DE324580C - Verfahren zur Wiederbelebung unwirksam gewordener Wasserstoffanlagerungs-katalysatoren - Google Patents

Verfahren zur Wiederbelebung unwirksam gewordener Wasserstoffanlagerungs-katalysatoren

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DE324580C
DE324580C DE1916324580D DE324580DD DE324580C DE 324580 C DE324580 C DE 324580C DE 1916324580 D DE1916324580 D DE 1916324580D DE 324580D D DE324580D D DE 324580DD DE 324580 C DE324580 C DE 324580C
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revitalization
hydrogen addition
alkali
temperature
addition catalysts
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DE1916324580D
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Schlinck & Co Akt Ges H
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/90Regeneration or reactivation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Wiederbelebung -unwirksam gewordener Wasserstoffanlagerungskatalysatoren.
  • Es ist bekannt, tote Fetthärtungskatalysatoren dadurch wiederzugewinnen, daß man die in ihnen enthaltenen Fettreste vollständig entfernt, das darin enthaltene Metall mit Säure auflöst und auf den Träger direkt wieder niederschlägt. Es ist ferner bekannt, die vollständige Entfernung des Fettes bei der Wiedergewinnung toter Fetthärtungskatalysatoren dadurch zu umgehen, daß man den Katalysator mit Alkohol oder Alkalilösung aufkocht und danach unter vorsichtigem Abschwelen der Fettreste direkt im Wasserstoffstrom reduziert. Dies letztere Verfahren hat den tfbelstand, daß beim Filtrieren des-mit Alkohol. oder Alkali behandelten KataWsators ein hoher Filterpressendrudc erforderlich ist, der sich steigert, je häufiger der Katalysator wiedergewonnen wird.
  • Dieser überstand läßt sich vollständig vermeiden, wenn man den I Katalysator nicht zuerst mit Alkali aufkocht, sondern wenn man ihn zunächst mit Säure, soviel zur Lösung des im I Katalysator enthaltenen Metalls notwendig ist oder auch weniger, etwa ein Drittel oder halb soviel, aufkocht, das in Lösung gegangene Metall mit Alkali oder Alkalikarbonat wieder niederschlägt, den Niederschlag hiernach gründlich auswässert und ihn nunmehr unter sehr langsamem Ansteigen der Temperatur im Wasserstoffstrom reduziert, so daß der Temperaturanstieg in einer Stunde I500 nicht überschreitet und sich gleichmäßig über 4 bis 5 Stunden bis zu einer Temperatur von höchstens 6500 erstreckt Der Preßdruck beim Auswaschen nach dieser Vorbehandlung ist überraschenderweise nicht höher als beim frischen Katalysator, trotzdem die orgäni schen Reste noch darin enthalten sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Wiederbelebung unwirksam gewordener Wasserstoffanlagerungskatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man den toten Katalysator zunächst mit einer zur Lösung des im Katalysator enthaltenen Metalls ausreichenden oder nicht ausreichenden Menge Säure kocht. das in Lösung gegangene wieder mit Alkali oder Alkalikarbonat niederschlägt. filtriert, auswäscht und danach bis zum völligen Abschwelen der organischen Reste im Wasserstoffstrom unter langsamem Ansteigen der Temperatur reduziert, so daß der Temperaturanstieg in einer Stunde 1500 nicht iiberschreitet und sich gleichmäßig über mindestens 4 bis 5 Stunden bis zu einer Temperatur von höchstens 6500 erstreckt.
DE1916324580D 1916-01-22 1916-01-22 Verfahren zur Wiederbelebung unwirksam gewordener Wasserstoffanlagerungs-katalysatoren Expired DE324580C (de)

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