DE325718C - Vorrichtung zum Abschliessen undichter Heizroehren mittels eines kegelfoermigen Pfropfens - Google Patents
Vorrichtung zum Abschliessen undichter Heizroehren mittels eines kegelfoermigen PfropfensInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F11/00—Arrangements for sealing leaky tubes and conduits
- F28F11/02—Arrangements for sealing leaky tubes and conduits using obturating elements, e.g. washers, inserted and operated independently of each other
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschließen undichter Heizröhren mittels
eines kegelförmigen Pfropfens, der durch eine Mutter, die auf einem längs durch den
.5 Pfropfen geführten. Schraubenbolzen bewegt wird, in die Rohrmündung gepreßt wird, während
durch den vordringenden Bolzen zugleich eine gegenhaltende Klemmeinrichtung gegen die Innenwand des Rohres gespreizt
ίο wird. Bei einer bekannten derartigen Vorr
richtung wird der abschließende Pfropfen durch Anziehen der Mutter zugleich in einen
fest mit dem Schraubenbolzen verbundenen geschlitzten Ring gezogen, der dadurch zur
Aufspreizung gebracht wird. Die gespreizten Ringteile legen sich dabei- an die Wandung
des abzudichtenden Rohres und sollen hier-. durch die Möglichkeit gewähren, durch weiteres*
Anziehen der Mutter den Pfropfen in
ao das Rohr einzuführen, bis eine Abdichtung der Rohrmündung durch den Pfropfen erfolgt.
Die Nachteile, die vorstehende und-ähnliche
Vorrichtungen besitzen ' und ihre Verwendbarkeit in der Praxis beschränkt oder ausgeschlossen
haben, sind folgende. Der teilweise geschlitzte Ring erhält durch den hineingetriebenen
Pfropfen eine mehr oder weniger dauernde Formänderung und verhindert
beim Lösen der Einrichtung ihre mühelose Entfernung aus dem Rohr. Bei nach außen
verengten Röhren ist die Verwendung derartiger Keilpfropfen ausgeschlossen, da die Einrichtung
nicht ohne Aufwendung von Gewalt
35- λνίεαεΓ entfernt werden kann. Bei dem Einsetzen
des Pfropfens müssen ferner zweiWerkzeuge bzw. zwei Schlüssel in Tätigkeit treten,
nämlich einer, der eine Drehung des Pfropfens auf dem Schraubenbolzen verhindert, und
ein zweiter, der die Mutter bewegt, die die Vorwärtsbewegung des Pfropfens auf dem
Schraubenbolzen bewirkt. In den meisten Fällen aber muß die Vorrichtung aber gerade
während des Kesaelbetriebes zur Anwendung kommen, und bei Lokomotiven zum Beispiel
muß die Einführung des Pfropfens durch die Feuerbuchse hindurch, also auf Entfernungen
von ι bis 2 m, erfolgen. Es sind daher komplizierte
-Schraubenschlüssel erforderlich, die einen Erfolg bei dem auf einer Maschine nur
in beschränktem Maße zur Verfügung stehenden Raum von vornherein ausschließen. "
Die neue Vorrichtung vermeidet die aufgeführten Nachteile dadurch, daß die gegenhaltende
Einrichtung aus einzelnen schwenkbar an dem Schraubenbolzen gelagerten
Klemmbacken besteht, * ferner der Pfropfen mit einer Längsnut versehen ist, in welche ein
arn Schraubenbolzen vorgesehener Führungsstift eingreift."
Die neue Vorrichtung ist in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt vor dem Einsetzen in das
Heizrohr sowie abdichtend innerhalb des Heizrohres dargestellt. Fig. 3 bis 5 zeigen
Einzelheiten. -
Bei der neuen Vorrichtung wird der in der Mittelachse des Pfropfens 2 angeordnete
Schraubenbolzen 1 durch Anziehen der Mutter 3 vorbewegt. Die Drehung des Pfropfens
auf dem Bolzen beim Anziehen der Mutter wird bei dem Ausführungsbeispiel durch eine
Längsnut 4 des Pfropfens und einen eingrei-
fenden Stift 5 am Schraubenbolzen verhindert. An Stelle der Nut und des Führungsstiftes können andere Mittel, z. B. Vierkantausführung
des Schraubenbolzens und \^ierkantloch
im Pfropfen vorgesehen sein. Auf diese Weise wird eine besondere Vorrichtung zum Halten des Schraubenbolzens beim Anziehen
der Mutter 3 überflüssig und die Handhabung der \Torrichtung beim Einsetzen, in
das Rohr sehr einfaeh. An dem anderen Ende ist der Schraubenbolzen zu einem Lager
6, das mit Aussparungen 7 (Fig. 4) versehen ist, ausgebildet. In diese Aussparungen
legen sich Klemmbacken 8, die einerseits durch eine Unterdrehung des Kopfes 9 gehalten
werden, andererseits einen Gegenhalt an der Seitenfläche 10 des Lagers 6 finden,
wenn der Pfropfen aus dem Rohr entfernt wird.
Nach Fig. 1 ist der Pfropfen durch Zurückdrehen der Mutter 3 auf dem Bolzen 1
derart gelagert, daß die Klemmbacken 8 ebenfalls am Schraubenbolzen anliegen. Der
Pfropfen wird! nun mittels Setzers, der als
«5 Steckschlüssel ausgebildet ist und die Sechskantmutter 3 aufnimmt, in das Heizrohr eingeführt.
Sodann wird die 'Mutter mit dem Setzer angezogen und hierdurch der Schraubenbolzen
gegen den Pfropfen vorbewegt.
3d Bei dieser Bewegung schiebt sich der Kegelanfang
des Pfropfens unter die Klemmbacken 8, von denen auf dem Ausführungsbeispiel vier Stück vorgesehen sind, und
bringt ihre äußere Kante allmählich zur Anlage an die Rohrwand. Durch zweckentsprechende
Bemessung der Steigung des Kegels 2 kann der Halt an der Rohrwand erfolgen,
bevor eine Abdichtung des Rohrbördels durch den Pfropfen eintritt. .Es wird ;
somit ein Festhalten des Pfropfens im Rohr ; unter allen Umständen und eine Abdichtung :
des Heizrohres durch weiteres Anziehen der ■ Mutter 3 erreicht. Zur Erzielung eines dämpfdichten
Abschlusses bei geplatzten Heizrohren ist der vordere Teil der Mutter 3 mit einer
Dichtungsfläche versehen,- die sich beim Anziehen
der Mutter gegen eine entsprechende Fläche des, Pfropfens legt. Die Lösung des
Keiles erfolgt durch Zurückschrauben der Mutter und danach durch einen kurzen Schlag
auf den Mutterkopf. Hierdurch wird der Schraubenbolzen nach vorn ; getrieben, und
durch die Anlagefläche 10 des Lagers 6 werden die Klemmbacken 8 mitgenommen. Es
erfolgt dabei eine Freigabe der Rohrwand, und die Vorrichtung kann ohne Mühe aus dem
Rohr entfernt werden. Durch entsprechende Ausbildung des Mutterhalses und eine auf
der Stirnseite des Kegelpfropfens fest angeordnete vScheibe kann ohne weiteres beim Zurückschrauben
der Mutter ein zwangläufiges I.Ösen des Pfropfens erreicht werden.
Claims (2)
- - Ansprüche:i. Vorrichtung zum Abschließen undichter Heizrohren mittels eines kegelförmigen Pfropfens, der .durch eine Mutter, die auf einem längs durch den Pfropfengeführten Schraubenbolzen bewegt wird, in die Rohrmündung gepreßt wird, während durch den vordringenden Bolzen zugleich eine gegenhaltende Klemmeinrichtung gegen die Innenwand des Rohres gespreizt wird, dadurch- gekennzeichnet, daß die gegenhaltende Einrichtung aus einzelnen schwenkbar an dem Schraubenbolzen (x) gelagerten Klemmbacken (8) besteht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- s° durch gekennzeichnet, daß der Pfropfen (2) mit einer Längsnut (4) versehen ist, " in welche ein am Schraubenbolzen (1) vorgesehener Führungsstift (5) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325718T | 1918-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325718C true DE325718C (de) | 1920-09-17 |
Family
ID=6183187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918325718D Expired DE325718C (de) | 1918-08-08 | 1918-08-08 | Vorrichtung zum Abschliessen undichter Heizroehren mittels eines kegelfoermigen Pfropfens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325718C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3020929A (en) * | 1959-08-04 | 1962-02-13 | Forrest E Knecht | Heat exchanger (fluid cooler) tube plug |
-
1918
- 1918-08-08 DE DE1918325718D patent/DE325718C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3020929A (en) * | 1959-08-04 | 1962-02-13 | Forrest E Knecht | Heat exchanger (fluid cooler) tube plug |
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