DE328740C - Abschottung fuer Pralluftschiffe - Google Patents

Abschottung fuer Pralluftschiffe

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DE328740C
DE328740C DE1918328740D DE328740DD DE328740C DE 328740 C DE328740 C DE 328740C DE 1918328740 D DE1918328740 D DE 1918328740D DE 328740D D DE328740D D DE 328740DD DE 328740 C DE328740 C DE 328740C
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walls
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belts
wall
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DE1918328740D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
    • B64B1/60Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Abschottung für Pralluftschiffe. Vorliegende Erfindung betrifft eine Abschottung für Pralluftschiffe.
  • Schotte werden in Pralluftschiffe bekanntlich eingebaut, um bei Schräglagen hohe Gassäulen und damit starke Beanspruchungen der Hülle an ihren Enden, die schwere und teure Hüllenstoffe bedingen, zu vermeiden. Solche Abschottungen - hat man gewöhnlich in der `'eise hergestellt, wie in Fig. i und 2 der Zeichnung dargestellt ist, und es hat sich dabei der Nachteil ergeben, daß bei der Ausführungsform nach Fig. i mit nach den Enden zu gewölbten Schottwänden .a in der Luftkammer ein höherer Druck, bei der Ausführungsform nach Fig. 2 mit nach der Mittezu gewölbten Schottwänden b dagegen ein niedriger Druck gehalten werden muß, als in den benachbarten Räumen.
  • Infolge der verschiedenen Druckhaltung in den verschiedenen Räumen wird der Betrieb äußerst unbequem und es treten große Schwierigkeiten in der Ballonettunterstützung auf. Ist nämlich -das Ballonett nach Fig. i mit Luft gefüllt, so muß sich die Hülle a infolge der Auftriebslosigkeit des luftgefüllten Ballonetts etwa so deformieren, wie in Fig. 3 dargestellt ist, und eiia Teil -des Ballonett-bzw. Lüftgewichtes wird von der Hülle a auf die Außenhülle in der durch die eingezeichneten Kräfte dargestellten Weise übertragen, was eine unangenehme Einschnürung der Außenhülle zur Folge hat.
  • Vorliegende Erfindung sucht diese Übelstände der verschiedenen Druckhaltung und der Hüllendeformierung zu beseitigen. Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig.4 bis 6 dargestellt, und zwar zeigt Fig.4 einen Längsschnitt durch einen mit einem Schott nach vorliegender Erfindung ausgestatteten Pralltragkörper, Fig.5 einen Querschnitt durch den Schottraum und Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht des in der Linie 1@I-N geschnittenen Schottraumes der Fig.4.
  • Wie aus Fig.4 hervorgeht, ist eine ebene, gasdichte Wand p, die den' Tragkörper in zwei Haupträume scheidet, eingebaut, ferner sind zwei gewölbte, jedoch gasdurchlässige Wände@s vorgesehen. Um gasdurchlässig zu sein, können letztere mit Öffnungen o versehen sein. Es sind somit zwischen den beiden gewölbten Wänden s zwei Räume A, B, C, D, E und D, E, F, G, H, die mit Raum i bzw. Raum :2 in Verbindung stehen, entstanden. Diese Räume sind nun mit einer Anzahl undichter Festigkeitswände versehen, die den Zweck haben, die gewölbten Wände s und die Wand p gegeneinander und gegen die Hülle h so zu verankern, daß den Wänden s ihre -Wölbung, der Hülle 1z ihre zylindrische oder zylinderähnliche und der Wand p ihre ebene Form ständig gewahrt bleibt, ohne daß hierzu auf der einen oder anderen Seite der gewölbten Wände ein Druck erforderlich wäre. Die Verankerung besteht, wie aus Fig. 5 und 6 erkennbar ist, aus einem Stoffzylinder . z, mehreren Radialgurten r und Diagonalgurten ä.
  • Da auf diese Weise die Wände s unveränderlich und unverschiebbar bleiben, können an ihnen die Ballonetthüllen b der betreffenden Gasräume befestigt werden. Ist der Zustand des Tragkörpers ein solcher, wie er in Fig. ¢ veranschaulicht ist, wo das Ballonen des einenRaumes (i) leer und das des anderen Raumes (2) gefüllt ist, dann übertragen die Wände s das Gewicht des entsprechenden Ballonetteiles mittels der Verankerung auf die Hülle h. Ein Teil der Wände s dient gleichzeitig als Ballonetthaut (B, C und G, 1-1 in Fig. q.), so daß an- Stoff und Gewicht gespart wird.
  • Um das Schott der Querschnittsdeformation bei verschiedenem Druck der Hülle li gefügig zu machen, ist die Verankerung so ausgebildet, daß der Teil der Wände s, der am Rande der Hülle liegt, durch unveränderliche Radialgurte r und der in der Mitte liegende Teil durch diagonal angeordnete Gurte g getragen wird. Die Wölbung der Wände s kann beliebig sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschottung der Pralluftschiffe, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer ebenen, gasdichten Wand (p) und aus zwei gewölbten, gasdurchlässigen Wänden (s) besteht, die miteinander verankert sind.
  2. 2. Abschottung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerung aus einem Stoffzylinder (z), außenliegenden Radialgurten (r) und innen-. liegenden Diagonalgurten (g) besteht.
  3. 3. Abschottung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Gurte (r und -g) teils an die Wände (s), teils an die Wand (p), teils an die Hülle (1a) und teils gegeneinander genäht sind; so daß ein die Wände (s) und die Wand (p) in ihrer Lage zusammenhaltendes Flechtwerk entsteht. - q.. Abschottung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballonetthüllen (b) an den Wänden (s) befestigt sind, so daß letztere gleichzeitig zum Teil als Ballonetthaut dienen.
DE1918328740D 1918-09-18 1918-09-18 Abschottung fuer Pralluftschiffe Expired DE328740C (de)

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