DE3300784C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B13/00—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
- H02B13/02—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
- H02B13/035—Gas-insulated switchgear
- H02B13/075—Earthing arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Die Erfindung betrifft eine Erdungseinrichtung für Hoch- und Höchstspannungs
anlagen, mit einem Erdungskontakt an einer entsprechenden Sammelschiene, einer
dem Erdungskontakt zugeordneten Erdungsstation und einem langgestreckten, vor
zugsweise als Erdungsstange mit endseitigem Kontaktstück ausgeführten Er
dungselement, wobei die Erdungsstation im wesentlichen unter dem Erdungskon
takt ortsfest angeordnet ist, vorzugsweise durch eine Fernsteuerung blockier
bar ist und eine Aufnahme für das Erdungselement aufweist und das Erdungsele
ment im Erdungsfall in die Aufnahme der Erdungsstation einsetzbar und mit dem
Erdungskontakt in Kontakt bringbar ist.
Die bekannte Erdungseinrichtung für Hoch- und Höchstspannungsanlagen, von der
die Erfindung ausgeht (vgl. die DE-OS 28 15 412), weist eine an einem Trag
stiel ortsfest befestigte Erdungsstation auf, wobei diese Erdungsstation
ihrerseits eine Betätigungseinrichtung in Form einer Handkurbel mit einem
schwenkbaren Träger aufweist. An dem schwenkbaren Träger der Betätigungsein
richtung ist eine Aufnahme für das als Erdungsstange ausgeführte Erdungsele
ment vorgesehen. Zur Erdung der Sammelschiene wird zunächst ein Erdungsele
ment passender Länge in die Aufnahme der Erdungsstation eingesetzt, wobei
dieses Erdungselement zunächst in etwa horizontal ausgerichtet ist. Alsdann
wird festgestellt, ob die Sammelschiene auch tatsächlich spannungsfrei ge
schaltet ist. Ist das der Fall, so wird mittels der Betätigungseinrichtung
das Erdungselement in die Vertikale geschwenkt und das endseitige Kontakt
stück des Erdungselementes mit dem Erdungskontakt in Kontakt gebracht.
Die zuvor erläuterte Erdungseinrichtung ist insbesondere bei Höchstspannungs
anlagen vorteilhaft einsetzbar, bei denen die Höchstspannung führenden Sammel
schienen bis zu acht Metern und mehr über dem Erdboden verlaufen. Wegen der
großen Entfernung vom Erdboden sind nämlich gerade hier die altbekannten Er
dungsstangen nur noch sehr schlecht zu verwenden. Bei der bekannten Erdungs
einrichtung kann auch dafür Sorge getragen werden, daß die Betätigungseinrich
tung an der Erdungsstation erst dann betätigt werden kann, wenn von einer
authorisierten Person oder vermittels eines Überwachungssystems festgestellt
worden ist, daß die zu erdende Sammelschiene tatsächlich von Spannung frei
geschaltet ist. Letzteres ist von großer Bedeutung, da mitunter frei geschal
tete und nicht frei geschaltete Sammelschienen verwechselt wurden, was zu
schwerwiegenden Zwischenfällen führte.
Bei der zuvor erläuterten bekannten Erdungseinrichtung ist das als Erdungs
stange ausgeführte Erdungselement nicht stationär angeordnet, sondern kann an
verschiedenen Stellen in Verbindung mit verschiedenen Erdungsstationen einge
setzt werden. Nun ist es aber durchaus so, daß die Abstände zwischen ver
schiedenen Erdungsstationen und den entsprechenden Erdungskontakten auch in
ein und derselben Hochspannungsanlage unterschiedlich sind. Das führt dazu,
daß unterschiedliche Erdungselemente vorhanden sein müssen und/oder daß die
Erdungselemente verschiebbar an den Erdungsstationen befestigt werden müssen.
Bei der bekannten Erdungseinrichtung, von der die Erfindung ausgeht, ist das
Erdungselement dazu mit der Aufnahme an der Erdungsstation vermittels bügel
artiger Befestigungselemente befestigt, wobei die jeweils vorzugebende wirk
same Länge des Erdungselementes von der jeweiligen Bedienungsperson abge
schätzt und vorgegeben wird. Hierbei kann es passieren, daß die Länge des
Erdungselementes nicht genau richtig getroffen wird, so daß entweder keine
zuverlässige Erdung der Sammelschiene erfolgt oder, wegen eines zu langen
Erdungselementes, das endseitige Kontaktstück am Erdungskontakt vorbeigescho
ben wird oder gar den Erdungskontakt zerstört. Wegen des zuvor erläuterten
großen Abstandes der Sammelschienen vom Erdboden können derartige Fehler
häufig von der jeweiligen Bedienungsperson nicht wahrgenommen werden.
Im übrigen ist es bei der zuvor erläuterten bekannten Erdungseinrichtung noch
bekannt, anstelle der handbetriebenen Betätigungseinrichtung eine motorbetrie
bene Betätigungseinrichtung vorzusehen, wobei ein einzelner Antriebsmotor
durchaus mehreren Betätigungseinrichtungen zugeordnet, nämlich von Erdungs
station zu Erdungsstation verfahrbar sein kann. Dabei korrespondiert eine
motorbetriebene Betätigungseinrichtung besonders gut zu einer Fernbetäti
gung in Verbindung mit einer Überwachungseinrichtung zur Überwachung dessen,
ob die jeweilige Sammelschiene von Spannung frei geschaltet ist.
Ferner ist eine andere Erdungseinrichtung bekannt (vgl. die DE-OS 27 42 441),
bei der ein sogenannter Erdungswagen verwendet wird. Bei dieser bekannten Er
dungseinrichtung sind in Längsrichtung verschiebbare Erdungselemente in Form
von teleskopartig ausgebildeten Erdungsstangen vorgesehen, die in der Hoch
spannungsanlage auf einem Fahrgestell verfahrbar sind. Auch hier treten die
zuvor erläuterten Probleme mit dem genauen Erreichen des Erdungskontaktes
bzw. der Sammelschiene auf.
Schließlich ist eine Erdungseinrichtung für Mittelspannungsanlagen bekannt,
die mit einer Spannungsprüfeinrichtung kombiniert ist (vgl. die Literatur
stelle "Elektrizitätswirtschaft", Jg. 74 (1975), Heft 7, Seiten 190 bis 194,
"Spannungsprüf- und Erdungsvorrichtung für Mittelspannungsanlagen" von
Dr.-Ing. Max Honnens). Dabei ist durch entsprechende Verriegelungen das An
legen des Spannungsprüfers vor dem Erden sichergestellt.
Während bei der Erdungseinrichtung für Hoch- und Höchstspannungsanlagen, von
der die Erfindung ausgeht, zwei Fixpunkte mit möglichen unterschiedlichen Ab
ständen vorgegeben sind, nämlich der Erdungskontakt an einer Sammelschiene
und die Erdungsstation, ist bei der zuvor beschriebenen Erdungseinrichtung
für Mittelspannungsanlagen der Abstand zwischen den Fixpunkten Polkontakt
und Erdungskontakt konstant.
Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, die bekannte, eingangs erläu
terte Erdungseinrichtung so auszugestalten und weiterzubilden, daß unter allen
Umständen sichergestellt ist, daß das endseitige Kontaktstück des Erdungsele
mentes immer genau richtig mit dem Erdungskontakt an der entsprechenden Sam
melschiene bzw. der entsprechenden Sammelschiene selbst in Kontakt kommt.
Die erfindungsgemäße Erdungseinrichtung, bei der die zuvor aufgezeigte Aufga
be gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Erdungselement und die
Aufnahme der Erdungsstation einander zugeordnete Kodierelemente aufweisen
und das Erdungselement nur bei Übereinstimmung der Kodierelemte miteinander
in die Erdungsstation einsetzbar ist. Durch die Kodierelemente an der je
weiligen Erdungsstation wird gewissermaßen hier eine Information über den
hier vorliegenden Abstand der Sammelschiene bzw. des Erdungskontaktes vom
Erdboden gespeichert. Eine dieser Informationen an der Erdungsstation ent
sprechende Information ist durch die Kodierelemente des Erdungselementes
gespeichert. Nur dann, wenn die Kodierelemente zueinander passen, mitein
ander übereinstimmen, wird das Erdungselement an dieser Erdungssation ver
wendet. Dadurch, daß die an der Erdungsstation durch die Kodierelemente
vorgegebene Information bei dem Erdungselement durch die korrespondierenden
Kodierelemente erfaßt wird, kann tatsächlich nur ein passendes Erdungsele
ment mit genau der richtigen Länge eingesetzt werden, in der das endseitige
Kontaktstück genau mit dem Erdungskontakt in Verbindung kommt. Dadurch ist
gewährleistet, daß stets ein zuverlässiger Erdungskontakt zwischen der
Sammelschiene und dem Erdboden über das Erdungselement und die Erdungs
station hergestellt werden kann.
Es sei hier darauf hingewiesen, daß die zuvor in Verbindung mit dem Stand der
Technik erläuterte natürlich auch im Rahmen der Erfindung verwendbare Betätigungs
einrichtung auch Teil des Erdungselementes sein kann, wobei dann das Erdungs
element samt Betätigungseinrichtung in die Erdungsstation einsetzbar ist
und die Kodierelemente praktisch zwischen der Betätigungseinrichtung und
der Erdungsstation wirksam werden müssen. Die Erfindung macht von der
Überlegung Gebrauch, daß in Hochspannungsanlagen die Abstände der Sammel
schienen an den verschiedenen Erdungspunkten von dem Erdboden nicht alle
möglichen Werte haben, sondern daß im Regelfall nur eine begrenzte Anzahl
bestimmter Abstände in einer Hochspannungsanlage vorhanden sind. Deshalb
ist es durchaus möglich und wirtschaftlich vertretbar, für die jeweils
vorgesehenen Abstände entsprechende Erdungselemente passender Länge vor
zusehen, wobei dann über die Kodierelemente eben sichergestellt werden
kann, daß stets das "richtige" Erdungselement verwendet wird. Dadurch,
daß die Kodierelemente der Aufnahme an der Erdungsstation zugeordnet
sind, kann zwanglos gewissermaßen automatisch beim Einsetzen des Erdungs
elemtes in die Aufnahme der Erdungsstation festgestellt werden, ob dieses
Erdungselement passend ausgewählt worden ist. Zweckmäßigerweise wird dabei
durch die Kodierelemente beim Einsetzen eines "falschen" Erdungselementes
überhaupt schon ein Einsetzen in die Aufnahme verhindert.
Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der Kodierelemente gibt es natür
lich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Besonders vorteilhaft, weil nämlich
besonders unkompliziert , sind natürlich zueinander korrespondierend aus
geführte Aufweitungen und Ausnehmungen an dem Erdungselement bzw. der Auf
nahme als Kodierelemente. Dabei können diese Kodierelemente beispielsweise
am Erdungselement als umlaufende oder teilweise umlaufende Ringflansche
und an der Aufnahme der Erdungsstation als umlaufende oder teilweise um
laufende Ringnuten ausgeführt sein. Abstand und Anzahl der Ringflansche
und Ringnuten beinhalten die Kodierung, die zuvor erläuterte Information
für den jeweiligen Erdungspunkt. Fertigungstechnisch etwas einfacher als
umlaufende Ringflansche und Ringnuten ist eine Kodierung über Bohrungen
und Zapfen, also eine Ausgestaltung der Erdungseinrichtung, bei der die
Kodierelemente an dem Erdungselement als Bohrungen und die Kodierelemente
an der Aufnahme der Erdungsstation als Kodierzapfen ausgeführt sind.
Zu den beiden zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen von Erdungseinrich
tungen der erfindungsgemäßen Art ist zu sagen, daß die Ausnehmungen und
Aufweitungen - Ringflansche und Ringnuten bzw. Bohrungen und Kodierzapfen -
den einzelnen Teilen der Erdungseinrichtung natürlich auch genau umgekehrt
zugeordnet sein können.
Zuvor ist es bei den erläuterten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Erdungseinrichtung immer davon ausgegangen worden, daß das Erdungselement
in die Aufnahme der Erdungsstation eingesetzt wird, d. h. daß eine Längs
verschiebbarkeit des Erdungselementes ausgeschlossen sein soll. Nun ist es
aber auch möglich, daß das Befestigen des Erdungselementes in der Aufnahme
der Erdungsstation durch ein Einschieben in diese Aufnahme stattfindet. Da
für eignet sich dann eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Erdungsein
richtung besonders, bei der die Kodierelemente als in Längsrichtung des
Erdungselementes und der Aufnahme verlaufende Nuten und Federn ausgebildet
sind, wobei auch hier die Zuordnung zu den einzelnen Teilen der Erdungs
einrichtung natürlich beliebig ist.
In jedem Fall empfiehlt sich eine Ausgestaltung der Kodierelemente in
einer solchen Weise, daß gleichzeitig bei dem Verbinden des Erdungs
elementes mit der Erdungsstation ein In-Wirkung-Treten der Kodierele
mente erfolgt.
Zuvor ist schon einmal kurz angedeutet worden, daß es nicht zwingend so
ist, daß für unterschiedliche vorgegebene Abstände der jeweiligen Sammel
schienen vom Erdboden auch unterschiedliche Erdungselemente vorgesehen
sein müssen. Es ist vielmehr auch denkbar, daß ein Erdungselement vorge
sehen ist, das in unterschiedlichen Positionen in die Aufnahme der Er
dungsstation eingesetzt werden kann, so daß sich unterschiedliche wirk
same Längen dieses Erdungselementes ergeben. Hier empfiehlt sich nun
eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Erdungseinrichtung, sich da
durch gekennzeichnet ist, daß an dem Erdungselement in unterschiedlichen
Positionen bzw. in unterschiedlichen Abständen von dem endseitigen Kon
taktstück mehrere unterschiedliche Gruppen von Kodierelementen zugeord
net sind. Verschiedene Kodierelemente an unterschiedlichen Erdungsstatio
nen legen dann jeweils fest, mit welcher Gruppe von Kodierelementen dieses
Erdungselement eingesetzt werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Erdungseinrichtung ist die Erdungsstation, vor
zugsweise durch eine Fernsteuerung, blockierbar. Die Blockierung der
Erdungsstation soll natürlich verhindern, daß eine "Erdung" einer Sammel
schiene erfolgt, solange diese noch Hochspannung führt. Diese Blockierung
hat also gewissermaßen eine Schlüsselfunktion für die Erdungseinrichtung.
Die Blockierung kann dabei, wie an sich bekannt, als Blockierung der hand
betriebenen oder motorbetriebenen Betätigungseinrichtung verwirklicht sein.
Von besonderem Vorteil ist allerdings eine Ausgestaltung, die dadurch ge
kennzeichnet ist, daß zur Blockierung der Erdungsstation ein zusätzliches
Blockierelement in Form eines weiteren Kodierelementes vorgesehen ist. Hier
wird also schon das Einsetzen des Erdungselementes in die Aufnahme der Erdungs
station verhindert, indem einfach künstlich eine Kodierung "blockiert" vor
gegeben wird. Bei den zuvor erläuterten Ausgestaltungen der Kodierelemente
kann eine solche Kodierung einfach durch ein als verschiebbarer Kodierzapfen
ausgeführtes Blockierelement erfolgen. Das ist technisch und wirtschaftlich
nicht besonders aufwendig und gleichwohl höchst effektiv.
Mit der erfindungsgemäßen Erdungseinrichtung wird eine sichere, insbesondere
auch für sehr hohe Kurzschlußströme geeignete Erdung von Sammelschienen ge
schaffen, die mit durchaus vertretbarem wirtschaftlichen Aufwand auch für
Höchstspannungsanlagen geeignet ist. Bei dieser erfindungsgemäßen Erdungsein
richtung ist mit einfachen Mitteln sichergestellt, daß stets ein richtiger
und zuverlässiger Kontakt zwischen dem Erdungskontakt der Sammelschiene bzw.
der Sammelschiene selbst und dem entsprechenden Kontaktstück des Erdungsele
mentes erfolgt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele
darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 in schematischer Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs
gemäßen Erdungseinrichtung,
Fig. 2 ausschnittweise und in schematischer Darstellung ein erstes Aus
führungsbeispiel einer Erdungsstation für eine Erdungsseinrich
tung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 in Fig. 2 entsprechender Darstellung ein zweites Ausführungsbei
spiel einer Erdungsstation für eine Erdungseinrichtung gemäß
Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen auf dem Erdboden 1 angeordneten und geerdeten Tragstiel 2,
auf den ein Isolator 3 aufgesetzt ist, der seinerseits über ein Halteelement 4
mit einer normalerweise Hochspannung führenden Sammelschiene 5 verbunden ist.
Die Sammelschiene 5 befindet sich in einem Abstand von mehreren Metern über
dem Erdboden 1. Sie ist Teil einer Höchstspannungsanlage, deren übrige Teile
in der Figur nicht dargestellt sind. An der Sammelschiene 5 ist nahe dem Iso
lator 3 ein Erdungskontakt 6 angeordnet. Dem Erdungskontakt 6 ist eine Erdungs
station 7 zugeordnet, die am Tragstiel 2 ortsfest unter dem Erdungskontakt 6
angeordnet ist. Die Erdungsstation 7 weist eine mit einer Handkurbel antreib
bare Betätigungseinrichtung 8 auf, der ein in der Figur gestrichelt darge
stelltes, langgestrecktes und mit einem endseitigen Kontaktstück 9 versehenes
Erdungselement 10 zugeordnet ist. Das Erdungselement 10 ist als Erdungsstange
ausgeführt.
Die Erdungsstation 7 weist im Bereich der Betätigungseinrichtung 8 eine Auf
nahme 11 für das Erdungselement 10 auf, in die das Erdungselement 10 im Er
dungsfall einsetzbar ist. Dazu sind bügelartige Befestigungselemente 12 vor
gesehen, mit deren Hilfe das Erdungselement 10 endseitig absolut fest mit der
Aufnahme 11 verbindbar ist. Die Betätigungseinrichtung 8 der Erdungsstation 7
weist im übrigen noch ein Gegengewicht 13 auf, daß das Gewicht des Erdungs
elementes 10 ausgleicht. Außerdem ist mittels eines flexiblen Erdungskabels 14
eine Verbindung zwischen der Aufnahme 11 für das Erdungselement 10 und dem
Tragstiel 2 hergestellt.
Mittels der Betätigungseinrichtung 8 ist das Erdungselement 10 aus der in
Fig. 1 dargestellten horizontalen Lage nach oben schwenkbar, bis das endsei
tige Kontaktstück 9 mit dem Erdungskontakt 6 in Verbindung kommt. Damit dies
geschieht, muß natürlich die Länge des Erdungselementes 10 so bemessen sein,
daß auch das endseitige Kontaktstück 9 gerade in der richtigen Lage in den
Erdungskontakt 6 eintritt. Um dies zu erreichen, sind das Erdungselement 10
und die Erdungsstation 7, wie Fig. 2 in einem ersten Ausführungsbeispiel
zeigt, mit einander zugeordneten Kodierelementen 15 versehen. Das Erdunqs
element 10 ist nur bei Übereinstimmung der Kodierelemente 15 miteinander
in die Erdungsstation 7 einsetzbar. Bei der Erdungsstation 7 ist genau ge
sagt die Aufnahme 11 mit den Kodierelementen 15 versehen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kodierelemente 15
als zueinander korrespondierende Aufweitungen und Ausnehmungen ausgeführt, sind
nämlich die Kodierelemente 15 an dem Erdungselement 10 als umlaufende Ring
flansche und die Kodierelemente 15 an der Aufnahme 11 der Erdungsstation 7
als teilweise umlaufende Ringnut ausgeführt. Durch den Abstand und die An
zahl der Ringflansche und Ringnuten wird die Kodierung vorgegeben.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Ausgestaltung der
Kodierelemente 15, die hier nämlich als Bohrungen und Kodierzapfen ausge
führt sind. Das ist fertigungstechnisch etwas einfacher zu verwirklichen
als die Ringflansche und Ringnuten des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 2.
Durch die Kodierelemente 15 wird gewährleistet, daß nur das jeweils von
der Länge her genau passende Erdungselement 10 verwendet wird, so daß
stets sichergestellt wird, daß das endseitige Kontaktstück 9 des Erdungs
elementes 10 mit dem Erdungskontakt 6 an der Sammelschiene 5 richtig in
Eingriff kommt.
Nicht erkennbar ist in den Figuren, daß eine Betätigung der dargestellten
Erdungseinrichtung nur dann möglich ist, wenn zuvor sichergestellt worden
ist, daß die Sammelschiene 5 von Hochspannung freigeschaltet ist.
Claims (8)
1. Erdungseinrichtung für Hoch- und Höchstspannungsanlagen, mit einem
Erdungskontakt an einer entsprechenden Sammelschiene, einer dem Erdungs
kontakt zugeordneten Erdungsstation und einem langgestreckten, vorzugs
weise als Erdungsstange mit endseitigem Kontaktstück ausgeführten Er
dungselement, wobei die Erdungsstation im wesentlichen unter dem Erdungs
kontakt ortsfest angeordnet ist, vorzugsweise durch eine Fernsteuerung
blockierbar ist und eine Aufnahme für das Erdungselement aufweist und
das Erdungselement im Erdungsfall in die Aufnahme der Erdungsstation
einsetzbar und mit dem Erdungsköntakt in Kontakt bringbar ist, da
durch gekennzeichnet, daß das Erdungselement (10)
und die Aufnahme (11) der Erdungsstation (7) einander zugeordnete Kodier
elemente (15) aufweisen und das Erdungselement (10) nur bei Überein
stimmung der Kodierelemente (15) miteinander in die Erdungsstation (7)
einsetzbar ist.
2. Erdungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kodierelemente (15) als zueinander korrespondierend ausgeführte Aufwei
tungen und Ausnehmungen ausgeführt sind.
3. Erdungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kodierelemente (15) am Erdungselement (10) als umlaufende oder teil
weise umlaufende Ringflansche und an der Aufnahme (11) der Erdungs
station (7) als umlaufende oder teilweise umlaufende Ringnuten ausge
führt sind.
4. Erdungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kodierelemente (15) an dem Erdungselement (10) als Bohrungen und an der
Aufnahme (11) der Erdungsstation (7) als Kodierzapfen ausgeführt sind.
5. Erdungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kodierelemente als in Längsrichtung des Erdungselementes und/oder der
Aufnahme an der Erdungsstation verlaufende Nuten bzw. Federn ausgebil
det sind.
6. Erdungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem Erdungselement in unterschiedlichen Positionen
bzw. in unterschiedlichen Abständen von dem endseitigen Kontaktstück
mehrere unterschiedliche Gruppen von Kodierelementen angeordnet sind.
7. Erdungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Blockierung der Erdungsstation ein zusätzliches Blockier
element in Form eines weiteren Kodierelementes vorgesehen ist.
8. Erdungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
zusätzliche Blockierelement von einer Überwachungseinrichtung her fern
betätigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833300784 DE3300784A1 (de) | 1983-01-12 | 1983-01-12 | Erdungseinrichtung fuer hoch- und hoechstspannungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833300784 DE3300784A1 (de) | 1983-01-12 | 1983-01-12 | Erdungseinrichtung fuer hoch- und hoechstspannungsanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3300784A1 DE3300784A1 (de) | 1984-07-12 |
| DE3300784C2 true DE3300784C2 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6188105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833300784 Granted DE3300784A1 (de) | 1983-01-12 | 1983-01-12 | Erdungseinrichtung fuer hoch- und hoechstspannungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2742441A1 (de) * | 1977-09-21 | 1979-03-29 | Pfisterer Elektrotech Karl | Mobile erdungs- und kurzschliessvorrichtung fuer freiluft-hochspannungsschaltanlagen |
| DE2815412A1 (de) * | 1978-04-10 | 1979-10-18 | Ruhrtal Gmbh | Erdungseinrichtung fuer hoechstspannungsanlagen |
-
1983
- 1983-01-12 DE DE19833300784 patent/DE3300784A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3300784A1 (de) | 1984-07-12 |
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