DE32476C - Verfahren, Nahrungsmittel unter Druck aufzubewahren - Google Patents

Verfahren, Nahrungsmittel unter Druck aufzubewahren

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DE32476C
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DE
Germany
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air
under pressure
food under
vessel
storing food
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32476D
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English (en)
Original Assignee
A. R. ROOSEN in Hamburg, Grofse Reichenstr. 37
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • B65B25/065Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat
    • B65B25/067Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat combined with its conservation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei allen bisherigen Versuchen, Fleisch und Fische in einigermafsen geniefsbarem Zustande von transatlantischen Ländern hierher zu transportiren, hat sich nur allein die Anwendung von Kälte annähernd bewährt, gleichzeitig mufste aber zur Verhütung von Schimmelbildung an den zu conservirenden Substanzen für reine und trockene Luft in den Kühlräumen Sorge getragen werden.
Mit der Anwendung antiseptischer Mittel zum Imprägniren dieser Lebensmittel, welche letztere man, um den Procefs möglichst schnell zu vollziehen, 2 bis 3 Tage in der Flüssigkeit unter Druck stehen liefs und demnächst in Fässern verpackte, ist nur das Tödten der Bacterien in den Substanzen erreicht worden, es hat sich aber dadurch eine Widerstandsfähigkeit gegen Schimmelsporenbildung in den Fässern nicht erreichen lassen, weil das Imprägnirte beim Umpacken mit der Luft in Contact kam und dadurch natürlich neue Fäulnifskeime aufgenommen wurden. Man war also gezwungen, diese neuen Fäulnifserreger aufs Neue zu tödten, indem man, wie z. B. beim Salzfleisch, die Fässer von Zeit zu Zeit mit neuer Lake auffüllte oder die mit antiseptischen Mitteln behandelten Substanzen wiederholt neu imprägnirte, was aber wiederum während des Transportes derselben gar nicht ausführbar ist.
Um nun in den Substanzen sowohl die Bacterien zu tödten, als auch die Entstehung von Schimmelkeimen beim langen Transport unbedingt zu verhindern, habe ich gegen diese doppelten Einwirkungen ein combinirtes Verfahren angewendet, das sich infolge von Versuchen bei Berührung heifser Zonen derart bewährt hat, dafs der Inhalt des Fasses stets als vollständig frisch befunden worden ist.
Ich bediene mich für den Transport bezw. zum Aufbewahren der zu conservirenden Substanzen hermetisch verschliefsbarer Gefäfse von beliebiger Form oder Gröfse, die jedoch stark genug sein müssen, um einen continuirlichen Druck aushalten zu können.
Sie haben einen luftdicht verschliefsbaren Deckel mit Luftventil nebst Hahnverschlufs und einen einschraubbaren Einflufsstutzen, der zum Absperren des Fafsinnern ein Kegelventil besitzt. Sind nun die Gefäfse mit den Substanzen, z. B. frischen Fischen, Fleisch etc. und abwechselnd mit der antiseptischen Lösung oder auch Seewasser gefüllt, so schliefse ich den Deckel, bringe dann mit dem Einflufsstutzen eine Druckpumpe in Verbindung und öffne das Luftventil des Behälters. Nunmehr wird weitere antiseptische Lösung in das Gefäfs so lange hineingepumpt, bis alle Luft aus demselben zum Luftventil hinausgetrieben ist, und sobald die Flüssigkeit aus diesem Ventil herausspritzt wird letzteres mittelst Hahnes geschlossen und mit einer Kapsel verdichtet. Dann wird auf Druck weiter gepumpt, bis das auf dem von der Pumpe ausgehenden Anschlufsrohr befindliche Manometer den Druck angiebt, unter welchem der Inhalt im Gefäfs bleiben soll, worauf Pumpe und Gefäfs getrennt -werden

Claims (1)

  1. und dann gedachtes Kegelventil das Entweichen des Innendruckes dauernd verhindert.
    Für manche Fälle ist es zweckmäfsiger, dem Transportgefäfs alle Luft zu entziehen, bevor überhaupt Imprägnirungsflüssigkeit in das Gefä'fs eingebracht wird. Dies bewirke ich durch das Luftventil, indem ich dasselbe mit einer Luftpumpe in Verbindung bringe, welche die in dem Gefäfs und dessen Inhalt Luft gänzlich herauszieht.
    befindliche
    Ρα,τεντ- Anspruch:
    Combinirtes Verfahren, imprägnirte Nahrungsmittel in conservirender Flüssigkeit unter permanentem Hochdruck beliebig zu transportiren oder aufzubewahren.
DENDAT32476D Verfahren, Nahrungsmittel unter Druck aufzubewahren Expired - Lifetime DE32476C (de)

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