DE3240467A1 - Arbeitsverfahren zum entfetten der adern eines adernbuendels eines elektrischen kabels und vorrichtung zur ausuebung des verfahrens - Google Patents

Arbeitsverfahren zum entfetten der adern eines adernbuendels eines elektrischen kabels und vorrichtung zur ausuebung des verfahrens

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DE3240467A1
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Werner 8272 Triboltingen Rietmann
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for soldered or welded connections
    • H01R43/0207Ultrasonic-, H.F.-, cold- or impact welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Arbeitsverfahren zum Entfetten der Adern
  • eines Adernbündels eines elektrischen Kabels und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Arbeitsverfahren zum Entfetten der einzelnen oder gebündelten Adern eines Adernbündels eines elektrischen Kabels vor dem Verlöten.
  • Bei mehradrigen Niederspannungs- und Hochspannungskabeln ist der Innenraum zwischen der Innenseite des äusseren Kabelmantels und den darin angeordneten, einzeln isolierten Adern in der Regel mit einer Gleitflüssigkeit gefüllt. Eine solche Gleitflüssigkeit ist ein Fett, öl oder dergleichen.
  • Wenn man die einzelnen Adern eines solchen Adernbündels verlöten will, dann muß man zunächst den Kabelmantel entfernen. Es liegt dann das Adernbündel frei vor, ist aber zum Verlöten nicht geeignet, weil die Adern mit der besagten Gleitflüssigkeit oder Gleitmasse noch beschichtet sind.
  • Bevor man die einzelnen Adern abisoliert und verlötet, muß man zunächst also diese Adern des Adernbündels entfetten. Bisher hatte man sich so beholfen, daß man die einzelnen Adern mit einem mit einem fettlösenden Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischte. Hiermit bestand der Nachteil, daß das Entfetten nicht vollständig erfolgen konnte, denn die Reinigungsflüssikeit konnte nur unzulänglich auf die Adern aufgebracht werden.
  • überdies war dieses Entfetten besonders zeitraubend und arbeitsaufwendig.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein eingangs genanntes Arbeitsverfahren wesentlich kostengünstiger und zeitsparender auszubilden.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die gekennzeichneten Arbeitsschritte a - d gekennzeichnet.
  • Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist also, daß man die isolierten Adern entsprechend ihrer zu entfettenden Adernlänge in ein fettlösendes Flüssigkeitsbad einbringt, wobei wesentlich ist, daß dieses Flüssigkeitsbad mit einer Ultraschallschwingung beaufschlagt wird. Es ergibt sich der überraschende Effekt, daß das Adernbündel focherartig sich im Flüssigkeitsbad aufspreizt, und somit sämtliche Adernaussenflächen besonders günstig und intensiv von dem fettlösenden Reinigungsmedium bespült und bearbeitet werden.
  • Die Entfettung erfolgt damit in einer besonders kurzen Zeit und besonders gründlich, was mit der vorher erwähnten Handbearbeitung nicht möglich war.
  • Ein besonders günstiger Reinigungseffekt ergibt sich nach dem Gegenstand des Anspruches 2 dadurch, daß Ultraschallschwinger verwendet werden, die im Bereich zwischen 25 - 45 kHz schwingen.
  • Eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ultraschallschwinger im Bodenbereich einer Wanne befindet, die innen von einem Lochblech abgedeckt ist. Hierdurch ergibt sich eine günstige Einleitung der Ultraschallschwingung auf die Reinigungsflüssigkeit. Wesentlich ist ferner nachdem Gegenstand des Anspruches 4, daß die Wanne rechteckigen Querschnitt aufweist und an der oberen Schmalseite der Wanne eine Festklemmvorrichtung angeordnet ist, deren Mittellinie schräg gerichtet auf den Grund der Wanne weist.
  • Das zu entfettende Adernbündeln wird also in einem bestimmten Abstand von den Spitzen der zu entfettenden Adern in der Festklemmvorrichtung eingespannt, wobei die Festklemmvorrichtung gemäss dem Gegenstand des Anspruches 6 aus einer zweigeteilten Schellenanordnung besteht. Die zu entfettenden Adern gelangen dann in -Form einer gebogenen Kurve in die Wanne und tauchen dort in die Flüssigkeit ein.
  • Die Wanne ist hierbei mit ihrem äusseren, umlaufenden Rand auf den inneren Ansatz einer die Wanne umgebenden Kunststoffwanne eingesetzt und festgeschraubt, wobei die Kunststoffwanne selbst einen Deckel aufweist, der im geschlossenen Zustand die Wanne, welche mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllt ist, vollständig umschliesst. Nach dem Einschalten des außerhalb angeordneteh Ultraschall-Generators werden die in das Flüssigkeitsbad eintauchenden Adern besonders schnell und gründlich entfettet, denn unter der Wirkung der Ultraschallflüssigkeit verteilen sich die einzelnen Adern des Adernbündels gleichmässig im Flüssigkeitsbad, so daß sie allseitig von der Reinigungsflüssigkeit umspült werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
  • Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
  • Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
  • Es zeigen: Figur 1 Schnitt durch die Entfettungsvorrichtung, Figur 2 teilweise Draufsicht auf die Vorrichtung nach Figur 1.
  • Die Entfettungsvorrichtung besteht aus einer Wanne 1, die bevorzugt aus einem Edelstahlmaterial besteht.
  • Die Wanne 1 enthält eine' Reinigungsflüssigkeit, deren Pegel 7 etwa bis zu der eingezeichneten Höhe geht.
  • Der umlaufende Rand 15 der Wanne 1 liegt auf nach innen weisenden Ansätzen 17 einer Kunststoffwanne 16 auf und ist dort mit Schraubbefestigungen 18 festgelegt.
  • Am Bodenbereich 6 der Wanne 1 sind ein oder mehrere Ultraschallschwinger 4,5 in gegenseitigem Abstand voneinander angeordnet. An jedem Ultraschallschwinger 4,5 setzt ein HF-Kabel an, das nach aussen geführt ist und an einen aussen angeordneten Ultraschall-Generator anschließbar ist.
  • Der Boden der Wanne 1 ist mit einem Lochblech 8 ausgelegt, so daß die im Bodenbereich 6 erzeugte Ultraschallschwingung der Ultraschallschwinger 4,5 durch die Lochöffnungen des Lochbleches 8 in die Reinigungsflüssigkeit gelangt.
  • Am Bodenbereich seitlich setzt ferner ein Ablaufhahn 20 an, der zum Ablassen der Reinigungsflüssigkeit bestimmt ist. Dieser Ablaufhahn 20 ist mit einem Schlauchanschluß 22 verbunden, der an der Aussenseite einer Kunststoffwanne 16 angeordnet ist.
  • Die Kunststoffwanne 16 umgibt mit ihrem unteren Teil einschließlich des Bodenbereichs 21 vollständig dicht die Wanne 1 und ist oben mit einem Deckel 2 abschließbar, der über Schnellspannverschlüsse 3 mit dem unteren Teil der Kunststoffwanne 16 verbunden ist.
  • An der Innenseite des Deckels 2 sind Kabelhalterungen 19 angeordnet, auf die das HF-Kabel 14 aufgewickelt ist, wenn die gesamte Anordnung nicht in Betrieb ist.
  • Hierdurch wird das HF-Kabel 14 vor Beschädigungen geschützt.
  • Eine Seite des Randes 15 der Wanne 1 ist verlängert ausgebildet. Auf. diesem Rand ist eine Festklemmvorrichtung 9 befestigt, die aus einem unteren, feststehenden und schellenartigen Teil besteht, der ein oberes, abklappbares, bewegliches Teil 12 zugeordnet ist.
  • Das obere Teil 12 der Festklemmvorrichtunq ist mit Hilfe einer oder mehrerer Feststellschrauben 13 mit dem unteren Teil verbindbar. Im Zwischenraum zwischen den beiden schellenartigen Teilen wird der Kabelmantel des zu entfettenden Kabels eingelegt. Die Mittellinie 23 weist in Pfeilrichtung 1o auf die Mitte des Bodens der Wanne 1, so daß ein in die Festklemmvorrichtung 9 eingespanntes Kabel mit seinen Adern 11 entsprechend der Darstellung in Figur 1 in leicht gebogener Form auf das Lochblech 8 zu liegen kommt.
  • Entsprechend der Darstellung in Figur 2 spreizt sich das Adernbündel 25 fächerartig auf, so daß die einzelnen Adern 11 dieses Adernbündels 25 einen im wesentlichen gleichen Abstand voneinander einnehmen und sämtliche gleichmässig von der Reinigungsflüssigkeit umspült und bearbeitet werden.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Ablaufgriff des Ablaufhahnes 20 nach oben in Richtung zum Deckel 2 verlängert ist, so daß er von oben betätigbar ist. Durch die Aufhängung der Wanne 1 mit dem umlaufenden Rand 15 an einem zugeordneten, umlaufenden Ansatz 17 der Kunststoffwanne ergibt sich eine schwingende Aufhängung der Wanne 1 und damit eine besonders günstige Einleitung der Ultraschall-Energie vonseiten der Ultraschallschwinger 4,5 in die Reinigungsflüssigkeit.
  • ZEICHNUNGSLEGENDE 1 Wanne 2 Deckel 3 Schnellspannverschluß 4 Ultraschallschwinger 5 Ultraschallschwinger 6 Bodenbereich 7 Pegel der Flüssigkeit 8 Lochblech 9 Festklemmvorrichtung 10 Pfeilrichtung 11 Ader 12 klappbarer Teil 13 Feststeilschraube 14 HF-Kabel 15 Rand 16 Kunststoffwanne 17 Ansatz 18 Schraubbefestigung 19 Kabelhalterung 20 Ablaufhahn 21 Bodenbereich 22 Schlauchanschluß 23 Mittellinie 25 Adernbündel Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 12.lArbeitsverfahren zum Entfetten der einzelnen oder gebündelten Adern (11) eines Adernbündels (25) eines elektrischen Kabels vor dem Verlöten, gekennzeichnet d urch folgende Verfahrensschritte: a) Lösen der isolierten Adern (11) aus dem Verbund, z.B. durch Entfernung des äußeren Kabelmantels des Kabels, b) Tauchen der zu entfettenden Adernlänaen in ein fettlösendes Flüssigkeitsbad, welches mit einer Ultraschallschwingung beaufschlagt wird, c) Entfernung des entfetteten Adernbündels (25) aus dem Bad und Abwischen der Reste der Entfettungsflüssigkeit d) Abisolieren der zu verlötenden Adern (11) durch Entfernung des Isoliermantels 2. Arbeitsverfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß der Ultraschallschwinger (4,5) im Bereich zwischen 25 bis 45 kHz arbeitet.
  2. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sich der Ultraschallschwinger (4,5) im Bodenbereich (6) einer Wanne (1) angeordnet ist, die innen von einem Lochblech (8) abgedeckt ist.
  3. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Wanne (1) rechteckigen Querschnitt aufweist und an der oberen Schmalseite der Wanne (1) eine Festklemmvorrichtung (9) angeordnet ist, deren Mittellinie (23) schräg gerichtet auf den Grund der Wanne (1) weist.
  4. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e ich ne t , daß die Mittellinie (23) der Festklemmvorrichtung (9) im wesentlichen auf die Mitte des Bodenbereichs (6) der Wanne (1) weist.
  5. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festklemmvorrichtung (9) aus einer zweigeteilten Schellenanordnung besteht, deren unterer, feststehender Teil an einem überstehenden Rand (15) der Wanne (1) befestigt ist und deren oberer beweglicher Teil (12) klappbar und mittels Feststellschrauben (13) klemmbar am feststehenden Teil angeordnet ist.
  6. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Wanne (1) mit ihrem umlaufenden Rand (15) auf einem nach innen vorstehenden Ansatz (17) einer Kunststoffwanne (16) befestigt ist und daß die Kunststoffwanne (16) die Wanne (1) mit dem Flüssigkeitsbad vollständig mit Ausnahme der Oberseite umschließt.
  7. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kunststoffwanne (16) lösbar mit einem Deckel (2) verbunden ist, welcher die Wanne (1) von oben her abschließt.
  8. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, d a d u r c h gek e n n z e ich ne t , daß im Deckel (2) eine Kabelhalterung (19) für das HF-Kabel (14) des Ultraschallschwingers (4,5) angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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