DE33380C - Schilfrohr - Schälmaschine - Google Patents
Schilfrohr - SchälmaschineInfo
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- DE33380C DE33380C DENDAT33380D DE33380DA DE33380C DE 33380 C DE33380 C DE 33380C DE NDAT33380 D DENDAT33380 D DE NDAT33380D DE 33380D A DE33380D A DE 33380DA DE 33380 C DE33380 C DE 33380C
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- peeling machine
- levers
- sleeve
- pipe
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J3/00—Peeling osier rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43: Korbflechterei.
ERNST SCHENTKE in GOTTBUS. Schilfrohr - Schälmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. April 1885 ab.
Die Schälmaschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht und
Fig. 3 die Oberansicht derselben.
Auf einem einfachen Holzgestell sind zwei platte Eisenschienen angebracht, auf denen sich
der Rohrschä'lapparat A leicht hin- und herbewegen kann.
Derselbe ist dargestellt in:
Fig. 4 in der Vorderansicht,
Fig. 5 in der Seitenansicht und
Fig. 6 in der Hinteransicht mit weggenommenem Einstecktrichter.
Die Bewegung erfolgt mittelst eines um Trommel B geschlungenen Seiles ohne Endej?,
zwischen dessen beide Enden der Schälapparat eingeschaltet ist.
Durch die Drehung der Scheibe B wird ein rasches Vor- und Rückwä'rtslaufen des Apparates
erzielt, und zwar ist die Länge der Laufbahn durch zwei fest eingelegte Gummibuffer b
und c bedingt.
Am vorderen Theil der Maschine ist ein Ring d von Schmiedeisen angebracht, welcher
den Apparat, wenn er ganz vorgeschoben ist, in sich aufnimmt und die Aufgabe hat, die
Messerarme i des Apparates gegen einander zu drücken und dadurch die Messer zu öffnen.
Der lichte Durchmesser des Ringes d ist deshalb' kleiner als der äufsere Umfang der Messerhalter
/, 'deren Stellung im geöffneten Zustande in Fig. 5 punktirt dargestellt ist.
Die am verdeckten Theil des Gestelles angebrachte Zange e dient dazu, das., Rohr, w.el-:
ches geschält werden soll, festzuhalten, und wird zu diesem Zwecke mittelst des Trittbrettes
/, welches durch eine Schnur mit dem oberen Zangenarm in Verbindung steht, so weit
geöffnet, dafs das zu schälende Rohr bequem in das geöffnete Zangenmaul eingesteckt werden
kann.
Die senkrechte Feder g, welche mit dem oberen Zangenarm gleichfalls durch eine Schnur
verbunden ist, zieht die Zange wieder zusammen und hält das Rohr fest, so dafs dasselbe
bei dem Zurückgleiten des Apparates, welcher, nachdem er den Ring d verlassen hat,
seine Messer an das Rohr legt, dem Zuge während des Abschälens widersteht.
Auf der gufseisernen Hülse h des eigentlichen Schälapparates sind vier bewegliche
schmiedeiserne Messerhebel i angebracht. Diese Hebel sind an den ausgebogenen Enden mit
je einem Stahlmesser oder Abschaber k versehen, welche halbkreisförmig ausgefeilt und
sehr scharf zugeschliffen sind.
Je zwei gegenüberliegende Hebel sind gleich lang, dagegen ist das eine Paar kürzer als das
andere, damit die abgetrennten Schalen bequem durchfallen können. Dadurch, dafs die vier
Messer einander gegenüberstehen, wird das Rohr in allen seinen Theilen umfafst, und da
die Hebel infolge der Federn / stets das Bestreben haben, die Messer zusammenzudrücken,,
so legen sich diese mit nicht zu starkem Druck auf die Rohroberfläche und entfernen, d. h.
schaben bei gleitender Bewegung des Apparates auf den Gestellschienen die losen Schalen ab.
Damit nun aber diese Schalen vollkommen ,Rohr entfernt werden, liegen am anderen
Ende der Hülse h noch vier bewegliche schmale Stahlmesser m, welche je an einem Hebel η
hängen und mittelst der Federn ο stets Fühlung mit den Messerhebeln i behalten. Hierdurch
arbeiten diese vier Messer, welche so geschliffen sind, dafs sie in je zwei scharfe Schneiden
enden, unter denselben Umständen, wie die vier vorderen Messer, nur mit dem Unterschiede,
dafs sie die Schalen in acht Schnitten der Länge nach aufschlitzen, während die
Messer i diese so aufgeschlitzten Schalen wegnehmen. Hierdurch wird ein vollständiges
Reinigen des Rohres von der Schale erzielt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einer Schälmaschine für Schilfrohr ein Schälapparat A, bestehend aus der Hülse h mit den durch die Hebel η gehaltenen und durch die Federn ο gegen einander gedrückten Vorschlitzmessern m auf der einen Seite der Hülse h, und den von den Hebeln i gehaltenen und von den Federn I gegen einander gedrückten Schälmessern k auf der anderen Seite der Hülse /;, welcher Schälapparat weiterhin die Einrichtung hat, dafs sich die Enden der Hebeln gegen die Hebel i legen und mit letzteren niedergedrückt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33380C true DE33380C (de) |
Family
ID=309347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33380D Expired - Lifetime DE33380C (de) | Schilfrohr - Schälmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33380C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6860052B1 (en) * | 2003-09-29 | 2005-03-01 | Zachary B. Conner | Teargas deploying assembly |
-
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Cited By (1)
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