DE32949C - Ballonventil - Google Patents
BallonventilInfo
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- DE32949C DE32949C DENDAT32949D DE32949DA DE32949C DE 32949 C DE32949 C DE 32949C DE NDAT32949 D DENDAT32949 D DE NDAT32949D DE 32949D A DE32949D A DE 32949DA DE 32949 C DE32949 C DE 32949C
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- ring
- valve
- balloon
- attached
- balloon valve
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/64—Gas valve operating mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Audible And Visible Signals (AREA)
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieses neue Ballonventil soll an Stelle der sehr unzuverlässigen, durch Witterungsverhältnisse
u. dergl. beeinflufsbaren Ballonventile der bisher bestehenden Constructionen treten. In
der Praxis der Luftschifffahrt sind bis jetzt insbesondere die gewöhnlichen Klappenventile
angewendet, welche entweder eine oder zwei oder mehrere Klappen haben, welche durch
Gummizüge oder Metallfedern zugehalten und durch Anziehen der Zugleinen geöffnet werden.
Das vorliegende Ventil bezw. das Gehäuse desselben kann aus Metall oder auch aus Holz
angefertigt sein. In kaum Y2 Minute kann man das Ventil in den Ventillagerring des
Ballons gasdicht einsetzen oder aus diesem herausnehmen. Das Gehäuse bildet die äufsere
Umhüllung des Bewegungsmechanismus des Ventiles; es besteht aus drei Theilen, welche
in folgender Weise zusammengesetzt sind: erstens dem sogenannten Lagerring s mit
weitestem Durchmesser, auf welchem als zweiter Theil der Einsatzring χ mit geringerem Durchmesser
ruht. Den dritten Theil bildet der noch engere Ring q, welcher, mit dem Deckel a
verbunden, den oberen Schlufs des Ventiles bildet und die Stelle der bei gewöhnlichen
Ventilen üblichen Klappe vertritt. Jeder dieser drei Ringe ist aus vier rechtwinklig zu einander
stehenden Flächen zusammengesetzt, welche gelöthet sind und wodurch bei geringem
Gewicht den Ringen eine bedeutende Stabilität verliehen wird.
Der untere Lagerring s ist mit einem breiten Rande versehen und an dem Ballonstoff vermittelst
zahlreicher kleiner Mutterschrauben oi gasdicht befestigt, so zwar, dafs die Ballonhülle
b I zwischen dem Ring s und dem Ring i gasdicht durch die Mutterschrauben festgeklemmt
ist. Der Ring ί ist als Lagerring für das eigentliche Ventil zu betrachten; letzteres
beginnt erst mit dem Einsatzring x, dessen äufsere untere Peripherie eine mit einem
Gummiring ausgelegte Vertiefung hat, welche auf dem etwas erhabenen scharfkantigen Rande
der inneren unteren Peripherie des Ringes s aufliegt. Ebenso construirt ist der obere
Deckelring ^, dessen ä'ufserer unterer Rand
bezw. Kante ebenfalls eine mit einem Gummiring ausgelegte Vertiefung hat, welche, wenn
das Ventil geschlossen ist, auf den erhabenen scharfen Rand des Ringes χ an der inneren
oberen Kante aufliegt. Das Einsetzen des Ventiles in den Ballon kann vor Beginn der
jedesmaligen Füllung des Ballons geschehen und wird dadurch bewirkt, dafs auf den Lagerring
5 der Einsatzring χ mit Zubehör gepafst und beide Theile durch die Flügelmutterschrauben
d an einander geschraubt und so gasdicht befestigt werden.
Der Mechanismus, welcher das Functioniren des Ventiles, d. h. das Oeffnen und Schliefsen
desselben, welches durch Heben und Senken des Deckelringes q bewirkt wird, hervorbringt,
liegt im Innern des Gehäuses, ist daher vor Witterungs- und anderen Einflüssen geschützt
und am Einsatzring χ befestigt. Das Heben und Senken des Deckelringes wird auf folgende
Weise erzielt: In je zwei der innerhalb des sogenannten Einsatzringes χ in quadratischen
Abständen von einander vertheilten, an χ befestigten Lagern e ist eine Stahlwelle m eingesetzt,
an deren äufseren Enden unbeweglich
je eine Stahlschnecke η befestigt ist. Aufserdem ist in jedes der vier Lager noch eine
Spindelschraubenwelle \ eingesetzt, welche die senkrechte Achse des rechtwinklig am unteren
Theil derselben befestigten Zahnrades c bildet. c ist unbeweglich an \ befestigt und haben
die Zähne der Zahnräder c Fühlung mit den anliegenden Spiralgängen der Schnecken n.
Demnach ist die Stellung der Zahnräder c zu den Schnecken η eine derartige (s. Zeichnung),
dafs eine gleichmäfsige und gleichzeitige Drehung der Wellen m auf die Zahnräder c übertragen
wird und somit auch die vier Spindelschraubenwellen \ in gleiche Rotation versetzt
werden. Die um ihre Höhenachsen rotirenden Schraubenspindeln ^ kufen durch die im
Deckelring q eingesetzten Büchsen r i und endigen oberhalb der letzteren mit je einer
breiten Mutterschraube.
Je in der Mitte der beiden aus bestem enalisehen
Federstahl gefertigten Wellen m ist eine ca. 3 cm breite Rolle r unbeweglich befestigt.
Um die Rolle herum sind in gleichmäfsiger Entfernung von einander winklig eingelöthete
kurze Stahldorne angebracht. Ueber diese beiden sogenannten Dornenrollen r läuft ein Riemen
m i aus Kernleder, welcher durchgängig in der Mitte mit kleinen Löchern versehen ist;
die Dorne der Rolle r passen in dieselben, so dafs beim Anziehen des Riemens mi nach der
einen oder der anderen Seite die Rollen mit ihren Wellen in gleichmäfsige Umdrehung versetzt
werden.
Innerhalb des Einsatzringes χ ist eine Riemenführung
ρ angebracht; dieselbe enthält mehrere kleinere Rollen o, sowie die Spange ic, durch
welche der Riemen läuft und so eine sichere Führung erhält, wobei jeder Dorn der Rollen r
einsetzen mufs.
Infolge der vorbeschriebenen Construction des Bewegungsmechanismus des Ventiles wird
durch Anziehen des Riemens an dem einen oder dem anderen Ende bewirkt, dafs der Deckelring q sich hebt oder senkt, wodurch
das Ventil geöffnet oder geschlossen wird.
Um einer Verunreinigung der Spindelschraubenbüchsen vorzubeugen und die naturgemäfs
bei denselben entstehende Gasundichtigkeit zu beseitigen, ist über jede dieser Büchsen
ein kurzes Metallröhrchen k, eine sogenannte Dichtungshülse, geschraubt.
Als Ventilkrone ist bei der vorliegenden Construction der Ring s, über welchen der
Ventilring des Ballonnetzes gespannt wird, zu betrachten. Letzterer wird ' vermittelst der
Klappscharniere ν (sind mit Bajonnetverschlufs eingerichtet) an 5 befestigt.
Statt des Zugriemens mi, welcher hier die Stelle der sonst üblichen Leine vertritt, kann
der Betrieb auch mit einer leichten Gliederkette eingerichtet werden.
Das Ventil kann eventuell auch umgekehrt in den Ballon eingesetzt werden (wobei nur
einige unwesentliche Veränderungen der Detailconstructionstheile erforderlich sind), so dafs
bei Oeffnung des Ventiles der Deckelring nach abwärts, bei Schliefsung desselben aber nach
aufwärts bewegt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ballonventil, bestehend' aus drei Ringen s χ und q, dessen oberer, mit dem Verschlufsdeckel α versehener Ring q mit Hülfe eines Schneckengetriebes r, m, n, c, \ (Fig. 2) und zweier Riemen mi gehoben und gesenkt werden kann, wodurch das Oeffnen und Schliefsen des Ventiles bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32949C true DE32949C (de) |
Family
ID=308932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32949D Expired - Lifetime DE32949C (de) | Ballonventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32949C (de) |
-
0
- DE DENDAT32949D patent/DE32949C/de not_active Expired - Lifetime
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