DE326013C - Selbsttaetige Feuerwaffe - Google Patents

Selbsttaetige Feuerwaffe

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DE326013C
DE326013C DE1918326013D DE326013DD DE326013C DE 326013 C DE326013 C DE 326013C DE 1918326013 D DE1918326013 D DE 1918326013D DE 326013D D DE326013D D DE 326013DD DE 326013 C DE326013 C DE 326013C
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trigger
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DE1918326013D
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JULES BOURDOUXHE
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JULES BOURDOUXHE
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
    • F41A17/58Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Selbsttätige Feuerwaffe. Die Erfindung erstreckt sich auf solche Abzugvorrichtungen für selbsttätige Feuerwaffen, bei denen die Entkupplung zwischen Abzugstange und Abzug nach Abgabe eines Schusses bewirkt wird, um ein unzeitiges und aufeinanderfolgendes Abfeuern mehrerer Schüsse zu verhindern. Die hierzu dienende Anordnung ist gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Entkupplung zwischen Abzugstange und Abzug ebenfalls bewirkt wird, wenn man die Waffe durch Verriegelung der Abzugstange mittels des üblichen Sicherungshebels in die gesicherte Lage bringt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in Anwendung bei einer selbsttätigen Pistole. Fig. i ist eine Seitenansicht der Pistole -bei teilweisem Längsschnitt, -und Fig. 2 ist eine Draufsicht bei teilweisem Schnitt nach A -B der Fig..i. Fig. 3 ist ein der Fig. _ gleicher Schnitt bei gesicherter Waffe. Fig. 4 zeigt die Achse der Sicherung für sich. Fig. 5 ist ein Schnitt nach C-D und Fig. 6 ein solcher nach E-F der Fig. 4. Fig. 7 zeigt den Entkupplungshebel für sich und Fig. 8 die den Abzug mit der Abzugstange verbindende Stange. Fig. g zeigt die Abzugstange für sich.
  • Die dargestellte Pistole besteht aus dem Rahmen i mit dem Verschlußschieber 2, der auf dem ersteren längsgeführt ist und dessen vorderer Teil den Lauf umgibt. Der Abfeuerungsmechani5mus besteht aus dem - Schlagbolzen 4, der in bekannter Weise in dem Verschlußschieber 2 angeordnet ist und unter der Wirkung der Schlägbolzenfeder 5 steht, die sich gegen die hintere Wand -des Rahmens x stützt. Der Abzug 7 dreht sich um die Achse $ des Rahmens i. An denselben ist die Verbindungsstange oder der Verbindungsbügel 9 angelenkt, dessen hinteres Ende ii durch eine in dem Abzug 7 gelagerte Feder io ständig nach oben gedrückt wird. Das Ende ii der Stange 9 kommt so vor und unter den seitlichen Ansatz i2 der Abzugstange oder Abzugklinke 13 zu liegen, die sich um eine Achse 14 des Rahmens 1 dreht und deren oberer Schnabel 15, der sich bei gespannter Pistole in Eingriff mit dem Ansatz 6 des Schlagbolzens ¢ befindet, durch die Feder 16 ständig hochgehalten wird. Die Feder 16 hält auf diese Weise ebenfalls den Ansatz 12 ständig gegen das Ende ii der Verbindungsstange 9 und führt auch den Abzug 7 nach vorn. Umgekehrt bewegt sich der Schnabel 15 bei Druck auf den Abzug nach unten und löst den Ansatz 6 des Schlagbolzens 4 aus, welch letzterer dann gegen den Boden der Patrone geschleudert wird.
  • Zur Verhinderung eines aufeinanderfolgenden und unzeitigen Abfeuerns mehrerer Schüsse bei zurückgezogenem Abzug 7, verwendet man gemäß der Erfindung einen kleinen besonderen Hebel 18 (Fig. 1,_ 2 und 7), der sich um die in dem hinteren Teil des Rahmens x gelagerte Achse ig dreht und auf. dem Ende i i der Verbindungsstange g ruht. Der Hebel 18 besitzt nach oben hin einen vorspringenden Teil 2o, der bei geschlossener Waffe in eine entsprechende Ausspä,rung 21 der unteren Fläche des Verschlußschiebers eingreift. Sobald sich der Verschlußschieber nach hinten bewegt, wird der Hebel 18 gesenkt und dadurch auch die Abwärtsbewegung des Endes ix der Verbindungsstange g und infolgedessen die Entkupplung dieser von dem Ansatz =2 der Abzugstange 1,3 bewirkt, die dann vollkommen freigegeben ist. Der Hebel 18 besitzt einen zweiten Arm 22, der in der gewöhnlichen Ruhelage in eine Aussparung 23 der Sicherungsachse 24 eingreift (Fig. _, q., 5 ünd 7). Diese letztere besitzt eine zweite Aussparung 25 (Fig- q. und 6), die das freie Spiel der Abzugstange 13 (Fig. i) ermöglicht. Wenn durch Drehung der Sicherung 24 der volle Teil der Achse in Zusammengriff mit der Abzugstange 13 gebracht wird, um diese letztere zu verriegeln (Fig.3), so wird der Arm 22 seitlich zurückgedrückt, wodurch die Abwärtsbewegung des Endes 2o des Hebels 18 und die Entkupplung der Verbindungsstange 9 und der Abzugstange 13 herbeigeführt wird. Auf diese Weise erzielt man eine doppelte Sicherung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Feuerwaffe mit einem auf dem Rahmen längsbeweglichen Verschlußschieber und einem Hebel, der bei geschlossener Waffe in eine Aussparung des Verschlußschiebers eingreift und beim Öffnen des Verschlusses die Kupplung zwischen Abzug und Abzugstange aufhebt, dadurch. gekennzeichnet, daß die Abwärtsbewegung des Entkupplungshebels und die Freigabe der Abzugstange auch durch Betätigung der auf die Abzugstange wirkenden Sicherung herbeigeführt werden.
  2. 2. Selbsttätige Feuerwaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Entkupplungshebel mit einem Arm versehen ist, der sich gegen die Achse der Sicherung stützt, wobei diese Achse derart mit Aussparungen versehen ist, daß bei entsicherter Waffe die freie Drehung des Entkupplungshebels ermöglicht ist, während bei Sicherung der Waffe. durch Feststellei der Abzugstange die Abwärtsbewegung des Hebels herbeigeführt wird.
DE1918326013D 1917-05-31 1918-08-10 Selbsttaetige Feuerwaffe Expired DE326013C (de)

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