DE326136C - Zweiraedriger Motorhandpflug - Google Patents

Zweiraedriger Motorhandpflug

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DE326136C
DE326136C DENDAT326136D DE326136DD DE326136C DE 326136 C DE326136 C DE 326136C DE NDAT326136 D DENDAT326136 D DE NDAT326136D DE 326136D D DE326136D D DE 326136DD DE 326136 C DE326136 C DE 326136C
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Germany
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plow
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wheel motorized
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MERCUR FLUGZEUGBAU GmbH
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MERCUR FLUGZEUGBAU GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/58Self-propelled ploughs with two wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen zweirädrigen Motorhandpflug, der von dem Landmann genau so geführt wird wie der gewöhnliche Pflug, nur daß das Zugtier durch den Motor ersetzt ist. Während aber die Kraft des Zugtieres in Richtung der Fahrt wirkt, kann der Motor nur durch Abrollen der Räder den Pflug in Bewegung setzen, so daß die Räder ins Gleiten kommen, sobald der Widerstand zu groß, der ίο zu pflügende Boden also schwer ist. Dieser Nachteil des Motorhandpfluges stand bisher seiner Verwendung für den Kleingrundbesitzer im Wege.
Nach der Erfindung ist das Pflugschar senkrecht unter· der Achse des zweirädrigen Karrens und damit senkrecht unter dem Schwerpunkt des Pfluges angebracht, so daß das Schar, das um so mehr das Bestreben hat, sich in den Boden einzugraben, je schwerer er ist, auch die Räder um so stärker nach unten zieht. Das Adhäsionsgewicht ändert sich also selbsttätig mit der Schwere des Bodens. Es ist hierbei Vorsorge zu treffen, daß das Pflugschar, wenngleich es unter der Achse sitzt, genügend angehoben werden kann, um Hindernissen beim Pflügen aus dem Wege zu gehen. Es ist zwar bei dreirädrigen oder mehrrädrigen Pflügen bereits bekannt, die Pflugkörper zum Anpressen der Räder an den Boden zu benutzen. Hierbei ging jedoch ein Teil des Druckes verloren, da er nicht nur auf die Triebräder übertragen wurde, während bei dem zweirädrigen Karren nach der Erfindung der gesamte Druck des Pflugschars auf die Triebräder wirkt. Der Pflug kann daher geringeres Gewicht erhalten und leicht und billig hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil der neuen Bauart des Motorhandpfluges ist seine denkb'ar größte Lenkfähigkeit, da das Schar beim Wenden des Pfluges den Drehpunkt bildet, um den die beiden Räder herumlaufen, so daß der Landwirt beim Drehen keine Erde zu verschieben braucht.
In dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist ein zweirädriger Motorhandpflug schematisch in Fig. 1 von vorn und in Fig. 2 von der Seite dargestellt.
α und δ sind die beiden Räder des Pfluges, von denen das Rad α in irgendeiner Weise zum Einstellen auf Furchentiefe eingerichtet ist. Nach der Erfindung ist das Pflugschar 0 senkrecht unter der Achse des zweirädrigen Karrens angeordnet, so daß die Räder gegen den zu pflügenden Boden gezogen werden, falls sich infolge der Schwere des Bodens das Schar, vor dem sich das Vorschneidemesser f befindet, beim Pflügen tiefer eingräbt. Der Motor h ist über dem Pflugschar angeordnet, so daß ■ also sein Schwerpunkt, der Schwerpunkt der Karre und das Schar in einer senkrechten Ebene liegen. Durch diese Anordnung der Schwerpunkte aller Hauptmassen des Pfluges wird die erstrebte Wirkung, den Adhäsionsdruck entsprechend der Schwere des Bodens selbsttätig zu regeln, selbst bei größter Leichtigkeit des Pfluges erreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweirädriger Motorhandpflug, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Gestell einstellbar, aber starr- verbundene Pflugkörper senkrecht unter der Achse der Karre steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT326136D Zweiraedriger Motorhandpflug Expired DE326136C (de)

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