DE33677C - Einrichtung an Centrifugen zur kontinuirlichen Entfernung von festen oder teigigen Massen aus der Trommel - Google Patents

Einrichtung an Centrifugen zur kontinuirlichen Entfernung von festen oder teigigen Massen aus der Trommel

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DE33677C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33677D
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Original Assignee
Fräulein marie MOLL in Berlin
Publication of DE33677C publication Critical patent/DE33677C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/08Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Centrifugen, durch welche eine continuirliche Entfernung der festen oder teigigen Massen aus der Trommel erreicht wird. Die Einrichtung beruht im wesentlichen darauf, dafs die an der Centrifugenwand sich sammelnden festen oder teigigen Theile infolge der Rotation der Centrifuge auf festen, schiefen Ebenen in die Höhe geschoben werden und schliefslich oben über den oberen Rand der Trommel hinweg nach aufsen gelangen.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Querschnitt, in Fig. 2 eine obere Ansicht einer derart eingerichteten Centrifuge. An irgend einem geeigneten, aufserhalb der Centrifugentrommel liegenden festen Punkte ist ein Arm b befestigt, der nahe der Trommelwandung im Innern derselben fast bis auf den Boden der Trommel hinabreicht.
Dieser Arm b trägt innerhalb der Centrifuge eine Reihe über einander angeordneter, mit schräg ansteigenden Flächen χy versehener Zähne c, deren Spitzen gegen die Drehungsrichtung der Centrifuge gerichtet sind. Die Zähne reichen sehr nahe an die Trommelwandung heran und sind der Form der letzteren entsprechend gerundet. Statt der in der Zeichnung dargestellten, aus vollem Material gefertigten Zähne können auch einfache, entsprechend schräg gestellte Bleche von genügender Steifigkeit an dem Arm b befestigt werden. Die Wirkungsweise dieser Zähne ist folgende: Das sich an der Trommelwand ansammelnde consistente Material der geschleuderten Masse wird bei der Rotation der Centrifuge von den Zähnen c gezwungen, sich auf der schiefen Ebene derselben empor zu schieben, und dadurch, dafs von jedem tiefer liegenden Zahn in gleicher Weise immer wieder frisches Material nachgeschoben wird, gelangt das Material an den nächst höheren Zahn, wird von diesem wiederum um die verticale Höhe der schiefen Ebene, welche von seiner oberen Fläche gebildet wird, weiter hoch geschoben, und gelangt somit schliefslich bis über den oberen Rand der Centrifugentrommel, woselbst sie auf einer die Centrifuge umgebenden Platte abgelagert wird, von welcher sie in geeigneter Weise entfernt werden kann.
Die Zähne c üben aufserdem auch noch eine schneidende, zerkleinernde Wirkung aus, so dafs das Gut nicht allein trocken ausgeschleudert wird, sondern auch in äufserst feinem Zustande aus der Centrifuge hervorgeht. Die Centrifuge eignet sich infolge dieser Wirkung auch zur Getreidereinigung, indem sie die Bärtchen und Keimspitzen, sowie die Holzhaut von den Körnern entfernt, ohne dabei die harten Körner selbst zu verletzen.
Die Stange b mit den Gleitflächen c kann übrigens derart aufgehängt werden, dafs sich die ganze Vorrichtung leicht aus der Centrifuge herausheben läfst. Es können, besonders wenn man ein schnelleres Hochgleiten der Massen herbeiführen will, innerhalb der Centrifuge zwei, drei oder mehr der beschriebenen Einrichtungen angeordnet werden und diese
entweder einzeln oder gemeinsam ausschaltbar sein.
Um die Centrifuge bei der Kartoffelstärkefabrikation und in analogen Fällen auch gleich zum Zerkleinern der dann zu schleudernden Materialien benutzen zu können, befestigt man auf dem Boden der Centrifuge, wie in der Zeichnung angegeben, einen Stahlring, welcher reibeförmig aufgehauen ist. Das Einlaufrohr, durch welches in diesem Falle ganze Kartoffeln zugeführt werden, ist dicht bis über den Stahlring hinabgeführt.
Es wird auf diese Weise ein noch besseres Resultat erzielt, als wenn die Kartoffeln zuerst auf einer Reibe zerkleinert und dieser Brei in die Centrifuge eingeführt würde. Die derart eingerichtete Centrifuge ersetzt somit Reibe, Mühle und Sieb.
Dieselbe kann in dieser Einrichtung auch als Maischmühle für Brennereien, zum Spitzen von Hafer, Schälen von Gerste etc., sowie zum Zerkleinern der Rübenschnitzel benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Centrifugen die Anordnung einer Reihe von festen, schrägen Gleitflächen c, welche, dicht neben der inneren Trommelwandung angebracht, von der Rotation der Centrifuge unabhängig sind und infolge dessen selbstthätig ein Emporschieben der an der Wandung der Centrifugentrommel haftenden Masse bis über ■den oberen Rand derselben bewirken, so dafs ein continuirlicher Betrieb der Centrifuge ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33677D Einrichtung an Centrifugen zur kontinuirlichen Entfernung von festen oder teigigen Massen aus der Trommel Expired - Lifetime DE33677C (de)

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