DE333696C - Schreib- oder Brettspieltafel - Google Patents

Schreib- oder Brettspieltafel

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DE333696C
DE333696C DE1920333696D DE333696DD DE333696C DE 333696 C DE333696 C DE 333696C DE 1920333696 D DE1920333696 D DE 1920333696D DE 333696D D DE333696D D DE 333696DD DE 333696 C DE333696 C DE 333696C
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rollers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards

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  • Toys (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die als Lehrmittel beim Schreiben, Rechnen und Zeichnen, als Vorlage und Unterlage für Aquarellmalerei oder auch als Brettspiel beliebiger Art Verwendung finden soll. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer durchscheinenden, beschreibbaren und tuschbaren Platte, z. B. durch eine nach dem Doppeltief tonätzverf ahren mattierte Glasscheibe,
ίο hinter welcher ein mit bestimmten Vorlagen versehenes Band entlanggeführt werden kann. Je nachdem die Platte mit Schieferstift, Kreide und Buntstift oder mit schwarzem Bleistift beschrieben werden soll, wird dem hinter der Platte entlanggeführten Bande ein dunkler oder heller Farbton gegeben. Außerdem kann das Band eine Lineatur führen, wenn die Vorrichtung als Schreibtafel für Kinder benutzt werden soll, oder auch mit rechtwinklig sich
ao schneidenden Linien versehen sein, die das Muster bei Durchführung von Rechenaufgaben bilden. Ebenso können Strichzeichnungen oder auch Notenlinien zum Nachziehen und Ausfüllen auf dem Bande vorgesehen sein, die auf der Platte sofort das geeignete Bild oder Schema erscheinen lassen. Bei bunten Vorlagen kann die Zeichnung mit Wasserfarben auf der Tafel nachgemalt werden, die sich von der Tafel leicht wieder abwaschen lassen. Die Vorrichtung kann auch bei entsprechenden Größenverhältnissen als Wandtafel benutzt werden. Soll die Vorrichtung als Brettspiel benutzt werden, so sieht man Bänder vor, welche neben den obengenannten Vorlagen z. B. das Schema eines Schachbrettes, eines Mühlenspieles oder anderer Stein- und Würfelspiele tragen. Es sind zwar schon Tafeln mit abwechselnd durchscheinenden und undurchsichtigen und hinterlegten beschriebenen Blättern bekannt, bei der vorliegenden Anordnung sind aber für die Aufbe-Währung und die Führung des Bandes hinter der durchscheinenden Platte Walzen vorgesehen, 'welche von außen her gedreht werden können, wobei sich das Band von der einen Walze ab- und auf der. andern Walze aufrollt und die verbindende Platte als Druckplatte dient. Sind nur wenig Vorlagen vorzusehen, so genügt schon ein endloses über Walzen gespanntes Band, ebenso können einzelne Blätter je nach Bedarf frei eingelegt werden. Zur Unterstützung des Armes beim Schreiben oder Zeichnen kann ein Auflagebrett angeschlossen werden, das unten in den Kasten als Schieber zur Aufbewahrung eingeschoben oder auch als Deckel zum Schutz der Glasplatte benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht von oben und Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt.
Der Kasten α ist von einem Rahmen b abgedeckt, der die durchscheinende tief geätzte Platte c trägt und um die Scharniere d klappbar und mittels Schlosses e verschließbar am Kasten befestigt ist. Die durchscheinende Platte c wird von Vorreibern c1 gehalten, die ein leichtes Auswechseln der Platte ermöglichen. Im Innern des Kastens α sind zwei Seitenräumef und g vorgesehen, in welche die für die Aufnähme des Bandes bestimmten Walzen hineingehängt werden. Die Walzen h und i sind an
Böcken k drehbar befestigt, die an einer gemeinsamen Platte Z sitzen. Die Drehachsen m der Walzen sind nach vorn verlängert, damit der Schlüssel oder die Kurbel zum Drehen der Walzen angreifen kann. Der Mrkelraum .im Kasten zwischen den beiden Walzenkammern ist durch einen Schubkasten η ausgefüllt, in welchem die für das Schreiben oder für die Brettspiele erforderlichen Hilfsmittel ~ aufbe-7
ίο wahrt werden können. Ein klappbar angelenkter Deckel s deckt die Platte c ab oder dient aufgeklappt als Armstütze beim Schreiben oder Zeichnen.
Das Band c mit den Vorlageir"wird mit seinen Enden an den Walzen h lösbar, etwa mittels Druckschienen f, befestigt und durch Andrehen einer Walze Ji so "aufgewickelt, daß es sich von dieser Walze h auf dem Brett I bis zur andern Walze i verspannt. Alsdann wird :
das Brett mit den Walzen und dem Bande in den durch Aufklappen des Rahmens?» geöffneten Kasten c von oben her eingelegt und der Rahmen alsdann geschlossen. Hierbei dient das Brett Z als Druckplatte, um das Band gegen die Rückwand der durchscheinenden 1 Platte c zu drücken, wobei eine Federung durch Einlegen der Federn q vorgesehen sein kann.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprache:
    i. Schreib- oder Brettspieltafel mit einer mattierten, durchscheinenden Platte und hinterlegten Mustern, dadurch gekennzeichnet, daß das hinter der Tafel vorbeiführbare - Vorlagenband schließend gegen die Schreibplatte durch eine Gegenplatte gedrückt wird, an welcher zwei das Vorlagenband lösbar tragende Walzen befestigt sind, wobei durch Andrehen der einen oder andern Walze die über dem Brett erscheinenden Vorlagen gewechselt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß -das Walzenpaar mit der Druckplatte (Z) herausnehmbar in Führungen des Kastens angeordnet ist, zwecks Auswechselns der Vorlagenbänder.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Glasplatte abdeckende Schutzdeckel klappbar angelenkt ist, um beim Gebrauch der Vorrichtung als Armstütze zu dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920333696D 1920-01-31 1920-01-31 Schreib- oder Brettspieltafel Expired DE333696C (de)

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