DE3333744C1 - Entladestation - Google Patents
EntladestationInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entladestation für Bodenentleerer, mit einem Wagenkasten und einem sich quer
zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden für den Laderaum sowie mit einem von dem Boden getrennten
Fahrgestell für den Wagenkasten zum Überfahren eines Bunkerschachtes der Entladestation.
Es ist ein Bodenentleerer mit einem Wagenkasten und einem sich quer zur Wagenlängsachse öffnenden
radsatzlosen Boden für den Laderaum bekannt, bei welchem der Wagenkasten mit dem Boden auf ein Fahrgestell
aufgesetzt ist, welches ein vorderes und ein hinteres Drehgestell aufweist. Der zwischen den beiden Drehgestellen
angeordnete Boden ist aus zwei in der Wagenlängsachse aneinanderstoßenden Schiebern gebildet,
die in der Entladestation von einer ortsfesten, jedoch durch den fahrenden Bodenentleerer betätigten Steuervorrichtung
zunächst in die Offenstellung und nach der Entleerung wieder in die Schließstellung gebracht werden.
Die beiden Schieber greifen mit ihren Stoßkanten verzahnt ineinander und tragen außenseitig eine Führungsschiene,
die in der Entladestation Leitrollen einer
öffnungs- und Schließvorrichtung für die Schieber umgreifen
(vgl. DE-PS 8 82 861).
Außerdem sind Bodenentleerer gattungsfremder Ausführungsform bekannt, die aus einem Wagenoberteil
mit Laderaum und einem Wagenunterteil mit den Laderaum abschließendem Boden sowie Fahrgestell bestehen,
wobei der Boden von einer sich seitlich bzw. quer öffnenden Bodenklappe gebildet wird, welche unter
Zwischenschaltung von Schwenklagern auf der einen Längsseite des Wagenoberteils nach unten abschwenkbar
ist. Derartige Bodenentleerer werden in eigens dafür eingerichteten Entladestationen einerseits in
Fahrtrichtung verlaufende Tragrollenschienen auf, wel-ι
ehe das Wagenoberteil des aufspurenden Bodenentlee- i
rcrs in unveränderter Lage tragen, andererseits eine im ■
M) F.ntladcschacht befindliche Kurvenschienc, durch welche
das Abschwenken der Bodenklappe gesteuert wird. Denn beim Einfahren in die Entladestation fährt das
Wagenoberteil auf den Tragrollenschiencn weiter, während die Bodenklappe sich im Zuge ihrer Queröffnung
mit einer Kurvcnschicne zugeordneten Führungsrolle darauf abstützt und dadurch entsprechend dein Kurvenverlauf
der Kurvenschiene aus Schließstellung in Öffnungsstellung überführt wird und nach erfolgter Enllec-
COPY
len und der zugeordneten Schachtwand von Rückstellrolle
zu Rückstellrolle beispielsweise von ca. 90° bis ca. 30° ab. In diesem Zusammenhang ist in Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, daß der Durchmesser der Rückstellrollen mit abnehmenden Anstellwinkel sukzessive
zunimmt oder die Lagerachsen der Rückstcllrollen sukzessive in Richtung auf die Schachtmitte versetzt
angeordnet sind, so daß die jeweils abgeschwenkte Bodenplatte beim Überfahren der Rückstellrollen kotinuierlich
hochgeschwenkt wird. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in diesem Zusammenhang
vorgesehen, daß sich in Fahrtrichtung an die letzte, mit vorgegebenem Winkel angestellte Rückstellrollc in der
Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebene anschließen, deren
Rollendurchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß sukzessive höher
gelagert sind, wodurch die Bodenklappen bei Erreichen der letzten Rückstellrolle in Schließstellung zurückgeführt
sind. Die in der Schachtmitte angeordneten Rückstellrollen besorgen also das Hochschwenken der Bodenklappen
in der Endphase bis in ihre Schließstellung. — In Weiterbildung der Erfindung können Abfangrollen
und Rückstellrollen auf beiden Seiten des Bunkerschachtes in.beiden Schachtwänden angeordnet sein, die
in der Schachtmitte angeordneten Rückstellrollen an beiden Enden der Entladungsstrecke, so daß die Bodenentleerer
aus beiden Richtungen in die Entladestation über dem Bunkerschacht einfahren können und einwandfreie
Entladung gewährleistet ist, gleichgültig, auf welcher Schachtseite bzw. an welcher Längsseite der
Wagenkästen sich die Schwenkachsen für die Bodenklappen befinden. In einem solchen Fall befindet sich
selbstverständlich auch auf beiden Seiten bzw. an beiden Enden des Bunkerschachtes eine Entriegclungsvorrichtung
in vorgegebener Position für die Verriegelungsvorrichtung der Bodenklappen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Entladestation
verwirklicht wird, welche den Einsatz von Bodenentleerern mit quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen
Bodenklappen ohne Kurvenschienen für diese Bodenklappen und Tragrollenschienen für den Wagenkasten
ermöglicht, so daß insbeondere bereits vorhandene Bunkerschächte unter Berücksichtigung der dadurch
vorgegebenen Schachtabmessungen mit einer erfindungsgemäßen Entladestation ausgerüstet werden können.
Denn die erfindungsgemäße Ausbildung der Entladestation und des Bodenentleerers ermöglicht ein Überfahren
des Bunkerschachtes unter Berücksichtigung einer herkömmlichen Gleisverlegung, wenn nur die Spurbreite
breiter als die Schachtbreite ist. Folglich lassen sich Bodenentleerer mit einem Fahrgestell einsetzen,
welches ein vorderes und hinteres Drehgestell aufweist und dadurch besonders kurvengängig sowie zum Befahren
von uneben verlegten Gleisen geeignet ist. Außerdem ist über dem Bunkerschacht ein funktionsgerechtes
öffnen und Schließen der Bodenklappen gewährleistet, ohne daß das herabfallende Schüttgut durch eine Kurvenschiene
oder nicht vollständig geöffnete Bodenklappen behindert wird. Das in Ausgestaltung der Erfindung
sukzessive öffnen und Schließen der Bodenklappen führt darüber hinaus zu einem besonders schnellen Entladungsvorgang.
Die Umrüstung bereits vorhandener Bunkerschächtc zur Verwirklichung einer erfindungsgemäßen
Enlladcstation ist ohne Schwierigkeiten möglich, weil nur ein geringer Eingriff in den Bunkerschacht
erforderlich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert;
es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Entladestation in schematischer
Frotansicht mit eingefahrenem Bodenentleerer,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in Ansicht von oben ohne Bodenentleerer,
F i g. 3—5 den Gegenstand nach F i g. 1 im Zuge des
F i g. 3—5 den Gegenstand nach F i g. 1 im Zuge des
ίο Herausfahrens aus der Entladcstation mit sich schließender
Bodenklappe und
Fig.6 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen
Bodenentleerer.
In den Figuren ist eine Entladestation für Bodenent-
In den Figuren ist eine Entladestation für Bodenent-
I1J leerer dargestellt, welche einen Wagenkasten 1 und einen
sich quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden 2 für den Laderaum sowie ein von dem
Boden getrenntes Fahrgestell 3 für den Wagenkasten 1 zum Überfahren eines Bunkerschachtes 4 der Entladestation
aufweist. Das Fahrgestell 3 weist zwei Drehgestelle vor und hinter dem radsatzlosen Boden 2 auf. Bei
über den Bunkerschacht 4 gefahrenem Bodenentleerer ist der an einer Längsseite des Wagenkastens 1 unter
Zwischenschaltung von Schwenklagern 5 gelagerte Boden 2 frei nach unten in den Bunkerschacht 4 abschwenkbar.
Der Boden 2 ist in hochgeschwenkter Schließstellung von einer am Wagenkasten 1 befestigten
den Boden 2 automatisch verriegelnden Verriegelungsvorrichtung 6 gehalten. Die Entladestation weist
eine Entriegelungsvorrichtung 7 zum öffnen bzw. Entriegeln
der Verriegelungsvorrichtung 6 bei in die Entla-. destation einfahrendem Bodenentleerer auf. — Der
Bunkerschacht 4 besitzt zumindest auf der Schwenklagerseite des Bodens 2 wandseitig eine Abfangvorrich-
J5 tung 8 für den frei abschwenkbaren Boden 2. Außerdem
weist der Bunkerschacht 4 in Fahrtrichtung des Bodenenlleerers eine Rückstellvorrichtung 9 zum konitnuierlichen
Hochschwenken des Bodens 2 bis in Schließstellung unter dem Laderaum des Wagenkastens 1 auf. Der
Boden ist in zumindest zwei hälftige, auf der gleichen Längsseite des Wagenkastens 1 schwenkbar gelagerte
Bodenklappen 2 mit eigenen Verriegelungsvorrichtungen 6 unterteilt. Die Verriegelungsvorrichtungen 6 weisen
von Rückstellfedern 10 beaufschlagte Verriegelungsbolzen 11 bzw. Verriegelungskeile auf, deren eine
Bolzenenden die Bodenklappen 2 in Schließstellung unterfangen und deren andere Bolzenenden jeweils einen
in die Entriegelungsvorrichtung 7 einfahrenden Entriegelungskopf 12 besitzen. Die Entriegelungsvorrichtung
7 weist eine Gleit- oder Rollenführung 13 für die einfahrenden Entriegelungsköpfe 12 der Verriegelungsvorrichtung
6 auf, wobei sich die Gleit- oder Rollenführung 13 im Bereich des Schachtanfanges bzw. im Anfangsbereich
der Entladestrecke mit vorgegebener Konizität von der Spur des Bodenentleerers entfernt und sich im
Bereich des Schachtendes bzw. des Endes der Entladestrecke dementsprechend der Spur wieder nähert, so
daß die Verriegelungsbolzen 11 zum Entriegeln der Bodenklappen
2 am Anfang der Entladestrecke zurückgezogen und am Ende der Entladestrecke aufgrund ihrer
Rückstellfedern 10 wieder in Verriegelungsstellung unter die Bodenklappen vorgedrückt werden. — Die Abfangvorrichtung
weist an bzw. in der betreffenden Schachtwand 14 angeordnete Abfangrollcn 8 auf, die
br> federclaslisch gelagert sind und/oder eine stoßdämpfer
de Beschichtung aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder Gummi bestehen. In Fahrtrichtung
schließen sich an clic Abfangrollcn 8 als Klick-
COPY
rung des Laderaumes in Schließstellung zurückgeführt
wird. Hei diesen bekannten Bodenentleerern trägt die
Bodenklappe also das Fahrgestell, oder wenn es sich um eine geteilte Bodenklappe handelt, die einzelnen Radsätze
des Fahrgestells (DK-AS 25 04 676). Aus diesem Grunde ist durch diese bekannten Konstruktionen die
Entwicklung von solchen Entladestationen bzw. Bodenentleerern nicht maßgebend beeinflußt werden, welche
einen radsatzlosen Boden aufweisen und den Bunkerschacht der Entladestation in Fortführung des Gleisstrangcs
unmittelbar überfahren, also keine Tragrollenschierien für das Aufspuren des Wagenoberteils und keine
Kurvenschiene für den abschwenkbaren Boden benötigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entladestation für Bodenentleerer der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die selbst bei einem bereits vorhandenen Bunkerschacht und dadurch vorgegebenen
Schachtabmessungen ein schnelles und einwandfreies Entladen des Bodenentleerers gewährleistet, und zwar
unter Berücksichtigung eines sich im Zuge der Selbstentleerung funktionsgerecht öffnenden und schließenden
Bodens.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Entladestation dadurch gelöst, daß
bei über den Bodenschacht gefahrenem Bodenentleerer der Boden an einer Längsseite des Wagenkastens frei
nach unten in den Bunkerschacht abschwenkbar gelagert ist, daß der Boden in hochgeschwenkter Schließstellung
von einer am Wagenkasten befestigten Verriegelungsvorrichtung gehalten ist, daß die Entladestation
eine Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung bei in die Entladestation einfahrendem
Bodenentleerer aufweist, daß der Bunkerschacht zumindest auf der Schwenklagerseite des Bodens
eine Abfangvorrichtung für den frei abschwenkbaren Boden aufweist und daß der Bunkerschacht in
Fahrtrichtung des Bodenentleerers im Anschluß an die Abfangvorrichtung eine Rückstellvorrichtung zum kontinuierlichen
Hochschwenken des Bodens bis in Schließstellung unter dem Laderaum des Wagenkastens aufweist.
— Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß bei über den Bunkerschacht hinreichend weit
vorgefahrenem Bodenentleerer die Verriegelungsvorrichtung für den Boden in Entriegelungsstellung überführt
wird und der Boden infolge Schwerkraft und Schüttgutbelastung gleichsam im freien Fall öffnet. Dadurch
wird eine spontane Entladung des Wagenkastens erreicht. Das in den Bunkerschacht herabfallende
Schüttgut wird weder durch eine Kurvenschiene oder andere Anordnung behindert. Vierimehr kann der Boden
den Laderaum des Wagenkastens praktisch vollständig freigeben, weil der Boden zumindest in eine 90°
Stellung gegen die betreffende Schachtwand bzw. dort befindliche Abfangvorrichtung abschwenkbar ist. Außerdem
kann bei Einsatz des erfindungsgemäßen Bodenentleerers die bei vorhandenen Bunkerschächten
vorgegebene Entladestrecke kurz sein. Die Anlagekosten für die Entriegelungsvorrichtung, Auffangvorrichtung
und Rückstellvorrichtung sind verhältnismäßig gering und erfordern nur eine geringe Umrüstung des
Bunkerschachtes. Die Rückstellvorrichtung befindet sich am Ende des Bunkerschachtes und praktisch hinter
der Entladestrecke, so daß auch insoweit das herabfallende Schüttgut nicht stört.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Boden des Bodenentleerers
in zumindest zwei auf der gleichen Längsseite des Wagenkastens schwenkbar gelagerte Bodenklappen
mit eigenen Verriegelungsvorrichtungen unterteilt ist, so daß die Entladung des Bodenentleerers sukzessive im
Zuge des Einfahrens in die Entladestation bzw. im Zuge
des Oberfahrcns des Bunkcrschachies erfolgt. Dazu
wird bei lirreichen der Entriegelungsvorrichtung zunächst die in Fahrtrichtung erste Bodenklappe für eine
Teilcntladung spontan geöffnet, während erst danach die zweite Bodenklappe für die vollständige Entladung
ίο des Wagenkastens spontan geöffnet wird. Im Zuge des
öffnens der zweiten Bodenklappe wird die erste Bodenklappe bereits wieder in Schließstellung hochgeschwenkt,
weil die erste Bodenklappe inzwischen die zugeordnete Rückstellvorrichtung im Bunkerschacht
erreicht hat. Dadurch läßt sich der öffnungs-, Entlade- und Schließvorgang besonders schnell durchführen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden aufgeführt:
So können die Verriegelungsvorrichtungen von Rückstellfedern beaufschlagte Verriegelungsbolzen bzw.
-keile aufweisen, deren eine Bolzenenden die Bodenklappen in Schließstellung unterfangen und deren andere
Bolzenenden jeweils einen in die Entriegelungsvorrichtung einfahrenden Entriegelungskopf aufweisen.
Dadurch werden die Verriegelungsbolzen aus Verriegelungsstellung in Entriegelungsstellung zurückgezogen.
In diesem Zusammenhang ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Entriegelungsvorrichtung
eines Gleit- oder Rollenführung für die einfahrenden Entriegelungsköpfe der Verriegelungsvorrichtungen
aufweist, wobei sich die Gleit- oder Rollenführung im Bereich des Schachtfanges mit vorgegebener Steigung
von der Spur des Bodenentleerers entfernt — um eben die Verriegelungsbolzen in Entriegelungsstellung zurückziehen
zu können — und sich im Bereich des Schachtendes dementsprechend der Spur wieder nähert,
um infolge der Rückstellfedern eine Rückstellung der Verriegelungsbolzen in Verriegelungsstellung zu ermöglichen.
Bei der Verwirklichung einer Gleitführung können die Entriegelungsköpfe selbst als Rollenköpfe
ausgebildet sein. — Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Abfangvorrichtung
an der betreffenden Schachtwand angeordnete Abfangrollen aufweist, die federelastisch gelagert sind
und/oder eine stoßdämpfende Beschichtung aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder
Gummi bestehen. Jedenfalls funktionieren die aus der zugeordneten Schachtwand vorkragenden Abfangrollen
gleichsam als Stoßdämpfer für die im freien Fall so nacheinander vollständig abschwenkenden Bodenplatten
und stören den Entladungsvorgang nicht, weil sie von den abgeschwenkten Bodenplatte abgedeckt werden.
Zweckmäßigerweise befinden sich die Abfangrollen im unteren Drittel oder auf der halben Höhe der
abgeschwenkten Bodenplatten. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Abfangvorrichtung als Abfangrollen ermöglicht
ein ungestörtes und insbesondere geräuscharmes Weiterfahren des Bodenentleerers in der Entladestrecke
bei abgeschwenkten und gegen die Abfangrollen anliegenden Bodenplatten, die anschließend wieder
in die Schließstellung hochgeschwenkt werden. Dazu ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß sich in
Fahrtrichtung an die Abfangrollen als Rückstellvorrichtung für die abgeschwenkten Bodenplatten an der
Schachtwand gelagerte Rückstellrollen anschließen. Ausgehend von den praktisch mit vertikaler Achse horizontal
angeordneten Abfangsrollen nimmt der Anstellwinkel zwischen den sich anschließenden Rückstellrol-
COPY
Stellvorrichtung für die abegschwenkten Bodenklappen 2 an bzw. in der Schachtwand 14 gelagerte Rückstellrollen
9a mit abnehmendem Anstellwinkel an. Der Durchmesser der Rückstellrollen 9a nimmt mit abnehmendem
Anstellwinkel sukzessive zu. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Lagerachsen 15 der Rückstellrollen
. 9<J sukzessive in Richtung auf die Schachtmitte versetzt
angeordnet sind. Außerdem schließen sich in Fahrtrichtung an die letzte mit vorgegebenem Winkel angestellte
Rückstellrolle 9a in Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen 9b unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebcne
an, deren Durchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß sukzessive
höher gelagert sind, so daß die Bodenklappen 2 kontinuierlich hochgeschwenkt werden und bei Erreichen der
letzten Rückstellrolle 9b in Schließstellung zurückgeführt sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
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60
65
- Leerseite -
copy
Claims (9)
1. Entladestation für Bodenentleerer, mit einem Wagenkasten und einem quer zur Wagenlängsachse
öffnenden radsatzlosen Boden für den Laderaum sowie mit einem von dem Boden getrennten Fahrgestell
für den Wagenkasten zum Überfahren eines Bunkerschachtes der Entladestation, dadurch
gekennzeichnet, daß bei über den Bunkerschacht (4) gefahrenem Bodenentleerer der Boden
(Bodenklappen 2) an einer Längsseite des Wagenkastens (1) frei nach unten in den Bunkerschacht (4)
abschwenkbar gelagert ist, daß der Boden (Bodenklappen 2) in hochgeschwenkter Schließstellung von
einer am Wagenkasten (1) befestigten Verriegelungsvorrichtung (6) gehalten ist, daß die Entladestation
eine Entriegelungsvorrichtung (7) zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung (6) bei in die Entladestation
einfahrendem Bodenentleerer aufweist, daß der Bunkerschacht (4) zumindest auf der
Schwenklagerseite des Bodens (Bodenklappen 2) wandseitig eine Abfangvorrichtung (Abfangrollen 8)
für den frei abschwenkenden Boden (Bodenklappen 2) aufweist und daß der Bunkerschacht (4) in Fahrtrichtung
des Bodenentleerer im Anschluß an die Abfangvorrichtung (Abfangrollen 8) eine Rückstellvorrichtung
(9) zum Hochschwenken des Bodens (Bodenklappen 2) bis in Schließstellung unter den
Lagerraum des Wagenkastens (1) aufweist.
2. Entladestation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden in zumindest zwei auf
der gleichen Längsseite des Wagenkastens (1) schwenkbar gelagerte Bodenklappen (2) mit eigenen
Verriegelungsvorrichtungen (6) unterteilt ist.
3. Entladestation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
(6) von Rückstellfedern (10) beaufschlagte Vcrriegelungsbolzen (11) aufweisen, deren eine Bolzenenden
die Bodenklappen (2) in Schließstellung unterfangen und deren andere Bolzenenden jeweils einen in die
Entriegelungsvorrichtung (7) einfahrenden Entriegelungskopf (12) aufweisen.
4. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungsvorrichtung (7) eine Gleit- oder Rollenführung (13)
für die einfahrenden Eniriegelungsköpfe (12) der Verriegelungsvorrichtungen (6) aufweist, wobei sich
die Gleit- oder Rollenführung (13) im Bereich des Schachtanfanges mit vorgegebener Steigung von
der Spur des Bodenentleerers entfernt und sich im Bereich des Schachtendes dementsprechend der
Spur wieder nähert.
5. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung an der betreffenden Schachtwand (14) angeordnete
Abfangrollen (8) aufweist, die federelastisch gelagert sind und/oder eine stoßdämpfende Beschichtung
aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder Gummi bestehen.
6. Entladestation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Fahrtrichtung, an die Abfangrollen
(8) als Rückstellvorrichtung (9) für die abgeschwenkten Bodenklappen (2) an der Schachtwand
(14) gelagerte Rückstellrollen (9//, 9b) anschließen.
7. Entladestalion nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Rückstell-
rollen (9a,) mit abnehmendem Anstellwinkel (oc) sukzessive
zunimmt oder die Lagerachsen (15) der Rückstellrollen (9a) sukzessive in Richtung auf die
Schachtmitte versetzt angeordnet sind.
8. Entladestation nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Fahrtrichtung an die
letzte mit vorgegebenem Winkel angestellte Rückstellrolle (9a,) in Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen
(96^ unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebene
anschließen, deren Durchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß
sukzessive höher gelagert sind und dadurch die Bodenklappen (2) bei Erreichen der letzten
Rückstellrolle (9b) in Schließstellung zurückgeführt sind.
9. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bunkerschacht
(4) zu seiner mittigen Längsachse und/oder Querachse spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833333744 DE3333744C1 (de) | 1983-09-17 | 1983-09-17 | Entladestation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833333744 DE3333744C1 (de) | 1983-09-17 | 1983-09-17 | Entladestation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3333744C1 true DE3333744C1 (de) | 1984-12-20 |
Family
ID=6209446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833333744 Expired DE3333744C1 (de) | 1983-09-17 | 1983-09-17 | Entladestation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3333744C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113716281A (zh) * | 2021-08-24 | 2021-11-30 | 青阳县迎春炉料有限公司 | 一种氧化钙的原料转运装置 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882861C (de) * | 1945-01-28 | 1953-07-13 | Langen & Co | Grossraumfoerderwagen |
| DE2504676B2 (de) * | 1975-02-05 | 1977-07-14 | Ingenieurbüro Koch & Co, 4750 Unna | Entladestation fuer bodenentleerer |
-
1983
- 1983-09-17 DE DE19833333744 patent/DE3333744C1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882861C (de) * | 1945-01-28 | 1953-07-13 | Langen & Co | Grossraumfoerderwagen |
| DE2504676B2 (de) * | 1975-02-05 | 1977-07-14 | Ingenieurbüro Koch & Co, 4750 Unna | Entladestation fuer bodenentleerer |
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| CN113716281A (zh) * | 2021-08-24 | 2021-11-30 | 青阳县迎春炉料有限公司 | 一种氧化钙的原料转运装置 |
| CN113716281B (zh) * | 2021-08-24 | 2022-11-15 | 青阳县迎春炉料有限公司 | 一种氧化钙的原料转运装置 |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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