DE3333744C1 - Entladestation - Google Patents

Entladestation

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DE3333744C1
DE3333744C1 DE19833333744 DE3333744A DE3333744C1 DE 3333744 C1 DE3333744 C1 DE 3333744C1 DE 19833333744 DE19833333744 DE 19833333744 DE 3333744 A DE3333744 A DE 3333744A DE 3333744 C1 DE3333744 C1 DE 3333744C1
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DE
Germany
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shaft
unloading station
floor
bunker
rollers
Prior art date
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Expired
Application number
DE19833333744
Other languages
English (en)
Inventor
Volker 6382 Werheim Kühlborn
Gerd J. 6380 Bad Homburg Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM LANG KG 6380 BAD HOMBURG DE
Original Assignee
WILHELM LANG KG 6380 BAD HOMBURG DE
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Publication date
Application filed by WILHELM LANG KG 6380 BAD HOMBURG DE filed Critical WILHELM LANG KG 6380 BAD HOMBURG DE
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • B65G67/02Loading or unloading land vehicles
    • B65G67/24Unloading land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Entladestation für Bodenentleerer, mit einem Wagenkasten und einem sich quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden für den Laderaum sowie mit einem von dem Boden getrennten Fahrgestell für den Wagenkasten zum Überfahren eines Bunkerschachtes der Entladestation.
Es ist ein Bodenentleerer mit einem Wagenkasten und einem sich quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden für den Laderaum bekannt, bei welchem der Wagenkasten mit dem Boden auf ein Fahrgestell aufgesetzt ist, welches ein vorderes und ein hinteres Drehgestell aufweist. Der zwischen den beiden Drehgestellen angeordnete Boden ist aus zwei in der Wagenlängsachse aneinanderstoßenden Schiebern gebildet, die in der Entladestation von einer ortsfesten, jedoch durch den fahrenden Bodenentleerer betätigten Steuervorrichtung zunächst in die Offenstellung und nach der Entleerung wieder in die Schließstellung gebracht werden. Die beiden Schieber greifen mit ihren Stoßkanten verzahnt ineinander und tragen außenseitig eine Führungsschiene, die in der Entladestation Leitrollen einer
öffnungs- und Schließvorrichtung für die Schieber umgreifen (vgl. DE-PS 8 82 861).
Außerdem sind Bodenentleerer gattungsfremder Ausführungsform bekannt, die aus einem Wagenoberteil mit Laderaum und einem Wagenunterteil mit den Laderaum abschließendem Boden sowie Fahrgestell bestehen, wobei der Boden von einer sich seitlich bzw. quer öffnenden Bodenklappe gebildet wird, welche unter Zwischenschaltung von Schwenklagern auf der einen Längsseite des Wagenoberteils nach unten abschwenkbar ist. Derartige Bodenentleerer werden in eigens dafür eingerichteten Entladestationen einerseits in Fahrtrichtung verlaufende Tragrollenschienen auf, wel-ι ehe das Wagenoberteil des aufspurenden Bodenentlee- i rcrs in unveränderter Lage tragen, andererseits eine im ■
M) F.ntladcschacht befindliche Kurvenschienc, durch welche das Abschwenken der Bodenklappe gesteuert wird. Denn beim Einfahren in die Entladestation fährt das Wagenoberteil auf den Tragrollenschiencn weiter, während die Bodenklappe sich im Zuge ihrer Queröffnung mit einer Kurvcnschicne zugeordneten Führungsrolle darauf abstützt und dadurch entsprechend dein Kurvenverlauf der Kurvenschiene aus Schließstellung in Öffnungsstellung überführt wird und nach erfolgter Enllec-
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len und der zugeordneten Schachtwand von Rückstellrolle zu Rückstellrolle beispielsweise von ca. 90° bis ca. 30° ab. In diesem Zusammenhang ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Durchmesser der Rückstellrollen mit abnehmenden Anstellwinkel sukzessive zunimmt oder die Lagerachsen der Rückstcllrollen sukzessive in Richtung auf die Schachtmitte versetzt angeordnet sind, so daß die jeweils abgeschwenkte Bodenplatte beim Überfahren der Rückstellrollen kotinuierlich hochgeschwenkt wird. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, daß sich in Fahrtrichtung an die letzte, mit vorgegebenem Winkel angestellte Rückstellrollc in der Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebene anschließen, deren Rollendurchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß sukzessive höher gelagert sind, wodurch die Bodenklappen bei Erreichen der letzten Rückstellrolle in Schließstellung zurückgeführt sind. Die in der Schachtmitte angeordneten Rückstellrollen besorgen also das Hochschwenken der Bodenklappen in der Endphase bis in ihre Schließstellung. — In Weiterbildung der Erfindung können Abfangrollen und Rückstellrollen auf beiden Seiten des Bunkerschachtes in.beiden Schachtwänden angeordnet sein, die in der Schachtmitte angeordneten Rückstellrollen an beiden Enden der Entladungsstrecke, so daß die Bodenentleerer aus beiden Richtungen in die Entladestation über dem Bunkerschacht einfahren können und einwandfreie Entladung gewährleistet ist, gleichgültig, auf welcher Schachtseite bzw. an welcher Längsseite der Wagenkästen sich die Schwenkachsen für die Bodenklappen befinden. In einem solchen Fall befindet sich selbstverständlich auch auf beiden Seiten bzw. an beiden Enden des Bunkerschachtes eine Entriegclungsvorrichtung in vorgegebener Position für die Verriegelungsvorrichtung der Bodenklappen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Entladestation verwirklicht wird, welche den Einsatz von Bodenentleerern mit quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Bodenklappen ohne Kurvenschienen für diese Bodenklappen und Tragrollenschienen für den Wagenkasten ermöglicht, so daß insbeondere bereits vorhandene Bunkerschächte unter Berücksichtigung der dadurch vorgegebenen Schachtabmessungen mit einer erfindungsgemäßen Entladestation ausgerüstet werden können. Denn die erfindungsgemäße Ausbildung der Entladestation und des Bodenentleerers ermöglicht ein Überfahren des Bunkerschachtes unter Berücksichtigung einer herkömmlichen Gleisverlegung, wenn nur die Spurbreite breiter als die Schachtbreite ist. Folglich lassen sich Bodenentleerer mit einem Fahrgestell einsetzen, welches ein vorderes und hinteres Drehgestell aufweist und dadurch besonders kurvengängig sowie zum Befahren von uneben verlegten Gleisen geeignet ist. Außerdem ist über dem Bunkerschacht ein funktionsgerechtes öffnen und Schließen der Bodenklappen gewährleistet, ohne daß das herabfallende Schüttgut durch eine Kurvenschiene oder nicht vollständig geöffnete Bodenklappen behindert wird. Das in Ausgestaltung der Erfindung sukzessive öffnen und Schließen der Bodenklappen führt darüber hinaus zu einem besonders schnellen Entladungsvorgang. Die Umrüstung bereits vorhandener Bunkerschächtc zur Verwirklichung einer erfindungsgemäßen Enlladcstation ist ohne Schwierigkeiten möglich, weil nur ein geringer Eingriff in den Bunkerschacht erforderlich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Entladestation in schematischer Frotansicht mit eingefahrenem Bodenentleerer,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in Ansicht von oben ohne Bodenentleerer,
F i g. 3—5 den Gegenstand nach F i g. 1 im Zuge des
ίο Herausfahrens aus der Entladcstation mit sich schließender Bodenklappe und
Fig.6 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen Bodenentleerer.
In den Figuren ist eine Entladestation für Bodenent-
I1J leerer dargestellt, welche einen Wagenkasten 1 und einen sich quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden 2 für den Laderaum sowie ein von dem Boden getrenntes Fahrgestell 3 für den Wagenkasten 1 zum Überfahren eines Bunkerschachtes 4 der Entladestation aufweist. Das Fahrgestell 3 weist zwei Drehgestelle vor und hinter dem radsatzlosen Boden 2 auf. Bei über den Bunkerschacht 4 gefahrenem Bodenentleerer ist der an einer Längsseite des Wagenkastens 1 unter Zwischenschaltung von Schwenklagern 5 gelagerte Boden 2 frei nach unten in den Bunkerschacht 4 abschwenkbar. Der Boden 2 ist in hochgeschwenkter Schließstellung von einer am Wagenkasten 1 befestigten den Boden 2 automatisch verriegelnden Verriegelungsvorrichtung 6 gehalten. Die Entladestation weist
eine Entriegelungsvorrichtung 7 zum öffnen bzw. Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung 6 bei in die Entla-. destation einfahrendem Bodenentleerer auf. — Der Bunkerschacht 4 besitzt zumindest auf der Schwenklagerseite des Bodens 2 wandseitig eine Abfangvorrich-
J5 tung 8 für den frei abschwenkbaren Boden 2. Außerdem weist der Bunkerschacht 4 in Fahrtrichtung des Bodenenlleerers eine Rückstellvorrichtung 9 zum konitnuierlichen Hochschwenken des Bodens 2 bis in Schließstellung unter dem Laderaum des Wagenkastens 1 auf. Der Boden ist in zumindest zwei hälftige, auf der gleichen Längsseite des Wagenkastens 1 schwenkbar gelagerte Bodenklappen 2 mit eigenen Verriegelungsvorrichtungen 6 unterteilt. Die Verriegelungsvorrichtungen 6 weisen von Rückstellfedern 10 beaufschlagte Verriegelungsbolzen 11 bzw. Verriegelungskeile auf, deren eine Bolzenenden die Bodenklappen 2 in Schließstellung unterfangen und deren andere Bolzenenden jeweils einen in die Entriegelungsvorrichtung 7 einfahrenden Entriegelungskopf 12 besitzen. Die Entriegelungsvorrichtung 7 weist eine Gleit- oder Rollenführung 13 für die einfahrenden Entriegelungsköpfe 12 der Verriegelungsvorrichtung 6 auf, wobei sich die Gleit- oder Rollenführung 13 im Bereich des Schachtanfanges bzw. im Anfangsbereich der Entladestrecke mit vorgegebener Konizität von der Spur des Bodenentleerers entfernt und sich im Bereich des Schachtendes bzw. des Endes der Entladestrecke dementsprechend der Spur wieder nähert, so daß die Verriegelungsbolzen 11 zum Entriegeln der Bodenklappen 2 am Anfang der Entladestrecke zurückgezogen und am Ende der Entladestrecke aufgrund ihrer Rückstellfedern 10 wieder in Verriegelungsstellung unter die Bodenklappen vorgedrückt werden. — Die Abfangvorrichtung weist an bzw. in der betreffenden Schachtwand 14 angeordnete Abfangrollcn 8 auf, die
br> federclaslisch gelagert sind und/oder eine stoßdämpfer de Beschichtung aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder Gummi bestehen. In Fahrtrichtung schließen sich an clic Abfangrollcn 8 als Klick-
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rung des Laderaumes in Schließstellung zurückgeführt wird. Hei diesen bekannten Bodenentleerern trägt die Bodenklappe also das Fahrgestell, oder wenn es sich um eine geteilte Bodenklappe handelt, die einzelnen Radsätze des Fahrgestells (DK-AS 25 04 676). Aus diesem Grunde ist durch diese bekannten Konstruktionen die Entwicklung von solchen Entladestationen bzw. Bodenentleerern nicht maßgebend beeinflußt werden, welche einen radsatzlosen Boden aufweisen und den Bunkerschacht der Entladestation in Fortführung des Gleisstrangcs unmittelbar überfahren, also keine Tragrollenschierien für das Aufspuren des Wagenoberteils und keine Kurvenschiene für den abschwenkbaren Boden benötigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entladestation für Bodenentleerer der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die selbst bei einem bereits vorhandenen Bunkerschacht und dadurch vorgegebenen Schachtabmessungen ein schnelles und einwandfreies Entladen des Bodenentleerers gewährleistet, und zwar unter Berücksichtigung eines sich im Zuge der Selbstentleerung funktionsgerecht öffnenden und schließenden Bodens.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Entladestation dadurch gelöst, daß bei über den Bodenschacht gefahrenem Bodenentleerer der Boden an einer Längsseite des Wagenkastens frei nach unten in den Bunkerschacht abschwenkbar gelagert ist, daß der Boden in hochgeschwenkter Schließstellung von einer am Wagenkasten befestigten Verriegelungsvorrichtung gehalten ist, daß die Entladestation eine Entriegelungsvorrichtung zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung bei in die Entladestation einfahrendem Bodenentleerer aufweist, daß der Bunkerschacht zumindest auf der Schwenklagerseite des Bodens eine Abfangvorrichtung für den frei abschwenkbaren Boden aufweist und daß der Bunkerschacht in Fahrtrichtung des Bodenentleerers im Anschluß an die Abfangvorrichtung eine Rückstellvorrichtung zum kontinuierlichen Hochschwenken des Bodens bis in Schließstellung unter dem Laderaum des Wagenkastens aufweist. — Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß bei über den Bunkerschacht hinreichend weit vorgefahrenem Bodenentleerer die Verriegelungsvorrichtung für den Boden in Entriegelungsstellung überführt wird und der Boden infolge Schwerkraft und Schüttgutbelastung gleichsam im freien Fall öffnet. Dadurch wird eine spontane Entladung des Wagenkastens erreicht. Das in den Bunkerschacht herabfallende Schüttgut wird weder durch eine Kurvenschiene oder andere Anordnung behindert. Vierimehr kann der Boden den Laderaum des Wagenkastens praktisch vollständig freigeben, weil der Boden zumindest in eine 90° Stellung gegen die betreffende Schachtwand bzw. dort befindliche Abfangvorrichtung abschwenkbar ist. Außerdem kann bei Einsatz des erfindungsgemäßen Bodenentleerers die bei vorhandenen Bunkerschächten vorgegebene Entladestrecke kurz sein. Die Anlagekosten für die Entriegelungsvorrichtung, Auffangvorrichtung und Rückstellvorrichtung sind verhältnismäßig gering und erfordern nur eine geringe Umrüstung des Bunkerschachtes. Die Rückstellvorrichtung befindet sich am Ende des Bunkerschachtes und praktisch hinter der Entladestrecke, so daß auch insoweit das herabfallende Schüttgut nicht stört.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Boden des Bodenentleerers in zumindest zwei auf der gleichen Längsseite des Wagenkastens schwenkbar gelagerte Bodenklappen mit eigenen Verriegelungsvorrichtungen unterteilt ist, so daß die Entladung des Bodenentleerers sukzessive im Zuge des Einfahrens in die Entladestation bzw. im Zuge des Oberfahrcns des Bunkcrschachies erfolgt. Dazu wird bei lirreichen der Entriegelungsvorrichtung zunächst die in Fahrtrichtung erste Bodenklappe für eine Teilcntladung spontan geöffnet, während erst danach die zweite Bodenklappe für die vollständige Entladung ίο des Wagenkastens spontan geöffnet wird. Im Zuge des öffnens der zweiten Bodenklappe wird die erste Bodenklappe bereits wieder in Schließstellung hochgeschwenkt, weil die erste Bodenklappe inzwischen die zugeordnete Rückstellvorrichtung im Bunkerschacht erreicht hat. Dadurch läßt sich der öffnungs-, Entlade- und Schließvorgang besonders schnell durchführen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind im folgenden aufgeführt:
So können die Verriegelungsvorrichtungen von Rückstellfedern beaufschlagte Verriegelungsbolzen bzw. -keile aufweisen, deren eine Bolzenenden die Bodenklappen in Schließstellung unterfangen und deren andere Bolzenenden jeweils einen in die Entriegelungsvorrichtung einfahrenden Entriegelungskopf aufweisen. Dadurch werden die Verriegelungsbolzen aus Verriegelungsstellung in Entriegelungsstellung zurückgezogen. In diesem Zusammenhang ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Entriegelungsvorrichtung eines Gleit- oder Rollenführung für die einfahrenden Entriegelungsköpfe der Verriegelungsvorrichtungen aufweist, wobei sich die Gleit- oder Rollenführung im Bereich des Schachtfanges mit vorgegebener Steigung von der Spur des Bodenentleerers entfernt — um eben die Verriegelungsbolzen in Entriegelungsstellung zurückziehen zu können — und sich im Bereich des Schachtendes dementsprechend der Spur wieder nähert, um infolge der Rückstellfedern eine Rückstellung der Verriegelungsbolzen in Verriegelungsstellung zu ermöglichen. Bei der Verwirklichung einer Gleitführung können die Entriegelungsköpfe selbst als Rollenköpfe ausgebildet sein. — Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Abfangvorrichtung an der betreffenden Schachtwand angeordnete Abfangrollen aufweist, die federelastisch gelagert sind und/oder eine stoßdämpfende Beschichtung aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder Gummi bestehen. Jedenfalls funktionieren die aus der zugeordneten Schachtwand vorkragenden Abfangrollen gleichsam als Stoßdämpfer für die im freien Fall so nacheinander vollständig abschwenkenden Bodenplatten und stören den Entladungsvorgang nicht, weil sie von den abgeschwenkten Bodenplatte abgedeckt werden. Zweckmäßigerweise befinden sich die Abfangrollen im unteren Drittel oder auf der halben Höhe der abgeschwenkten Bodenplatten. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Abfangvorrichtung als Abfangrollen ermöglicht ein ungestörtes und insbesondere geräuscharmes Weiterfahren des Bodenentleerers in der Entladestrecke bei abgeschwenkten und gegen die Abfangrollen anliegenden Bodenplatten, die anschließend wieder in die Schließstellung hochgeschwenkt werden. Dazu ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß sich in Fahrtrichtung an die Abfangrollen als Rückstellvorrichtung für die abgeschwenkten Bodenplatten an der Schachtwand gelagerte Rückstellrollen anschließen. Ausgehend von den praktisch mit vertikaler Achse horizontal angeordneten Abfangsrollen nimmt der Anstellwinkel zwischen den sich anschließenden Rückstellrol-
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Stellvorrichtung für die abegschwenkten Bodenklappen 2 an bzw. in der Schachtwand 14 gelagerte Rückstellrollen 9a mit abnehmendem Anstellwinkel an. Der Durchmesser der Rückstellrollen 9a nimmt mit abnehmendem Anstellwinkel sukzessive zu. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Lagerachsen 15 der Rückstellrollen . 9<J sukzessive in Richtung auf die Schachtmitte versetzt angeordnet sind. Außerdem schließen sich in Fahrtrichtung an die letzte mit vorgegebenem Winkel angestellte Rückstellrolle 9a in Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen 9b unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebcne an, deren Durchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß sukzessive höher gelagert sind, so daß die Bodenklappen 2 kontinuierlich hochgeschwenkt werden und bei Erreichen der letzten Rückstellrolle 9b in Schließstellung zurückgeführt sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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65
- Leerseite -
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Claims (9)

33 744 Patentansprüche:
1. Entladestation für Bodenentleerer, mit einem Wagenkasten und einem quer zur Wagenlängsachse öffnenden radsatzlosen Boden für den Laderaum sowie mit einem von dem Boden getrennten Fahrgestell für den Wagenkasten zum Überfahren eines Bunkerschachtes der Entladestation, dadurch gekennzeichnet, daß bei über den Bunkerschacht (4) gefahrenem Bodenentleerer der Boden (Bodenklappen 2) an einer Längsseite des Wagenkastens (1) frei nach unten in den Bunkerschacht (4) abschwenkbar gelagert ist, daß der Boden (Bodenklappen 2) in hochgeschwenkter Schließstellung von einer am Wagenkasten (1) befestigten Verriegelungsvorrichtung (6) gehalten ist, daß die Entladestation eine Entriegelungsvorrichtung (7) zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung (6) bei in die Entladestation einfahrendem Bodenentleerer aufweist, daß der Bunkerschacht (4) zumindest auf der Schwenklagerseite des Bodens (Bodenklappen 2) wandseitig eine Abfangvorrichtung (Abfangrollen 8) für den frei abschwenkenden Boden (Bodenklappen 2) aufweist und daß der Bunkerschacht (4) in Fahrtrichtung des Bodenentleerer im Anschluß an die Abfangvorrichtung (Abfangrollen 8) eine Rückstellvorrichtung (9) zum Hochschwenken des Bodens (Bodenklappen 2) bis in Schließstellung unter den Lagerraum des Wagenkastens (1) aufweist.
2. Entladestation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden in zumindest zwei auf der gleichen Längsseite des Wagenkastens (1) schwenkbar gelagerte Bodenklappen (2) mit eigenen Verriegelungsvorrichtungen (6) unterteilt ist.
3. Entladestation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (6) von Rückstellfedern (10) beaufschlagte Vcrriegelungsbolzen (11) aufweisen, deren eine Bolzenenden die Bodenklappen (2) in Schließstellung unterfangen und deren andere Bolzenenden jeweils einen in die Entriegelungsvorrichtung (7) einfahrenden Entriegelungskopf (12) aufweisen.
4. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungsvorrichtung (7) eine Gleit- oder Rollenführung (13) für die einfahrenden Eniriegelungsköpfe (12) der Verriegelungsvorrichtungen (6) aufweist, wobei sich die Gleit- oder Rollenführung (13) im Bereich des Schachtanfanges mit vorgegebener Steigung von der Spur des Bodenentleerers entfernt und sich im Bereich des Schachtendes dementsprechend der Spur wieder nähert.
5. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung an der betreffenden Schachtwand (14) angeordnete Abfangrollen (8) aufweist, die federelastisch gelagert sind und/oder eine stoßdämpfende Beschichtung aufweisen und/oder selbst aus biegeweichem Kunststoff oder Gummi bestehen.
6. Entladestation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Fahrtrichtung, an die Abfangrollen (8) als Rückstellvorrichtung (9) für die abgeschwenkten Bodenklappen (2) an der Schachtwand (14) gelagerte Rückstellrollen (9//, 9b) anschließen.
7. Entladestalion nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Rückstell-
rollen (9a,) mit abnehmendem Anstellwinkel (oc) sukzessive zunimmt oder die Lagerachsen (15) der Rückstellrollen (9a) sukzessive in Richtung auf die Schachtmitte versetzt angeordnet sind.
8. Entladestation nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Fahrtrichtung an die letzte mit vorgegebenem Winkel angestellte Rückstellrolle (9a,) in Schachtmitte gelagerte Rückstellrollen (96^ unter Bildung einer ansteigenden Rückstellebene anschließen, deren Durchmesser in Fahrtrichtung zunimmt oder die um ein vorgegebenes Steigungsmaß sukzessive höher gelagert sind und dadurch die Bodenklappen (2) bei Erreichen der letzten Rückstellrolle (9b) in Schließstellung zurückgeführt sind.
9. Entladestation nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bunkerschacht (4) zu seiner mittigen Längsachse und/oder Querachse spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
DE19833333744 1983-09-17 1983-09-17 Entladestation Expired DE3333744C1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113716281A (zh) * 2021-08-24 2021-11-30 青阳县迎春炉料有限公司 一种氧化钙的原料转运装置

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DE882861C (de) * 1945-01-28 1953-07-13 Langen & Co Grossraumfoerderwagen
DE2504676B2 (de) * 1975-02-05 1977-07-14 Ingenieurbüro Koch & Co, 4750 Unna Entladestation fuer bodenentleerer

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