legt sich beim Spannen des Hahnes m auch der in seinem unteren Arm sitzende Federzapfen, an dem die Feder η angreift, wie Fig. 2 zeigt, gegen den unteren Teil des Sicherungshebels f, so daß auch hierdurch der letztere so weit bewegt wird, daß er über den Zapfen r- greift und die Sicherung vollzieht.
Die Stellschraube y dient zum Feststellen der Vorrichtung in horizontaler Richtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstschußvorrichtung mit selbsttätiger Sicherung, bei welcher in einem auf der Fußplatte horizontal dreh- und feststellbaren Gestell vertikal dreh- und feststellbar eine Schußvorrichtung angebracht ist, deren Hahn in der gespannten Stellung durch einen Hakenhebel gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hakenhebel (r) gleichzeitig durch den Sicherungshebel (i) mittels dessen Ausschnittes (i1) und eines am Hakenhebel (r) befindlichen Zapfens (rz) abgefangen und so lange gesichert wird, bis durch Auslösung des Sicherungshebels (i) der Hakenhebel (r) sich gegen den im Gefahrsfalle in bekannter Weise betätigten Abzugstift (w) legen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920337922D 1920-04-20 1920-04-20 Selbstschussvorrichtung mit selbsttaetiger Sicherung Expired DE337922C (de)

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