DE335331C - Ventilanordnung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Ventilanordnung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE335331C
DE335331C DE1916335331D DE335331DD DE335331C DE 335331 C DE335331 C DE 335331C DE 1916335331 D DE1916335331 D DE 1916335331D DE 335331D D DE335331D D DE 335331DD DE 335331 C DE335331 C DE 335331C
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valve
valves
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exhaust
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THOMAS CHARLES WILLIS PULLINGE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Ventilanordnung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung der Ventile in mehrzylindrischen Verbrennungskraftmaschinen. Ihr Zweck ist eine Vereinfachung der Ventilanordnung nach der Richtung einer Verminderung des Gewichtes und der Zahl der Einzelteile hin. Die Erfindung ist insbesondere anwendbar auf Flugzeugmotoren, bei denen die Leichtigkeit ja besonders wichtig ist. So w'erden z. B. bei Flugzeugmaschinen die Wassermäntel der Zylilnder aus Aluminium gegossen und die Stahlzylinder dann auf geeignete Weise befestigt.
  • Die Erfindung findet Anwendung auf solche Maschinen, bei denen in bekannter Weise die einzelnen Zylinder entweder in einein Stück gegossen oder sonstwie ztu einer Einheit zusanmengebaut sind. Eine solche aus mehreren Miteinander verbundenen Zylindern bestehende Einheit wird in folgendem @Zylinderlblock@ genanut.
  • Nach der Erfindung wird in einemn solchen Zylinderblock jeder Zylinderkopf finit einenm einzigen Einlaß- und zwei Atlslaßventilen, alle als Pilzventile ausgeführt, versehen, in solcher Anordnung, daß die Ventile sich annählernd in der Richtung der Zylinderachse bewegen und ihren Antrieb von einer einzigen Daumenwelle aus erhalten, die sich über den Zylinderblock hin erstreckt und auf sämtliche Ventile aller Zylinder wirkt. Damit wtird ein lmögliclhst großer Ventilquerschnitt für jeden Zylinder und die Verringerung der Anzahl der Einzelteile bis auf ein Mindestmaß erreicht. Es hat sich nämlich ergeben, daß man durch Anordnung eines einzigen Einlaßventils, und zweier Auslaßventile den größtmöglichen Ventilquerschnitt hei einem gegebenen Gesamtquerschnitt des Zylinderkopfes erzielt, wobei dann auch die Einzelteile so gedrungen als möglich ausgebildet werden können. Durch Anordnung zweier Auslaßventile anstatt eines einzigen von entsprechend größerem Querschnitt w'erden Brüche wirksam vermieden, da bei großen Ventilen die Stempel im Interesse der Leichtigkeit häufig ztu diinn gemacht worden und dann unter dem Einlluß dos dauernden Schlafgens der Ventile zu Bruch gehen.
  • Zweckmäßig werden die drei nach der Erfindung vorztlschenden Ventile so angeordnet, daß sie einen so großen Teil des Q)uerschnittes des Zylinderkopfes als möglich einnehmen. Dahei hat der Zylinderkopf ungefähr den gleichen oder noch einen etwas kleineren Durchmesser als der Zylinder selbst, so daß die Zylinderwände des Kopfes grar nicht oder nur selir wenigill gegenüber den Zylindelwrandtungen abgesetzt sind.
  • In der Zeichuung ist die Erfindung erlälitttert. lig. t zeigt eineu seulkreclhten Querschnitt durch einen ztu eintein Block gehörenden Zylinder, gelnonmlil('n in (1(#1- Iai(#no, hi (Irr (lio @"ontilstemliol der Auslaßventile liegen. Fig. 2 ist ein Mittelschnitt durch eine gegenüber Fig. I um 9o° verdrehte Ebene des Zylinders.
  • Der Wassermantel A -des Zylinderblockes ist alus Aluminium oder einem anderen leichten Metall gegossen und besteht aus einem Stück mit der Ventilkammer B und dem Gehäuse G, in dem die Exzenterwelle D untergebracht ist. In der Regel enthält ein Block drei Zylinder. In der Zeichnung und der nachstehenden Beschreibung ist nur ein einziger Zylinder gekennzeichnet, weil die Teile überall gleich sind.
  • Der Zylinder E ist aus Stahl hergestellt und verschraubt oder auf andere Weise mit dem Wassermantel befestigt. Oben ist der Stahlzylinder mit dem Deckel El versehen, der den Zylinderkopf bildet. In diesem Zylinderkopf, dessen Durchmesser, wie ersichtlich, gleich dem des Zylinders selbst ist, sind die drei Ventile F, IF t und G angeordnet. Die Ventile F und F1 bilden die Auslaßventile und regeln die Verbindung zwischen dem Zylinder und der Ventilkammer B. Beide Ventile sind soweit als möglich nach der einen Seite des Zylinders hin gerückt. Das Einlaßventil G liegt auf einer Linie, die auf der Verbindungslinie der beiden Ventilmittelpunkte von F und F1 als senkrechte Mittellinie verläuft und zwar wiederum soweit wie möglich nach der Zylinderwandung zu. Das Einlaßventil G ist größer als jedes der beiden Auslaßventile F und F1 uA regelt die Verbindung zwischen dein Zylinder und einer Einlaßventilkammer G1, die wiederum mit dem Wassermantel usw. aus einem Stück gegossen ist.
  • Die beiden Stempel der Auslaßventile F und F1 liegen in einer senkrechten Ebene, die mit der senkrechten Mittelebene durch die Zylinder des ganzen Blocks parallel verläuft. Genau über diesen Ventilstempeln, also seitlich herausgerückt aus der Mittelebene des Blocks, liegt die Exzenterwelle D, die demnach alle Einlaßventile des Blocks mit Hilfe, der Daumen Dl unmittelbar steuern kann.
  • Zwischen je zwei zu einem Paar gehörigen Daumen Dl sitzt auf der Welle ein Daunen D2, der auf das eine Ende eines Kipphebels D3 wirkt. Der Kipphebel ist auf eine in Zapfen D 1 in einem Konsol H gelagert, das von einer abnehmbare n Deckelplatte Hl des Gehäuses C getragen wird. Das freie Ende des Kipphebels D3 liegt über den Ventilstempeln des Einlaßventils D und steuert daher dieses. Die beschriebene Anordnung wiederholt sich für die Ventile aller Zylinder eines Blockes, so daß also eine einzige Welle D zur unmittelbaren Steuerung aller Einlaßventile des Blocks durch die Daumen Dl dient und gleichzeitig auch zur Steuerung sämtlicher Auslaßventile des Blocks durch Vermittlung der Kipphebel D3.
  • Durch Abnahme des Deckels Hl, an dem das Konsol H befestigt ist oder mit dem es zweckmäßig aus einem Stück besteht, kann man ohne weiteres einen Zugang zum Ventil G und zu den anderen unter dem Deckel liegenden Teilen schaffen, so daß also die Gesamtanordnung eine sehr weitgehende Verkleinerung der Zahl der Einzelteile mit sich bringt, diese Teile aber so gedrungen wie möglich ausgeführt werden können.
  • Es hat sich ergeben, daß wenn zwei Ventile anstatt der beschriebenen drei für den Zylinder angeordnet werden, die zu ihrer Anwendung notwendige Fläche bei demselben Ventilquerschnitt vergrößert werden muß. Selbstverständlich kann die zur Verfügung stehende Querschnittsfläche dadurch vergrößert werden, daß man den Zylinderkopf vergrößert. Das bringt aber wieder eine Vergrößerung der Herstellungskosten mit sich und beeinflußt auch das Gewicht der Maschine und die zu ihrem Einbau erforderlichen Raumverhältnisse in ungünstiger Weise.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ventilanordnung für Verbrennungskraftmaschinen mit Auslaß- und Einlaßventilen in Pilzform, die auf einer im Zylinderkopf befindlichen Kreisfläche angeordnet sind und sämtlich von einer Daumenwelle aus, teils unmittelbar und teils unter Vermittlung eines Kipphebels, gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Zylinder zwei Auslaß- und ein Einlaßventil vorgesehen sind, welch letzteres größer als jedes der Auslaßventile ist und seitlich von diesem, in gleicher Entfernung von beiden, sich befindet, so daß für einen gegebenen Zylinderkopfdurchniesser sich der größtmögliche Ventilquerschnitt ergibt und die gemeinsame Steuerwelle unmittelbar über den beiden Anslaßventilen ihre Stelle finden kann und diese unmittelbar durch Daumen steuert.
  2. 2. Ventilanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ventilgehäuse finit einem abnehmbaren Deckel (Hl) versehen ist, der ein hönsollager (H) für den das betreffende Auslaßvontil steuernden Kipphebel trägt, so daß bei Abnahme des Deckels irgendeine, Ventilgehäuses auch der Kipphebel entfernt und der Zugang zu den `,'entilcn und der Steuerwelle freigemacht wird.
DE1916335331D 1916-05-05 1916-10-26 Ventilanordnung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE335331C (de)

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