DE335779C - Spuckkaestchen mit Abziehstapel aus zur Aufnahme des Sputums dienenden Papieren mit auswechselbarem, papierenem Einsatzbehaelter zur Aufnahme der benutzten Papiere - Google Patents
Spuckkaestchen mit Abziehstapel aus zur Aufnahme des Sputums dienenden Papieren mit auswechselbarem, papierenem Einsatzbehaelter zur Aufnahme der benutzten PapiereInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
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Description
- Spuckkästchen mit Abziehstapel aus zur Aufnahme des Sputums dienenden Papieren mit auswechselbarem, papierenem Einsatzbehälter zur Aufnahme der benutzten Papiere. Es ist bekannt, statt der mit Wasser, Sand o. @d'gl. gefüllten Spucknäpfe Katarrhd'osen zu verwenden, welche das Sputum in einem papierenen Einsatzbehälter aufnehmen sollen, der dann zur Verhinderung der Bakterienverbreitung verbrannt wird. An einer bekannten- derartigen Katarrhdös.e ist vorn ein Stapel- aus Papiernastüchlein angebracht, die wie bei den ,bekannten. Klosettpapierkästchen die Klosettpapierblätter einzeln herausgezogen und benutzt wenden können, um dann in den später zu v erbrenn@entden, auswechselbaren Papierbehälter abgelegt zu wenden,. Diese Papiernastüchlein können nach dem bekannten Vorschlag auch zum Albwischen des .Mundes nach dem Ausspucken bzw. zum Entfernen zähen Schleimes aus dem Münde 'verwendet werden. Der Pagierbehälter ist dort von oben in eine Büchse einzustecken und muß zwecks Henausziehens an seinem oberen Rande erfaßt werden, der, nachdem in der Regel ohne Benutzung eines Papiernastüchleins in den Papiereinsatz gespuckt werden soll, meist Auswurfkleckse aufweisen und die ihn anfasis.enden Finger beschmutzen wird. Zudem bleibt dem Benutzer der Anblick ödes Auswurfes reicht ersparst.
- Gemäß vorliegender Erfindung werden diese Mißstände dadurch beseitigt, d'aß statt der Papiernastüchlein ebenfalls von einem Stapel abziehbare Spucktüten Verwendung finden, und; daß das den papierenen Sammelbehälter aufnehmend-- Kästchen zum Einwerfen der benutzten Tüten mit einem Klappdeckel und zum Auswechseln des gin!s@atzbehälters von vorn mit einer Tür versehen wird.
- Eine eigenartige Ausbildung der Spucktüten: ermöglicht deren Benutzung .derart, daß der Anblick des Sputums sowohl -dem Benutzer als anderen Personen erspart wird. Durch Einwerfen der geschlossenen Tüten in den Papierbehälter wird dessen Rand nicht befleckt, und selbst wenn eine Befleckung durch bestimmungswidriges direktes Einspecken vorgekommen sein, sollte, kann der Behälter. bei geöffneter Kä@stchentür doch ohne Anfassen seines oberen Randes, 4. h. ohne Befleckung oder Finger; von vorn -ausgewechselt werden. Die Benutzung des neuen Spuckkästchens und seine Bedienung ist also vom ästhetischen und, hygienischen Standpunkt aus einwandfrei.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Erfindungsausführung, und zwar zeigt Fig. r eine VordLransicht, Fig. 2 eine Seitenansicht eines der Erfindung entsprechend eingerichteten Kästchens, Fig. 3 eine Schnittansicht nach Linie A-B der Fig. r und Fig: q. eine solche nach Linie C-D der Fig. z. Das Kästchen a ist an seiner Vordbrseite mit einer Tür b versehen und: an seinem oberen, abgeschrägten Ende mittels eines Klappdieckels c verschließbar. Der Innenraum dieses Kästehen@s ist durch eine Zwischenwand d in einen unteren Raum e und einen oberen- Rauren f ,geteilt. In dem Raum e befindet sieh eine Anzahl aufeinanderliegender Papiertüten g, welche, wie sonst die Papiernastüchlein, einen mittels einer Druckplatte h zusammengepreßten Stoß bilden. Die Platte lt kann durch ihr Eigengewicht wirken oder unter der Wirkung einer Druckfeder i stehen, welche an der Zwischenwand d befestigt ist. Das Herausnehmen .einzelner Tüten aus dem Raum e ohne Öffnung 'der Tür b erfolgt in bekannter Weise durch Einfassen in einen Ausschnitt L des Bodens k (durch einen Schlitz m - hindurch.
- Der obere Raum f des Kastens a nimmt den bekannten Papierbehälter n iderart auf, daß dieser bei geöffneter Tür b bequem hinein-und herausgeschoben oder auch bei geöffnetem Deckel c eingesetzt bzw. durch Hochziehen entfernt werden kann.
- Der Gebrauch .dieser Einrichtung gestaltet sich folgendermaßen: Soll zum Zwecke der Unterbringung ,des Auswurfes das Kästchen in Benutzung genommen werden, so braucht nichts weiter zu geschehen, als daß man von unten her mit -dem Finger in den Ausschnitt t des Kastenbodens k greift, die unterste der in dem Raum e liegenden Papiertüten erfaßt und sie durch den Spalt nt herauszieht.
- Die entfaltete Tüte dient wie eine Spuckdose zur Aufnahme des Auswurfes, wird abgeschlossen und nach Öffnen des Deckels c in den oberen Teil des Kastens a geworfen, woselbst sie von dem Behälter n aufgenommen wird. Während des Spuckens ist die Tüte in der halbgeöffneten Hand nicht sichtbar, so daß ihre Benutzung ,dritten Personen verborgen bleibt, daher in keiner Weise unästhetisch wirkt. Der mit gebrauchten. Spucktüten gefüllte Behältern wind gewöhnlich nach vorn herausgenommen und wie sonst verbrannt, um jedwede Gefahr der Übertragung von Bakterien auszuschließen. Die Erneuerung des Tütenstoßes g erfolgt bei geöffneter Tür b an der Vorderseite des Kastens cc. Der Deckel c schließt infolge seiner Schräglage von selbst, so daß das Kästchen ohne besondere Maßnahme stets in abgeschlossenem, infektionsfreiem Zustand sieh befindet.
- Das Kästchen ca kann an der Wand aufgehängt oder mit Füßen: versehen. und aufgestellt wenden. Es eignet sich besonders zur Anbringung .an Orten, an welchen fortgesetzt eine größere Anzahl von Personen verkehren (Gaststätten, Bahnhöfen, Eisen- und, nwagen, Schulzimmern, Lazaretten, Kasernen usw.), jedoch auch für den Hausgebrauch.
- Die Räume e und f des Kastens a können statt übereinander auch nebeneinander angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENT-ANspr'UcH: Unterteilter Kasten zur Aufnahme eines Abziehstapels frischen Sputumpapieres und eines Papiereinsatzes. für,den Einwurf gebrauchten Papieres, dadurch gekennzeichnet"d'aß ider obere Kastenteil (f) mit Klappdeckel (c) un,d Vordertür (h) zum . Einführen und Auswechseln des Papiereinsatzes (n) für die gebrauchten Tüten und ,der untere Kästenteil (c)" zur Aufnahme eines Abziehstapels frischer Sputumtüten eingerichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335779T | 1918-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335779C true DE335779C (de) | 1921-04-13 |
Family
ID=6219659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918335779D Expired DE335779C (de) | 1918-08-15 | 1918-08-15 | Spuckkaestchen mit Abziehstapel aus zur Aufnahme des Sputums dienenden Papieren mit auswechselbarem, papierenem Einsatzbehaelter zur Aufnahme der benutzten Papiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335779C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111419723A (zh) * | 2020-04-19 | 2020-07-17 | 徐媛媛 | 一种创新型卫生痰杯 |
-
1918
- 1918-08-15 DE DE1918335779D patent/DE335779C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN111419723A (zh) * | 2020-04-19 | 2020-07-17 | 徐媛媛 | 一种创新型卫生痰杯 |
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