DE3362C - Maisch-Volumen-Mefsapparat - Google Patents

Maisch-Volumen-Mefsapparat

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DE3362C
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R. PZILLAS, Maschinenfabrikant, in Brieg
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/02Food
    • G01N33/14Beverages
    • G01N33/146Beverages containing alcohol

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Description

1878.
Klasse 6.
ROBERT PZILLAS in BRIEG. Maisch-Volumen-Mersapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1878 ab.
Durch den vorliegenden Apparat wird das Volumen von Flüssigkeiten, insbesondere das der dickflüssigen Brennereimaische auf das genaueste gemessen und durch ein am Apparate befindliches Zählwerk in Litern angegeben.
Hierbei kann der Betrieb je nach der Oertlichkeit entweder durch Maschinen- oder Menschenkraft erfolgen.
Der Apparat arbeitet ohne Abnützung der Mefsgefäfse mit selbsttätiger Reinigung der Mefsgefäfswände, Störungen während des Messens können nie vorkommen; selbst Steinchen, Besenruthen, Faserstoffe etc., welche sehr häufig der Brennereimaische anhängen, hindern das Messen nicht im geringsten, sondern sie werden mitgemessen und gleich darauf aus dem Mefsgefafs entfernt.
Der Apparat besteht hauptsächlich aus einem im Gehäuse b rotirenden Cylinder ν, den die Querwand c, Fig. 1, so theilt, dafs der Inhalt einer jeden Hälfte a = ζ = ίο 1 beträgt. Diese beiden ι ο - Liter-Cylinder α ζ bilden somit die Mefsgefäfse und functioniren derartig, dafs wenn sich das eine Gefäfs von oben füllt, sich das andere nach unten entleert, so dafs also nach jeder Umdrehung des Cylinders ν 2 ο 1 als gemessen den Apparat verlassen.
Tritt z. B. die zu messende Flüssigkeit aus einem über dem Apparate aufgestellten Reservoir oder direct von einer Pumpe durch den Stutzen d, Fig. 2, in den Apparat ein, so füllt sie zunächst das Gefäfs α und steigt darauf in dem Raum e höher. Da aber dieser oberhalb ganz luftdicht verschlossen ist, so entsteht infolge des weiteren Zuflusses eine Spannung in demselben, welche auf die elastische Decke / derartig einwirkt, dafs hierdurch die beiden Hebel gh eine Drehung erhalten, bis die an denselben hängenden Sperrhaken i k in die Sperrräder χ χ eingreifen. Da sich aber während des Messens die Sperrhaken i k stets bewegen, so drehen im vorliegenden Falle die eingreifenden Haken die auf den Naben //' lose sitzenden Sperrräder nebst den Gegengewichten m η und den kleinen Sperrfallen op, Fig. 2, weiter. Gleichzeitig nehmen die Stifte der letzteren die anderen beiden Gegengewichte q r mit und veranlassen so die Drehung der Räumer s t, welche die Mefsgefäfse reinigen, ohne die Gefäfswände anzugreifen.
Sind die Sperrräder χ χ, Fig. 5, um */2 Tour weiter gedreht worden, wobei die Gegenfallen u und ν den Rücklauf verhindern, so fallen die Gegengewichte qr herab, die Sperrfallen op klappen ein in die an den Axen der Mefsgefäfse befestigten, mit zwei Zähnen versehenen Sperrräder w χ und drehen durch das Herabsinken der Gegengewichte λ λ die beiden Mefsgefäfse α ζ plötzlich um V2 Tour. In dieser Stellung entleert sich das Gefäfs α durch den Stutzen je, während sich das zweite Gefäfs ζ von neuem füllt. Durch plötzliches Füllen des letzteren hört die Spannung im Räume e auf, die federnde Decke / sinkt zurück, während die Hebel g h die Sperrhaken i k aus den Zähnen der Sperrräder χ χ heben und somit den Transport wiederum unterbrechen. Ist das Gefäfs ζ gefüllt, so wiederholt sich der ganze Verlauf, wie vorstehend beschrieben, wieder von neuem.
Die beiden im Räume e befindlichen Rohre haben den Zweck, die Luft aus dem Apparate entweichen zu lassen, welche mit der Maische in den Apparat gebracht wird, oder diejenige, die jedes mal die leeren Gefäfse α ζ nach dem luftdicht verschlossenen Räume e mitbringt.
Schliefslich befindet sich an einer der Räumer-Axen, da wo die Gegengewichte q r angebracht sind, hier rechts in der Fig. 1 bei r, ein Rädchen E, welches mit einem Zählwerk W in Verbindung steht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die ganze Zusammenstellung des Apparates in seinen einzelnen Theilen, wie sie durch die Beschreibung in der vorliegenden Zeichnung angegeben ist, insbesondere
2. Die Vorrichtung zur Reinigung der Mefsgefäfse durch die Räumer ί t, ohne dabei die Gefäfswände anzugreifen.
3. Die Einrichtung der Umsteuerung für die Entleerung der Mefsgefäfse durch comprimirte Luft, in Verbindung mit der Vorrichtung zur Ableitung der überflüssigen Luft aus dem Räume e durch die Rohre α und ß.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT3362D Maisch-Volumen-Mefsapparat Active DE3362C (de)

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