DE323940C - Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer den Klingentraeger an Schleifmaschinen fuer zweischneidige Rasierhobelklingen - Google Patents

Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer den Klingentraeger an Schleifmaschinen fuer zweischneidige Rasierhobelklingen

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DE323940C
DE323940C DE1919323940D DE323940DD DE323940C DE 323940 C DE323940 C DE 323940C DE 1919323940 D DE1919323940 D DE 1919323940D DE 323940D D DE323940D D DE 323940DD DE 323940 C DE323940 C DE 323940C
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shaft
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Selbsttätige Schaltvorrichtung für den Klingenträger an Schleifmaschinen für zweischneidige Rasierhobelklingen. Die Erfindung betrifft eine selbsttätig arbeitende Schaltvorrichtung iü Verbindung mit einer Hochleistungsschleifmaschine für zweischneidige Rasierhobelklingen, bei deren Konstruktion die Einfachheit, Raumausnutzung und größere Arbeitsleistung bei weniger Kraftaufwand angestrebt wird und darin besteht, daß die Zeitdauer des jeweiligen Schliffs und die Maßdifferenzen, welche- durch die abgenutzten Schleifscheiben entstehen, genau zu regeliegen sind. Ein weiterer Vorzug ist, däß die Klingenhalter mit mehreren Klingen gleichzeitig von einer Zentralstelle aus geschliffen und gewechselt werden können.
  • Nachstehende Abbildungen veranschaulichen die Maschine, und zwar: Fig. i Querschnitt, Fig. 2 Längsschnitt, Fig. 3. Vorderansicht, Fig, q. Oberansicht, Zwischen den Lagerböcken ai und a2 liegen die nach beiden Außenseiten hervorragenden Wellen b1 bis b4, an' welchen Enden sich je eine Schleif- bezw. Polierscheibe ci bis c$ befinden, die durch einen Riemen, Zahnräder o. dgl. untereinander verbunden, gleichzeitig zusammen in Drehung versetzt werden. In den Zwischenräumen .eines jeden Scheibenpaares cl und c2, cl und c3, c2 und c4, c3 und c4 befinden sich an je einem vierfachen Halter dl und d2 die Klingen e1 bis e8. Die Klingenhalter sind auf beiden Enden der durchgehenden Welle f abnehmbar, jedoch auf dieser nicht- drehbar, aufgesteckt. Auf der Welle bz sitzt ein Schneckengewinde g, welches mit einem Schneckenrad -h ständig in Eingriff steht, dessen durch Nabenverlängerung gebildete Laufbuchse in dem Lagera m i umläuft. Oberhalb dieses Armes ist auf das äußerste abgesetzte Nabenende ein seitlich spitzwinklig verzahnter Kupplungsteil k aufgeschraubt, durch Gegenmutter l gesichert, in den ein zweiter, mit Gegenverzahnung versehener Kupplungsteil m eingreift. Dieser weist zwischen einer großen Scheibe y3 am äußeren Nabenende und seiner eigenen Seitenwand eine umlaufende Nut ml auf. Der Kupplungsteil m ist mit einer langen, auch das Schneckenrad h durchdringenden Führungsbuchse n unverdrehbar verbunden, die unten eine kleinere Scheiben,. trägt. In dieser Buchse n sind in zwei durchgehenden exentrischen Bohrungen zwei Achsen gelagert, an deren unteren Enden radial ein größerer Arm o (Steuerdaumen) und ein kleiner in eine Kugel als Kurbelzapfen auslaufender Arni p (Kurbelarm) sitzt, Der gerade Arm o- dient zur Betätigung des Hebels v1.
  • Der Kugelzapfen P steht in ständiger Verbindung mit der Führungsbuchse q auf der Welle f, die nach allen Seiten verstellbar ist. Beide Arme o und P lassen- sich unabhängig voneinander durch Hebel r1 .und p2 an ihren Achsen verdrehen, so daß sie auf den.'Gang der Maschine einen Einfiuß ausüben können. Die Hebel r1 und P2 werden durch kleine Anbohrungen in der mit einer Skala versehenen Scheibe y3 und darin eingreifende Nasen in den verschiedenen Stellungen festgehalten. Diese Skala der Scheibe r. befindet sich unterhalb der Hebel r, und y2 in den Radien derselben verlaufend und lassen den jeweilig eingestellten Arbeitshub der Arme o und P erkennen, wonach die Zeit, welche die Klingen zu ihrem Schliff benötigen, kontrolliert wird.
  • Der Kupplungsteil m ist durch die Gabel s achsial verschiebbar, welche zu diesem Zweck mit ihren vorderen Enden beiderseits in die herumlaufende Nut ml eingreift. Unter der Gabel s ist in dem Lagerarm i auf und nieder beweglich ein Stift t geführt, der mit seinem unteren Ende auf einem drehbaren Sperrad-u aufliegt, und bei jeder Umdrehung derselben durch dessen Nocken ui einmal mach oben gegen die Gabel s gedrückt wird, wobei das Kupplungsteil fi mit seiner Verzahnung aus dem Kupplungsteil k herausgehoben wird. Unterhalb des Sperrades n auf gleicher Achse bewegt - sich der doppelarmige Hebel v1, der auf dem einen, Arm v2 den Sperrkegel w trägt (Fig. q.) und in die Zähne u eingreift, während der andere Arm v1 mit dem einen Arm o in der Buchsen zusammenarbeitet. Durch Einstellung der exzentrischen Achse des Armes o wird die Exentrizität bzw. Länge des Armes o -geändert und damit der Hub des Hebels v1, v2 sowie die Anzahl der Sperrzähne, um die die Schaltklinke bei ihrem Ausschlag das Sperrrad u schaltet, also seine Umfangsgeschwindigkeit, regelt. Am Hebel v2, dem Schenkel des Sperrkegels, liegt ein an einer Führungsstange y befestigter Hebel x an, an dessen unterem Ende ein zweiter Gabelhebel y1. sitzt, der den -Stift z, am Hebel z2 umgreift. - Durch Hin-und: Herschwingen des Hebels z2 und Zapfens z1 wird somit der Stange y eine wechselsinnige Drehbewegung erteilt, die sich dem Hebel -x mitteilt und durch diesen dem Sperrkegelhebel v2, so daß also dadurch eine Teildrehung dieses Hebels mit Sperrkegel und Sperrad erzielt werden kann. .
  • Die Inbetriebsetzung und der Arbeitsgang ist folgender: Angenommen die Stange A im Arm i ist durch den Nocken n1 angehoben, die Kupplung der Teile k und. m unterbrochen, die Buchse n steht still.
  • Nach Umlegen des Hebels z2 erhält die Führungsstange y eine Drehurig, die. den SperrklinkenhebeI v2 zum Ausschlag bringt und das Sperrad n um soviel Zähne weitertransportiert, bis der Stift t den Nocken n1 verläßt; der Kupplungshebel s sinkt nach unten, die beiden Kupplungsteile k und m werden miteinander verbünden. Hierbei setzt sich die Buchse n, durch das. Schneckenrad angetrieben, mit ihren beiden Steuerarmen o und P in brehung. Der Kugelkurbelzapfen P setzt beim Kreisen die Führungsbuchse q einerseits "in eine hin und her schwingende (oszillierende), andererseits in eine geradlinige Bewegung in "Richtung der Welle f und nimmt diese dabei mit. Die an der Welle sitzenden Klingenhalter erhalten ebenfalls eine oszillierende und eine achsiale Bewegung; dieser folgen naturgemäß die vier bzw. acht Klingen, indem sie von der einen Schleifscheibe gegen die andere schwingen, angedrückt und somit unter Entlangstreichen längs der Walzen geschliffen werden.
  • Der zweite -Arm o passiert bei jeder einmaligen Umdrehung der Buchse n den Sperrradhebel v1, dieser schaltet das Sperrad um so viel Zähne weiter, wie der jeweilig eingestellten Exzentrizität des Armes entspricht, womit die Schleifdauer geregelt werden kann.
  • Bei der selbsttätig ausgerückten Kupplung steht die Mittelwelle still, währennd die acht Schleifscheiben ihren Gang fortsetzen.

Claims (1)

  1. iATENT-ANsPRUcH Selbsttätige Schaltvorrichtung für den Klingenträger an Schleifmaschinen für zweischneidige Rasierhobelklingen, bei welcher den zu mehreren auf parallelen Wellen angeordneten Schleifscheiben die Klingen in ihren in einem Revolverkopf in entsprechender Zahl vorgesehenen Haltern durch Drehschaltung - der Halterwelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einer mit dem ausrückbaren Kupplungsteil (m) einer an die dauernd von der. Antriebswelle (b@ aus angetriebenen Hohlwelle (h) angeschlossenen Kupplung (k, m) unverdrehbar aber verschiebbar befestigten Hülse (n) durch sperrbare Hebel (y1 und y2) verstellbar zwei Achsen exzentrisch gelagert sind, deren eine eine Kurbel mit Kugelzapfen (P) am unteren Ende trägt, die durch eine auf Gleitwelle (f) der Klingenhalter befindliche, die Kugel umgreifende Buchse- (q) beim Kreisen die Welle (f) in oszillierende und achsiale Bewegung versetzt- und dabei die Klingen in eine geeignete Schleiflage bringt, während die andere durch ihren ' Arm (Daumen o) bei jeder Umdrehung ein Schaltwerk (Hebel vl, v2, w) betätigt, mit Sperrad (u), das durch einen Nocken (ul) und das Gestänge (A, s) die Ausrückung der Kupplung (k, m) nach einer durch Veränderung der Exzentrizität des Daumens (o) einstellbaren Zeitdauer bewirkt,
DE1919323940D 1919-08-22 1919-08-22 Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer den Klingentraeger an Schleifmaschinen fuer zweischneidige Rasierhobelklingen Expired DE323940C (de)

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