DE335599C - Zahnbuerste - Google Patents

Zahnbuerste

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DE335599C
DE335599C DE1920335599D DE335599DD DE335599C DE 335599 C DE335599 C DE 335599C DE 1920335599 D DE1920335599 D DE 1920335599D DE 335599D D DE335599D D DE 335599DD DE 335599 C DE335599 C DE 335599C
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bristle
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DE1920335599D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B7/00Bristle carriers arranged in the brush body
    • A46B7/02Bristle carriers arranged in the brush body in an expanding or articulating manner

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  • Brushes (AREA)

Description

  • Zahnbürste. Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste, bei der die Borsten zu- einzelnen Borstenbündeln in Borstenträgern zusammengefaßt sind, die ihrerseits auswechselbar in der Borstenplatte gehalten sind Die Aufgabe der Erfindung ist in erster Linie darauf gerichtet, die Mittel für das Herausnehmen und Einstecken der Borsten so zu gestalten, daß diese Handhabungen in kurzer Zeit und mühelos ausgeführt werden können, wobei der feste Sitz der Borstenbündel in der Bürste gewährleistet ist. Zugleich hat die Borstenplatte in an sich bekannter Weise eine der Krümmung des Zahnkiefers entsprechende Gestaltung erfahren, aber es sind die zum Befestigen der einzelnen Borstenträger dienenden Mittel dein Zwecke dieser Umgestaltung der Borstenplatte angepaßt, so daß alle aus Hygiene, Handhabung und Formgebung der Zahnbürste erwachsenen Forderungen in zweckmäßigster Art Befriedigung finden.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt, Fig.2 den Grundriß und Fig. 3 einen Querschnitt der neuen Zahnbürste.
  • Die Hauptteile derselben sind: Die Bürstenplatte mit Griff a, die Borstenträger und der Stehschieber. abgesehen von den Borsten soll der Baustoff für die gesamte Bürste ein nicht oxvdierbares Metall sein. Die Bürstenplatte besteht aus den Plattenabschnitten b b', die durch das nach den Borsten zu gelegene Gelenk c drehbar aneinandergeschlossen sind. Bei den Borstenhaltern, von denen eine den jev@eiligen Zwecken entsprechende Zahl vorgesehen ist, ist zu unterscheiden: das Borstengehäuse d, der im wesentlichen rechteckige Sockel d' und der Befestigungsknopf d= mit Hals d3. Die Borsten werden U-förmig zusammengefaltet: c° e' sind die beiden Schenkel einer solchen aus einem Stück bestehenden Borste, die durch in das Borstengehäuse d eingepreßte Klemmstückchen f festgehalten sind. Man könnte die Borsten auch durch Zement oder ein sonstiges in heißem Wasser beständiges Mittel festmachen.
  • Die Borsten «erden mit ihrem rechteckigen Sockel d' in entsprechende Durchbrechungen der Bürstenplatte eingesteckt. Zum Festhalten der Borstenträger in der Bürste bzw. zu ihrem Auslösen dient der Stehschieber aus zwei gleichfalls gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten g g'. Das Z'erbindungsgelenk g=' liegt räumlich entfernt von dem Gelenk c der - Bürstenabschnitte. Der ganze Stehschieber ist in Schubleisten h= der Plattenteile h t)' geführt, und er besitzt bajonettverschlußartige Durchbrechungen g3, die sc@ bemessen sind, daß bei einer bestimmten Schieberstellung die Befestigungsknöpfe v,-)n unten her durchgesteckt werden können, während bei einer Bewegung des Schiebers aus dieser Stellung nach links die einzelnen Borstenhalter gegen Herausfallen aus der Bürstenplatte gesichert sind (vgl. Fig. i). Dabei ist noch die Relativlage der Durchbrechungen g3 zu den Knöpfen d= so gewählt, daß sich die Schieber- und Plattenabschnitte in der Strecklage befinden (also nicht gegeneinander geneigt sind), wenn der Eingriff zwischen Befestigungsknöpfen und dem Stellschieber hergestellt wird. Durch eine Bewegung des Stellschiebers aus dieser Eingriffsstellung nach rechts wird die Winkelstellung von Schieber und Bürstenplatte gemäß Fig. i veranlaßt. Die Linksbewegung findet ihre Begrenzung durch den Hals d3 der Halteknöpfe d2. Die Sicherung gegen eine unbeabsichtigte Bewegung in entgegengesetzter Richtung erfolgt durch den drehbaren Anschlag de am Bürstengriff a (Fig. 2). es könnte natürlich auch ein sonst geeignetes Sperrmittel für diese Zwecke Verwendung finden.
  • Zum Sterilisieren der Bürste wird der Anschlag h in die punktierte Stellung nach Fig.2 gebracht und der Stellschieber alsdann nachlinks bewegt, worauf die Borstenhalter aus ihrem Sitz herausgenommen werden können. Das Einsetzen erfolgt so, daß der Steilschieber nach dein Erdboden zeigt, während die Bürstenplatte und Steilschieber sich in der Strecklage befinden; nachdem sämtliche Borstenträger eingesetzt sind, wird der Schieber aus der eben erwähnten Stellung nach rechts geschoben und damit die Stellung der Teile nach Fig. i hervorgerufen. Die bequeme Umstellung der einzelnen Borstenhalter läßt e s auch zu, daß ein Austausch der Borstenbündel an den Stellen, «-o eine stärkere Abnutzung stattfindet, gegen solche Borstenbündel erfolgt, wo die Abnutzung der Borsten geringer ist. Der am rechten Ende der Bürste sitzende Borstenhalter ist- nicht quer, sondern in der Längsrichtung der Bürste eingesetzt, .woraus eine bequemere Handhabung der Bürste resultiert, wenn die Stoßlücke zwischen zwei nebeneinanderstehenden Zähnen bearbeitet «-erden soll.
  • Es ist bekannt, bei gewöhnlichen und bei Walzenbürsten die Borstenbündel in einem auswechselbaren Borstenträger anzuordnen; es geschieht das aber bei diesen Bürsten zu ganz anderen Zwecken und unter durchaus veränderten baulichen Verhältnissen.

Claims (1)

  1. PATE\T-AISPRLTCHE: i. Zahnbürste, bei der die Borsten zu einzelnen Borstenbündeln in Borstenträ gern zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenträger aus einem Gehäuse (d) mit Sockel (dl) und Befestigungsknopf (d= d3) bestehen, die mit ihrem Sockel in die Bürstenplatte eingesetzt und vermittels eines auf der Oberseite der letzteren längsbeweglichen Stellschiebers (g g1) bajonettverschlußartig gehalten werden. Z. Zahnbürste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten U-förmig zusammengefaltet in das Borstengehäuse (d) eingelegt sind und durch in das Gehäuse (d) eingepreßte Klemmstückchen (f) gehalten «-erden. 3. Zahnbürste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenplatte aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten (b b1) besteht, die unter einem der Zahnkieferkrümmung entsprechenden Winkel in der Arbeitsstellung gegeneinander festgestellt werden. d.. Zahnbürste nach Anspruch 3, d=idurch gekennzeichnet; daß der Stellschicber gleichfalls aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten (g äl) mit einem räumlich von dem Bürstenplattengelenk (c) getrennten Gelenk (g=) besteht und die Feststellung des Bürstenplattengelenks (c) in der Weise bewirkt, daß die Verschiebbarkeit des Steilschiebers in der einen Richtung durch den Hals (d3) der Befestigungsknöpfe (d') und in der entgegengesetzten Richtung durch einen besonderen lösbaren Anschlag (h) verhindert wird.
DE1920335599D 1920-04-02 1920-04-02 Zahnbuerste Expired DE335599C (de)

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