DE3335339C2 - Anordnung zur Diagnose eines Verbrennungsmotors - Google Patents
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Abstract
Eine Anordnung zur Diagnose eines Verbrennungsmotors enthält einen Luftströmungsmesser und Einrichtungen zum Berechnen des Volumens der Ansaugluft des Motors. Der Luftströmungsmesser enthält einen Spannungsteiler mit einem variablen Widerstand. Ein Schleifer des variablen Widerstands steht in Wirkungsverbindung mit einer Klappe in dem Ansaugkanal, um eine Ausgangsspannung entsprechend dem Volumen der Ansaugluft zu erzeugen. Ein Rechner berechnet das Volumen der Ansaugluft aus der Ausgangsspannung und einer festen Spannung an einem Ende des variablen Widerstands. Ein Glättungskondensator lädt die Ausgangsspannung, ein Widerstand ist parallel zu dem Kondensator für dessen Entladung geschaltet und ein Diagnosekreis entspricht auf die Ausgangsspannung an, um ein Diagnosesignal zu erzeugen, wenn die Ausgangsspannung auf einen vorbestimmten Pegel abfällt (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft eine Diagnoseanordnung für einen Verbrennungsmotor und insbesondere eine Anordnung
zur Diagnose von Fehlern einer Luftströmungsmeßanordnung, die das Volumen der Ansaugluft
des Motors eines Kraftfahrzeugs mißt.
Ein Brennstoffeinspritzsystem, das mit einem Rechner versehen ist, der das Volumen der Ansaugluftströmung
aus einem Ausgangssignal von dem Luftströmungsmesser berechnet, um Ausgangssignale zum Aussteuern
von elektromagnetbetätigten Einspritzventilen zu erzeugen, ist bekannt (DE-OS 31 28 006, DE-OS
31 03 178). Wenn ein Fehler, wie eine Unterbrechung der Drähte des Luftströmungsmessers oder ein Lösen
eines Verbinders des Luftströmungsmessers von einem Anschluß einer Einheit, auftritt, kann eine Regelung des
Luftbrennstoffverhältnisses des eingespritzten Brennstoffs nicht ausgeführt werden. Ein solcher Fehler wird
deshalb sofort festgestellt, um eine Betriebssicherheitsanordnung zu betätigen, um den Stillstand des Motors
zu verhindern. Eine übliche Feststelleinrichtung enthält ein Potentiometer, das durch eine Klappe in einem Ansaugkanal
betätigt wird, und einen Glättungskondensator. Wenn die Spannung an dem Kondensator auf einen
niedrigen Pegel durch den Fehler abfällt, arbeitet die Betriebssicherheitsanordnung. Da die Spannung an dem
Kondensator während des normalen Betriebs des Motors schwankt, wird die Spannung, bei der die Betriebssicherheitsanordnung
wirksam wird, auf einen erheblich niedrigen Pegel eingestellt, um eine Falschbeurteilung
der Feststellung zu vermeiden.
Es verstreicht deshalb eine relativ lange Zeit, bevor die Spannung auf den voreingestellten niedrigen Pegel
bei dem Fehler absinkt, so daß der Motor zum Stillstand kommt
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zur Diagnose eines Fehlers in einer Luftströmungsmeßanordnung
zu schaffen, die schnell den Fehler der Luftströmungsmeßanordnung feststellt um einen
durch den Fehler verursachten Stillstand des Motors zu verhindern.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1. Eine Weiterbildung der Erfindung ist im
Unteranspruch angegeben.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, in der sind
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Diagnoseanordnung für den Betrieb eines Motors,
F i g. 2 ein Schaltbild einer Luftströmungsmeßdiagnoseschaltung
gemäß der Erfindung,
Fig.3 eine graphische Darstellung der Betriebssicherheitserzeugungszeiten
nach der Anordnung der Erfindung und einer bekannten Anordnung,
Fig.4 ein Blockschaltbild einer Diagnoseanordnung
der Erfindung und
F i g. 5 ein Schaltbild einer Schaltung zum Erzeugen von Betriebssicherheitssignalen.
Die Diagnoseanordnung nach F i g. 1 enthält eine Motorbetriebsfeststelleinrichtungsgruppe 1 bis 9 und
eine Regeleinheit CU. Die Regeleinheit CU enthält einen Rechner 11 mit Speichern, Eingabe/Ausgabeeinrichtungen
und Zeitgebern, eine Interfacegruppe 17a bis \7g und Treiberstufen 18a bis 18c. Die Feststelleinrichtungsgruppe
enthält einen Zündsignalerzeugungskreis 1, dessen Ausgangssignal einen gezündeten Zylinder des
Motors und dessen Zündzeit angibt einen Luftströmungsmesser 2, einen Kühlmitteltemperaturfühler 3, einen
Ansauglufttemperaturfühler 4 und einen 02-Fühler 5 zum Feststellen der Sauerstoffkonzentration in den
Abgasen. Die Feststeiieinrichtungsgruppe enthält des weiteren einen Starterschalter 6 zum Feststellen des
Betriebs des Starters des Motors, einen Unterdruck schalter 7 zum Feststellen des Unterdrucks in dem Ansaugkanal
des Motors, einen Leer?auffeststellschalter 8, der durch eine Drosselventilwelle in der Leerlaufstellung
des Drosselventils betätigt wird, und einen Vollastschalter 9, der auch durch die Drosselventilwelle bei
weit offener Drosselstellung des Drosselventils betätigt wird. Der Rechner 11 enthält eine Selbstdiagnosefunktionssektion
11a, eine Betriebssicherheitserzeugungssektion 116, eine Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion
Hc und eine Anzeigewechselsignalerzeugungssektion Hd Die Selbstdiagnosefunktionssektion
11a ist mit einem Anschluß 10 zur Fehlerprüfung verbunden. Wenn der Anschluß 10 mit Erde in einer Werkstatt
verbunden wird, wird der in der Anzeigewechselsignalerzeugungssektion Hc/gespeicherte Fehlerzustand
durch die Lampe 16 angezeigt. Während der Fahrt des Kraftfahrzeugs wird der Anschluß 10 von Erde abgeschaltet.
Das Ausgangssignal des Zündsignalerzeugungskreises 1 wird an die Selbstdiagnosesektion 11a
und die Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion lic über das Interface 17a angelegt. Ausgangssignale
des Luftströmungsmessers 2 und der Fühler 3 bis 5 werden an die Sektionen 11a und llcüber einen A/D-Umsetzer
21 und das Interface YIb angelegt. Ausgangssignale der Schalter 6 bis 9 werden des weiteren an die
Sektionen lla und Hc jeweils über die Interfaces 17c
bis 17/angelegt.
Die Selbstdiagnosefunktionssektion Ha überwacht
Eingangssignale von der Motorbetriebsfeststelleinrich-
tungsgruppe 1 bis 9. Wenn ein Fehler festgestellt wird, wird ein Signal zu einer Warnlampe 15 über die Treiberstufe
18c zum Melden des Fehlers gesandt Wenn des weiteren eine solche wesentliche Motorstörung auftritt,
die den Motor zum Stillstand bringt, sendet die Selbstdiagnosefunktionssektion
11a ein Diagnoscsignal in Abhängigkeit von der Art der Motorstörung zu der Betriebssicherheitssignalerzeugungssektion
lib. Die Betriebssicherheitssignalerzeugungssektion
Ub speichert mehrere Dattn, um einen Stillstand des Motors zu verhindern,
der durch die Motorstörung verursacht wird, und erzeugt ein Betriebssicherheitssignal in Abhängigkeit
von dem Diagnosesignal.
Das Betriebssicherheitssignal wird der Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion
lic zugeführt, die arbeitet um das Eingangssignal der Feststelleinrichtungsgruppe
1 bis 9 anzuhalten.
Im normalen Motorbetrieb arbeitet die Brennstoff einspritzregelsignalerzeugungssektion
lic, um ein Luftbrennstoffverhältnisregelsignal zu erzeugen, indem die
von der Motorbetriebsfeststelleinrichtungsgruppe 1 bis 9 zugeführten Eingangssignaie berechnet werden. Das
Luftbrennstoffverhältnisregelsignal wird einer Brennstoffpumpe
13 über die Treiberstufe Mb und ein Relais 14 und den Brennstoffeinspritzregelkreisen 12 über die
Treiberstufe 18a zugeführt um einen geeigneten Betrag des Brennstoffs zu einer geeigneten Zeit einzuspritzen.
Die Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion lic sendet des weiteren ein Signal zu der Schaltsektion
Ud ansprechend auf ein Eingangssignal von dem O2- Fühler 5. Die Schaltsektion lld sendet ein Signal zu
einer Monitorlampe 16, ansprechend auf das Signal von der Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion
lic, um anzuzeigen, daß die Abgase die normale Sauerstoffkonzentration
haben.
Wenn das Betriebssicherheitssignal von der Betriebssicherheilssignaierzeugungssektion
life der Brennstoffeinspritzregelsignalerzeugungssektion
lic zugeführt wird, erzeugt die Sektion lic ein Quasi-Luftbrennstoffverhältnisregelsignal
in Abhängigkeit von dem Betriebssicherheitssignal. Das Quasi-Luftbrennstoffverhältnisregelsignal
wird den Brennstoffeinspritzregelkreisen 12 zugeführt, so daß der Betrieb des Motors in
Übereinstimmung mit dem Quasi-Signal ohne Stillstand weiterläuft.
Des weiteren sendet die Anzeigewechselsignalerzeugungssektion Udein Signal zur Lampe 16 in Abhängigkeit
von dem Diagnosesignal, das von der Selbstdiagnosefunktionssektion 11a zugeführt wird. Die Lampe 16
leuchtet intermittierend in Übereinstimmung mit einem Muster auf, das durch das Diagnosesignal bestimmt
wird, indem der Anschluß 10 mit Erde in einer Werkstatt verbunden wird. Ein Inspekteur der Werkstatt kann die
Art der Motorstörung durch das Muster des Aufleuchtens der Lampe l&erkennen.
Der Luftströmungsmesser gemäß F i g. 2 enthält ein Potentiometer als Spannungsteiler mit Widerständen
Ri, R 2, einen Schleifer 23, der gleitbar mit dem Widerstand
R 2 in Berührung ist, und eine Klappe 24, die in einem Ansaugkanal 26 vorgesehen ist und in Wirkungsverbindung
mit dem Schleifer 23 steht. Der Luftströmungsmesser 2 ist mit der Regeleinheit CU über einen
Verbinder 22 und Leitungen verbunden. Ein Ende des Widerstands R 1 ist mit dem A/D-Umsetzer 21 über
einen Anschluß a verbunden und wird mit einer konstanten Spannung UB (z. B. 8 V) von einem Konstantspannungskreis
25 gespeist. Ein Zwischenpunkt zwischen den Widerständen R 1 und R 2 ist mit dem A/D-Umsetzer
über einen Anschluß b verbunden, so daß eine feste Bezugsspannung Unx dem A/D-Umsetzer zugeführt
wird. Eine Spannung an dem Schleife 23, d. h. die Ausgangsspannung US des Luftströmungsmessers 2,
wird dem A/D-Umsetzer über einen Anschluß c zugeführt
Des weiteren wird die Erdespannung GND über einen Anschluß d zugeführt Ein Kondensator Ci und ein
Widerstand R 3 sind parallel zwischen einen Eingangsanschluß des A/D-Umsetzers für die feste Bezugsspannung
Ufix und Erde geschaltet und ein Glättungskondensator
C 2 und ein Widerstand R 4 sind auch parallel zwischen einen Eingang für die Spannung US und Erde
geschaltet Der Rechner 11 wird mit Signalen entsprechend den Spannungen US und Ufix gespeist um die
Menge der Ansaugluft zu berechnen. Die Menge der Ansaugluft Q kann durch die folgende Gleichung erhalten
werden:
Q = A(UFIX-US)/UB,
worin A eine Konstante ist.
Gemäß der Erfindung überwacht die Selbstdiagnosefunktionssektion 11 a (F i g. 1) des Rechners 11 den Pegel
der Spannung Us und erzeugt ein Diagnosesignal für eine P^triebssicherheitsoperation, wenn der Pegel der
Spannung Us auf einen vorbestimmten niedrigen Pegel abfällt.
Gemäß F i g. 3 wird davon ausgegangen, daß der Verbinder 22 zur Zeit Xi gelöst wird und daß sich die
Kondensatoren C1 und C2 entladen, so daß die Spannungen
Ufix und US abfallen, wie gezeigt Eine bekannte
Diagnoseanordnung mit den Widerständen R 3 und /?4 überwacht den Pegel der Spannung US, um ein
Betriebssicherheitssignal zu erzeugen. Da die Spannung US mit wesentlich großen Amplituden während des
normalen Betriebszustands des Motors schwankt erzeugt
die bekannte Diagnoseanordnung ein Betriebssicherheitssignal zur Zeit X2, wenn die Spannung US auf
einen sehr niedrigen Pegel abfällt, um eine Fehlbeurteilung zu vermeiden. Deshalb verstreicht eine lange Zeit,
bevor das Betriebssicherheitssignal erzeugt wird, was zu einem Stillstand des Motors führt, bevor die Betriebssicherheitsoperation
einsetzt.
Bei der Anordnung der Erfindung kann, da der Widerstand R 4 mit dem Glättungskondensator C 2 für dessen
Entladen verbunden ist, sich der Kondensator schnell entladen. Das Betriebssicherheitssignal kann deshalb zu
einer Zeit X 3 erzeugt werden, wenn der Pegel auf einen relativ niedrigen Pegel abfällt. Demgemäß kann das Betriebssicherheitssignal
früher erzeugt werden, um einen Motorstillstand zu verhindern.
Die Anordnung der F i g. 4 enthält einen Rechenkreis Xt ^um Berechnen der Menge der Ansaugluft Q und
einen Diagnosekreis 31. Die Ausgangsspannung Q des Rechenkreises 32 wird einem Fensterkomparator mit
den Operationsverstärkern 33 und 34 und einem ODER-Verknüpfungsgiied
35 in dem Diagnosekreis 31 und des weiteren einem Rechenkreis 49 über einen Analogschaiter
47 zugeführt. Das Ausgangssigna! des Fensterkomparators des Diagnosekreises 31 wird einem UND-Verknüpfungsglied
37 und auch einem UND-Verknüpfungsglied 38 über einen Inverter 39 zugeführt. Die
UND-Verknüpfungsglieder 37 und 38 werden mit Impulsen von einem Oszillator 36 gespeist, um Impulse in
Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Fensterkomparators zu erzeugen.
Der Diagnosekreis 31 ist mit einem ersten Zähler 40
zum Feststellen des Fehlers der Luftströmungsmeßanordnung und mit einem zweiten Zähler 43 zum Rückstellen
des ersten Zählers 40 versehen.
Wenn die Spannung US abfällt und die Spannung Q auf einen vorbestimmten niedrigen Pegel durch den
Fensierkomparator abfällt, wird das Ausgangssignal des ODER-Verknüpfungsglieds 35 hochpegelig, so daß das
UND-Verknüpfungsglied 37 Impulse erzeugt. Die Impulse
werden dem Zähler 40 über ein UND-Verknüpfungsglied 42 zugeführt. Wenn die Zählung des Zählers
40 eine eingestellte Zählung entsprechend dem vorbestimmten Pegel L (F i g. 3) übersteigt, erzeugt der Zähler
40 ein hochpegeliges Ausgangssignal. Das Ausgangssignal wird dem anderen Eingang des UND-Verknüpfungsglieds
42 über einen Inverter 41 zugeführt, so daß das UND-Verknüpfungsglied 42 geschlossen wird, um
das Ausgangssignal des Zählers 40 zu halten. Das Ausgangssignal des Zählers 40 wird einem Regelverknüpfungsglied
eines Analogschalters 45 zugeführt, um diesen zu schließen, und wird auch an das Regelverknüpfungsglied
des Analogschalters 47 über einen Inverter 46 angelegt, um den Schalter zu unterbrechen. Es ist
notwendig, den Zähler 40 zurückzustellen, falls die Störung in der Luftströmungsmeßanordnung nach einer
kurzen Zeit wieder aufhört. Der Zähler 43 stellt den Zähler 40 zurück. Das Ausgangssignal des ODER-Verknüpfungsglieds
35 befindet sich auf einem niedrigen Pegel bei normalen Betriebszuständen, so daß das
UND-Verknüpfungsglied 38 geöffnet wird, um Impulse zu erzeugen. Wenn die Zahl der dem Zähler 43 zügeführten
Impulse einen vorbestimmten Wert erreicht, welcher der oben beschriebenen kurzen Zeit entspricht,
erzeugt der Zähler 43 ein Ausgangssignal. Das Ausgangssignal wird einem Rückstellanschluß des Zählers
40 zugeführt, um diesen zurückzustellen, und wird auch einem eigenen Rückstellanschluß über einen Verzögerungskreis
44 zugeführt. Somit wird der Rückstellvorgang der Zähler 40 und 43 so lange wiederholt, wie sich
die Luftströmungsmeßanordnung im normalen Zustand befindet. Wenn ein Fehler in der Luftströmungsmeßan-Ordnung
auftritt und der Analogschalter 45 durch das Ausgangssignal des Zählers 40 betätigt wird, wird ein
Betriebssicherheitssignal von einem Betriebssicherheitskreis 48 (f i g. 5) entsprechend dem Betriebssicherheitssignalerzeugungskreis
11 b der Fig.] dem Rechenkreis 49 über den Schalter 45 zugeführt. Der Rechenkreis
49 erzeugt ein Quasi-Luftbrennstoffverhältnisregelsignal aufgrund des Betriebssicherheitssignals und
unter Bezugnahme auf die darin gespeicherten Daten. Das Quasi-Luftbrennstoffverhältnisregelsignal wird einem
BrennstofHnspritzer 51 über eine Treiberstufe 50 zugeführt, um den Brennstoff mit einem geeigneten
Luftbrennstoffverhältnis einzuspritzen, um den Motorbetrieb aufrechtzuerhalten.
Der Betriebssicherheitskreis 48 der F i g. 5 ist so ausgelegt daß er neun Arten von Betriebssicherheitssignalen
erzeugt Ein Motordrehzahlsignal wird durch einen Wellenformungskreis 52 für den Kreis 1 und durch einen
Frequenz-Spannungs-Umsetzer (F/V) 53 erzeugt und einem Fensterkomparator mit Operationsverstärkern
54 und 55 und einem ODER-Verknüpfungsglied 56 zugeführt Drosselstellungssignale werden durch den
Leerlauffeststellschalter 8 und den Vollastschalter 9 erhalten und werden jeweils den Invertern 58 und 59 und
einem UND-Verknüpfungsglied 57 zugeführt Ausgangssignale der Operationsverstärker 54 und 55, des
NOR-Verknüpfungsglieds 56, der Inverter 58 und 59 und des UND-Verknüpfungsglieds 57 werden kombiniert
und neun UND-Verknüpfungsgliedern 60 züge
führt, um eines der neun Ausgangssignale in Abhängig· keit von den Motorbetriebszuständen zu erzeugen. Aus·
gangssignale der UND-Verknüpfungsglieder 60 werder jeweils an die Regelverknüpfungsglieder der Analogschalter
61 angelegt. Durch die Analogschalter 61 laufer Betriebssicherheitssignale Q1 bis Q9 jeweils in Abhängigkeit
von den Ausgangssignalen der UND-Verknüpfungsglieder 60. Ein Betriebssicherheitssignal wird somit
dem Rechenkreis 49 in Übereinstimmung mit der Motorbetriebszuständen zugeführt.
Aus der voranstehenden Beschreibung ergibt sich daß gemäß der Erfindung, da ein Entladungswiderstanc
an einen Glättungskondensator angeschaltet ist, eir Fehler schnell durch die plötzliche Entladung des Kon
densators festgestellt werden kann. Die Betriebssicherheitsoperationen können somit schnell ausgeführt werden,
um einen Stillstand des Motors zu vermeiden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Anordnung zur Diagnose eines Verbrennungsmotors mit einem Luftströmungsmesser (2), der einen
variablen Widerstand (R2) enthält der auf das Volumen der Ansaugluft anspricht und eine Ausgangsspannung
(US) erzeugt, mit einem Rechner (32) zum Berechnen des Volumens der Ansaugluft
aus der Ausgangsspannung und einer festen Spannung (LJFIX) an einem Anschluß des variablen Widerstands,
mit einem Glättungskondensator (C2) zum Laden der Ausgangsspannung (USX wobei der
Rechner so ausgebildet ist, daß er das Volumen der Ansaugluft aus der Spannung an dem Glättungskondensator
berechnet, und mit einem Diagnosekreis (31), der auf ein Ausgangssignal des Rechners anspricht
und ein Diagnosesignal erzeugt, wenn das Ausgangssignal einen vorbestimmten Pegel unterschreitet,
gekennzeichnet durch einen zu dem GlSrtungskondensator parallel geschalteten
Widerstand (Λ»), um den Glättungskondensator
schnell zu entladen, wenn der Pegel der Spannung (US) durch Auftreten eines Fehlers verschwindet,
um den Fehler schnell festzustellen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftströmungsmesser (2) einen Spannungsteiler mit einem festen Widerstand (R 1),
dem variablen Widerstand (R 4) und einem Schleifer (23) enthält, der in Wirkungsverbindung mit einer
Klappe (24) steht, die in dem Ansaugkanal (26) des Motors voi gesehen ist.
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Also Published As
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