DE33264C - Vorrichtung zum Verkohlen von Pflanzenstoffen in Wollen, Lumpen und dergl - Google Patents

Vorrichtung zum Verkohlen von Pflanzenstoffen in Wollen, Lumpen und dergl

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DE33264C
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charring
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DENDAT33264D
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L. EMONTZ in Verviers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C5/00Carbonising rags to recover animal fibres

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 29: Gespinnstfasern.
Die von Pflanzenstoffen zu befreiende Waare wird auf die Hürden einer aus ca. 8 bis 10 Stück säurefesten Steinplatten von 10 bis 12 cm Dicke luftdicht hergestellten Kammer α ausgebreitet. Bevor die Verkohlung der Pflanzenstoffe erfolgen kann, mufs die Waare vollständig trocken gemacht werden. Zu diesem Zwecke dient in erster Reihe der zur Erzeugung heifser Luft eigens construirte Ofen b. Unmittelbar über dem Roste dieses Ofens liegen in angemessener Entfernung von einander ca. sechs Röhren c, die einerseits aufserhalb des Ofens mit der freien Luft in Verbindung stehen und andererseits alle in ein gemeinschaftliches Rohr d münden, von welch letzterem aus drei Röhren e zu einem oben im Ofen liegenden Rohr^/ aufsteigen und mit diesem luftdicht verbunden sind. Von dort aus entnimmt der Ventilator g die beim Durchgange durch oben beschriebenes Röhrensystem vorgewärmte Luft und treibt dieselbe zum Ofen zurück durch ein zweites über dem Roste bezw. über den Röhren c im Ofen liegendes Röhrensystem h. Dasselbe besteht aus zwei senkrecht einander gegenüberstehenden und in zwei Seitenmauern des Ofens ruhenden Eisenplatten, in welche ca. 18 Stück horizontal liegende Röhren luftdicht eingestemmt sind. Die vom Rost aufsteigende Flamme entweicht, nachdem dieselhe die Oberflächen der Röhren beider Systeme bestochen, durch den Kamin ins Freie. Nachdem die zu erwärmende Luft den Ofen b bezw. dessen zwei Röhrensysteme in beschriebener Weise passirt hat, tritt dieselbe bei i in die Kammer a. Von hier aus tritt dieselbe durch die,Hürden nach oben und entweicht durch die Leitung k in den Condensates /. Zur Verkohlung wird Salzsäuregas in Anwendung gebracht, zu dessen Herstellung ein aus säurefesten Steinplatten zusammengesetzter Kessel m benutzt wird, durch welchen am Boden eine ["Tf°rmige Röhrenleitung geführt ist, die einerseits mit einem Dampfkessel und andererseits mit einem kleinen Condensator in Verbindung steht. Das dem Kessel entströmende Gas wird vom Ventilator g, nachdem vorher die beim Trocknen der Waare geöffnet gewesenen Klappen oder Schieber 2, 4, 5 und 6 geschlossen und die bisher geschlossen gewesenen Klappen 1, 3 und 7 geöffnet worden sind, bei i in die Kammer a hineingetrieben. Von dort aus steigt das Gas aufwärts durch die auf den Hürden ausgebreitete Waare nach η hin, woselbst der Ventilator g das Gas der Kammer α entzieht, um es durch die Röhrenleitung 0 hindurch mit den fortwährend aus dem Kessel m neu hinzutretenden Gasen bei i wieder in die Kammer a zurückzutreiben. Sollte nach oft wiederholter Circulation des Gases allmälig Condensation desselben eintreten wollen, so wird Klappe 3 auf kurze Zeit geschlossen und dagegen Klappe 5 geöffnet. Infolge dessen wird die Leitung 0 gesperrt und das Gas bis zur Wiedererwärmung durch das Röhrensystem h des Ofens b getrieben. Beim Entsäuren wird sämmtlichen Klappen ihre anfängliche Stellung gegeben, infolge dessen das Gas in den Condensator / hineingetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei einer Vorrichtung zum Verkohlen von Pflanzenstoffen in Wollen, Lumpen u. dergl.
    die Anwendung eines Ofens b mit zwei getrennten Heizröhrensystemen c d ef und h in solcher Weise, dafs
    a) behufs des Trocknens und Entsäurens der Waare in der Kammer α die von aufsen bei c in das erste Heizsystem c d ef eintretende Luft in eines der beiden am Ventilator g vorhandenen Saugrohre, von diesem aus in das zweite Heizsystem h behufs der Weiiererwärmung zum Ofen zurück und dann durch die von dem Salzsäurekessel m bei 7 abgeschlossene Leitung i in die Kammer α zur Waare gelangen kann;
    b) während des Verkohlungspro cesses in der Kammer α bei Absperrung des ersten Heizsystems c d ef und damit der äufseren Luft das im Kessel m hergestellte Salzsäuregas vermöge in den Leitungen angeordneter Absperrklappen den folgenden Kreislauf machen kann: das Gas tritt von m aus bei i in die Kammer a, von wo aus es bei η vom Ventilator g abgesaugt und behufs . Wiedererwärmung durch das zweite Heizsystem h und die Leitung i hindurch wieder nach α gedrückt wird. Bei der durch Anspruch ib) gekennzeichneten Vorrichtung die Hinzufügung einer auch die Ausschaltung des zweiten Heizsystems h und somit des ganzen Ofens b ermöglichenden, um b herumführenden Rohrleitung o, welche durch entsprechende Absperrvorrichtungen den angegebenen Kreislauf der Gase auch ohne deren Wiedererwärmung ermöglicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33264D Vorrichtung zum Verkohlen von Pflanzenstoffen in Wollen, Lumpen und dergl Expired - Lifetime DE33264C (de)

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