DE3327240C2 - - Google Patents
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
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-
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- B62D47/025—Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus articulated buses with interconnecting passageway, e.g. bellows
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der
Knickstabilität von Straßenfahrzeugen mit mehr als zwei
durch je eine Gelenkeinheit verbundenen Fahrzeugteilen.
Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-OS 30 04 409)
soll zur Verbesserung der
Fahrstabilität eines Gelenkzugs mit einem Dämpfungswiderstand
zur Dämpfung von Gelenkwinkeländerungen der Dämpfungswiderstand
unabhängig von Gelenkwinkeländerungen veränderlich
sein. Hierzu wird der Dämpfungswiderstand bei Überschreiten
einer vorbestimmten Fahrgeschwindigkeit vergrößert. Der Soll-Gelenkwinkel
wird durch eine fahrgeschwindigkeitsabhängige
Schwellwertkurve bestimmt. Wenn der Ist-Gelenkwinkel den
Soll-Gelenkwinkel übersteigt, wird das Gelenk gesperrt. Diese
Vorrichtung ist jedoch für den Einsatz bei Mehrgelenkfahrzeugen
ungeeignet, da sie zu träge reagiert und bei Überschreiten
der Knickgrenze des Fahrzeugs bereits so viel Energie
aufgenommen hat, daß die hydraulische Einrichtung das
Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle halten kann.
Eine weitere Vorrichtung ist durch die DE-OS 24 20 203
bekannt. Bei dieser wird bei Erreichen eines vom Lenkeinschlag
vorgegebenen maximalen Gelenkwinkels oder bei einer
nicht kontinuierlichen Knickwinkeländerung eine nur in einer
Richtung wirkende Gelenksperre betätigt. Diese Vorrichtung
hat bereits bei Eingelenkfahrzeugen den Nachteil, daß ein
Schleudern aus der Kurvenfahrt heraus bis zur Überschreitung
der Nullinie möglich ist und nicht unterbunden werden kann.
Um dieses zu verhindern, ist daher vorgesehen worden, in
Verbindung mit der Gelenkwinkel-Regeleinrichtung ein Abbremsen
des linken oder rechten Antriebsrades zu ermöglichen,
um durch ein Moment um die Hochachse ein Strecken des Eingelenkfahrzeugs
zu erreichen (vgl. ZS "Lastauto, Omnibus",
Nr. 10, 1975, S. 74). Da auch bei dieser Ausführung korrigierende
Maßnahmen erst ausgeführt werden, wenn die Knickgrenze
für die stationäre Kreisfahrt überschritten ist, hat das Heck
des Fahrzeugs aufgrund des Zeitverzugs kinetische Energie
aufgenommen, die vernichtet werden muß. Bereits bei Eingelenkfahrzeugen
können aus diesem Grund bei höheren Geschwindigkeiten
Instabilitäten auftreten, die von der Regeleinrichtung
nicht mehr ausgeglichen werden können. Für
Mehrgelenkfahrzeuge ist diese Vorrichtung aus den gleichen
Gründen ungeeignet wie die oben beschriebene.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
zur Regelung der Knickstabilität bei Mehrgelenkfahrzeugen
aufzuzeigen, durch die eine schnelle und präzise Regelung der
Knickstabilität möglich ist, so daß auch bei schneller Fahrt
ein stabiler Fahrzustand gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch die Merkmale
des Anspruchs 1.
Ausgestaltungen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen
beschrieben und nachstehend anhand der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein bekanntes Eingelenk-Straßenfahrzeug mit einer
erfindungsgemäßen Gelenkeinheit in einer schematischen
Draufsicht,
Fig. 2 ein Zweigelenk-Straßenfahrzeug mit erfindungsgemäßen
Gelenkeinheiten in einer schematischen Draufsicht.
Fig. 2a ein Mehrgelenk-Straßenfahrzeug mit erfindungsgemäßen
Gelenkeinheiten in einer
schematischen Draufsicht,
Fig. 2b den hinteren Teil eines Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs
mit Darstellung des Lenkwinkels,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Gelenkeinheit in einer
schematischen Ansicht,
Fig. 3a ein Diagramm zur Veranschaulichung der
Bedingungen zu der Bremsung des kurveninneren
Rades der dem Gelenk nachlaufenden
Achse,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Ausbildung der
hydraulischen Steuereinrichtung der Gelenkeinheit
nach Fig. 3 als aktive Steuerung,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausbildung
einer hydraulischen Steuereinrichtung für
eine Gelenkeinheit als passive Steuerung,
Fig. 6 ein Flußdiagramm der elektronischen Recheneinrichtung
der Gelenkeinheit nach Fig. 3
für eine aktive instationäre Gelenkwinkelsteuerung
für Mehrgelenk-Straßenfahrzeuge,
Fig. 7 ein Flußdiagramm des Unterprogramms der
elektronischen Recheneinrichtung für einen
stationären und instationären Fahrzustand,
Fig. 8 ein Flußdiagramm des Unterprogramms der
elektronischen Recheneinrichtung für eine
aktive Steuerung bei instabilem oder stabilem
Fahrzustand,
Fig. 9 ein Flußdiagramm des Unterprogramms der
elektronischen Recheneinrichtung für eine
passive Steuerung bei instabilem oder
stabilem Fahrzustand,
Fig. 10 ein Beispiel für das in einen nichtflüchtigen
Speicher des Mikroprozessors einzulesende
Kennfeld der Gelenkwinkeländerungen,
Fig. 11 eine beispielhafte Darstellung für das in
einen nichtflüchtigen Speicher des
Mikroprozessors einzulesende Kennfeld des
Lenkwinkels α₂ als Funktion des
Lenkwinkels α₁ und des Gelenkwinkels β₁.
In den Fig. 1, 2 und 2a ist ein Eingelenk-Straßenfahrzeug 1,
ein Zweigelenk-Straßenfahrzeug 2 und ein Mehrgelenkstraßenfahrzeug
2 a in einer schematischen Draufsicht dargestellt.
Sie weisen einen vorderen Fahrzeugteil 3 auf, an dem ein
Nachläufer 4 bzw. zwei Nachläufer 4, 5 bzw. mehrere
Nachläufer 4, 5, 5 . . . angeordnet sind. Die Verbindung des
vorderen Fahrzeugteils 3 mit den Nachläufern 4, 5 erfolgt
durch Drehgelenke 14, 15. Seitlich der Drehgelenke 14, 15
sind faltenbalgartige Verbindungswände 6 angeordnet, die
die einzelnen Fahrzeugteile miteinander verbinden und sich
bei Gelenkbewegungen des Eingelenk-Straßenfahrzeuges 1, des
Zweigelenk-Straßenfahrzeugs 2 bzw. des Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs
2 a verformen. Die Nachläufer 4, 5 weisen jeweils
eine Achse 8, 9 mit festen Fahrzeugrädern 13 auf. Der
vordere Fahrzeugteil weist feste Fahrzeugräder 13 an einer
hinteren Achse 10 und lenkbare Fahrzeugräder 12 an der
Vorderachse 11 auf. Bei einer Kurvenfahrt besteht zwischen
den lenkbaren Fahrzeugrädern 12 der Vorderachse 11 und der
Hinterachse 10 der Lenkwinkel α₁. Die Lenkwinkel α₂, α₃ . . . α n werden
zwischen der Längsachse des in Fahrtrichtung nachlaufenden
Fahrzeugteiles und der Zugrichtung am Gelenkpunkt bestimmt.
Sie können durch Sensoren gemessen werden. Es ist möglich,
die Lenkwinkel α i+1 als Funktion der Variablen α₁, β₁; . . . α n-1, β n-1;
der konstanten Fahrzeugabmessungen und der vorbestimmten
Fahrstrecke Δ s zu bestimmen. Diese Daten für einen
Fahrzeugtyp pro Gelenkeinheit können zur Bestimmung der
Lenkwinkel α i+1 einmal berechnet in einem Kennfeld
zusammengefaßt und in einen nichtflüchtigen Speicher
eingegeben werden. Durch diese Lösung können die Sensoren
zur Messung der Lenkwinkel α i+1 . . . α n eingespart
werden. Zur Messung des Lenkwinkels α₁ kann ein Hebelgetriebe
vorgesehen werden, das von den Übertragungselementen
zwischen Lenkstockhebel und Rädern betätigt wird. Das
Hebelgetriebe ist zweckmäßigerweise ins Schnelle übersetzt.
Eine Unsymmetrie der Kinematik der Übertragungselemente
zwischen dem Anlenkpunkt des Hebelgetriebes und den gelenkten
Rädern wird ausgeglichen.
Während der Fahrt können Zustände auftreten, die zum
Flattern des Vergleichsreglers führen. Diese Zustände werden
dadurch hervorgerufen, daß zwei Spannung der beiden
Potentiometer um den gleichen Mittelwert schwingen. Ursächlich
hierfür ist, daß der Fahrer das Lenkrad niemals
absolut ruhig halten kann, der Gelenkwinkel aufgrund
unebener Fahrbahn nicht absolut konstant bleibt und außerdem
Erschütterungen des Fahrzeuges mechanische Schwingungen
zwischen den Potentiometern und dem Angriffspunkt des
Hebelgetriebes erzeugen. Durch eine Übersetzung ins Schnelle
werden bei gleichem Betätigungsweg der Lenkung größere
Winkeländerungen und damit größere Spannungsänderungen der
Potentiometer erreicht. Dieses setzt die Empfindlichkeit
gegenüber den Flattererscheinungen herab.
Bei einer Kurvenfahrt tritt an jedem Drehgelenk 14, 15 ein
Gelenkwinkel β₁, β₂ bzw. β n auf. Der Gelenkwinkel β₁
ist der Winkel, der bei einer Kurvenfahrt des Eingelenk-Straßenfahrzeugs
1, des Zweigelenk-Straßenfahrzeugs 2 bzw.
des Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs 2 a zwischen der Längsachse
16 des vorderen Fahrzeugteils und den Längsachsen 17 des
Nachläufers ausgebildet wird. Der Gelenkwinkel β₂ bzw. β n
ist der Winkel, der bei der Kurvenfahrt des Zweigelenk-Straßenfahrzeugs
bzw. des Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs 2 a
zwischen den Längsachsen 17, 17 der Nachläufer gebildet
wird. Die Gelenkwinkel können mittels Sensoren gemessen
werden, die durch Hebelgetriebe betätigbar sind. Die
Hebelgetriebe übersetzen ins Schnelle oder aber weisen ein
Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 auf. Jedes der Drehgelenke
14, 15 ist mit einer Gelenkeinheit 20, 21 versehen. Aufgrund
der weiter unten beschriebenen konstruktiven Merkmale eignet
sich die Gelenkeinheit 20 insbesondere für ein Drehgelenk 14
eines Eingelenk-Straßenfahrzeugs 1, während die Gelenkeinheit
21 vorzugsweise bei Drehgelenken 15 von Zweigelenk-Straßenfahrzeugen
2 bzw. von Mehrgelenk-Straßenfahrzeugen 2 a
Anwendung findet.
Die erfindungsgemäße Regelung der Knickstabilität ist auch
bei Mehrgelenk-Straßenfahrzeugen möglich, von denen eins
schematisch in Fig. 2a dargestellt ist. Fig. 2b zeigt den
hinteren Teil eines Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs 2 a mit einer
Darstellung des Lenkwinkels α₂, α₃ . . . α n . Die Zugrichtung
ist am Gelenkpunkt des hinteren Teils des Mehrgelenk-Straßenfahrzeugs
dargestellt. Sie ergibt sich aus der
Verbindungslinie der Gelenkpunkte vor und nach der Fahrstrecke
Δ s. Da der Gelenkpunkt über die Hinterachse des
"vorlaufenden" Fahrzeuges hinausragt, schwenkt der Gelenkpunkt
entgegen der Kurvenrichtung aus.
In Fig. 3 ist eine Gelenkeinheit 20, 21 schematisch dargestellt.
Sie besteht aus hydraulisch doppelt wirkenden
Zylindern 36, 37, die mittig am Querträger vor dem Gelenk 35
angeordnet sind. Der Abstand der Anlenkpunkte 24, 25 der
Zylinder 36, 37 am Querträger ist gering gehalten, da sich
die Kraftkomponenten in Längsrichtung des Fahrzeugs subtrahieren.
Die Kolbenstangen greifen an den Querträger des
Drehkranzes an. Die Zylinder 36, 37 sind mit einer hydraulischen
Steuereinrichtung 26, 27 verbunden, deren Schaltglieder
mittels einer elektronischen Recheneinrichtung 31 in
Abhängigkeit von Fahrzeugtyp und Fahrzustand betätigbar
sind. Die elektronische Recheneinrichtung 31 weist einen
Mikroprozessor 33 auf, der mit einem nichtflüchtigen
Speicher 32 verbunden ist. Ferner ist der Mikroprozessor 33
mit einer Stell- und Prüfeinrichtung 34 verbunden. Mittels
dieser kann der Mikroprozessor 33 gegebenenfalls programmiert
werden. Es ist auch möglich, über die Stell- und
Prüfeinrichtung 34 die Gelenkeinheit 20, 21 zu Wartungszwecken
einer Diagnose zu unterziehen. Darüber
hinaus kann der Speicher 32 über die Stell- und Prüfeinrichtung
34 mit Daten belegt werden. Während die hydraulische
Steuereinrichtung 26 der Gelenkeinheit 20 mit
einer Druckerhöhungspumpe 28 und einem Fluidsammler 29
verbunden ist, entfallen diese Elemente bei der hydraulischen
Steuereinrichtung 27 der Gelenkeinheit 21.
In Fig. 3a ist über einer Fahrstrecke die Abhängigkeit des
Gelenkwinkels vom Lenkwinkel aufgetragen. Da die Kraftrichtung
des bremsenden Rades ein Moment erzeugt, das den
Gelenkwinkel verkleinern will, wird die Bremsung nur dann
wirksam, wenn dieses den stabilen Fahrzustand wiederherzustellen
ermöglicht. Zusätzlich zu den vorbestimmten hydraulischen
Funktionen werden die Radbremsen der kurveninneren
Räder dann betätigt, wenn bei einem Gelenkwinkel "nach
rechts" das Gelenk zu weit nach rechts oder bei einem
Gelenkwinkel "nach links" das Gelenk zu weit nach links
knickt. Dieses erfolgt insbesondere bei einem Knicken eines
Gelenkes 35 über einen vorbestimmten Gelenkwinkel β i
hinaus, wobei zusätzlich zu den Sperrventilen 38, 39 oder
den Entspannungsventilen 46, 47 die Radbremsen der kurveninneren
Räder an der dem jeweiligen Gelenk 35 nachlaufende
Achse betätigt werden. Hierdurch ist eine funktionale
Verbindung mit an sich bekannten Antiblockiersystemen
möglich.
Wie in Fig. 4 dargestellt, besteht die hydraulische Steuereinrichtung
26 aus einem Steuerblock, in dem Dämpfungsventile
40, 42, Sperrventile 38, 39, Entspannungsventile 46, 47
und Druckbegrenzungsventile 52, 53 angeordnet sind. Die
Dämpfungsventile 40, 42, Sperrventile 38, 39 und Entspannungsventile
46, 47 sind als Magenventile ausgebildet und
weisen zu Betätigung von dem Mikroprozssor 33 ansteuerbare
Stellglieder 45, 44, 48 auf. Zur Druckversorgung ist eine
Druckerhöhungspumpe 28 vorgesehen, die in einer Druckleitung
75 ausgebildet ist, welche ein Rückschlagventil 66 aufweist
und mit dem Fluidsammler 29 verbunden ist. An dem anderen
Endabschnitt der Druckleitung 75 ist ein Druckspeicher 30
angeordnet, der für einen Druck von z. B. 220 bar ausgebildet
sein kann. An diese Druckleitung 75 schließt sich eine
weitere Druckleitung 54 an, die in das Gehäuse 76 der
hydraulischen Steuereinrichtung 26 eingeführt ist und in
Leitungsabschnitte 56 übergeht. An diesen Leitungsabschnitten
ist in Beipaßleitungen jeweils ein Dämpfungsventil 40,
42 angeordnet, das jeweils als Zwei/Zweiwegventil ausgebildet
ist. In den Leitungsabschnitten 56 sind jeweils
parallel zu den Dämpfungsventilen 40, 42 Drosseln 41, 43
angeordnet.
An dem Endabschnitt des einen Leitungsabschnitts 56 ist eine
Verzweigung 57 ausgebildet, an der zwei Anschlußleitungen
60, 61 parallel zueinander angeschlossen sind. In jeder der
Anschlußleitungen 60, 61 befindet sich ein Rückschlagventil
58, 59 sowie ein Sperrventil 38, 39. Die Sperrventile 38, 39
sind ebenfalls als Zwei/Zweiwegeventile ausgebildet. Am
Ausgang der Sperrventile 38, 39 ist an die Anschlußleitung
60, 61 eine Beipaßleitung 62, 63 mit einem Rückschlagventil
64, 65 angeschlossen, die vor den Dämpfungsventilen 40, 42
mit dem einen Leitungsabschnitt 56 verbunden sind. Die
Anschlußleitung 60, 61 ist mit einer Druckleitung 67, 68
verbunden, in der ein Entspannungsventil 46, 47 eingebaut
ist. Zwischen den Entspannungsventilen 46, 47 und den
hydraulischen Zylindern 36, 37 ist an die Druckleitungen 67,
68 eine Abzweigleitung 50, 51 mit einem Druckbegrenzungsventil
52, 53 angeschlossen. Diese Abzweigleitungen 50, 51
sind zu einem Kreis geschlossen und über eine Rücklaufleitung
79 mit dem Fluidsammler 29 verbunden. Ebenso ist jedes
Entspannungsventil 46, 47 mit einem Ausgang über eine
Verbindungsleitung 77, 78 an die Abzweigleitung 50, 51
angeschlossen. Die Druckleitung 67 ist mit der Druckkammer
71 der Kolbenoberseite des Zylinders 36 und über eine
Verzweigungsleitung 70 mit der Druckkammer 74 der Kolbenunterseite
des Kolbens des Zylinders 37 verbunden. Die
andere Druckleitung 68 ist an die Druckkammer 72 der
Kolbenoberseite des Zylinders 37 und über die Verzweigungsleitung
69 an die Druckkammer 73 der Kolbenunterseite des
Zylinders 36 angeschlossen. Durch diese Schaltung ist
sichergestellt, daß sich beim Einknicken des Gelenks die
hydraulischen Ströme addieren.
Wie in Fig. 5 dargestellt, weist die hydraulische Steuereinrichtung
27 keine Entspannungsventile 46, 47 mit Verbindungsleitung
77, 78 auf. Darüber hinaus entfällt der
Fluidsammler 29 und die Druckerhöhungspumpe 28. Der Druckspeicher
30 a kann für wesentliche niedrigere Drücke wie z. B.
11,5 bar ausgelegt sein. Da die hydraulische Steuereinrichtung
wegen Fortfall eine hydraulischen Druckerzeugungseinrichtung
nur eine passive Steuerung durchführen kann, können
auch die hydraulischen Verbindungen zu den Zylindern 36, 37
sowie die Druckbegrenzungsventile 52, 53 angepaßt werden.
Demgegenüber ist mit der hydraulischen Steuereinrichtung 26
eine aktive Gelenksteuerung möglich. Bei Ansteuerung der
Entspannungsventile 46, 47 wird der Vorspanndruck der
hydraulischen Zylinder 36, 37 einseitig entspannt. Der
anstehende Vorspanndruck der anderen Kolbenseite übt die
aktive Drehmomentenwirkung auf das Gelenk 35 aus. Durch den
Einsatz der gespeicherten Energie kann somit ein stabiler
Fahrzustand noch wirksamer bekämpft werden. Bei Ansteuerung
der Sperrventile 38, 39 wird die Bewegung des Gelenkes 35
jeweils in eine Richtung gesperrt. Bei Ansteuerung der
Dämpfungsventile 40, 42 werden durch die Verdrängung des
Volumens von einer Kolbenseite auf die andere die Drosseln
41, 43 wirksam. Die Durchfluß-Querschnitte der Drosseln 41,
43 sind so gewählt, daß die Vernichtung der Energie den
Geschwindigkeitsbereichen von z. B. 9 bis 70 km/h und 70 km/h
bis Höchstgeschwindigkeit entspricht. Bei Dämpfung für den
Geschwindigkeitsbereich von 70 km/h bis Höchstgeschwindigkeit
bleibt die Dämpfung I (für den Geschwindigkeitsbereich
von 9 bis 70 km/h) eingeschaltet.
Die Entspannungsventile 46, 47 werden nur bei instabilem
Fahrzustand (Schleudern) wirksam. Da dieser Zustand sehr
selten auftritt, wird die Einschaltdauer der Druckerhöhungspumpe
und damit der Energieverbrauch sehr gering. Der
Druckspeicher 30, der als Blasenspeicher ausgebildet sein
kann, ist zweckmäßigerweise so zu dimensionieren, daß
mindestens eine Gelenkbewegung von 45° ausgeführt werden
kann, ohne daß die Druckerhöhungspumpe 28 nachspeisen muß.
Während die aktive Gelenksteuerung mit einer hydraulischen
Steuereinrichtung 26 bei Zweigelenk-Straßenfahrzeugen 2 und
Mehrgelenk-Straßenfahrzeugen 2 a aus Sicherheitsgründen
zwingend erforderlich ist, kann bei Eingelenk-Straßenfahrzeugen
1 sowohl eine aktive Gelenksteuerung mit einer
hydraulischen Steuereinrichtung 26 wie auch eine passive
Gelenksteuerung mit einer hydraulischen Steuereinrichtung 27
durchgeführt werden. In allen Fällen empfiehlt es sich aber
zwecks Reduzierung des Steueraufwandes durch die elektronische
Recheneinrichtung 31 den Mikroprozessor 33 in einer
Frequenz zu takten, die einem Vielfachen des Wegimpulses
entspricht.
Die erforderlichen Aktionen für eine instationäre Gelenksteuerung
bei den einzlnen Fahrzuständen sind in der
nachfolgend Tabelle aufgeführt.
Der zur Steuerung der hydraulischen Steuereinrichtung 26, 27
jeweils erforderliche Programmablauf in der elektronischen
Recheneinrichtung 31 ist in den Flußidagrammen der Fig. 6
bis 9 näher dargestellt. Zweckmäßigerweise ist das Gesamtprogramm
in ein Hauptprogramm sowie verschiedene Unterprogramme
für instationären/stationären und instabilen/stabilen
Fahrzustand unterteilt. Das Hauptprogramm ist sowohl für die
Steuerung von einer wie auch von zwei bzw. mehreren Gelenkeinheiten
21 einsetzbar, wobei lediglich ein Wiederholungsteil
des Hauptprogramms bei der Steuerung nur eines
Gelenkes entfällt. Wie das Flußdiagramm in Fig. 6 zeigt,
wird bei einer aktiven instationären Gelenkwinkelsteuerung
zunächst von den vorgegebenen Wegimpulsen der Geschwindigkeitszustand
des Fahrzeugs ermittelt. Das Programm für einen
Gelenkbus mit n-Gelenken bearbeitet im ersten Teil:
- - die Gelenkwinkel b₁, β₂ . . . β n ,
- die Dämpfungsventile (I) 40₁, 40₂, . . ., 40 n ,
- die Dämpfungsventile (II) 42₁, 42₂, . . ., 42 n ,
- die Entspannungsventile 46₁, 46₂, . . ., 46 n ,
- die Entspannungsventile 47₁, 47₂, . . ., 47 n ,
- die Sperrventile 38₁, 38₂, . . ., 38 n ,
- und die Sperrventile 39₁, 39₂, . . ., 39 n .
Den Programmen werden je Gelenkeinheit die in Fig. 6
gestrichelt dargestellten Programmsektionen zugefügt. In
einem weiteren Programmteil nach Fig. 7 wird dann ausgehend
von dem Lenkwinkel α i bei Kurvenfahrt der zugehörigen
Gelenkwinkel β i ermittelt. Ausgehend von diesem Gelenkwinkel
b i werden die Abweichungen des vorliegenden
Gelenkwinkels vom Sollwert ermittelt, die Sperrventile 38,
39 angesteuert und gegebenenfalls die Bremsung des kurveninneren
Rades der nachlaufenden Achse betätigt, um der
instabilen Gelenkbewegung entgegen zuwirken.
Die aktive Steuerung bei einem instabilen/stabilen Fahrzustand
wird über das in Fig. 8 als Flußdiagramm dargestellte
Unterprogramm gesteuert. Ausgehend von dem Gelenkwinkel β i
und den Sollwerten β i I grenz und b i II grenz wird zwischen
stabilem (innerhalb der Toleranzgrenzen) und instabilen
Fahrzustand (außerhalb der Toleranzgrenzen) jeweils nach
Knickrichtung des Gelenks unterschieden. Über den Mikroprozessor
33 werden die Entspannungsventile 46, 47 der hydraulischen
Steuereinrichtung 26 und gegebenenfalls die kurveninneren
Räder der den Gelenken "nachlaufenden" Achsen
betätigt, um der instabilen Gelenkbewegung entgegen zu
wirken. Bei der Ausführungsform "passive Steuerung" werden
die Sperrventile 38, 39 der hydraulischen Steuervorrichtung
27 angesteuert und gegebenenfalls die kurveninneren Räder
der den Gelenken "nachlaufenden" Achsen betätigt, um der
instabilen Gelenkbewegung entgegen zu wirken.
Bei einer passiven Steuerung einer Gelenkeinheit 20, beim
instabilen/stabilen Fahrzustand, kommt das in Fig. 9 als
Flußdiagramm dargestellte Unterprogramm zur Anwendung.
Hierbei wird ebenfalls über die elektronische Recheineinrichtung
eine Überschreitung der Toleranzgrenzen ermittelt.
Das Unterprogramm ermittelt vergleichbar mit dem Ablauf nach
Fig. 8 die drei Zustände instabiler Fahrzustand/knickt zu
weit links, stabiler Fahrzustand und instabiler Fahrzustand/knickt
zu weit rechts. Entsprechend der jeweiligen
Situation werden dann durch Steuerimpulse des Mikroprozessors
33 die Sperrventile 38, 39 und gegebenfalls die
Bremsung der kurveninneren Räder der jeweils "nachlaufenden"
Achse betätigt, um der instabilen Gelenkbewegung entgegen zu
wirken.
In Fig. 10 ist ein mögliches Kennfeld der Gelenkwinkeländerung
für eine Rechtskurve dargestellt, das in dem
nichtflüchtigen Speicher 32 der elektronischen Recheneinrichtung
31 gespeichert sein kann. Dieses Kennfeld muß für
den jeweiligen Fahrzeugtyp, in dem die Gelenkeinheit 20, 21
eingebaut werden soll, individuell bestimmt werden. Pro
Gelenkeinheit ist ein Kennfeld erforderlich. Die Verwendung
eines Kennfeldes für mehrere Gelenkeinheiten ist dann
möglich, wenn die Abmessungen der Fahrzeugteile identisch
sind.
In Fig. 11 ist ein mögliches Kennfeld des Lenkwinkels a₂
für ein Zweigelenk-Straßenfahrzeug 2 für eine Rechtskurve
dargestellt, das in dem nichtflüchtigen Speicher 32 der
elektronischen Recheneinrichtung 31 gespeichert sein kann.
Dieses Kennfeld ersetzt einen Sensor zur Messung des
Lenkwinkels α₂. Es ist besonders vorteilhaft dann einsetzbar,
wenn der Mikroprozessor die Berechnung des Lenkwinkels
während der von der Fahrgeschwindigkeit und der
Wegstrecke Δ s vorgegebenen Zykluszeit zusätzlich
erledigen kann. Dieses Kennfeld muß für den jeweiligen
Fahrzeugtyp, in den die Gelenkeinheit 20, 21 eingebaut
werden soll, individuell bestimmt werden. Pro Gelenkeinheit
ist ein Kennfeld erforderlich. Die Verwendung eines Kennfeldes
für mehrere Gelenkeinheiten ist dann möglich, wenn
die Abmessung der Fahrzeugteile identisch sind.
Die Gelenkeinheit 20, 21 ermöglicht es, durch die Modulbauweise
der einzelnen Elemente eine Anpassung der verschiedensten
Anwendungsbereiche vorzunehmen. Darüber hinaus
lassen sich leicht Systemverbesserungen durch Anpassung von
Einzelelementen durchführen, wobei die verbleibenden
Elemente weiterhin Anwendung finden können. Durch diese
Konzeption ist die Gelenkeinheit 20, 21 für die Anwendung
bei den verschiedensten Ein- und Mehrgelenk-Straßenfahrzeugen
geeignet.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Regelung der Knickstabilität von Straßenfahrzeugen
mit mehr als zwei durch je eine Gelenkeinheit
verbundenen Fahrzeugteilen, mit im in Fahrtrichtung
hintersten Fahrzeugteil angeordnetem Fahrzeugantrieb, die
sich in einem stationären, instationären, stabilen oder
instabilen Fahrzustand befinden können, bei dem die
Lenkwinkel α i des jeweils vorderen Fahrzeugteils durch
Sensoren gemessen und für die bei einem stabilen Fahrzustand
möglichen Lenkwinkel α i der jeweils zugehörige
Gelenkwinkel β i mittels eines Rechners bestimmt wird,
wobei der Lenkwinkel α i dem Einschlagwinkel der lenkbaren
Vorderräder des insgesamt ersten Fahrzeugteils entspricht
und die Lenkwinkel α₂, α₃ . . . α n zwischen der Längsachse des in
Fahrtrichtung nachlaufenden Fahrzeugteils und der
Zugrichtung am Gelenkpunkt als Funktion der Variablen
a₁, β₁; α₂, β₂, . . . α n-1, der konstanten Fahrzeugabmessungen
und er vorbestimmten Fahrzeugstrecke Δ s bestimmt werden,
wobei die Variablen α₁, β₁; α₂, β₂; . . . α n-1, b n-1
die konstanten Fahrzeugabmessungen und die vorbestimmte
Fahrstrecke Δ s zur Bestimmung der Lenkwinkel α₂, α₃ . . . α n
miteinander in einem Kennfeld für einen Fahrzeugtyp zusammengefaßt
und als Daten in einem Speicher wie Halbleiterspeicher
od. dgl. abrufbar gespeichert sind, und daß
dann im Fahrbetrieb in sich wiederholender Weise nach
jeweils einer vorbestimmten Fahrstrecke Δ s geprüft wird,
ob der bei Beginn der Fahrstrecke Δ s in Abhängigkeit vom
jeweiligen Lenkwinkel α i vorbestimmte Gelenkwinkel dem
tatsächlichen am Ende der Fahrstrecke Δ s vorliegenden
Gelenkwinkel β i entspricht, und dann bei einer Abweichung
des jeweiligen Istwertes des Gelenkwinkels β i vom
Sollwert des Gelenkwinkels β i die vorbestimmten hydraulischen
Funktionen zum Nachsteuern ausgeführt werden, bis
unter Berücksichtigung der zulässigen Toleranzen der
Istwert des Gelenkwinkels β i dem Sollwert des Gelenkwinkels
b i entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zu den vorbestimmten hydraulischen Funktionen
die Radbremsen der kurveninneren Räder dann betätigt
werden, wenn bei einem Gelenkwinkel "nach rechts" das
Gelenk zu weit nach rechts oder bei einem Gelenkwinkel
"nach links" das Gelenk zu weit nach links knickt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mittels hydraulischer Stellmittel
betätigbares Gelenk und eine mittels einer elektronischen
Steuereinrichtung ansteuerbare hydraulische Steuereinrichtung
mit im hydraulischen Kreislauf angeordneten
Kolbenzylindereinheiten, die mit Sperrventilen und
mindestens einem Dämpfungsventil verbunden sind,
vorgesehen sind, wobei die elektronische
Steuereinrichtung (31) einen mittels eines Frequenzgenerators
in einer einem Vielfachen eines Wegimpulses Δ s
entsprechenden Frequenz taktbaren Mikroprozessor (33)
oder eine Mikroprozessorvorschaltung aufweist, die mit einem
nichtflüchtigen Speicher (32) zur Speicherung des
Kennfeldes Δβ i = f (β i , α i ) in Wirkverbindung steht,
wobei b i der Gelenkwinkel, α i der Lenkwinkel und αβ i die
Änderung des Gelenkwinkels b i nach einer Fahrstrecke Δ s
bei einem bestimmten Lenkwinkel α i zu Beginn der Fahrstrecke
ist, und mit einer hydraulischen Steuereinrichtung
(26) verbunden ist, bei der zwischen jedem Sperrventil
(38, 39) und dem zugehörigen in an sich bekannter
Weise hydraulisch doppelwirkend ausgebildeten Zylinder
(36, 37) ein Entspannungsventil (46, 47) angeordnet ist,
wobei jedes Sperrventil (38, 39) bzw. Entspannungsventil
(46, 47) über eine Druckleitung (67, 68) mit Verzweigungsleitung
(69, 70) wechselseitig mit der der Kolbenoberseite
und Kolbenunterseite zugeordneten Druckkammer
(71, 72; 73, 74) der hydraulischen Zylinder (36, 37)
verbunden ist und bei stationärem und instationärem
Fahrzustand die Stellglieder (45) der Dämpfungsventile
(40, 42) in Abhängigkeit von Fahrgeschwindigkeit von dem
Mikroprozessor (33) oder der Mikroprozessorschaltung
ansteuerbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem die Drossel (41, 43) enthaltenden Leitungsabschnitt
(56) drosselausgangsseitig eine Verzweigung (57)
mit jeweils einem Rückschlagventil (58, 59) ausgebildet
ist, an dem ausgangsseitig das Sperrventil (38, 39)
angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an der dem Rückschlagventil (58, 59) abgewandten
Anschlußleitung (60, 61) des Sperrventils (38, 39) eine
Beipaßleitung (62, 63) mit Rückschlagventil (64, 65)
angeschlossen und mit der Druckleitung (54) verbunden
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei stabilem Fahrzustand die Sperrventile (38,
39) auf Durchgang geschaltet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem instationären Fahrzustand mittels des
Mikroprozessors (33) oder der Mikroprozessorschaltung bei
einer Gelenkbewegung nach links das Sperrventil (39)
gesperrt und das Sperrventil (38) auf Durchgang geschaltet
und bei einer Gelenkbewegung nach rechts das Sperrventil
(38) gesperrt und das Sperrventil (39) auf
Durchgang geschaltet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem stabilen Fahrzustand die Entspannungsventile
(46, 47) mittels des Mikroprozessors (33) oder
der Mikroprozessorschaltung auf neutralen Durchgang
geschaltet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem instabilen Fahrzustand mittels des
Mikroprozessors (3) oder der Mikroprozessorschaltung bei
einer Überschreitung des zulässigen Gelenkwinkels nach
links das Entspannungsventil (46) auf Durchgang zum druckentlasteten
Fluidsammler (29) und das Entspannungsventil
(47) auf Durchgang zum Sperrventil (39) und bei
einer Überschreitung des zulässigen Gelenkwinkels nach
rechts das Entspannungsventil (46) auf Durchgang zum
Sperrventil (39) und das Entspannungsventil (47) auf
Durchgang zum druckentlasteten Fluidsammler (29) geschaltet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem instabilen Fahrzustand mittels des
Mikroprozessors (33) oder der Mikroprozessorschaltung bei
einer Überschreitung des zulässigen Gelenkwinkels nach
links das Sperrventil (38) auf Durchgang zur Druckleitung
(54) und das Sperrventil (39) in Sperrstellung und bei
einer Überschreitung des zulässigen Gelenkwinkels nach
rechts das Sperrventil (39) auf Durchgang zur Druckleitung
(54) und das Sperrventil (38) in Sperrstellung
geschaltet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Messung des Lenkwinkels α i ein Sensor am
Fahrzeug angeordnet ist, der mittels eines ins Schnelle
übersetzenden Hebelgetriebes betätigbar ist, das mit den
Übertragungselementen zwischen Lenkstockhebel und Rädern
verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gelenkwinkel β₁, β₂ . . . β n mittels Sensoren meßbar
sind, die durch Hebelgetriebe betätigbar sind, die ins
Schnelle übersetzen oder Übersetzungsverhältnisse von 1 : 1
aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833327240 DE3327240A1 (de) | 1982-08-18 | 1983-07-28 | Verfahren zur regelung der knickstabilitaet von strassenfahrzeugen mit mindestens zwei durch eine gelenkeinheit verbundenen fahrzeugteilen und gelenkeinheit zur durchfuehrung des verfahrens |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE3230617 | 1982-08-18 | ||
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| DE3327240A1 DE3327240A1 (de) | 1984-02-23 |
| DE3327240C2 true DE3327240C2 (de) | 1988-03-10 |
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ID=25803833
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