DE3336940C2 - T-förmige Schlauchverzweigung aus Gummi - Google Patents
T-förmige Schlauchverzweigung aus GummiInfo
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Abstract
Die Erfindung behandelt einen T-förmigen Schlauch aus Gummi oder ähnlichem Material mit Gewebeeinlage, wobei sich zwischen den drei die T-Gestalt bildenden Schlauchästen in der Verbindungszone ein durchgehender schmaler Spalt befindet, der durch eine gesonderte Gummimischung geschlossen ist und wobei im T-Bereich im Schlauchinneren ein nicht haftendes T-Rohrstück aus standfestem und wärmestabilem Material liegt und der T-Bereich des Schlauches außen mit einer zusätzlichen Gummischicht abgedeckt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine T-förmige Schlauchverzweigung gemäß dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1.
T-förmige Schlauchverzweigungen finden im Kraftfahrzeugbau, bei Waschmaschinen und anderen Einrichtungen
im zunehmenden Maße Verwendung. Sie bestehen aus Gummiqualitäten, die den entsprechenden Anforderungen
hinsichtlich der transportierten Medien und der Wärmebeanspruchung gerecht werden, Die in
ihnen befindlichen Vestärkungseinlagen sind vorzugsweise Gewebe auf Synthesebasis. Wesentlich ist bei ihnen,
daß sie die auftretenden Drücke ohne weiteres aufnehmen können. Bei den T-förmigen Schlauchverzweigungen
ist die Verbindungszone im T-Bereich eine Schwachstelle. Zu deren Beseitigung wurden beispielsweise
folgende Lösungswege besehritten.
In der DE-PS 25 32 507 wird ein Verfahren zum Herstellen eines Schlauches mit seitlich angesetzter Verzweigung
beschrieben, wobei Haupt- und Abzweigschlauch im Bereich der Verzweigungsstelle ganzflächig
mit einer Textilhülle bedeckt werden. Auf diese Textilhülle
wird dann eine Gummideckschicht aufgelegt Schließlich wird der so hergerichtete Schlauchrohling
mit Verzweigung in bekannter Weise fertig vulkanisiert Nach der DE-OS 31 51 015 ist ein T-förmiger, mit
Gewebe verstärkter Gummischlauch aus einem Haupt- und einem Nebenschlauch zusammengesetzt In der Berührungszone
greifen die Gewebeeinlagen unter Überlappung übereinander.
Die Oberlappungszone ist mit einer Gummischicht überdeckt die Fasern in Wirrlage oder in wellenförmiger
Anordnung enthält. Diese Arbeit beinhaltet eine Weiterentwicklung, die in dem DE-GM 81 08 182 beschrieben
ist.
T-förmige Schlauchverzweigungen, die nach den hier vorgestellten Verfahren hergestellt werden, erfüllen im
wesentlichen das Anforderungsprofi!. Dennoch ist der Bereich der Verbindungszone für eine ständige Druckbelastung
noch nicht optimal ausgebildet. Auch kommt es bei dem bisher bekannten Aufbau und den zugehörigen
Herstellungsverfahren zu Schwierigkeiten, die sich in einer erhöhten Anzahl von Fehlfabrikaten äußern.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Aufbau für eine T-Schlauchverzweigung vorzuschlagen, die im Bereich
der Verbindungszone ausreichend druckbeständig ist und die eine besonders sichere und schnelle Herstellungsart
ermöglicht, ohne daß dabei die Gefahr von Fehlfabrikaten auftritt.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß sich zwischen den drei die T-Form bildenden
Schlauchenden in der Verbindungszone ein durchgehender schmaler Spalt befindet, der durch eine gesonderte
Gummimischung geschlossen ist und wobei im T-Bereich im Schlauchinnern ein nicht haftendes T-Rohrstück
aus standfestem und wärmestabilen Material liegt.
Ein derartiger Schlauchaufbau schließt auch bei schneller und unter erschwertem betrieblichen Bedingungen
ablaufender Arbeitsweise Fehlfabrikate aus und ist zudem im Bereich der Verbindungszone ausreichend
druckbeständig,
Bei einer derartigen T-förmigen Schlauchverzweigung werden die drei Schlauchäste auf das T-Rohrstück
aus standfestem und wärmestabilen Material aufgeschoben. Zwischen den Stirnseiten dieser Schlauchstükke
bleibt ein durchgehender schmaler Spalt offen, der mit einer Gummimischung geschlossen wird. Das Einbringen
der Gummimischung erfolgt dabei in einer entsprechenden Form. Das T-Rohrstück hat dabei die
Funktion einer inneren Stütze. Die den umlaufenden
Spalt ausfüllende Gummimischung verschließt dabei die Stirnseite der Schlauchgäste und damit das an ihnen
herausragende Gewebe. Ein Eindringen von Flüssigkeit in die Gewebeeinlagen ist daher bei der fertigen T-Schlauchverzweigung
ausgeschlossen. Wird der Einfülldruck der noch nicht vulkanisierten Gummimischung in
einer maschinell gesteuerten Weise leicht erhöht, so kann damit auch erreicht werden, daß auch auf der Innenseite
die Schlauchäste zonenweise mit Gummi überdeckt werden. Bei diesem Ausfüllen des umlaufenden
Spaltes zwischen den Schlauchästen kann auch gleichzeitig eine zusätzliche Mantelschicht um den Schlauch
herum aufgebracht werden, um danach die T-Zone zu versteifen.
Die Nichthaftung des T-Siückes hat den Vorteil, daß
es eventuell aus dem Schlauch entfernt werden kann, wenn dessen Gestalt dies zuläßt und das T-Rohrstück in
Teile zerlegt werden kann. Der weitaus wichtigere Gesichtspunkt liegt jedoch darin, daß die Schlauchzone
oberhalb der Kanten des T-Rohrstficks infolge der Nichthaftung kaum weniger stark belastet wenden kann,
als der übrige Schlauch. Bei festhaftenden T-Rohrstück im Schlauch ist diese Zone einer besonders großen Gefahr
einer Beschädigung ausgesetzt, wenn der Schlauch bei erhöhtem Innendruck eine Aufweitung erfährt und
infolgedessen Spannungsspitzen in der Schlauchwand auftreten.
Das T-Rohrstück kann aus Kunststoff bestehen, der auch bei der auftretenden Vulkanisationstemperatur
formbeständig ist Die Temperaturbeständigkeit kann durch Verwendung von Füllstoffen erhöht werden. In
vielen Fällen ist ein T-Rohrstück aus Polyamid 66 ausreichend. \n solchen Fällen, in denen, bedingt durch die
Formgestalt des Artikels und der Werkzeuge, bei der Vulkanisation eine besonders starke Wärmebelastung
auftritt, ist die Verwendung eines T-Rohrstücks aus Metall vorteilhaft.
Um eine Einengung der lichten Weite des Schlauches zu vermeiden sollte die Wandstärke des T-Rohrstücks
möglichst niedrig gehalten werden. Wichtig ist, daß es den Einpreßdruck der Gummimischung zum Schließen
der Fugen ohne weiteres aushält. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß die Schlauchäste um den T-Bereich
herum einen vergrößerten Querschnitt aufweisen, so daß schon dadurch eine konstante ;ichte Weite des
Schlauches auch im T-Bereich gewährleistet ist. In einem solchen Fall sollte das T-Stück die gleiche innere
lichte Weite wie der angrenzende Bereich der T-Schlauchverzweigung aufweisen. Um bei Herstellung
der T-Schlauchverzweigung eine gute Verklammerung zu erhalten, kann das T-Rohrstück auf seinen Abzweigungen
Ringrippen aufweisen.
1st bei den T-Schlauchverzweigungen im T-Bereich
eine dicke zusätzliche Gummiummantelung nicht erwünscht, so kann in die Fugen und die Nachbarbereiche
auch eine Gummimischung eingebracht werden, die mit Fasern durchsetzt ist. Diese Fasern übernehmen die
Funktion von Verstärkungseinlagen. Sie sind etwa zu 20% in der Gummimasse enthalten. Ihre Länge kann bis
zu einigen mm betragen.
Die Verstärkung in der Gummiummantelung kann
auch durch Gewebestreifen erfolgen, welche zum Zweck des Gummidurchtritts lochförmige Durchbrüche
aufweisen. Die Durchbrüche können z. B. durch weitmaschige Webung oder Sianzung entstanden sein. Ebenso
kann eine Verstärkung dur^h Einzelfäden erreicht werden, die den Spalt überbrücken. Die Fäden können auch
zum Zwecke der Haftvermittlung präpariert sein.
Um die Beanspruchung der Bereiche um die Endznnen des Poiyamidstücks noch weiter zu ermäßigen, ist es
zweckmäßig, daß der Rand der Mantelschicht und das Ende der Äste des T-Rohrstücks nicht miteinander in
einer Flucht liegen. Die Ränder des T-Rohrstücks sollten vielmehr die Mantelschicht überragen.
Die Erfindung wird beispielsweise in Verbindung mit den A b b. 1 und 2 beschrieben.
A b b. 1 zeigt die in der vorgesehenen Position einander zugeordneten Schiauchgäste;
A b b. 2 zeigt einen Querschnitt durch den kompletten fertigen Schlauch.
Nach A b b. 1 besteht der Hauptschlauch aus den beiden Schlauchstücken 1 und 2. Sie werden auf dem nicht
dargestellten Polyamid-T-Rohrstück soweit aneinander geschoben, daß sie einen Spalt 3 offenlassen. Mittels
eines vorübergehend auf dem T-Rohrstück aufliegenden Hilfsprofils kann dies einfach, schnell und sicher
erreicht werden. Dieser Spalt ist etwa 5 mm breit und reicht aus. um eine ausreichende Masre Kautschukmischung
so aufzunehmen, daß die Stirnseiten der Schlauchstücke 1 und 2 voll abgedeckt werden. Der Abzweigschlauch
4 ist an seiner Stirnseite 5 so zugeschnitten, daß er auf die entsprechenden Ausschnitte 6 und 7
der Schlauchäste 1 und 2 so paßt, daß ein schmaler Spalt
offenbleibt. Dieser wird bei der Herstellung der T-Schlauchverzweigung
ebenfalls durch Gummimischung in einem Arbeitsschritt in einer Form geschlossen.
Aus A b b. 2 ist die Lage eines Polyamid-T-Rohrstücks
8 in der T-Schlauchverzweigung erkennbar, die aus den drei Ästen 9,10 und 11 besteht In einer Form ist
ein Gummimantel 12 auf der T-Schlauchverzweigung so aufgebracht, daß er den ganzen T-Bereich umfaßt
Gleichzeitig werden dabei die in A b b. 1 beschriebenen Fugen geschlossen. Das Polyamid-T-Rohrstück 8 kann
nach der Vulkanisation aus der T-Schlauchverzweigung entfernt werden, wenn dieser in seiner Gestaltung dies
zuläßt und das Polyamid-T-Rohrstück in der entsprechenden Weise unterteilt wurde. Die Schlauchäste sind
vor d-~m Aufstecken auf das T-Rohrstück bereits ausvuikanisiert,
so daß sie einfach wie übliche Schläuche oder Krümmerschläuche hergestellt und in passende Längen
zerschnitten werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. T-förmige Schlauchverzweigung) aus Gummi
oder gummiähnliehem Material mit Gewebeeinlagen, die an der Außenseite mit einem Gewebestreifen,
der lochförmige Durchbrüche aufweist, und einer
zusätzlichen Gummischichi abgedeckt ist, d a durch
gekennzeichnet, daß sich zwischen den drei die T-Form bildenden Schlauchenden (1,2,
4,9,10,11) in der Verbindungszone ein durchgehender
schmaler Spalt (3) befindet, der durch eine gesonderte Gummimischung geschlossen ist und wobei
im T-Bereich im Schlauchinneren ein nicht haftendes T-Rohrstück (8) aus standfestem und wärmestabilem
Material liegt
2. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Rohrstück
(8) aes Kunststoff besteht, der bei Vulkanisationstemperatur noch formbeständig ist
3. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff mit zur Temperaturbeständigkeit beitragenden
Füllstoffen verstärkt ist.
4. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Rohrstück (8) aus Polyamid 66 besteht.
5. T-förmige Schlauchverzweigung) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Rohrstück
(8) aus Uietall besteht.
6. T-förmige Sch!afch(verz-/eigung) nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchäste (1,2,4,9, 10,11) im T-Berei"h einen vergrößerten
Querschnitt aufweisen.
7. T-förmige Sehiauchiverzweägung) nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Rohrstück (8) die gleiche innere lichte Weite wie der T-Schlauch
hat.
8. T-förmige Schlauchverzweigung) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Äste des
T-förmigen Rohrstücks (8) mit Ringrippen versehen sind.
9. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den Ansprüchen
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den T-Bereich ummantelnde und die in dem Spalt
befindliche Gummimasse (12) mit Fasern durchsetzt ist.
10. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spalt (3) mit Fäden überbrückt ist.
11. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den
Ansprüchen 1 bis 8 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden mit haftvermittelnden
Ummantelungen versehen sind.
12. T-förmige Schlauch(verzweigung) nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden der Äste des T-Rohrstücks (8) die Ränder der Mantelschicht (12) überragen.
13. T-förmige Schlauchverzweigung) nach den
Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Rohrstück (8) aus mehreren zusammengesteckten
Teilen besteht.
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ID=6211543
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| DE3336940A Expired DE3336940C2 (de) | 1983-10-11 | 1983-10-11 | T-förmige Schlauchverzweigung aus Gummi |
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