DE326228C - Verfahren zur getrennten Vorwaermung von Reaktionsstoffen, insbesondere fuer die Stickstoffverbrennung - Google Patents

Verfahren zur getrennten Vorwaermung von Reaktionsstoffen, insbesondere fuer die Stickstoffverbrennung

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DE326228C
DE326228C DE1919326228D DE326228DD DE326228C DE 326228 C DE326228 C DE 326228C DE 1919326228 D DE1919326228 D DE 1919326228D DE 326228D D DE326228D D DE 326228DD DE 326228 C DE326228 C DE 326228C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/20Nitrogen oxides; Oxyacids of nitrogen; Salts thereof
    • C01B21/24Nitric oxide (NO)
    • C01B21/26Preparation by catalytic or non-catalytic oxidation of ammonia

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Description

  • Verfahren zur getrennten Vorwärmung von Reaktionsstoffen, insbesondere für die Stickstoffverbrennung. Wenn die bei, einer chemischen Reaktion, beispiV'lswe:ise beü,der Verbrennung dies Stickstoffs zu Stickoxyd, beteiligten Stoffe trennt auf äußerst hohe Temperaturen vorzuwärmen sind, so ist man, auf Baustoffe für die Vorwärmer angewiesen, die einen höchst einfachen Aufbau dieser Apparate unter möglichster Vermeidung von Abdichtungen usw. not-%vendiig machen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden die einzelnen Reaktionis;stoffe in, schnellem Wechsel in enge Kanäle eines Vorwärmers (Wärmespeichers) geleitef, so daß sie diese Kanäle hintereinandergeschichtet durchstreichen und' sich erst beim Austritt in den Reaktionsraum mischen können. Dies Verfahren ist mit sehr einfachen Vorrichtungen ausführbar, von denen zwei Aus;füh rungs.formen schem.atiisch in dier Zeichnung dargestellt sind. Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Ofen mit je zwei, Fig. 2 einen Teil eines Längsschnittes durch . einen Ofen mit drei Gasleitungs,stutzen an j eder' Seite. .
  • An einen Reaktionsraum a (Fig. i)" schließen beidersieits symmetrisch rohrartige, mit Füllmaterial ausgesetzte Wärmespeicher 6 und c an. In jeden Wärmespeicher münden gabelartig zwei Gasleitungen d, -e und f, g, die durch Umstellorgane h: und, i abwechselnd geschlossen und geöffnet werden können.
  • Nach dem neuen Verfahren arbeitet man nun wiL- folgt: Durch d wird' beispielsweise ein bestimmtes Volumen Heizgas, eingeführt und unmittelbar darauf durch c und den umgesteuerten Schieber h Verbrennungsluft. Darauf wird wieder durch d Herzgas und anschließend durch e Luft zugeführt, und so fort in regelmäßigem Wechsel.
  • Sind- .nun die Wärmespeicher b und c so ausgebildet, daß enge durchgehemde Kanäle für die Gase entstehen, so können sich die Gasschichten i mit den Luftschichten 2 nicht mischen, und beide Gase gehen fast unverbrannt durch die Wärmespeicher. Erst im Reaktionsraum a tritt Mischung und Verbrennung ein und die abziehenden Gase heizen dann » den Wärmespeicher c vor. Sie entweichen durch den Stutzen g. Ist Wärmespeicher c genügend erhitzt, so wird nach Art des bekannten Regenerativverfahrens die Gasrichtung gewechselt und Gas und Luft treten durch Stutzen f und g ein.
  • An Stelle von zwei Stutzen können auch an jeder Seite drei angebracht werden, wie dies in Fig.2 dargestellt ist. Von diesen dienen dann zwei,, f und g, für die Zuführung der Reaktiousgase und einer, h, für die Abführung der Abgase. Bei mehr als zwei Reaktionsgasen vermehrt sich die Zahl der Zuleitungen entsprechend.
  • Die Umstellung kann. durch beliebige Abschlußorgane erfolgen (Ein- oder Mehrwegventile, Hähne, Schieber usw.), die zweckmäßig maschinell durch eine Steuerungsvorrichtung betätigt werden. Das vo,rliiegend@e Verfahren gestattet, wie vorstehend gezeilgt, eine sehr einfache Bauart der Varwärmer. Ein weiterer Vorzug desselben- ist die damit erzielte gleichmäßige Wärmeverteilung über den Querschnitt des Reaktionsraumes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur gleichzeitigen getrennten Vorwärmung von zwei Reaktionsstoffen, insbesondere für die Stickstoffverbrenriung, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stoffe in schichtenfärmiger Lagerung durch die engen Kanäle eignes Vorwärm.ers geführt werden. a. Vorrichrtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z für alternierende Arbeitsweise, dadurch gekennzeichnet, da:ß an jeden Wärmespeicher drei oder mehr Lehtunagen anschließen, von denen eine zur Abführung der Abgase, die übrigen für die Zuführung der Reaktionsstoffe dienen.
DE1919326228D 1919-12-31 1919-12-31 Verfahren zur getrennten Vorwaermung von Reaktionsstoffen, insbesondere fuer die Stickstoffverbrennung Expired DE326228C (de)

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