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Schottwände ein. Bekannt sind Ausführungen nach den Fig. I, 2 und 3 der Zeichnung.
Die Wände a (Fig. I) und b (Fig. 2) sind gasdicht und bilden eine abgeschlossene Kammer, die naturgemäss ein Ballonett L haben muss, wie jeder andere Gasraum auch. Damit die Wände a bzw. b gewölbt bleiben, muss in der Kammer entweder ein höherer Druck (Fig. i) oder ein niedrigerer (Fig. 2) gehalten werden, als in den Nachbarkammern.
Die bekannten Schottwände weisen nun Nachteile auf, da sie infolge der verschiedenen
Druckhaltung in Kammer und Ballonraum für den Betrieb äusserst unbequem sind und grosse
Schwierigkeiten in der Ballonettunterstützung in der Kammer bieten. Füllt sich nämlich das Ballonett nach Fig. i mit Luft, so kann die Form der Wände a nicht die gleiche bleiben, muss vielmehr die der Fig. 3 annehmen.
Die genannten Übelstände werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt. Er ist in den Fig. 4 bis 6 schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Körper, der durch das Schott in zwei Räume geteilt ist ; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt und Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht von dem in der Linie M-N geschnittenen Körper der Fig. 4.
Um den Tragkörper in Räume einzuteilen, ist je eine ebene Wand p eingebaut (Fig. 4) und je zwei gewölbte, gasdurchlässige Wände s. Um gasdurchlässig zu sein, können sie mit Öffnungen o versehen werden. Es sind also zwei Räume entstanden, ABC D E und D E F G H, deren ersterer mit dem Raum 1, der zweite Raum mit 2 in Verbindung steht. Die Räume ABC D E und D E F G H sind nun mit verschiedenen, undichten Festigkeitswänden versehen, die den Zweck haben, die gewölbten Wände s und die Wand p gegeneinander und gegen die Hülle h so zu verankern, dass die Wände s ihre Wölbung und die Wand p ihre ebene Form beibehalten, ohne dass hierzu ein Druck erforderlich ist. Es kann im Gegenteil sogar ein Druck von aussen auftreten, ohne dass die Wände sich verändern.
Die Verankerung besteht aus einem Stoffzylinder z, mehreren Radialgurten r und Diagonalgurten g. Die Kanten der Gurte sind teils an die Wände s, teils an die Wand p, teils an die Hülle h sowie gegeneinander genäht, so dass ein zusammenhängendes Flechtwerk entsteht, welches die Wand p und die Wände s in ihrer Lage festhält. Erfährt die Wand p einen Druck, so kommt die Verankerung zum Tragen, und zwar in der Weise, dass die Druckkräfte vermittelst der Wände auf die Hülle h übertragen werden.
Da nun die Wände s unveränderlich und unverschiebbar bleiben, können an ihnen die Ballonetthüllen b der betreffenden Gasräume befestigt werden. Geschieht dies, wie in Fig. 4 veranschaulicht, wo das Ballonett des Raumes 1 leer und das Ballonett des Raumes 2 gefüllt ist, dann übertragen die Wände s das Gewicht des entsprechenden Balonetteiles auf die Hülle h mittels der Verankerungen. In diesem Falle dient ein Teil der Wände s gleichzeitig als Ballonetthaut (in Fig. 4 B C und G H), so dass an Stoff und Gewicht gespart wird.
Um das Schott der Querschnittsdeformation bei verschiedenem Druck der Hülle h gefügig zu machen, ist die Verankerung so ausgebildet, dass der Teil der Wände s, der am meisten nach der Hülle zu liegt, durch unveränderliche Ringgurten r und der am Rande der Hülle liegende Teil durch diagonal angeordnete Gurte g getragen wird. Die Wölbung der Wände s kann be- liebig sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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dichten Wand (p) und zwei gewölbten, gasdurchlässigen Wänden (s) besteht, die miteinander verankert sind.
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