DE727310C - Spannschieber fuer den Verschluss von Feuerwaffen - Google Patents

Spannschieber fuer den Verschluss von Feuerwaffen

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DE727310C
DE727310C DER101790D DER0101790D DE727310C DE 727310 C DE727310 C DE 727310C DE R101790 D DER101790 D DE R101790D DE R0101790 D DER0101790 D DE R0101790D DE 727310 C DE727310 C DE 727310C
Authority
DE
Germany
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slide
locking
cocking
weapon
sleeve
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Expired
Application number
DER101790D
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Stange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/72Operating handles or levers; Mounting thereof in breech-blocks or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Spannschieber für den Verschluß von Feuerwaffen Es sind Spannvorrichtungen zum Zurückholen .des Verschlusses an Feuerwaffen bekannt; bei denen das Festlegen des Schiebers am Waffengehäuse ,gegen Längsbewegungen beim selbsttätigen Arbeiten der Waffe durch mit dem Griffteil des Spannschiebers verbundene besondere Sperreinrichtungen @erfolgt. Beim Erfassen des Spanngriffes zum Spannen und Laden der Waffe wird die Sperrvorrichtung ausgerückt und dadurch der Schieber zu der den Verschluß"zurückhol;enden Längsbewegung freigegeben.
  • Zur Verbesserung und Vereinfachung derartiger Verschlußspannvorrichtungen sind weiterhin Spannvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen die Handhabe selbst unmittelbar .als Sperrteil ausgebildet und im Spannschieber schwingbar gelagert ist. Sie legt sich dabei in der Ruhelage unter der Wirkung .einer zwischengeschalteten Feder den Schieber ,gegenüber dem Waffengehäuse fest und ,gibt ihn beim Schwenken zur Spannbe"ve;gun;g frei. Diese Spannvorrichtung hat aber wieder den Nachteil, daß, der Schwenkbolzen für den Spanngriff bei den einzelnen Spannvorgängen ständig die hierbei zur Wirkung kommenden Kräfte aufzunehmen hat und, daher .hoch beansprucht ist. Weiterhin ,geschieht bei ihr die Sperrung durch eine mit der Rückstoßrichtung übereinstimmende S,chwenkbewegun;g für die Verriegelung, was zur Folge hat, daß bei den Erschütterungen der Waffe durch den Schuß die Sperrung des Schiebers nicht völli:g sicher ist und letzterer somit eigenmächtig auszurasten und ,auf diese Weise die Funktion der Waffe zu stören vermag.
  • Demgegenüber geschieht gemäß der Erfmdu4;g das Festlegen des Spannschiebers am Waffengehäuse durch eine quer zur Rückstoßrichtung :erfolgende Verriegelungsbewegung der Griffhülse. Durch diese Maßnahme wird die Sperrvorrichtung außerordentlich
    entlastet, ,gleichzeitig den Rückstoßkräften de
    Waffe entzogen und ein wirklich gesicher, .
    Festle2-en des Schiebers während des Feuer
    gewährleistet, wobei außerdem die ,geringe Masse der als Sperrmittel schwingbaren bloßen Griffhülse weitgehend von äußeren Einwirkungen (Massenkräften) entbunden ist, die der auf Einrücken gerichteten Federkraft entgegenwirken könnten.
  • In der Zeichnung ist ein Spannschieber n ac -h der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. r zeit einen Längsschnitt durch den die Spannvorrichtung enthaltenden Teil der Waffe, Fig.2 in größerem Maßstabe einen Querschnitt durch den Handgriff in der Verriegelungsanlage für den Spannsebieber und Fig.3 die Handgriffstellung bei entriegeltem Schieber.
  • Im Waffengehäuse a ist der Spannschieber b in bekannter Weise längs beweglich geführt. Er faßt mit einem Mitnehmernojcken b1 an seinem vorderen Ende vor die Nase cl des gegen die Schließfeder d verschieblichen -Verschlusses c.
  • Der seitlich der Waffe vorstehende Griffteil des Spannschiebers b besteht aus einem mit der Schieberleiste b verbundenen Querzapfen e, auf dem eine Griffhülse f durch einen in Längsrichtung der Spannbewegung durch beide Teile hindurdhgest@eckten Bolzen schwenkbar gelagert ist. Zwischen dem Querzapfen e und der Hülfe/ ist :eine Feder A angeordnet, welche die Hülse/ mit einer an ihrer Stirnrast vorstehenden Sperrnase f1 in eine ihr in Ruhestellung des Schiebers b gegenüberliegende Gehäuserast a1 einsch-,venkt. Der Schieber b ist dadurch gegen Längsbevegungen am Waffengehäuse festgelegt.
  • Wie die Fig.2 und 3 zeigen, ist der Tragzapfene für die Hülse/ zu deren unbehinderten Ent- und Verriegelungsbewegung von der Anl:enkstelle des Drehbolzens g nach dem inneren und äußeren Ende hin verjüngt und steht im ganzen etwas schräg aufwärts gegenüber der Schieb.erleiste b, so daß durch Anfassen der Griffhülse f unter dem Auflagedruck der Hand die Entrastung des Griffes vom Waffengehäuse selbsttätig erfolgt.
  • Zum Spannen und Laden der Waffe wird Idi.e Griffhülse f beim Erfassen zunächst durch eine Schwenkung gegen ihre Feder h aus der Gehäuserasta, ,ausgerückt und dann mit dem Schieber b zusammen nach hinten gezojeti. Die dabei in der Gehäusenut a, gleitende Nase b, am vorderen Ende des Schieb-.u3 b nimmt den Verschluß an dem Spannzapfen cl mit. Gegenüber der Längsnut a. für die Nase b ist die für den Durchtritt und die Längsführung des Querzapfens e beim Spannen dienende Nut a3 so weit zurückverlegt, daß durch überdeckende Gehäuseteile in der Endstellung des Schiebers b ein Abschluß des Waffeninnern nach außen hin bestehen bleibt.
  • Nach dem Zurückholen des Verschlusses e in die hintere Spannstellung kann der Schi@eber b von Hand in die Ruhelage zurückgestellt oder auch durch den vorlaufenden Verschluß c von der Schließfeder d mit vorgebracht werden. Die Sperrnase il an der Stirnfläche der Hülse f gleitet in letzterem Falle an der Außenkante des Waffengehäuses vorbei und springt beim Einlaufen in die Ruhelage selbsttätig in die Gehäuserast rrl ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannschieber für den Verschluß von Feuerwaffen mit einem a 1 Schieber schwenkbar .gelagerten Spanngriff, der in der Ruhelage unter der Wirkung einer zwischengeschalteten Feder mittels einer Sperrvorrichtung den Schieber gegenüber dem Waffengehäuse festlegt, beim Schwenken dagegen zur Spannbewegung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanngriff (f) einen Querzapfen (e) des Schiebers (b) hülsenartig umgreift und mit ihm durch einen in der Spannrichtung verlaufenden Schwenkzapfen (g) für einen quer zur Rückstoßrichtung erfolgenden Sperreingriff der Griffhülse (f) verbunden ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0055307A1 (de) * 1980-12-11 1982-07-07 Chartered Industries Of Singapore Private Limited Feuerwaffe
US4702144A (en) * 1985-06-19 1987-10-27 Steyr-Daimler-Puch Ag Cocking slide for automatic hand firearms

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AT388239B (de) * 1985-06-19 1989-05-26 Steyr Daimler Puch Ag Spannschieber fuer automatische handfeuerwaffen

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