DE3334110C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die spanlose For
mung von Metallen, insbesondere aber ein Verfahren
zur Herstellung von plattierten Hohlkörpern wie z.B.
Rohren und Hohlprofilen, welche in angreifenden
Medien sowie bei verschiedenen Bauarten von Maschinen
und Geräten eingesetzt werden.
In der Industrie finden verschiedene Verfahren zur
Herstellung von plattierten Rohren und Hohlprofilen
eine weite Anwendung.
Als bestes Verfahren gilt dasjenige, bei dem ein
monometallischer Rohrblock mit einem Metall anderer
Zusammensetzung unter Herstellung eines plattierten
Rohrblockes beschichtet wird und dann ein Pressen
sowie eine nachfolgende Verformung vorgenommen werden
(sh. z.B. "Verfahren zur Herstellung von innen ver
zinnten Bleirohren", DE-PS 14 52 206, Int.Cl. B 21c
23/22 vom 31.12.1962, sowie die Bücher: V.K. Korol
und M.S. Gildengorn "Grundlagen der Fertigungstechno
logie für mehrlagige Metalle", Verlag Metallurgia,
1970, S. 28 bis 29; M.I. Chepurko et al. "Bimetalli
sche Rohre", Moskau, Verlag Metallurgia, 1974, S. 47
bis 59.
Entsprechend dem Verfahren nach der DE-PS 14 52 206
wird ein außen mit Blei beschichtetes Zinnrohr zu
nächst durch Reduktion erhalten, wonach dieses bime
tallische Rohr ins Innere eines dickwandigen Hohl
blockes aus Blei eingebracht und dann eine gemeinsame
Verformung vorgenommen wird.
Dieses Herstellungsverfahren bedingt einen hohen
Arbeitsaufwand und einen langwierigen Bearbeitungs
zyklus. Zuerst müssen zwei monometallische Rohre aus
einem Grundmetall und einem Plattierungsmetall herge
stellt, dann deren Berührungsflächen sorgfältig vor
bereitet, die Rohre ineinandergesteckt und dicht
miteinander verbunden werden (beispielsweise durch
gemeinsames Ziehen oder Aufweiten).
Erst danach erfolgt das gemeinsame Pressen der Lagen
des Grund- und des Plattierungsmetalls unter Herstel
lung eines plattierten Rohres.
Am meisten verbreitet ist ein Verfahren zur Herstel
lung von Hohlkörpern mit einer Plattierungsschicht,
bei welchem das Aufbringen der Plattierungsschicht
mittels Aufgießen eines flüssigen Metalls auf einen
monometallischen Hohlblock erfolgt und dann das Pres
sen durchgeführt wird (sh. z.B. die Beiträge von
Weber R.D., "Metallurgie", 1957, 45, Nr. 267, p. 3;
von Gildengorn M.S. und Ustinov V.I. "Die NE-Me
tallurgie", 1963, Nr. 11, S. 35). Jedoch ist dieses
Verfahren durch hohe Selbstkosten und einen hohen
Arbeitsaufwand bei der Anfertigung von plattierten
Rohren und Hohlprofilen sowie durch eine niedrige
Produktivität charakterisiert, weil die Herstellung
eines plattierten Rohlings der Durchführung einer
Anzahl von zusätzlichen Arbeitsgängen bedarf, nämlich
des Pressens eines monometallischen Rohrblockes aus
dem Metall der Plattierungsschicht, das Teilen, Scha
ben, Reinigen und Beizen des Rohrblocks, das Auf
gießen des Metalls der Grundschicht auf den Rohrblock
aus dem Metall der Plattierungsschicht und das nach
folgende mechanische Bearbeiten des plattierten Roh
lings.
Der Erfindung liegt gegenüber diesem Stand der Tech
nik die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstel
lung von plattierten Hohlkörpern zu entwickeln, bei
dem durch eine Verbesserung des Arbeitsganges des
Auftragens einer Plattierungsmetallschicht auf einen
Grundmetall-Rohrblock der Arbeitsaufwand bei der
Herstellung und die Selbstkosten der plattierten
Rohre und Hohlprofile verringert sowie die Arbeitspro
duktivität gesteigert werden können.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei
einem Verfahren zur Herstellung von plattierten Hohl
körpern unter Erzeugen eines bimetallischen Hohl
blockes, bei dem auf die Oberfläche eines Rohrblockes
aus einem Grundmetall eine Plattierungsmetallschicht
aufgebracht wird, und nachfolgend der bimetallische
Rohrblock aus dem Rezipienten in einen durch die
Matrizenöffnung und einen Dorn gebildeten Spalt ge
preßt wird, erfindungsgemäß das Aufbringen der Plat
tierungsmetallschicht auf den Grundmetall-Rohrblock
durch das Einpressen eines Plattierungsmetall-Rohr
blockes in einen durch den Grundmetall-Rohrblock und
den entsprechenden Teil des Preßwerkzeugs gebildeten
Spalt erfolgt.
Es ist hierbei sinnvoll, daß bei der Herstellung von
innenplattierten Hohlkörpern das Aufbringen der Plat
tierungsmetallschicht durch Pressen durch einen durch
den Hohlraum des Grundmetall-Rohrblocks und den darin
eingebrachten Dorn gebildeten Spalt vorgenommen wird.
Auf diese Weise erfolgt das Aufbringen der Plattie
rungsmetallschicht durch Pressen ohne Zwischenbehand
lung sowie einfach und zuverlässig. Es werden eine
Senkung des Arbeitsaufwandes und der Selbstkosten bei
der Herstellung von Rohren und eine Verbesserung der
Haftfestigkeit und -güte der Lagen ermöglicht, wobei
das Aufbringen der Plattierungsmetallschicht zur
Herstellung eines bimetallischen Rohrblockes sowie
dessen nachfolgendes Pressen in die Matrize in ein
und derselben Anlage in einem Gang des Preßwerkzeuges
durchgeführt werden kann.
Beim Aufbringen der inneren Plattierschicht ist es
ratsam, daß der Grundmetall-Rohrblock vor dem Pressen
des Plattierungsmetall-Rohrblockes durch ein kegel
förmiges Aufweiten des Hohlraumes bearbeitet wird,
wobei die Kegelspitze der Preßrichtung zugewandt ist.
Es ist ferner zweckmäßig, daß der Plattierungsme
tall-Rohrblock vor dem Pressen erwärmt wird, wobei
die Erwärmungstemperatur ausgehend von der Bedingung
gewählt wird, die Größe des Formänderungswiderstandes
des Plattierungsmetalls kleiner zu halten, als die des
Grundmetalls.
Dies ermöglicht eine Verbesserung der Güte der herge
stellten Erzeugnisse, bei denen die Plattierungsme
tallschicht gleichmäßig über die Länge des Erzeugnis
ses aufgebracht und mit ihm zuverlässig verbunden
ist.
Analog wird bei der Herstellung von außenplattierten
Erzeugnissen vorgegangen.
Nachstehend wird die Erfindung durch die Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens zur Her
stellung von plattierten Hohlkörpern (wie z.B. Roh
ren) mit Hinweis auf die Zeichnungen erläutert, in
denen zeigt
Fig. 1 die Anordnung eines monometallischen Grundme
tall-Rohrblockes, eines Plattierungsmetall-Rohr
blockes und des Werkzeuges vor dem Auspressen (beim
Aufbringen einer inneren Plattierungsschicht);
Fig. 2 ein Schema für das Füllen des Innenraumes des
Haupt-Rohrblockes mit dem Plattierungsmetall;
Fig. 3 ein Schema für die Herstellung eines plattier
ten Erzeugnisses;
Fig. 4 die Anordnung eines monometallischen Grundme
tall- und eines monometallischen Plattierungsme
tall-Rohrblockes beim Aufbringen einer äußeren Plat
tierungsschicht;
Fig. 5 ein Schema für das Füllen des zwischen dem
Grundmetall-Rohrblock und dem Rezipienten vorhandenen
Hohlraumes mit dem Plattierungsmetall;
Fig. 6 ein Schema für die Herstellung eines plattier
ten Erzeugnisses entsprechend Fig. 4 und 5;
Fig. 7 ein Schema für das Aufweiten des Grundme
tall-Hohlblockes mittels des verdickten kegelförmigen
Nadelteiles;
Fig. 8 die Lage der Rohrblöcke im Rezipienten vor
deren Auspressen und
Fig. 9 ein Schema für das Füllen des zwischen dem
Grundmetall-Rohrblock und der Nadel vorhandenen Hohl
raums mit dem Plattierungsmetall entsprechend Fig. 7
und 8.
Ein monometallischer Grundmetall-Hohl- bzw. Rohrblock
1 (Fig. 1) und ein Plattierungsmetall-Rohrblock 2
werden nacheinander in einen Rezipienten 3 einer
Presse beliebiger bekannter Bauart eingebracht, wobei
der Grundmetall-Hohlblock 1 im Rezipienten derart
angeordnet wird, daß sich zwischen einem Dorn 4 und
der Innenfläche des Grundmetall-Hohlblockes 1 ein
ringförmiger, einen Hohlraum bildender Spalt 5 bil
det.
Durch die über einen Preßstempel 6 auf eine Preß
scheibe 7 übertragene Preßkraft fließt das Plat
tierungsmetall des Rohrblocks 7 in den Spalt 5
hinein aus.
Zur Sicherung eines vollständigen Füllens des Hohl
raumes des monometallischen Rohrblockes 1 mit dem
Plattierungsmetall ist es zweckmäßig, daß der Formän
derungswiderstand des Plattierungsmetalls bei dessen
plastischem Fließen geringer ist als der des Grund
metalls. Dies kann durch die entsprechende Wahl der
Festigkeitswerte oder eine Temperaturdifferenz der
Grundmetall- und der Plattierungsmetall-Rohrblöcke
erzielt werden. Gewöhnlich ist das Plattierungsmetall
viel plastischer als das Grundmetall des Rohrblockes.
Falls der Unterschied zwischen den Festigkeitswerten
unbedeutend ist, muß die Erwärmungstemperatur des
Plattierungsmetall-Rohrblockes 7 über der Temperatur
des Grundmetall-Rohrblockes 1 liegen.
Beim Füllen des Hohlraumes des monometallischen
Grundmetall-Hohlblockes 1 mit dem Plattierungs
schichtmetall können infolge der Einwirkung von Reib
spannungen an der Seitenfläche des Rezipienten Ein
schnürungen, d.h. eine örtliche Verformung des Grund
metall-Rohrblockes (Fig. 2), auftreten. Damit die
Einschnürungen den Hohlraum des monometallischen
Rohrblockes nicht schließen und folglich den Zutritt
des Plattierungsmetalls in diesen nicht sperren, ist
es erforderlich, daß der Innendurchmesser des Grund
metall-Rohrblockes 1 größer bemessen ist als der des
Plattierungsmetall-Rohrblockes 2, wie das in Fig. 1
gezeigt ist, wobei diese Maße, genauso wie alle ande
ren Maße der Rohrblöcke, in an sich bekannter Weise
gewählt werden und sich hauptsächlich nach dem End
ziel, d.h. nach der Dicke der Plattierungsmetall
schicht des Erzeugnisses, richten.
Nach dem Füllen des monometallischen Hohlblockes 1
mit dem Plattierungsmetall, wie das in Fig. 2 gezeigt
ist, beginnt das Pressen des plattierten Rohrblockes
in einen zwischen einer Matrize 9 und dem Dorn 4
vorhandenen Spalt 8. Hierbei findet erst ein unwe
sentliches Ausfließen nur des Plattierungsmetalls und
dann ein gemeinsames Ausfließen der Lagen des
Grund- und des Plattierungsmetalls in Form eines
plattierten Erzeugnisses 10 (Fig. 3) statt.
In ähnlicher Weise können ebenfalls Rohre und Hohl
profile erhalten werden, die an ihrer Außenfläche
plattiert sind, wie es Fig. 4 bis 6 zeigen.
Zu diesem Zweck werden auf den Dorn 4 ein Plattie
rungsmetall-Rohrblock 12 und dann ein Grundme
tall-Rohrblock 11 aufgesetzt. Hierbei bildet sich der
plattierte Rohrblock infolge des Ausfließens des
Plattierungsmetalls in einen durch die Außenfläche
des monometallischen Grundmetall-Rohrblockes 11 und
die Seitenfläche des Rezipienten 3 (Fig. 5) gebilde
ten, ringförmigen Spalt (Hohlraum) 13. Nach dem
Füllen des Spaltes 13 mit dem Plattierungsmetall wird
das Auspressen des plattierten Rohrblockes durch das
gemeinsame Ausfließen des Platttierungs- und des
Grundmetalls in Form des plattierten Erzeugnisses
(Fig. 6) begonnen.
Hohe spezifische Drücke, eine hohe Temperatur und das
Gleiten des Plattierungsmetalls am Grundmetall des
monometallischen Rohrblockes beim Fließen des Plat
tierungsmetalls in den Hohlraum gewährleisten ein
festes Haften der Lagen des plattierten Rohrblockes,
was eine hohe Qualität der plattierten Rohre und
Hohlprofile beim nachfolgenden Pressen garantiert.
Zur Erzielung von genauen geometrischen Formen und
Maßen können die gepreßten plattierten Erzeugnisse im
weiteren einer Kaltverformung bzw. einem Ziehen,
Walzen, Streckwalzen oder dergleichen ausgesetzt
werden.
Erfindungsgemäß ist es bei der Herstellung von innen
plattierten Erzeugnissen zweckmäßig, vor dem Auspres
sen des Plattierungsmetall-Rohrblockes den Grundme
tall-Rohrblock durch kegelförmiges Aufweiten des
Hohlraumes zu bearbeiten, wobei die Kegelspitze der
Preßrichtung zugewandt ist. Dieses Verfahren zur
Herstellung von plattierten Erzeugnissen wird in
folgender Reihenfolge durchgeführt.
In den Rezipienten 3 (Fig. 7) einer Presse wird ein
Grundmetall-Rohrblock 14 eingebracht. Hierbei muß der
genannte Rohrblock einen um 2 bis 10 mm kleineren
Aussendurchmesser als der Durchmesser des Hohlraumes
des Rezipienten 3 aufweisen.
Der Innendurchmesser des Rohrblockes 14 aus dem
Grundmetall wird in bekannter Weise gewählt, damit
nach dem Aufweiten von innen mittels des verdickten
Teiles 15 des Dorns 4 das Metall des Rohrblockes den
Hohlraum 16 des Rezipienten 3 ausfüllt und die
gesamte Außenfläche des Rohrblockes 14 mit der Ober
fläche des Innenraumes des Rezipienten 3 in Berührung
steht.
Anschließend betätigt man das Lochsystem der Presse
(in der Zeichnung nicht gezeigt) in mit Pfeil mar
kierter Richtung und führt den verdickten kegelförmi
gen Teil 15 des Dorns 4 ein. Da der Durchmesser des
verdickten Teiles 15 des Dorns 4 größer ist als der
Innendurchmesser des Grundmetall-Rohrblockes 14,
erfolgt das Aufweiten des Rohrblockes 14, bis er mit
seiner Außenfläche mit der Oberfläche des Hohlraumes
des Rezipienten 3 in Berührung kommt. Sobald das
Aufweiten des Rohrblockes beendet ist, wird der ver
dickte kegelförmige Teil 15 des Dorns 4 zurückgeführt
und entfernt. In den Rezipienten 3 wird ein Plattie
rungsmetall-Rohrblock 17 (Fig. 8) gelegt.
Nun wird der Arbeitsteil des Dorns 4 kleineren Durch
messers in den Rohrblock 14 eingeführt, und durch
einen Hub des Preßstempels 6 nach vorn wird zunächst
der Plattierungsmetall-Rohrblock 17 in einen zwischen
dem kegelförmigen Innenraum des Rohrblockes 14 aus
dem Grundmetall und dem Arbeitsteil der Nadel 4 vor
handenen Spalt 18 durch die Preßscheibe 7
gepreßt (Fig. 9). Dann läßt man die Lagen des Grund- und des
Plattierungsmetalls durch die Öffnung der Matrize 9
fließen, um ein innenplattiertes Erzeugnis herzu
stellen.
Das vorläufige Aufweiten des Grundmetall-Rohrblockes
im Rezipienten gestattet es, dessen Lage gegenüber
der Preßachse genau zu fixieren und dessen willkürli
che, unkontrollierbare Verformung während des Füllens
des Hohlraumes des Grundmetall-Rohrblockes mit dem
Plattierungsmetall zu verhindern sowie einen kegel
förmigen Innenraum mit vorberechnetem gewünschtem
Kegelverhältnis zu erhalten.
Das Volumen des Plattierungsmetall-Rohrblockes wird
so gewählt, daß es für das Ausfüllen des zwischen dem
Grundmetall-Rohrblock und dem Arbeitsteil des Dorns
vorhandenen Hohlraumes ausreicht. Es ist sogar wün
schenswert, daß ein kleiner Plattierungsmetallüber
schuß vorhanden ist, durch den dessen erhöhter Ver
brauch in der anfänglichen Stufe des gemeinsamen
Fließens ausgeglichen wird.
Nach dem Füllen des kegelförmigen Hohlraumes mit dem
Plattierungsmetall ergibt sich, daß der der Matrize
zugewandte Teil des Rohrblockes einen kleineren volu
metrischen Plattierungsanteil und der entgegengesetz
te Teil einen größeren besitzt. Dadurch bietet sich
die Möglichkeit, den ungleichmäßigen Verbrauch an
weicherem Plattierungsmetall über die Länge des Preß
körpers zu erfassen und zu regeln. Durch eine gemein
same Beeinflussung der ungleichmäßigen lagenweisen
Verformung während des Pressens mit einem Direkt
fließen und der ungleichmäßigen Dicke der Plattie
rungsschicht des Rohrblockes gelingt es, das eine
durch das andere auszugleichen und ein gepreßtes
Hohlprofil mit gleichmäßiger Dicke der inneren Plat
tierungsschicht zu erhalten.
Das gemeinsame Pressen des Grund- und des Plattie
rungsmetalls kann sowohl durch direktes Fließen,
als auch durch indirektes Fließen vollzogen werden.
Demnach ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren die
Herstellung von plattierten Rohren und Hohlprofilen
bei geringerem Arbeitsaufwand und niedrigeren Ge
stehungskosten als bei den bekannten Verfahren.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von plattierten
Hohlkörpern unter Erzeugen eines bimetallischen
Hohlblockes, bei dem auf die Oberfläche eines
Rohrblockes (1; 11) aus einem Grundmetall eine
Plattierungsmetallschicht aufgebracht wird und
nachfolgend der bimetallische Rohrblock aus einem
Rezipienten (3) in einen durch die Öffnung einer
Matrize (9) und eines Dorns (4) gebildeten Spalt
gepreßt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufbringen der
Plattierungsmetallschicht auf den
Grundmetall-Rohrblock (1; 11) durch Einpressen eines
Plattierungsmetall-Rohrblockes (2; 12) in einen durch
den Grundmetall-Rohrblock (1) und den entsprechenden
Teil des Preßwerkzeuges gebildeten Spalt (5; 13)
erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Herstellung
von innenplattierten Hohlkörpern das Aufbringen der
Plattierungsmetallschicht durch Pressen durch einen
durch den Hohlraum des Grundmetall-Rohrblocks (1) und
den darin eingebrachten Dorn (4) gebildeten Spalt (5)
vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Herstellung
von außen plattierten Hohlkörpern das Aufbringen der
Plattierungsmetallschicht durch Pressen durch einen
durch den Hohlraum des Rezipienten (3) und den darin
angeordneten Grundmetall-Rohrblock (11) gebildeten
Spalt (13) vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß vor dem Pressen des
Plattierungsmetall-Rohrblockes (17) der
Grundmetall-Rohrblock (14) durch ein kegelförmiges
Aufweiten des Hohlraumes bearbeitet wird, wobei die
Kegelspitze der Preßrichtung zugewandt ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Plattierungsmetall-Rohrblock (2) vor dessen
Pressen erwärmt wird, wobei die Erwärmungstemperatur
derart gewählt wird, daß die Größe des
Formänderungswiderstands des Plattierungsmetalls
kleiner ist als die des Grundmetalls.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3334110C2 true DE3334110C2 (de) | 1987-11-19 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| FR (1) | FR2551682B1 (de) |
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-
1983
- 1983-09-13 SE SE8304912A patent/SE445897B/sv not_active IP Right Cessation
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- 1983-09-21 DE DE19833334110 patent/DE3334110A1/de active Granted
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