DE334279C - Reibscheibenspindelpresse - Google Patents

Reibscheibenspindelpresse

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DE334279C
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presses
friction
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/22Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction disc means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Reibscheibenspindelpresse. Die Schraubenspindelpressen mit Reibscheibenantrieb finden in der Metallwarenerzeugung eine ausgedehnte Verwendung dank ihrer Anpassungsfähigkeit und der verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten. Für jene Arbeiten aber, bei welchen der Stempel nicht mit einer Gegenmatrize zusammenarbeitet, bei denen also der Gegendruck fortfällt, z. B. für Stanz-, Biege- und Zieharbeiten konnten diese Pressen bisher nicht mit gutem Erfolg angewendet werden, weil wegen des Fehlens des Gegendruckes der Hochgang der Spindel lediglich durch die Antriebsorgane herbeigeführt werden muß und besonders Pressen größerer Spindelstärken in der tiefsten Stellung stehen bleiben und nicht hoch gehen.
  • Der Grund für diesen höchst unliebsamen Mangel liegt darin, daß das Schwungrad in seiner untersten Lage stets an dem größten Halbmesser der- Reibscheibe anliegt und der dort herrschenden hohen Umfangsgeschwindigkeit nicht folgen kann; es tritt ein Gleiten zwischen der Reibscheibe und dem Schwungrade ein, dessen Belederung durchgerieben, oft auch verbrannt wird. Es sind allerdings schon Pressen mit je zwei angetriebenen Reibscheiben bekannt, bei denen der erwähnte Mangel vermieden ist.
  • Diese bekannte Bauart ist für ganz große schwere Pressen geeignet. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es aber, den angeführten Mangel auch durch Schaffung einer einfachen, in den Gestehungskosten billigen und vollkommen betriebssicheren Bauweise zu beseitigen, die sich für Reibscheibenspindelpressen von geringer Spindelstärke eignet, die für Stanz-, Biege- und Zieharbeiten mit Erfolg verwendet werden sollen, als Ersatz für die in der Tagesleistung geringen Handspindelpressen und Pressen bis etwa roo mm Spindeldurchmesser.
  • Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß zum Antriebe der Spindel in beiden Drehrichtungen nur eine Reibscheibe vorgesehen ist, die in der bei der ersterwähnten bekannten Bauart der Pressen mit zwei Reibscheiben bekannten Weise kegelförmig gestaltet ist und durch Verschwenken wechselweise an je eines der zwei in bekannter Weise an der Spindel festen Schwungräder oder Schwungringe angepreßt wird. Die bekannte Anwendung von leer mitlaufenden Leit- oder Stützscheiben wird hierbei absichtlich unterlassen, weil der Energieverlust, den ihre Mitnahme bedingt, vermieden werden. soll.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
  • An der Schraubenspindel 4 sitzen übereinander zwei Schwungräder 6 und 7. Weiter ist eine konische Reibscheibe 8 vorgesehen, die derart - v erschwenkbar gelagert ist, daß die Reibscheibe einmal an das untere Schwungrad 6, das andere Mal an das obere Schwungrad 7 zur Anlage kommen kann. Die Reibscheibe 8 erhält mittels der auf der Welle g sitzenden Voll- und Riemenscheibe 16 ihren Antrieb und überträgt die Drehbewegung #zum Niedergang der Spindel 4. auf das Schwungrad 6, zum Hochgang der Spindel auf das Schwungrad B. Durch das Steuerungsgestänge h, 13, 14, I3 ,%Nhd die Reibscheibe verschwenkt und an das betreffende Schwungrad angepreßt.
  • Der große Vorteil gegenüber den bekannten Bauweisen der Schraubenspindelpressen liegt vor allem in dem Fortfall der zweiten Antriebsscheibe und der dadurch bedingten Vereinfachung und Verbilligung der Bauweise, ferner darin, daß keine Energie zum Bewegen von Leit- oder Stützscheiben beim Spindelhochgange aufzuwenden ist sowie auch darin, daß trotz der Vereinfachung die Bauweise gemäß der Erfindung die Einleitung des Hochganges sowie des Abwärtsganges der Presse, ebenso wie bei den erwähnten bekannten Pressen mit zwei Reibscheiben, stets vom kleinsten Reibscheibenhalbmesser, sohin von jener Stelle aus gestattet, an welcher die geringste Umfangsgeschwindigkeit herrscht, so daß die oft schweren Schwungmassen der sich drehenden Pressenteile leicht ohne Gleiten mitgenommen werden können und ein sanftes, ruhiges Angehen der Presse gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Reibscheibenspindelpresse, insbesondere für Stanz-, Biege- und Zieharbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antriebe der Spindel in beiden Drehrichtungen ohne Anwendung von leer mitlaufenden Stütz- oder Leitscheiben nur eine Reibscheibe vorgesehen, ist, die in der bei Pressen mit zwei Reibscheiben bekannten Weise kegelförmig gestaltet ist und durch Verschwenken wechselweise an je eines der zwei in bekannter Weise an der Spindel festen Schwungringe angepreßt wird.
DE1919334279D 1919-02-07 1919-04-25 Reibscheibenspindelpresse Expired DE334279C (de)

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