DE330751C - Brief-Verteilungsapparat - Google Patents

Brief-Verteilungsapparat

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Publication number
DE330751C
DE330751C DE1918330751D DE330751DD DE330751C DE 330751 C DE330751 C DE 330751C DE 1918330751 D DE1918330751 D DE 1918330751D DE 330751D D DE330751D D DE 330751DD DE 330751 C DE330751 C DE 330751C
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DE
Germany
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letters
unsorted
letter
conveyor belt
slot
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Expired
Application number
DE1918330751D
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CHRISTIAN MUSCHLER
Original Assignee
CHRISTIAN MUSCHLER
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE330751C publication Critical patent/DE330751C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/04Endless-belt separators
    • B65H3/047Endless-belt separators separating from the top of a pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Brief-Verteilungsapparat. Der Gegenstand vorliegender Patentschrift bezieht sich auf einen Briefverteilungsapparat, der insbesondere dazu dient, Briefe u. dgl. von beliebiger Größe vorzusortieren, wobei gegenüber den zu diesem Zweck bereits bekannt gewordenen Einrichtungen infolge der einfacheren und zweckmäßigeren Bauart nicht nur die Herstellungskosten des Apparates an sich geringer sind, sondern auch die @IIandhabung erleichtert und damit die Leistungsfähigkeit erhöht ist, da dieser Apparat sehr leicht auch nur mit einer Hand bedient werden kann, so daß auch Kriegsbeschädigte damit Arbeiten ausführen können.
  • Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß über einem mit Behältern zur Aufnahme der unsortierten und sortierten Briefe u. dgl. dienenden Gestell ein endloses, in gleichen Abständen elastische Ansätze tragendes Förderband so gelagert ist, daß es die an der einen Seite des Gestelles zugeführten unsortierten Briefe mittels der Ansätze erfaßt und nach der anderen Seite des Gestelles zu den jeweiligen Strecken entsprechenden, mit Stellklappen versehenen einzelnen Fächern des Behälters führt, so daß die Briefe in diese Fächer sortiert gelangen.
  • Auf der Zeichnung ist ein solcher Briefverteilungsapparat in den Fig. i bis 3 im Längsschnitt, Querschnitt und Draufsicht in einer Ausführungsform veranschaulicht; die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
  • Wie daraus hervorgeht, besteht der Briefverteilungsapparat gemäß der Erfindung in der Hauptsache aus einem Gestell i, das zur Aufnahme von unsortierten und sortierten Briefen 2, 3 Behälter 4, 5 trägt, über welchen in beiderseits der .Stirnseiten des Gestelles i -angeordneten Lagern 7 auf Rollen 8 ein Förderband 6 gelagert ist, das zum Erfassen der unter ihm an der linken Seite des Gestelles i zugeführten Briefe 2 mit elastischen Ansätzen g ausgestattet ist, die in gleichen Abständen auf der Außenseite des Förderbandes 6 befestigt sind. Die unsortierten Briefe 2 werden hierbei durch eine mit Gewichten =o beschwerte Platte =i gegen eine auf dem Gestell i unter dem Förderband 6 befestigte Glasscheibe 12 angedrückt, die einen Längsschlitz 1,3 besitzt, durch welchen sich die Ansätze g hindurchbewegen können. Damit sich die Ansätze g richtig auf die Briefe 2 aufsetzen und diese beim Eintritt nicht vor sich herschieben, sind an ihnen seitlich abstehende Zapfen i4 angeordnet, die auf an der Glasscheibe 12 neben deren Schlitz =s am linken Ende angeordneten festen Leisten 15 auflaufen, so daß dadurch die Ansätze g ein kurzes Stück hochgehoben werden, worauf sie sich senken und auf dem jeweils obersten Brief 2 aufsitzen, wenn die weiterhin verschiebbar angeordneten Leisten 16 ausgeschaltet sind. Sind diese letzteren Leisten 16 dagegen angestellt, so gleiten die Zapfen 14 der Ansätze g auf diesen weiter, und es kann daher in diesem Falle kein Brief 2 weiterbefördert werden. Dieses Leer- oder Volllaufen der Ansätze g hängt davon ab, ob die über den zu den Sortierfächern 17 führenden .über 18 angeordneten Klappen =g hochgestellt oder geschlossen sind, da- diese durch Zugschnüre oder Gestänge 2o mit den unter Wirkung von Federn 21 anstellbaren Leisten 16 in Verbindung stehen. Die Klappen ig können hierbei durch Niederdrücken von auf ihren Achsen 2a außerhalb des Gestelles i befestigten Tasten 23 so hochgestellt bzw. schräg eingestellt werden, daß sich die von den Ansätzen g zugeführten Briefe 2 gegen sie anlegen und in die Kanäle 18 eingeführt werden und damit in die Sortierfächer 17 gleiten, von wo dann die nach Strecken vorsortierten Briefe durch seitlich angeordnete Türen zu entnehmen sind. Hierbei sind die Klappen ig unter dem Förderband 6 mit Ausnehmungen 2.4 versehen, damit sich auch bei aufgestellten Klappen ig das Förderband 6 mit den Ansätzen g ungehindert weiterbewegen kann, das seinen Antrieb zweckmäßig von einem Elektromotor erhält. Die Anordnung der Sortierfächer 17 ist so gewählt, daß ein nahezu reibungsloses und daher leichtes Hineingleiten der Briefe in die Fächer 17 ermöglicht ist. Das Einbringen der unsortierten Briefe 2 in den Behälter q. geschieht bei einer seitlich angeordneten Tür 25, wobei die Platteil mittels der Handhabe 26 von unten erfaßt und niedergezogen werden kann, um dann die Briefe 2 darauf legen zu können.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise dieses Briefverteilungsapparates ist nun die folgende Nach Einlegung der unsortierten Briefe 2 in den Behälter .4 des allenfalls auch pultartig gestalteten Gestelles i wird von der den Apparat bedienenden Person die entsprechende Taste 23 niedergedrückt und . dadurch die zugehörige Klappe ig schräg hochgestellt und gleichzeitig damit die auf der Glasplatte i2 ruhenden Leisten 16 ausgeschaltet, so daß nunmehr der auf dem Förderband 6 herangeführte Ansatz g, der noch durch die Leisten 15 hochgehoben war, herabsinkt und sich auf den obersten Brief 2 aufsetzt und diesen bis zur hochgestellten E Klappe ig mitnimmt und in den Barunterliegenden Einlaufkanal18 schiebt, so daß er in das dazugehörige Sortierfach 17 gelangt. Auf diese Weise werden nach und nach alle unsortierten Briefe 2 in die- Sortierfächer 17 des Behälters 5 gefördert und dadurch nach Fahrstrecken geordnet bzw. vorsortiert, wobei die jeweilige Bestimmungsstation auf den unter der Glasplatte 12 erscheinenden unsortierten Briefen leicht abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. PATE' T-ANsYRUcH: Briefverteilurigsapparat mit einem über dem die unsortierten Briefe aufnehmenden Behälter angeordneten, die Briefe erfassenden und zu Verteilungsfächern führenden Förderband, dadurch gekennzeichnet, daß über dem -die unsortierten Briefe (2) aufnehmenden Behälter (q.) eine mit einem Schlitz (13) und neben diesem mit feststehenden und beweglichen Leisten (15 bzw. 16) versehene Glasplatte (12) angeordnet ist, gegen welche sich die Briefe (2) von unten anlegen, wobei sie von durch den Schlitz (z3) hindurchbewegten, am Förderband (6) in gleichen Abständen sitzenden elastischen Ansätzen (g), die mittels Zapfen (1q.) auf den Leisten (15 bzw. 16) gleiten, erfaßt werden, wenn bei Hochstellung einer Klappe (ig) unter Vermittlung von Gestängen (2o) die beweglichen Leisten (16) ausgeschaltet sind, und die Ansätze (g) von den festeneLeisten (15) herabsinken und sich auf den jeweils obersten Brief (2) auflegen, der dann bis zü der hochgestellten Klappe (1g) mitgenommen und in das entsprechende Sortierfach (17) geschoben wird.
DE1918330751D 1918-02-19 1918-02-19 Brief-Verteilungsapparat Expired DE330751C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330751T 1918-02-19

Publications (1)

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DE330751C true DE330751C (de) 1920-12-21

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ID=6192404

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