DE324713C - Alarmhaken - Google Patents

Alarmhaken

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DE324713C
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alarm
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lever
shaft
housing
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DE1918324713D
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/14Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles
    • G08B13/149Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles with electric, magnetic, capacitive switch actuation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung !«trifft einen Alärmhaken, durch den eine Sicherung für Garderobenstücke u. dgl. gegen unbefugte Entnahme herbeigeführt werden soll. Es sind zwar bereits für ähnliche Zwecke Alarmvorrichtungen bekannt, jedoch haben diese den Nachteil, daß sie durch Abklemmen oder durch Einführen von Werkzeugen in die Vorrichtung außer Tätigkeit gesetzt werden können. Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung" behoben werden. Der Alarmhaken bildet ein Zwischenglied zwischen dem an der Wand oder sonstwie befestigten Garderobenhaken und dem zttr Aufhängung bestimmten Gegenstand. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß in einem geschlossenen und mit einem Verschlußstück versehenen Gehäuse der zur Aufhängung der Garderobe o. dgl. befindliche Haken unter Federwirkung stehend auf einer Welle befestigt ist. Diese Welle ist sowohl drehbar, als auch verschiebbar in einer Führung angeordnet, und sie betätigt einen abgefederten Sperrhebel entweder durch Verschiebung der Welle in ihrer Gleitführung oder durch einen auf der Welle sitzenden Nocken. Der Sperrhebel ver- oder entriegelt ein im Gehäuse befindliches Weckerwerk. Auf dieser Welle ist ferner ein Hebel befestigt, der durch eine Gelenkverbindung den am zylindrischen Gehäuseumfang angeordneten Schlitzverschluß steuert. Eine von Hand einstellbare Sperrvorrichtung für das Weckerwerk ist ferner vorgesehen. Bei der geringsten Entlastung des im Gehäuse unter Federwirkung stehenden Hakens schwingt dieser aus und entlastet dadurch ein Weckerwerk, welches in geeigneter Weise mit einer Alarmvorrichtung verbunden ist. Wird versucht, den am Haken hängenden Gegenstand unter Belastung des Hakens mit dem Haken zusammen zu drehen, so tritt ebenfalls eine Entriegelung des Weckers ein, wodurch die Alarmvorrichtung in Tätigkeit kommt. Am Gehäuse selbst ist außen in geeigneter Weise ein zweiter Haken angelenkt, welcher an den jeweiligen Garderobenhaken 0. dgl. gehängt wird, während der zu sichernde Gegenstand mit seiner Schlaufe oder dem Anhänger an dem im Gehäuse angebrachten Haken hängt, wobei die Schlaufe durch den teilweise geöffneten Schlitzverschluß hindurchgeht. Wird versucht, den Schlitzverschluß bei einem angehängten Gegenstand zu öffnen, so tritt ebenfalls die Entriegelung des Weckerwerks ein. Es ist somit unmöglich, den Gegenstand von dem Alarmhaken abzunehmen, ohne daß die Weckervorrichtung in Tätigkeit tritt, es sei denn, daß die von Hand zu drehende Sperrvorrichtung für den Wecker eingestellt wird. Die Einstellung dieser Sperrung ist aber nur dem jeweiligen Besitzer des 6b Alarmhakens bekannt, kann also von einer dritten Person nicht wirksam betätigt werden. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Innenansicht des Alarmhakengehäuses,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse, während
Fig. 3 und 4 Ansichten des ganzen Alarmhakens veranschaulichen.
An der vorderen Gehäusewand 1 befindet sich eine zylindrische Kappe 2, deren Decke
durch eine Verschlußplatte 5 gebildet wird. Die Kappe 2 ist teilweise am Umfang ausgeschnitten, um den Schlitz für den Verschluß zu bilden. Ein weiteres zylindrisches Stück 3 ist im Gehäuse angeordnet, während ein Segment 4 drehbar als Verschluß für den Schlitz dient. Eine Welle 7 ist im Gehäuse 1 und 3 gelagert und kann sich im Schlitz 8 der Stirnwände 1 und 3 verschieben unter Einwirkung einer Feder 9 (Fig. 1). Auf der Welle 7 ist der Haken 10 befestigt, der in unbelastetem Zustande infolge der Wirkung der Feder 11 ausschwingt und nach außen hin durch den Schlitz im Gehäuseumfang sichtbar wird. Auf der Welle 7 ist ferner ein kleiner Ansatz oder Nocken angebracht zu denken. Ein Sperrhebel iy ist in einer Achse 16 des Gehäuses drehbar gelagert und wird durch die Feder 19 mit einem Sperrad 20 in Eingriff gebracht. Dieses Sperrad ist in geeigneter Weise mit einem eine Spiralfeder aufweisenden Gehäuse 21 versehen. Diese Spiral-.feder kann durch das aus dem Gehäuse hervorragende Wellenstück 24 (Fig. 2 bis 4) auf- gezogen werden. Mit dem Sperrad 20 steht ein Zahnrad 22 in Eingriff, durch welches ein Glockenhebel 23 betätigt wird, um einen Glokkenkörper 6 zum Erklingen zu bringen. Der Hebel 17 legt sich mit seinem Arm 18 auf die Welle 7. Die Welle 7 kann sich nun entweder in dem Schlitz 8 verschieben, oder sie dreht sich. Im ersteren Falle wird der Arm 18 unmittelbar durch die Welle, im letzteren Falle durch den auf ihr sitzenden Nocken angehoben. Auf der Welle 7 ist ferner ein Hebel 13 befestigt. Dieser steht im Eingriff mit dem einen Arme eines Winkelhebels 14, dessen anderer Arm in ein Segmentstück 15 greift, welches als Zahnsegment ausgebildet ist und mit einem Hebel 31, 32 in Eingriff steht. Der Arm 32 verschiebt das Gehäuseverschlußstück 4. Ferner ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die von Hand betätigt werden kann, z. B. durch einen Einstellzeiger 30. Sie besteht aus einem Nockenrad 28 auf einer Achse 29 und aus einem Doppelarm 25 auf einer Welle 26, der einerseits mit dem Nokkenrad 28, andererseits mit dem Sperrad 20 in Eingriff steht. Eine Feder 27 drückt den Sperrhebel 25 gegen die Nocken 28.
Die Wirkungsweise des Alarmhakens ist folgende:
Das Sperrad 20 steht unter Spannung des aufgezogenen Federgehäuses 21; dann befindet sich der Sperrhebel 25 in der Lage, wie Fig. 1 zeigt, und wird durch das Nockenrad 28 festgehalten. Die Glocke kann also nicht in Tätigkeit treten. Der Haken 10 schwingt durch die Federwirkung der Feder 11 aus und nimmt die Stellung ein, welche die strichpunktierte Linie in der Fig. 1 andeutet, wobei der (iehäuseschlitzverscliluß geöffnet ist. In diesem Zustande wird das Ganze mit dem äußeren Aufhängehaken an einem Nagel, Garderobenhaken o. dgl. gehängt. Die Schlaufe des zu sichernden Garderobenfetückes wird über den nach außen etwas hervorragenden Haken 10 gestreift und das Kleidungsstück darauf losgelassen. Durch dessen Eigengewicht wird der Haken 10 in die Lage gedreht, welche die Fig. 1 in der Pfeilrichtung anzeigt. Gleichzeitig verschiebt sich die Welle 7 in dem Schlitz 8 und nimmt die tiefste Lage in demselben ein, entgegengesetzt der Wirkung der Feder 9. Dabei wird der Hebel 17 durch die Feder 19 um die Achse 16 gedreht und kommt mit dem Sperrad 20 in Eingriff, so daß eine Sperrung des Glockenwerkes eintritt. In demselben Zeitraum aber hat auch der Hebel 13 durch die Drehung der Welle 7 den Winkelhebel 14 bewegt, so daß das Verschlußstück 4 infolge des Eingriffs mit dem Hebel 31-und dem Hebelarm 32 über dem im Gehäuse befindlichen Schlitz gedreht wird. Der Anhänger oder die Schlaufe des zu sichernden Gegenstandes befindet sich jetzt teilweise im Gehäuse und geht durch die kleine Öffnung hindurch, welche der Schlitzverschluß noch freigibt, welcher jetzt unter Wirkung der Feder 27 das Sperrad 20 und damit das Glockenwerk entriegelt. Der zu sichernde Gegenstand ist jetzt gegen Entnahme gesichert. Versucht jemand das am Haken 10 hängende Kleidungsstück anzuheben, so wird die Welle 7 entlastet und durch die Feder 9 "in der Gleitführung 8 aufwärts bewegt. Da aber der Arm 18 des Hebels 17 durch die hochgehende Welle 7 mitgenommen wird, wird der Hebel 17 um seine Achse 16 gedreht und das Sperrad 20 entriegelt wodurch das Glockenwerk in Tätigkeit tritt. Es könnte aber auch versucht werden, das Garderobenstück dadurch zu entfernen, daß unter Ausübung einer dauernden Zugbeanspruchung auf dasselbe der Haken 10 um seine Achse gedreht wird, um den Verschluß zu öffnen, den Haken abzuklemmen und dabei das Garderobenstück zu entfernen. Bei dieser Möglichkeit der Entnahme ' tritt ebenfalls die Entriegelung des Alarmglockenwerkes ein. Die Welle 7 verschiebt sich zwar in dem gedachten Falle nicht in der Gleitführung 8, aber der auf der Welle 7 sitzende Nocken hebt den Hebelarm 18 an, wodurch dann ebenfalls eine Entriegelung des Alarmwerkes herbeigeführt wird, so daß die Glocke 6 ertönt. Es liegt jedoch noch die Möglichkeit vor, zu versuchen, das Gehäuseverschlußstück zu verschieben, um mittels irgendwelcher Werkzeuge die miteinander arbeitenden Hebel im Gehäuse abzuklemmen. Dabei wird aber der Arm 32 und- damit der Hebel 31 gedreht, und diese
Bewegung löst eine Rückwirkung auf die Welle 7 infolge des Winkelhebels 14 aus, indem nämlich diese» Welle 7 ebenfalls gedreht wird. Infolgedessen bringt der Nocken der Welle 7 den Arm 18 und damit den Sperrhebel 17 außer Eingriff mit dem Sperrad 20. Das Alarmglockenwerk kann nur außer Tätigkeit gesetzt werden, indem von außen mittels des Einstellzeigers 30 das Nockenrad' 28 in seine Sperrstellung bewegt wird, so daß der doppelarmige Sperrhebel 25 mit seinem einen Arme in das Sperrad 20 eingreift. Diese Stellung d'es Nockenrades 28 ist aber eine ganz bestimmte im Kreisumfang und nur dem jeweiligen Besitzer bekannt. Bei Anwendung des Alarmhakens ist es somit unmöglich, daß ein einmal gesichertes Garderobenstück durch einen Unbefugten ohne Alarm entfernt wird, sei es nun, daß der Unbefugte versucht, das ' Garderobenstück selbst abzunehmen oder den Versuch macht, das Werk zu zerstören. In jedem Falle tritt die Alarmglocke 6 in Tätigkeit.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Alarmhaken, dadurch gekennzeichnet,
    " daß in einem als Zwischenglied zwischen einem Haken und dem zu sichernden Aufhängegegenstand dienenden, mit einem Schlitzverschluß versehenen Gehäuse der zur Aufhängung der Garderobe o. dgl. befindliche unter Federwirkung (11) stehende Haken (10) auf einer Welle (7) befestigt ist, die in einer Führung (8) unter Federwirkung (9) verschiebbar angeordnet ist und einen abgefederten Sperrhebel (17, 18) entweder durch die Verschiebung in der Gleitführung (8) oder durch einen auf ihr (7) sitzenden Nocken derart bewegt, daß ein im Gehäuse befindliches Alarmglockenwerk entriegelt wird, und daß ferner auf der Welle (7) ein Hebel (13) sitzt, der durch eine Gelenkverbindung (14) den Schlitzverschluß am zylindrischen Gehäuseumfang steuert, während eine weitere, von Hand aus einstellbare Sperrvorrichtung (25 bis 30) für das Alarmglockenwerk (6, 20 bis 23) vorgesehen ist, so daß bei Entlastung od'er Drehung des den Aufhängegegenstand tragenden Hakens (10) das Alarmglockenwerk in Tätigkeit gesetzt und der Schlitzverschluß gegen Öffnung ebenfalls durch das Alarmwerk gesichert \vird.
  2. 2. Alarmhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Welle (7) sitzende Hebel (13) bei Drehung der Welle mittels des Winkelhebels (14) ein Zahnsegment (15) dreht, welches mit einem Hebel (31) in Eingriff steht, um dessen Arm (32) ausschwingen zu lassen und dadurch das Schlitzverschlußstück zu drehen.
  3. 3. Alarmhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand bewegte Sperrvorrichtung ein durch einen Zeiger (30) einstellbares Nockenrad (28) enthält, das den Sperrhebel (25) um seine Achse (26) dreht, zum Zwecke, das Alarmglockenwerk (20 bis 23) von außen feststellen oder für die Beeinflussung durch den Aufhängehaken (10) freigebenzu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918324713D 1918-12-20 1918-12-20 Alarmhaken Expired DE324713C (de)

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