DE331271C - Aus Waermekraftmaschine und Elektromotor bestehender Schraubenantrieb fuer Unterseeboote - Google Patents

Aus Waermekraftmaschine und Elektromotor bestehender Schraubenantrieb fuer Unterseeboote

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DE331271C
DE331271C DE1916331271D DE331271DD DE331271C DE 331271 C DE331271 C DE 331271C DE 1916331271 D DE1916331271 D DE 1916331271D DE 331271D D DE331271D D DE 331271DD DE 331271 C DE331271 C DE 331271C
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electric motor
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heat engine
submarines
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DE1916331271D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/08Propulsion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/20Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being powered by combinations of different types of propulsion units
    • B63H2021/202Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being powered by combinations of different types of propulsion units of hybrid electric type
    • B63H2021/205Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being powered by combinations of different types of propulsion units of hybrid electric type the second power unit being of the internal combustion engine type, or the like, e.g. a Diesel engine
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/50Measures to reduce greenhouse gas emissions related to the propulsion system
    • Y02T70/5218Less carbon-intensive fuels, e.g. natural gas, biofuels
    • Y02T70/5236Renewable or hybrid-electric solutions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Hybrid Electric Vehicles (AREA)

Description

  • Aus Wärmekraftmaschine und Elektromotor bestehender Schraubenantrieb für Unterseeboote. Die Schrauben von Ünterseebooten werden abwechslungsweise vor. Wärmekraftmaschinen und Elektromotoren angetrieben, die ihre Energie aus einem elektrischen Kraftspeicher erhalten. Wenn bei solchen Antrieben die Leistung der Wärmekraftmaschine die- des Elektromotors erheblich übersteigt, so wird der Elektromotor, wenn er bei Betrieb der Schraube durch die Wärmekraftmaschine mit der Schraubenwelle gekuppelt bleibt, mit einer Drehzahl angetrieben, die wesentlich höher liegt als die Höchstdrehzahl, mit der er auf die Schraube arbeitet.
  • Mit Rücksicht auf die an Bord von- U-Booten herrschenden beschränkten Raumverhältnisse ist man bestrebt, den Elektromotor im Betrieb so rasch laufen zu lassen, wie es seine mechanische Konstruktion zuläßt. Eine erhebliche Steigerung der Drehzahl, wie sie beim Kuppeln des Motors mit der Wärmekraftmaschine eintreten würde,- würde also die Gefahr einer Beschädigung des Motors zur Folge haben. Man muß also den Elektromotor von der Schraubenwelle abkuppeln, wenn sie von der Wärmekraftmaschine angetrieben wird.
  • In der Regel wird der Elektromotor auch als Lademaschine für den elektrischen Kraftspeicher benutzt. In diesem Fall muß die Drehzahl der Wärmekra:ftmaschine so weit herabgesetzt werden, wie es die höchstzulässige Drehzahl des Elektromotors erfordert.
  • Die Herabsetzung der Drehzahl der Wärmekraftmaschine beim Laden der Batterie ist besonders dann sehr unwirtschaftlich, wenn es sich um Dampfturbinen handelt, denn die Turbine hat bei geringer Belastung und niedriger Drehzahl einen außerordentlich hohen Dampfverbrauch.
  • Außerdem besteht die Gefahr, daß durch Unachtsamkeit der Bedienungsmannschaft die Drehzahl des Elektromotors doch über die zulässige Grenze gesteigert und dieser beschädigt wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Anordnung, bei der der Elektromotor sowohl beim Schraubenantrieb wie beim Laden mit seiner Höchstdrehzahl arbeiten, diese aber doch nicht überschreiten kann. Anderseits kann die W ärmekraftmaschine auch bei langsamer Marschfahrt mit der günstigsten hohen Drehzahl, also gutem Wirkungsgrad, auf die Schraubenwelle arbeiten. Die Erfindung besteht darin, daß auf der von der Wärmekraftmaschine angetriebenen Schraubenwelle unter Zwischenschaltung einer Kupplung zwei Vorgelege mit verschiedener Übersetzung angeordnet sind, die mittels zweier Kupplungen wahlweise mit der Welle des Elektromotors gekuppelt werden können.
  • Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen mittels zweier Kupplungen die Schraube durch Wärmekraftmaschine oder Elektromotor betrieben, und bei denen der Elektromotor als Dynamo von der Wärmekraftmaschine zum Ladern des Kraftspeichers angetrieben werden kann. Hierbei kann auch die Schraube von der Wärmekraftmaschine angetrieben und gleichzeitig die Batterie geladen werden. Es ist bei dieser Anordnung aber nicht möglich, die Schraube gleichzeitig 'von Wärmekraftmaschine und Elektromotor anzutreiben und in langsamer Marschfahrt mit voll ausgenutzter Wärmekraftmaschine zu fahren.
  • In der Zeichnung Fig. r ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Eine langsam laufende Wärmekraftmaschine i kann durch Schließen der Kupplung 2 unmittelbar mit der Schraube 3 gekuppelt werden. Auf einer besonderen Welle ist der Elektromotor q. gelagert, der durch Kupplungen 5 und 8 mit den Zahnradvorgelegen 6 und 7 gekuppelt werden kann, die auf die Schraubenwelle arbeiten. Der Elektromotor q. arbeitet bei geschlossener Kupplung 5 über das Zahnradvorgelege 6 auf die Schraubenwelle. Wird er als Lademaschine benutzt, so wird er vom Vorgelege 6 abgetrennt und durch die Kupplung 8 mit dem Vorgelege 7 gekuppelt. Das Übersetzungsverhältnis des Vorgeleges 7 ist so gewählt, daß bei der Höchstdrehzahl des Wärmekraftmotors i die Lademaschine q. mit der höchstzulässigen Drehzahl läuft.
  • Die Kupplungen 2 und 5 erhalten erfindungsgemäß einen gemeinsamen Antrieb oder werden in eine derartige -Abhängigkeit voneinander gebracht, daß beide Kupplungen nie gleichzeitig eingerückt sein können, wie dies bei Kupplungsvorrichtungen an sich schon bekannt ist. Die Kupplung 8 kann unabhängig von den Kupplungen 2 und 5 betätigt werden.
  • Durch das nachstehende Zahlenbeispiel sollen die Verhältnisse näher erläutert werden. Die Wärmekraftmaschine i möge ein Dieselmotor sein, der 3ooo P. S. bei 3oo Umdrehungen leistet. Der Elektromotor q. leiste 5oo P. S. bei einer Höchstdrehzahl von i2oo in der Minute.
  • Da der Kraftbedarf einer Schiffsschraube ungefähr mit der dritten Potenz der Drehzahl zu-oder abnimmt, macht die Schraubenwelle beim Antrieb durch den Elektromotor nur etwa Z65 Umdrehungen. Das Vorgelege 6 in Fig. z muß somit eine Übersetzung i : 7,27 erhalten.
  • Wird mit dem Elektromotor geladen, so würde, damit der Elektromotor seine Höchstdrehzahl nicht überschreite, der Dieselmotor mit nur etwa 165 Umdrehungen arbeiten, wenn der Antrieb des Elektromotors über das Vorgelege 6 erfolgte. Da aber für den Lade- , betrieb ein besonderes Vorgelege 7 mit einer Übersetzung i : q. angeordnet ist, kann der Dieselmotor mit seiner Höchstdrehzahl arbeiten, wobei die Lademaschine r2oo Umdrehungen macht.
  • Die Anordnung des Vorgeleges 7 gestattet ferner, gleichzeitig zu laden und die Schraube mit nahezu ihrer Höchstdrehzahl zu betreiben, denn bei geringerer Mäßigung der Fahrgeschwindigkeit tritt eine ausreichende Entlastung des Dieselmotors ein, um für den Antrieb der Lademaschine genügend Energie übrig zu behalten. Hierbei sind die Kupplungen 2 und 8 geschlossen, die Kupplung 5 geöffnet. Der Elektromotor kann auch zur Erzielung einer möglichst hohen Schiffsgeschwindigkeit den Dieselmotor unterstützen und endlich kann während des Ladens, falls nur langsam gefahren werden soll, die Schraube über die beiden Vorgelege 6 und 7 angetrieben werden, wobei die Schraube 165 Umdrehungen macht, der Dieselmotor aber mit seiner Höchstdrehzahl läuft. Diese Betriebsart ist dann trotz der niedrigen Schraubenleistung so wirtschaftlich als möglich und es kann hierbei infolge der hohen Drehzahl und Leistung des Dieselmotors mit sehr großer Stromstärke geladen werden.
  • In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Schraube 3 durch eine Wärmekraftmaschine von hoher Drehzahl, z. B. eine Dampfturbine, erfolgt. In diesem Fall ist ein Zwischenvorgelege g auf der Schraubenwelle angeordnet.
  • In dem Ausfi#hrungsbeispiel nach Fig. 3 ist ebenfalls eine Wärmekraftmaschine von hoher Drehzahl verwendet.' Die Vorgelege 7 und g der Anordnung nach Fig. 2 sind hier aber zu einem einzigen - vereinigt.
  • Die Wirkungsweise des Antriebes nach den Anordnungen Fig. 2 und 3 ist die gleiche wie bei Fig. i.
  • Bei Verwendung von Dampfturbinen zum Schraubenantrieb ist es ganz besonders wertvoll, bei der Marschfahrt mit verringerter Schraubendrehzahl die Dampfturbine mit ihrer normalen Drehzahl, also -gutem Wirkungsgrad, laufen lassen zu können, indem man die Übersetzungen 6 und 7 durch Einrücken der Kupplungen 5 und B einschaltet. Denn der Dampfverbrauch der Turbine würde außerordentlich viel größer sein, wenn die geringere Geschwindigkeit des Bootes ohne die Zahnradübersetzungen 6 und 7 durch Herabsetzung der Drehzahl der Dampfturbine erzielt werden müßte.
  • Statt eines Elektromotors können auch zwei oder mehr verwendet und deren Anker in bekannter Weise in Serie oder parallel geschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPIZ'ÜCHE: r. Aus Wärmekraftmaschine und Elektromotor bestehender Schraubenantrieb für Unterseeboote, bei dem der Elektromotor auch zum Laden eines elektrischen Kraftspeichers dient, und die Schraubenwelle gleichzeitig von Wärmekraftmaschine und Elektromotor angetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schraubenwelle unter Zwischenschaltung einer Kupplung zwei Vorgelege mit verschiedener Übersetzung und auf der Elektromotorwelle zwei Kupplungen angeordnet sind, mittels deren der Elekticomotor mit dem einen oder dem anderen Vorgelege oder mit beiden verbunden werden kann. z. Antrieb nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung auf der Schraubenwelle durch die Ein- und Ausrückvorrichtung in derartige Abhängigkeit von einer Kupplung auf der Motorwelle gebracht ist, daß die eine Kupplung ausgerückt ist, wenn die andere eingeriickt ist.
DE1916331271D 1916-06-10 1916-06-10 Aus Waermekraftmaschine und Elektromotor bestehender Schraubenantrieb fuer Unterseeboote Expired DE331271C (de)

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