DE3326469C2 - Steuergerät zur Durchführung der Bremsprüfung bei Kraftfahrzeuganhängern - Google Patents

Steuergerät zur Durchführung der Bremsprüfung bei Kraftfahrzeuganhängern

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DE3326469C2
DE3326469C2 DE19833326469 DE3326469A DE3326469C2 DE 3326469 C2 DE3326469 C2 DE 3326469C2 DE 19833326469 DE19833326469 DE 19833326469 DE 3326469 A DE3326469 A DE 3326469A DE 3326469 C2 DE3326469 C2 DE 3326469C2
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    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/28Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for testing brakes

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Abstract

Es wird ein Steuergerät zur Durchführung der Bremsprüfung bei Kraftfahrzeug-Anhängern mit Druckluftbremsen vorgeschlagen, das sowohl in Verbindung mit Bremsprüfungen auf dem Bremsenprüfstand wie auch bei der Durchführung der Bremsenprüfung im Fahrbetrieb einsetzbar ist und das bevorzugt aus normalerweise am Zugwagen verwendeten Steuer-Betätigungs- und Kupplungselementen aufgebaut ist.

Description

führen zu können wie auch bei vom Zugwagen gezogenen Anhänger, was bei mangelnder Rückgriffsmöglichkeit auf einen Rollenprüfstand im jeweiligen Prüffall von besonderer Bedeutung ist
Dadurch, daß den Kupplungsköpfen am Steuergerät gemäß Anspruch 2 jeweils ein Prüfmanometer zugeordnet ist, ist eine unmittelbare Beobachtung des Druckverlaufes bei der Bremsprüfung für alle wesentlichen Funktionen gewährleistet
Durch die besondere Anordnung der Betätigungselemente und der Prüfmanometer am Steuergerät gemäß Anspruch 3 wird die praktische Prüfarbeit wesentlich erleichtert, und zwar insbesondere durch die gute Obersichtlichkeit und Handlichkeit des Gerätes. In dieser Richtung wirken sich auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 4 aus.
Um bei der Durchführung der Bremsprüfung außerhalb des Prüfstandes, also insbesondere bei vom Zugwagen gezogenen Anhänger die Verkehrssicherheit nicht zu beeinträchtigen, ist das Steuergerät in seiner Ausgestaltung gemäß Anspruch 5 so zwischen Zugwagen und Anhänger zwischengeschaltet, daß durch die Zwischenschaltung des Steuergerätes die vom Zugwagen ausgehenden Steuerfunktionen nicht behindert sind, und zwar insbesondere auch bezüglich der Bremsung. Der Anhänger kann somit sowohl vom Steuergerät ausgehend wie auch vom Zugwagen ausgehend gebremst werden, so daß bei Einleitung des Bremsvorganges vom Zugwagen aus die Bremsung in üblicher Weise auch für den Anhänger eingeleitet wird, wie dies aus Sicherheitsgründen anzustreben ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Steuergerätes gemäß der Erfindung mit Blick auf dessen Frontseite,
Fig.2 eine Ansicht des Gerätes gemäß Fig. 1 mit Blick auf dessen Rückseite,
F i g. 3 den pneumatischen Schaltplan des Gerätes gemäß F i g. 1 und 2, und
Fig.4 einen Schaltplan für die Zwischenschaltung des Steuergerätes bei an einen Zugwagen angehängten Anhänger, um vom Zugwagen aus sowohl in üblicher Weise zusammen mit dem Zugwagenbremssystem als auch unabhängig vom Bremssystem des Zugwagens lediglich das Anhängerbremssystem betätigen zu können.
Das Steuergerät 1 weist bei kastenförmiger Grundausbildung eine Frontseite 2a, eine Rückseite 2b sowie eine Oberseite 3 auf, wobei die Oberseite schräg nach unten gegen die Frontseite geneigt ist.
Das Steuergerät 1 ist an seiner Oberseite 3 im mittleren Bereich mit einem Betätigungselement 4 versehen, wie es in gleicher Form als Betätigungselement für das Bremssteuerventil in Zugfahrzeugen Verwendung findet. Das Betätigungselement wirkt, wie aus F i g. 3 erkennbar, auf ein Bremssieuerventil 5, wie es in gleicher Weise auch als Zugwagen-Bremssteuerventil Verwendung findet.
Beiderseits des Bremssteuerventiles, das im Mittelteil 6 der die Oberseite bildenden, dreiteiligen Abdeckung zugeordnet ist, liegen die Seitenteile 7 und 8 der Abdekkung, wobei im Seitenteil 7 Prüfmanometer 9 und 10 vorgesehen sind. Im Seitenteil 8 ist ein Prüfmanometer 11 angeordnet. Des weiteren ist dort ein Druckminderventil 12 vorgesehen. Mit 13 ist der Hauptschalter für die dem Anhänger zugeordnete Elektrik bezeichnet. Über den Schalter 14 ist eine dem Anhänger etwa zugeordnete Dauerbremse ein- und ausschaltbar. Die Einschaltung der Dauerbremse wird über eine Anzeigeleuchte 15 symbolisiert.
Von den Prüfmanometern 9 bis 11 zeigt das Manometer 9 den Druck im Druckluft-Vorratssystem des Anhangers, das Manometer 10 den jeweiligen Auslösedruck für die Einleitungsbremse und das Manometer 11 den Brems-Betätigungsdruck. Den entsprechenden Systemen sind jeweils ein Sperrventil sowie ein Kupplungsstück zugeordnet Dem Druckluft-Vorratssystem
ίο gehören das Absperrventil 16 und der Kupplungskopf 17 zu. Das System der Einleitungsbremse umfaßt neben dem Prüfmanometer 10 das Absperrventil 18 und den Kupplungskopf 19. Dem Bremskreis. In dem das Prüfmanometer 11 liegt, gehören das Absperrventil 20 unH der Kupplungskopf 21 zu.
Wie aus der Rückansicht gemäß Fig.2 ersichtlich, sind ferner ein zentraler Druckluftanschluß 22 sowie ein zentraler Elektro-Versorgungsanschluß 23 vorgesehen. Abgangsseitig sind zum Ankuppeln des Elektro-Versorgungskabels des Anhängers Steckdosen 24 bzw. 25 vorgesehen, von denen die Steckdose 24 für eine Versorgung mit 12 V und die Steckdose 25 für eine Versorgung mit 24 V dienen.
Ist das Elektrosystem des Anhängers über das zugehörige, anhängerseitige Anschlußkabel mit entsprechender Steckkupplung an die Steckdose 24 oder 25 angeschlossen, so sind, falls der Hauptschalter 13 eingeschaltet ist Bremsleuchten, Schlußleuchten und Blinkleuchten des Anhängers mit Strom versorgt, bzw. bei Betätigung der entsprechenden Bedienungselemente z. B. Betätigungselement 4 versorgbar. Ferner kann dann, über den Schalter 14, auch eine etwa am Anhänger vorgesehene Dauerbremse eingeschaltet werden.
Das Steuergerät kann über seine Versorgungsan-Schlüsse 22 und 23 sowohl an stationäre Versorgungsanschlüsse, beispielsweise einem Bremsenprüfstand zugeordnete Versorgungsanschlüsse angeschlossen sein oder es kann auch mit entsprechenden Versorgungsanschlüssen des Zugwagens gekuppelt sein. Hierdurch ist es möglich, sowohl unabhängig von einem Zugwagen wie auch in Verbindung mit einem Zugwagen das Anhängerbremssystem mit dem Steuergerät zu überprüfen. Die Prüfarbeit wird bei Bremsüberprüfung des Anhängers auf einem Bremsenprüfstand dadurch erleichtert, daß das Steuergerät mit einer Einhänge- und/oder Befestigungsvorrichtung, beispielsweise in Form einer Klemmvorrichtung versehen ist, über die es beispielsweise an der Deichsel des Anhängers eingehängt werden kann. Der beispielsweise über ein vorgeschaltetes Zugfahrzeug stationär auf dem Bremsenprüfstand gehaltene Anhänger kann so über das auf die Deichsel aufgesetzte Steuergerät in besonders einfacher Weise hinsichtlich der angesprochenen Funktionen angesteuert und überprüft werden. Ferner ist es auch möglich,
z. B. Straßenprüfungen vorzunehmen und hierbei, aufgrund der Zwischenschaltung des Steuergerätes gemäß F i g. 4, den Anhänger völlig unabhängig vom Zugfahrzeug hinsichtlich der angesprochenen Funktionen zu überprüfen.
Anhand des pneumatischen Schaltplans gemäß F i g. 3 werden die Verknüpfungen der einzelnen Anschlüsse verdeutlicht, wobei die bisherigen Bezugszeichen Verwendung finden. So ist ausgehend vom Druckluftanschluß 22 die Einspeisung der Druckluft in das Steuergerät vorgesehen. Die Leitungsverbindung 26 führt von dort zum Druckminderventil 12. Von diesem Druckminderventil 12 führt die Leitung 27 zum Sperrventil 16. An dieses schließt die Leitung 28 an, die sich im Punkt 29
verzweigt. Der Vorratsstrang geht vom Punkt 29 über die Leitung 30 weiter zum Verzweigungspunkt 31. Von hier läuft der Vorratsstrang über die Leitung 32 zum Kupplungsstück 17, wobei von der Leitung 32 im Punkt 33 die Leitung34 zum Manometer 9 abgezweigt ist.
Die Versorgung der Einleitungsbremse erfolgt ausgehend vom Verzweigungspunkt 29 über die Leitung 35, die auf das Anhängersteuerventil 36 mündet. Dieses ist über das Bremssteuerventil 5 mittels des Betätigungselementes 4 ansteuerbar. Die Versorgung des Brems- steuerventil 5 erfolgt dabei ausgehend vom Verzweigungspunkt 31 über die Leitung 37, die sich im Anschluß an das Bremssteuerventil 5 in der Leitung 38 fortsetzt, welche als Ansteuerleitung am Anhängersteuerventil 36 endet, !st das Bremssteuerventi! 5 nicht betätigt, wird über die Leitung 39 und 40 das entsprechende Kupplungsstück 19 mit Druckluft beaufschlagt. Zwischen den Leitungen 39 und 40 liegt das Sperrventil 18. Von der Leitung 40 ist im Punkt 41 die Leitung 42 abgezweigt, die am Prüfmanometer 10 endet. Der Kupplungskopf 21 der Zweileitungs-Bremse wird ausgehend vom Verzweigungspunkt 31 zunächst über die Leitung 37 und die Leitung 38, zwischen denen das Bremssteuerventil 5 liegt, versorgt. Im Verzweigungspunkt 43 zweigt von der Leitung 38 die Leitung 44 ab, die am Absperrventil 20 endet
Vom Absperrventil 20 läuft die Leitung 45 zum Kupplungskopf 1. Von der Leitung 45 zweigt die Leitung 45a zum zugehörigen Prüfmanometer 11 ab.
Das Steuergerät 1 weist somit hinsichtlich seiner pneumatischen Verknüpfungen einen einfachen Aufbau auf und ermöglicht durch die zugeordneten Absperrventile in Verbindung mit dem zugehörigen Prüfmanometer zugleich eine Dichtheitsprüfung der jeweiligen Systeme.
Insgesamt ist das Steuergerät 1 im wesentlichen aus handelsüblichen Elementen aufgebaut, die zum größten Teil auch im Bremssystem des Zugwagens und in dessen Verbindung zum Anhänger vorgesehen sind. Durch die Verwendung gleicher Teile ergibt sich auch ein billiger Aufbau und es ergeben sich insbesondere im wesentlichen auch gleiche Voraussetzungen für die Bremsprüfung, wenn diese unmittelbar ausgehend vom Zugwagen ausgeführt würde. Hierdurch ergibt sich eine sehr realitätsnahe Überprüfung mit einem einfach aufgebauten Gerät
In F i g. 4 ist schematisch die Situation dargestellt, daß das Steuergerät 1 bei an das Zugfahrzeug angehängten Anhänger 2 zwischengeschaltet ist, so daß der Anhänger vom Zugwagen aus zusammen mit dem Zugwagen als auch unabhängig vom Zugwagen über das Steuergerät anzusteuern und damit abzubremsen ist, und zwar bei Vorrang für die Bremsung des Anhängers in Verbindung mit der Bremsung des Zugwagens.
Dargestellt ist hier, unter Verwendung der bisherigen Bezugszeichen für entsprechende Teile und Anschlüsse, im Schema das mit 1 bezeichnete Steuergerät mit einem Teil der an diesem vorgesehenen Anschlüsse, so dem Elektro-Versorgungsanschluß 23, dem Kupplungskopf 19 oder 21 für Einleitungs- oder Zweileitungsbremse sowie den Steckdosen 24 oder 25 für 12 V oder 24 V. Zusätzlich sind die entsprechenden Anschlüsse am Zugwagen und am Anhänger symbolisch gezeigt So wird am Zugwagen das Kupplungsstück für den Bremsanschluß mit 46, das Kupplungsstück für den Vorratsan-Schluß mit 47 und der durch eine Steckdose gebildete Elektroanschluß mit 48 bezeichnet Diesen Anschlüssen entsprechen anhängerseitig der Kupplungskopf 49 für den BremsanschluO, der Kupplungskopf 50 für den Vorratsanschluß und der Elektroanschluß 51.
Zwischen diesen Anschlüssen verlaufen jeweils Leitungs- bzw. Kabelverbindungen, wobei die Leitungsverbindung zwischen dem Kupplungsstück 47 und dem Kupplungskopf 50 für den Vorratsdruck mit 52 bezeichnet ist. Von der Leitung 52 zweigt eine Leitung 53 ab, die auf ein Relaisventil 54 mündet. Von der Leitung 53 ist außerdem im Punkt 55 noch eine Leitung 56 abgezweigt, die an den durch den Kupplungskopf 17 gebildeten Vorratsanschluß des Steuergerätes 1 angeschlossen ist. Es ist somit das Steuergerät bezüglich »Vorrat« parallel in den entsprechenden Leitungsweg Zugwagen — Anhänger geschaltet. Entsprechend dem Schema gemäß F i g. 3 sind somit im Steuergerät 1 die Voraussetzungen getroffen, daß die Anhängerbremsen über das Steuergerät ansteuerbar und zu versorgen sind.
Die Leitungsverbindung zwischen dem zugwagenseitigen Kupplungsstück für den Bremsanschluß 46 und dem anhängerseitigen Kupplungskopf für den Bremsanschluß 49 besteht aus zwei Teilleitungen 58 und 59, von denen die mit dem zugwagenseitigen Kupplungsstück 46 verbundene Leitung 59 als Zulaufleitung auf ein Wechselventil 60 mündet, dessen Ablauf durch die auf den anhängerseitigen Kupplungskopf 49 führend Leitung gebildet ist.
Die zweite auf das Wechselventil 60 führende Zulaufleitung ist mit 61 bezeichnet und geht vom Relaisventil 54 aus, das seinerseits über eine Leitung 62 mit einem der am Steuergerät 1 vorgesehenen Kupplungsköpfe 19 bzw. 21 für den Bremsdruck verbunden ist. Über das Relaisventil 54 wird die Verbindung zwischen dem Wechselventil 60 und dein steuergeräteseitigen Kupplungskopf 19 oder 21 geschaltet, wobei diese Verbindung freigegeben ist wenn über die Leitung 53 eine entsprechende Ansteuerung erfolgt.
Die Elektroanschlüsse 48 und 51 zwischen Zugwagen und Anhänger sind über Kabel 63 verbunden, von denen Parallelleitungen zu dem entsprechenden Anschluß (Steckdose 24 oder 25) für Bremsleuchte und Dauerbremse des Steuergerätes 1 geführt sind, so daß auch hier die Funktionen von Steuergerät oder Zugwagen aus ausgelöst werden können.
Ist das Relaisventil 54 über die Leitung 53 angesteuert so ist der Leitungsweg vom Steuergerät 1 über die Leitung 62 auf das Wechselventil 60 freigegeben mit der Folge, daß unabhängig von dem Bremsbetätigungselement des Zugwagens über das Steuergerät Einleitungsoder Zweileitungsbremse das Anhängers betätigt werden können. Die Funktion der Bremsung des Anhängers über die Betätigung der Bremse des Zugwagens ist dabei für den Bedarfsfall sichergestellt da bei entsprechender Druckbeaufschlagung über die Leitung 59 das Wechselventil 60 umschalten würde. Über das Steuergerät ist ferner auch die Dauerbremse zuschaltbar. Insgesamt gesehen ist es somit möglich, sämtliche Funktionen über das Steuergerät 1 während der Fahrt auch durch Fernbedienung vom Fahrerhaus aus beispielsweise vorzunehmen, wenn das Steuergerät zusätzlich im Fahrerhaus untergebracht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 (54) angeordnet ist das bei Beaufschlagung mit VorPatentansprüche: ratsdruck durch Anschluß an die Verbindung zwischen dem Kupplungsstück (47) für den Vorrats-
1. Steuergerät zur Durchführung der Bremsprü- druck am Zugwagen und dem Kupplungskopf (50) fung bei Kraftfahrzeuganhängern, die mit Druckluft- 5 für den Vorratsdruck am Anhänger geöffnet ist.
bremsen versehen sind und elektrische sowie pneumatische Anschlußleitungen mit Kupplungsköpfen
zur Verbindung mit zugwagenseitigen Kupplungsstücken aufweisen, das eingangsseitig einen Versorgungsanschluß und ein diesem nachgeordnetes 10 Die Erfindung betrifft ein Steuergerät zur Durchfüh-Druckminderventil aufweist und das ausgangsseitig rung der Bremsprüfung bei Kraftfahrzeuganhängern, den anhängerseitigen Kupplungsköpfen entspre- die mit Druckluftbremsen versehen sind und elektrische chende, durch Kupplungsköpfe gebildete Anschlüs- sowie pneumatische Anschlußleitungen mit Kupplungsse für Vorratsdruck und Bremsdruck aufweist, wobei köpfen zur Verbindung mit zugwagenseitigen Kuppim Leitungsweg Versorgungsanschluß-Kupplungs- 15 lungsstücken aufweisen, das eingangsseitig einen Verkopf für den Vorratsdruck ein Absperrventil liegt sorgungsanschluß und ein diesem nachgeordnetes und vom Leitangsweg Versorgungsanschluß-Kupp- Druckminderventil aufweist und das ausgangsseitig den lungskopf für den Vorratsdruck zwei zum Anschluß anhängerseitigen Kupplungsköpfen entsprechende, für den Bremsdruck führende Leitungen abgezweigt durch Kupplungsköpfc gebildete Anschlüsse für Vorsind und in einer dieser Leitungen ein Brenssteuer- 20 ratsdruck und Bremsdruck aufweist, wobei im Leitungsventil liegt, dadurch gekennzeichnet, daß weg Versorgungsanschluß-Kupplungskopf für den Vorais Anschluß für den Bremsdruck zwei gesonderte ratsdruck ein Absperrventil liegt und vom Leitungsweg-Kupplungsköpfe (19, 21) für Einleitungs- und Zwei- Versorgungsatischluß-Kupplungskopf für den Vorratsleitungsbremse vorgesehen sind, daß das Bremssteu- druck zwei zum Anschluß für den Bremsdruck führende erventil (5) im vom Leitungsweg Versorgungsan- 25 Leitungen abgezweigt sind, und in einer dieser Leitunschluß-Kupplungskopf (17) für den Vorratsdruck ab- gen ein Bremssteuerventil liegt
gezweigten Leitungsweg zum Kupplungskopf (21) Bei einer bekannten Konstruktion dieser Art (US-PS
für die Zweileitungsbremse liegt und durch ein Zug- 39 58 454) ist für die Einleitungs- und die Zweileitungswagen-Bremsventil gebildet ist und daß im Leitungs- bremse lediglich ein gemeinsamer Kupplungskopf als weg zum Kupplungskopf (19) für die Einleitungs- 30 Anschluß vorgesehen, und als Bremssteuerventil dient bremse nach der Abzweigung vom Leitungsweg ein nach Art eines Niveauregelventiles aufgebautes Versorgungsanschluß-Kupplungskopf (17) für den Ventil, das die Einsteuerung des für die Durchführung Vorratsdruck ein als Anhänger-Steuerventil (36) der Bremsprüfung gewünschten Druckes ermöglicht. Ist ausgebildetes Ventil angeordnet ist, das über das der entsprechende Druckaufbau erzielt so ist die Brem-Bremssteuerventil (5) ansteuerbar ist. 35 sprüfung bei dem bekannten Gerät lediglich als Abreiß-
2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- prüfung zu simulieren, und zwar durch Öffnen eines im zeichnet daß den Kupplungsköpfen (17, 19, 21) am Versorgungsweg für den als Anschluß für die Einlei-Steuergerät (1) jeweils ein Prüfmauometer (9,10,11) tungs- und Zweüeitungsbremse dienenden Kupplungszugeordnet ist kopf liegenden Entlüftungsventiles.
3. Steuergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 40 Ein derartiges Steuergerät ist für die Durchführung gekennzeichnet, daß das kastenförmige Steuergerät von Bremsprüfungen, sei es auf dem Rollenprüfstand (1) an seiner Oberseite (3) zumindest das Betäti- oder auch im unmittelbaren Fahrbetrieb nicht geeignet, gungselement (4) für das Brenssteuerventil (5) und Es ist darüberhinaus in seinem Aufbau, trotz der Bedie Prüfmanometer (9,10,11) trägt. schränkung in den Funktionen, verhältnismäßig kompli-
4. Steuergerät nach einem der vorhergehenden 45 ziert und basiert teilweise auch auf Aggregaten, wie sie Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch im Aufbau einer üblichen Bremsanlage nicht vorhanden die Kupplungsköpfe (17, 19, 21) gebildeten An- sind. Dementsprechend verlangt ein solches Steuergeschlüsse einerseits und zugehörige Absperrventile rät auch eine aufwendige Abnahme vor seiner Verwende, 18, 20) andererseits aufeinander gegenüberlie- dung.
genden Seiten des Steuergerätes (1) liegen. 50 Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu-
5. Steuergerät nach einem der vorhergehenden gründe, ein Steuergerät der eingangs genannten Art so Ansprüche zur Durchführung der Bremsprüfung bei auszubilden, daß es bei einfachem Aufbau sowohl für an den Zugwagen zug- und steuerungstechnisch an- Einleitungs- wie auch für Zweileitungsbremsanlagen geschlossenem Anhänger, dadurch gekennzeichnet möglich ist, Bremsprüfungen nach den durch die gesetzdaß das Steuergerät (1) bei Zwischenschaltung zwi- 55 liehen Vorschriften vorgegebenen Spezifikationen in sehen Zugwagen und Anhänger mit seinem An- vollem Umfange durchzuführen.
schluß-Kupplungskopf (17) für den Vorratsdruck zur Gemäß der Erfindung wird dies durch die kennzeich-Verbindung zwischen dem Kupplungsstück (47) für nenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht, die es erden Vorratsdruck am Zugwagen und dem Kupp- möglichen, das Gerät auf in Fahrzeugbremsanlagen üblungskopf (50) für den Vorratsdruck am Anhänger 60 liehen Aggregaten aufbauend zu konzipieren und daparallel geschaltet ist sowie mit seinem Anschluß- durch auch entsprechend zu vereinfachen und zu verbil-Kupplungskopf (19/21) für den Bremsdruck über ein ligen, und zwar bei gleichzeitiger Vereinfachung der Wechselventil (60) parallel zu dem zugwagenseiti- Prüfarbeit.
gen Kupplungsstück (46) für den Bremsdruck an den Insbesondere ist durch die erfindungsgemäße Ausge-
anhängerseitigen Kupplungskopf (49) für den 65 staltung aber auch die Grundvoraussetzung dafür ge-
Bremsdruck angeschlossen ist, wobei zwischen steu- schaffen, mit dem gleichen Steuergerät sowohl statio-
ergeräteseitigem Kupplungskopf (19/21) für den när, d. h., also beispielsweise auf dem Rollenprüfstand,
Bremsdruck und Wechselventil (60) ein Relaisventil die Bremsprüfung für Kraftfahrzeuganhänger durch-
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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