DE3248508C2 - Feststellvorrichtung für Lenkrollen - Google Patents

Feststellvorrichtung für Lenkrollen

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DE3248508C2 DE19823248508 DE3248508A DE3248508C2 DE 3248508 C2 DE3248508 C2 DE 3248508C2 DE 19823248508 DE19823248508 DE 19823248508 DE 3248508 A DE3248508 A DE 3248508A DE 3248508 C2 DE3248508 C2 DE 3248508C2
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Uwe 5632 Wermelskirchen Lips
Dieter Schmitz
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Tente Rollen GmbH and Co
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Hufa-Rollen Hugo Fassbender & Co Kg 5632 Wermelskirchen De GmbH
Hufa Rollen Hugo Fassbender & Co Kg 5632 Wermelskirchen GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general ; Anti-clogging castors
    • B60B33/02Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
    • B60B33/021Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für Lenkrollen, insbesondere an Müllcontainer-Lenkrollen, bei welcher die schwenkbar an der Befestigungsplatte gelagerte Lenkrollengabel und die Drehbewegung der Rolle durch Drehen eines auf einer Betätigungsachse sitzenden Exzenters blockierbar sind und schlägt zur Optimierung der Herstellung, Montage und Betriebssicherheit vor, daß der Exzenter (24) beiderseits seiner Steuerfläche (27) je einen mindestens über den Exzenterdrehweg reichenden, radial ausladenden Kragen (26) besitzt und ein am Betätigungsende mehrkantig ausgebildetes Druckstück (20) mit zwei gegenüberliegenden Mehrkantflächen (25) formschlüssig in den lichten Raum zwischen die Kragen greift.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststellvorrichtung für Lenkrollen, insbesondere an Müllcontainer-Lenkrollen, bei welcher die schwenkbar an der Befestigungskopfplatte gelagerte Lenkrollengabel und die Drehbewegung der Rolle durch Drehen eines auf einer Betätigungsachse sitzenden Exzenters, welcher ein zentral durch die Befestigungskopfplatte bis in den Lenkrollen-Gabelraum reichendes, in Freigaberichtung federbelastetes Druckstück beaufschlagt, blockierbar sind.
Vorrichtungen dieser Art dienen der Standsicherung des Müllcontainers. Dabei werden zwei Lenkrollen tung, und zwar in ausgezogenen Linien in Freigabestellung und in strichpunktierten Linien in Brems-Blockierungsstellung,
F i g. 2 den Schnitt gemäß Linie II-Il in F i g. 1, F i g. 3 die Unteransicht des Containers unter Verdeutlichung der Betätigungsachse nebst zwei Exzentern, jedoch bei noch nicht zugeordneten Lenkrollen, weiiestgehend schematisiert und
F i g.4 den erfindungsgemäß ausgerüsteten Müllcontainer in perspektivischer Darstellung.
Der Müllcontainer ruht auf in den vier Ecken seines Bodens 1 sitzenden Lenkrollen 2. Er weist rechteckigen Grundriß auf.
Jede Lenkrolle 2 besitzt eine Befestigungskopfplattc 3. Letztere weist langlochartige Durchbrechungen 4 auf. Diese fluchten mit Gewindebohrungen 5 eines Fußes 6. Es handelt sich um je eine kastenartige, nach unten hin offene Anformung am Behälterboden 1. Der Boden ist im Bereich der unteren Längskanten eingezogen. Die
gleichzeitig blockiert. Dies geschieht über eine gemeinsame Betätigungsachse, welche im Bodenbereich des _ „ -„
Müllcontainers gelagert ist. Die entsprechenden Lager- 50 Unterseite der vier Füße 6 schließt jedodThöhengleich
mittel sind verhältnismäßig aufwendig. mit der tieferen Zone des Bodens ab.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Die Gewindebohrungen 5 liegen in den Eckzonen des
Feststellvorrichtung für Lenkrollen, insbesondere Müll- kastenförmigen Fußes 6. Diese Eckzonen sind gegen-
container-Lenkrollen, hinsichtlich der Lagermittel zu über der Kastenwandung verstärkt. Es handelt sich um
vereinfachen, so daß Montage und Demontage erleich- 55 zylindrische Formkörper 9. Die Kastenwandung 6' setzt
tert sind, dies bei trotzdem betriebssicherer Zuordnung sich nach außen hin noch in Versteifungsrippen 6" fort
der die Bremsblockierung bringenden Mittel. (vergl. F i g. 3). Die Versteifungsrippen fluchten mit der
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 Wandung 6'. In der in F i g. 4 wiedergegebenen Perangegebenen kennzeichnenden Merkmale. spektive sind diese Mittel aus Gründen der Deutlichkeit
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildun- 60 zeichnerisch nicht wiedergegeben.
n des Gtd d Efid Di Wd hli
p
gen des Gegenstandes der Erfindung.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine einfache, betriebssichere Lagerung der Feststellvorrichtung erreicht. Die Lagefixierung des Exzenters erfolgt über das rollenseitigc Druckstück. Die Verbindung ist einfach über Formschluß-Eingriff realisiert. Das so mit der Betätigungsachse verbundene Druckstück kann seinerseits die Betätigungsachse in Position halten. Mit dem An-
Die Wandung 6' umschließt einen Raum 7.
Die die Befestigungskopfplatte 3 der Lenkrolle 2 fassenden Befestigungsschrauben sind mit 8 bezeichnet. Zur Drehsicherung der Schrauben dienen Sicherungs-Unterlegscheiben 10. Die Befestigungsschrauben 8 liegen im Bereich der Ecken der Befestigungskopfplattc 3. Die längeren Plattenseiten verlaufen in Richtung der längeren Bodenseite des Containers.
Unterhalb der Befestigungsplatte 3 stützt sich, unter Zwischenlage einer kreisförmig angeordneten Kugelreihe 11, der Rücken 12 einer Lenkgabel 13 ab. Deren abwärts gerichtete Gabelschenkel 14 lagern zwischen sich eine Rolle 15. Letztere sitzt auf einer horizontalen Achse 16. Diese ist ebenenmäßig aus dem Bereich der vertikalen Drehachse x-xder Lenkgabe! 13 verlegt.
Zur Halterung des Rückens 12 der Lenkgabel 13 dient eine Stützscheibe 17, die unter Zwischenlage einer ebenfalls kreisförmigen Kugelreihe 18 die entsprechende Fesselung bewirkt Weiter sind Stützscheibe 17 und Befestigungskopfplatte 3 durch eine Büchse 19 miteinander verbunden. Letztere bildet die Gelenkstelle für die Lenkgabel 13. Die Büchse 19 nimmt den zylindrischen Abschnitt eines vertikal verlagerbaren, zentral angeordneten, die Befestigungskopfplatte 3 durchsetzenden Druckstückes 20 auf. Dessen zylindrischer Abschnitt 20' reicht nach unten bis in den Lenkrollen-Gabelraum 21 hinein. Das untere Stirnende des Druckstük-
diesen Querwänden 6'" steht seitlich, unmittelbar neben dem Exzenter, eine zusätzliche Querwand 6"", die ebenfalls mit einem Einschubschlitz 3Γ versehen ist. Dessen ausgerundetes, oberes Ende weist einen Durchmesser auf, der dem eines Bundes 24" des Exzenters 24 entspricht, so daß der Exzenter und dadurch die Betätigungsachse 30 darin über den Bund 24" eine einseitige Lagerabstützung findet. Die zusätzlichen Querwände 6"" liegen zwischen den beiden Exzentern. Die axial verschiebefeste Zuordnung der Betätigungsachse 30 wird dadurch erreicht, daß der linksseitige Einschubschlitz 31 nach außen hin verschlossen wird durch eine Anschlagplatte 32, gegen die das freie Stirnende 30' der Betätigungsachse 30 tritt Die Anschlagplatte 32 kann mit Hilfe von Schrauben an der dortigen Querwand 6'" befestigt sein.
Die Lagesicherung der Betätigungsachse in Gegenrichtung erfolgt mit Hilfe eines Ringes 33. Es handelt sich um einen Sprengring, der in eine entsprechende kes 20 trägt einen kalottenförmig gewölbten Bremstel- 20 Quernut 30" der Betätigungsachse eingeklipst ist. Der ler 2Z Dieser sitzt undrehbar am Druckstück 20 und Ring 33 liegt am die Außenseite 26'" des Kragens 26 weist an seiner Unterseite in enger Folge radial ausgerichtete Rippen 23 auf. Die Rippen 23 erstrecken sich in
Freigabestellung der Feststellvorrichtung im Abstand y
vor der Lauffläche 15' der Rolle 15. 25
Das Druckstück 20 selbst ist ebenfalls undrehbar gelagert und wirkt dazu mit einem Exzenter 24 zusammen. Das exzenterseitige Betätigungsende, d. h. der obere Abschnitt 20" des Druckstückes 20 ist mehrkantig, und zwar im Querschnitt quadratisch gestaltet Zwei einander gegenüberliegende Mehrkantflächen 25 führen sich an den einander zugewandten Innenflächen 26' radial ausladender Kragen 26 des Exzenters 24. Die Kragen reichen mindestens über den Drehweg der Steuerfläche 27 des Exzenters 24.
Die Höhe der Krageninnenflächen 26' ist größer als der vertikale Verlagerungshub des Druckstückes 20, den es zur Erreichung der Bremsblockierungsstellung durchläuft. Die Stirnfläche 26" der Kragen schliessen in
Freigabestellung zweckmäßig mindestens höhengleich 40 spricht der Freigabestellung; die mit b bezeichnete hinmit der Unterkante 28 des mehrkantigen Abschnitts 20" gegen der Brems-Blockierungsstellung. Beide Stufen des Druckstückes 20 ab. Sein formschlüssiger Eingriff in
den lichten Raum zwischen den Kragen 26 verhindert
wirksam die Eigendrehung des Druckstückes 20 und
somit die des Bremstellers 20.
Das mehrkantige Betätigungsende des Druckstückes 20 ist auch an einem nach unten gerichteten Ausweichen aus dem lichten Raum gehindert. Hierzu dient eine Kegelfeder 29. Ihre Basiswindung stützt sich lagezentriert auf der Oberseite der die eine Kugellagerschale bildenden Befestigungskopfplatte 3 ab, während die querschnittsgeringere Endwindung die Unterkante 28 des vom Abschnitt 20" gebildeten mehrkantigen Betätigungsendes belastet. Der zylindrische Abschnitt 20' des Druckstückes liegt unter der Schlüsselweite des mehrkantigen Abschnitts, so daß die dortige Endwindung nicht gegen die Stirnfläche 26" der Kragen 26 tritt.
Die andere Lagerschale wird vom Rücken Yl der Lenkgabel 13 gebildet, welche auch wiederum die eine
Lagerschale für die zweite Kugelreihe 18 bringt, die sich 60 auf zu achten, daß das mehrkantige Betätigungsende andererseits in einer Ringnut der Stützscheibe führt. formschlüssig in den lichten Raum des Exzenters ein-
Der Exzenter 24 ist horizontal von einer Betätigungsachse 30 durchsetzt. Es handelt sich um einen Sechs axial überragenden Bund 24" des Exzenters 24 an. Ein solcher Ring könnte aber auch an der Innenseite des linksseitigen Exzenters sitzen, so daß die Anschlagplatte 32 verzichtbar ist.
Da der dortige Exzenter über den Formschlußeingriff des Druckstürkes 20 selbst gegen axiale Verschiebung gesichert ist, kann sich die Betätigungsachse in Längsrichtung nicht verlagern.
Die Betätigungsachse 30 geht in einen Bedienungshebel 36 über. Am freien Ende desselben greift gelenkig eine an der Außenseite der Containerstirnwand 37 vertikal geführte Riegelstange 38 an. Letztere durchsetzt eine Verschlußvorrichtung 39. Die Verschlußvorrichtung 39 dient zur Blockierung der Riegelstangenbewegung, um die Bremsblockierungsstellung der Feststellvorrichtung gegen unbefugte Freigabe zu sichern.
Die Steuerfläche 27 des Exzenters 24 ist zweistufig ausgebildet. Die mit a bezeichnete Stufe (F i g. 2) entgehen über eine konvexe Querrundung 40 ineinander über, so daß bei der Betätigung eine gewisse fühlbare Rastwirkung auftritt. Die Stufendifferenz bewirkt den Verlagerungshub des Druckstückes. Dieser Hub ist größer als der Abstand y zwischen Bremsteller 22 und Lauffläche 15'der Rolle 15.
Die Montage ist wie folgt: Dem zweckmäßigerweise auf die Front- bzw. Rückenseite gelegten Container wird die mit den Exzentern 24 bestückte Betätigungsachse 30 zugeordnet, was durch Einlegen derselben in die Einschubschlitze 31 erfolgt. Die Zuordnung des Exzenters beschränkt sich auf das Aufschieben derselben und die Lagepositionierung des rechtsseitigen Exzenters mit Hilfe des Ringes 33. Die Anschlagplatte 32 kann je nach Rechts- oder Linkszuordnung auf der nach außen weisenden Querwand 6'" des einen oder anderen Fußes angebracht sein. Danach werden die komplett vormontierten Lenkrollen aufgesetzt. Dabei ist nur dar-
45
50
kant-Profilstab. Die Exzenterhöhlung ist formentsprechernd gestaltet. Wie F i g. 3 entnehmbar, erstreckt sich die Betätigungsachse 30 zugleich über zwei Lenkrollen 2. Die Querwände 6'" beider Füße 6 weisen dazu einen nach unten hin offenen Einschubschlitz 31 auf, zwischen taucht. Es folgt das Zuordnen der Befestigungsschrauben 8 und schließlich die Bestückung des vorstehenden Endes 30" mit der Bedienungseinrichtung.
65 Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Feststellvorrichtung für Lenkrollen, insbesondere an Müllcontainer-Lenkrollen, bei welcher die schwenkbar an der Befestigungsplatte gelagerte Lenkrollengabel und die Drehbewegung der Rolle durch Drehen eines auf einer Betätigungsachse sitzenden Exzenters, welcher ein zentral durch die Befestigungskopfplatte bis in den Lenkrollen-Gabelraum reichendes, in Freigaberichtung federbelastetes Druckstück beaufschlagt, blockierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (24) beiderseits seiner Steuerfläche (27) je einen min-
schlagen der Rolle sind so über die Befestigungsschrauben der Rolle alle Funktionsteile festgelegt Ober die Drehsicherung des Druckstückes ergibt sich der Nutzen der Drehblockierung der Rolle. Die baulichen Mittel sind einfach. So weist der Exzenter beiderseits seiner Steuerfläche je einen mindestens über den Exzenterdrehweg reichenden, radial ausladenden Kragen auf. Das mehrkantig ausgebildete Druckstück greift mit zwei gegenüberliegenden Mehrkantflächen formschlüssig in den lichten Raum zwischen die Kragen. Eine vorteilhafte Betätigungsachsen-Sicherung besteht schließlich darin, daß einer der von der Betätigungsachse durchsetzten Exzenter verschiebefest auf derselben sitzt durch einseitigen Anschlag an einem Ring der in
destens über den Exzenterdrehweg reichenden, ra- 15 einer Richtung verschiebefest gehaltenen Betätigungsdial ausladenden Kragen (26) besitzt und das am achse. Bei dieser Ausgestaltung braucht nur ein Exzen-
Betätigungsende mehrkantig ausgebildete Druckstück (20) mit zwei gegenüberliegenden Mehrkantflächen (25) formschlüssig in den lichten Raum zwischen die Kragen greift.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Betätigungsachse (30) durchsetzte Exzenter (24) verschiebefest auf derselben sitzt durch einseitigen Anschlag an einem Ring (33) der in einer Richtung verschiebefest gehaltenen Betätigungsachse.
3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (24) über einen Bund (24") am entsprechend ausgerundeten Ende ter der zwei Rollen bremsenden bzw. festlegenden Vorrichtung festgelegt zu sein. Die axiale Abstützung der Betätigungsachse kann einfach durch eine Querplatte realisiert sein, gegen die das Stirnende der Betätigungsachse tritt Die radiale Abstützung der Exzenter wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß diese über einen Bund gm entsprechend ausgerundeten Ende eines containerseitigen Einschubschlitzes anliegen.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Lenkrolle ei-
eines Einschubschlitzes (31') des Containers abge- 30 ner erfindungsgemäßen Lenkrollen-Feststellvorrich-
stütztsind.
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