DE337667C - Schutzpolster fuer Fahrzeug-, insbesondere Flugzeugteile - Google Patents

Schutzpolster fuer Fahrzeug-, insbesondere Flugzeugteile

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DE337667C
DE337667C DE1920337667D DE337667DD DE337667C DE 337667 C DE337667 C DE 337667C DE 1920337667 D DE1920337667 D DE 1920337667D DE 337667D D DE337667D D DE 337667DD DE 337667 C DE337667 C DE 337667C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Schutzpolster für Fahrzeug-, insbesondere Flugzeugteile. Die Erfindung bezieht sich auf Schutz. Polster für die Bedeckung von Flugzeug- und anderen Fahrzeugteilen, gegen die ein Insasse bei einem Unfall mögdlicherweise stoßen kann. Es ist bekannt, solche Teile mit einem Luftkissen zu bedecken, das aus einem aufblähbaren Gummi- oder anderem Rohr besteht. Die Erfahrung beweist, @daß ein solches Kissen tatsächlich unbrauchbar ist, da das Kissen einen hohen Grad- von Aufblähung fordert, weil der Widerstand, den :das Kissen leistet, mit -der Formveränderung wächst, die durch den Druck hervorgerufen wird. Ein starker Rückstoß wird infolgedessen auf den auftreffendenKörper ausgeübt, und d er Druck dieses Rückstoßes genügt, Verletzungen zu verursachen. Bei Flugzeugen z. B. kann die Ecke der Versteifung unmittelbar vor dem Flugzeugführer mit einem aufgeblasenen Gummirohr bedeckt wenden. Bei einem Unfall kann das Gesicht des Führers mit großer Kraft auf :das Kissen, stoßen. Beim Beginn des Druckes kann das Rohr bereitwillig nachgeben, aber der Widerstand gegen die Formveränderung wächst sehr schnell und infolgedessen ist - wenn überhäupt-wenig Schutz gegen Verletzung des Angesichts des Flugzeugführers gegeben. Davon wird auch nichts wesentliches geändert, wenn die aufgeblähten Gummirohre u. dgl., wie es bekannt ist, eine Einlage von Gummi oder anderen elastischen Stoffen erhalten. Diese Nachteile sollen bei dem Gegenstand: der Erfindung dadurch vermieden werden, -daß :der Druck des Luftkissens, ,durch den das Kissen nach> einer Formveränderung .seine Gestalt wiedererlangt, verhältnismäßig klein gemacht ist, und daß der Widerstand gegen Formveränderung praktisch' gleichförmig oder abgestuft, wie gewünscht, gemacht werden kann.
  • Zu diesem Zweck ist das Schutzpolster gemäß der Erfindung aus einem Gummischwamm hergestellt, der von einer luftunid@urchlässi@gen biegsamen Decke :eingeschlossen ist. Diese biegsame Decke besitzt eine Öffnung, durch welche die von ihr eingeschlossene Luft mit der Außenluft in Verbindung steht, und deren Größe so gewählt ist, daß der Widerstand beim Zusammendrücken des Schutzpolsters die je gewünschte Größe erhält. Die Wiederherstellung der vorigen Gestalt des Schutzpolsters nach der Formveränderung wird durch die Wiederausdehnung dies Gummischwamms infolge seiner, natürlichen' Elastizität bewirkt. Nach einer besonderen Ausführungsform oder Erfindung ist der Gummischwamm in eine Anzahl von Abteilungen geteilt und mit -einer Unterlage so verbunden, daß d as Entweichen von Luft aus :dem Innern des Schwammes hauptsächlich oder ganz durch,die Unterlage oder Rückseite der Abteilungen erfolgt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und es zeigt: Fig. i einen Querschnitt einer einfachen Form einer Polsterung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 einen Längsschnitt einer Polsterung mit Unterteilung.
  • In Fig. i ist eine Polsterung dargestellt, wie sie zur Anbringung auf einen Holzstab oder einer anderen Unterlage des Flugzeuges geeignet ist. Der Gummischwamm a, der: nicht in Berührung mit der Unterläge b steht, ist in einer luftundurchlässigen Hülse c eingeschlossen. Die Verbindung der Hülse mit der Unterlage b ist nicht luftdicht, kann also einen beschränkten Durchtritt von Luft aus dem Innenraum nach außen und umgekehrt gestatten. Wenn nötig, können Löcher in der Unterlage b angebracht werden, um die notwendigen Luftdurchgänge zu schaffen. Ein solches Polster vermeidet .die Nachteile des aufgeblasenen Kissens und besitzt die gewünschten stoßverbrauchenden Eigenschaften.
  • In den Fig. 2 und 3 ist ein aus einer Anzahl ähnlicher Abteilungen von Gummischwamm a hergestelltes Polster dargestellt. Die einzelnen Abteilungen sind; in der Regel m eine luftundurchlässige Haut von Gummi eingeschlossen, welche fest an dem schwammigen Teil sitzt oder mit ihm verbunden ist; die von .der Gummihaut eingeschlossenen Teile sind durch ',dicke Linien bezeichnet. An der Rückseite ist die Gummihaut an den Stellen d durchbohrt, um das Entweichen der Luftaus dern Innern des Schwammes zu gestatten, wenn die Abteilung zusammengedrückt wird. Wenn gewünscht, können die Abteilungen zusammen in eine luftundurchlässige oder andere Hülse c eingeschlossen werden, die an den Stellen auf der Rückseite, wo idie Durchbohrungen d angebracht sind, Durchbrechungen aufweist. Das Schutzpolster ist auf einer Unterlage b aus Holz o. dgl. oder unmittelbar an dem Teil des Flugzeuges angebracht, der eine Verletzung des Fliegers usw. verursachen kann. Die Unterlage b wird reit Durchbohrungen e versehen, um dlas Entweichen der Luft aus dem Innern des Posters. zu gestatten. Es können aber auch eine oder mehrere Mittelöffnungen f angebracht werden, um die Abteilungen untereinander ' in Verbindung zu bringen. Dies, verringert den Widerstand des Polsters im ersten Augenblick des Zusammendrüclaens. Wenn sich die Mittelöffnungen geschlossen haben, kann ein weiteres Zusammendrücken ides Polsters nur in -.dem Maße stattfinden, als die Luft durch die rückwärtigen Öffnungen d, e entweicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzpolster für Fahrzeug-, insbesondere - Flugzeugteile, mit denen ein Insasse bei einem Unfall zusammensfoßen kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gummischwamm mit einer luftundurchlässigen biegsamen Hülse umgeben ist, die mit einer Öffnung versehen ist, welche das Entweichen von Luft aus dem Innern des Polsters in beschränktem Maße gestattet: -2. Schutzpolster nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zusammensetzung aus mehreren Einzelpolstern, die auf einer gemeinsamen, mit Durchbohrungen für .den Durchtritt der aus dem Innenraum ;der Polster entweichend enLuft versehenen Unterlage angeordnet sind.
DE1920337667D 1918-10-22 1920-07-09 Schutzpolster fuer Fahrzeug-, insbesondere Flugzeugteile Expired DE337667C (de)

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