DE3237012C2 - Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung - Google Patents
Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE3237012C2 DE3237012C2 DE19823237012 DE3237012A DE3237012C2 DE 3237012 C2 DE3237012 C2 DE 3237012C2 DE 19823237012 DE19823237012 DE 19823237012 DE 3237012 A DE3237012 A DE 3237012A DE 3237012 C2 DE3237012 C2 DE 3237012C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sealing device
- channel
- joint bridging
- channels
- load
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims abstract description 35
- 230000008602 contraction Effects 0.000 claims abstract description 4
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 24
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 claims description 22
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 14
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 5
- 229910000897 Babbitt (metal) Inorganic materials 0.000 claims description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010439 graphite Substances 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/06—Arrangement, construction or bridging of expansion joints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Abstract
Mit der Erfindung wird ein Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau für Zwischenräume variabler Breite zwischen Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitten zur Verfügung gestellt, der einer Ausdehnung und Zusammenziehung unterworfen ist. Dieser Ausdehnungsverbindungs- und Abdichtungsaufbau hat die Form eines langgestreckten Elastomerteils, das im Abstand voneinander vorgesehene querverlaufende Kanäle von generell rechteckigem Querschnitt und gerundeten Ecken hat, in die Stangen von entsprechendem Querschnitt, jedoch kürzerer Länge eingefügt sind. Sowohl die Kanäle als auch die Stangen haben miteinander zusammenwirkende Rasteinrichtungen, welche die Stangen in jedem Kanal äquidistant von dessen Enden zentrieren, so daß sie über dem Zwischenraum zwischen dem Fahrbahn-, Straßendamm-, Brücken- o. dgl. -abschnitt gehalten werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung für Zwischenräume variabler
Breite zwischen einem Paar von Fahrbahn-, Staßendamm-, Brückenabschnitten o. dgl. nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Die Notwendigkeit einer Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung zwischen Abschnitten einer
Brückenfahrbahn sowie zwischen einer Brückenfahrbahn und einer benachbarten bzw. angrenzenden Straßenoberfläche
vorzusehen, ist an sich bekannt und seit langem Gegenstand der technischen Entwicklung. Typische
Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtungen nach dem Stande der Technik sind mit ineinandergreifenden
bzw. miteinander verflochtenen Metallgebilden auf den beiden benachbarten Enden der Fahrbahn
o. dgl. ausgebildet worden, oder mit einer Metallzunge oder Metallaschen, die an einem Ende befestigt
ist bzw. sind und verschiebbar über dem benachbarten Fahrbahnende liegen. Diese Einrichtungen sind sehr
starker Korrosion unterworfen und beinhalten verschiedene andere Schwierigkeiten, insbesondere in Gegenden,
in denen eine hohe Salzkonzentration vorhanden ist, wie beispielsweise in Schneezonengebieten, wo
der Schnee durch Salzstreuen beseitigt wird, oder in
Küstengebieten, wo sie von Meersprühwasser erreicht werden können. Aufgrund der Bemühungen, diese
Schwierigkeiten zu überwinden, ist eine Vielzahl von Einrichtungen vorgeschlagen worden, die iasttragende
Metallteile, welche die Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung
bilden, zu schützen.
Aus der DE-OS 23 14 967 ist eine Fugenüberbrükkungs- und -abdichtungsvorrichtung der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Art bekannt, wobei als Mittel zum Zentrieren der als Metallstangen ausgebildeten
lasttragenden Teile Federn vorgesehen sind oder Flacheisen, die starr angebracht und so im Elastomerteil
eingeschlossen sind, daß die Enden der Metallstangen daran in Anlage kommen können. Die Schwierigkeit
bei der Verwendung von Federn besteht darin, daß sich die Metallstangen im Falle einer Schwächung
od^.r eines Bruchs der Federn aus ihrer zentrierten Lage herausbewegen können und es dazu kommen kann, daß
sie die Fuge nicht mehr überspannen, während die Verwendung der starr eingeschlossenen Fiacheisen die
Funktion der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung beschränkt
Insgesamt können die in der DE-OS 23 14 967 vorgeschlagenen Mittel zum Zentrieren der lasttragenden
Teile den Anforderungen in der Praxis nicht in befriedigendem Maße gerecht werden.
Weiter ist aus der DE-AS 12 95 579 eine Fugenüberbrtickungs-
und -abdichtungsvorrichtung für Zwischenräume variabler Breite zwischen einem Paar von Fahrbahn-,
Straßendamm-, Brückenabschnitten o. dgl. bekannt bei der zwar eine Verschiebung des lasttragenden
Teils in eine Lage, in der dieses als Abstützungsteil funktionsunfähig würde, dadurch verhindert wird, daß
das lasttragende Teil, ähnlich wie eine Bewehrungsstange in Beton, völlig in den Grundkörper der Fugenüberbrückungs-
und -abdichtungsvorrichtung eingebettet und von diesem umschlossen ist. Jedoch hat eine solche
Bauweise erhebliche Nachteile, die insbesondere darin zu sehen sind, daß die schweren, normalerweise aus Eisen
oder Stahl bestehenden lasttragenden Teile bei der Herstellung des Grundkörpers der Fugenüberbrükkungs-
und -abdichtungsvorrichtung in der Fabrik gleich mit eingefügt werden müssen, so daß der Transport
des Elastomerteils erschwert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ausgehend von einer Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung
der in der DE-OS 23 14 967 beschriebenen Art, diese Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung
so auszubilden, daß die lasttragenden Teile sicher in ihrer zentrierten Lage, in welcher sie die
erforderliche Abstützungsfunktion erfüllen können, gehalten werden, ohne daß durch interne Bewegung dieser
lasttragenden Teile eine merkliche Beschädigung am Elastomerkörper bewirkt wird und ohne daß die Transportfähigkeit
der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Zentrieren und Festhalten der lasttragenden
Teile in den allgemein rechteckigen Kanälen jeder Kanal einen sich nach einwärts erstreckenden Vorsprung
in der Längsmitte von wenigstens einer Seitenwand aufweist und daß an dem lasttragenden Teil in dessen
Längsmitte eine den Vorsprung aufnehmende entsprechende Ausnehmung vorgesehen ist.
Auf diese Weise ergibt sich eine Fugenüberbrükkungs- und -abdichtungsvorrichtung für Zwischenräume
variabler Breite zwischen einem Paar von Fahrbahn-, Straßendamm-, Brückenabschnitten o. dgl., in
dem die lasttragenden Teile sicher innerhalb ihrer Kanäle gehalten werden, ohne daß eine merkliche Beschädigung
am Elastomerteil durch interne Bewegung der lasttragenden Teile bewirkt werden kann und ohne daß
diese !asttragenden Teile bereits am Ort der Herstellung des Elastomerteils in dieses Elastomerteil fest eingeschlossen
werden müssen.
Die Ausnehmung und der Vorsprung plazieren die ίο Enden des lasttragenden Teils im wesentlichen in gleichen
Abständen von den beiden Randkanten und ha!ten die Enden in dieser Position.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung sei nachfolgend anhand einiger in den Fig. 1 bis 12 der Zeichnung im Prinzip dargestellter,
besonders bevorzugter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung
näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine teilweise Aufsicht von oben auf eine Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
F i g. 1 eine teilweise Aufsicht von oben auf eine Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
F i g. 2 eine Aufrißstirnansicht der Fugenüberbrükkungs- und -abdichtungsvorrichtung der F i g. 1;
F i g. 3 eine teilweise Seitenaufrißansicht der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung der Fig. 1;
F i g. 3 eine teilweise Seitenaufrißansicht der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung der Fig. 1;
F i g. 4 eine Aufsicht von unten auf die Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung der F i g. 1;
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der F i g. 1;
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der F i g. 1;
F i g. 6 einen teilweisen Schnitt längs der Linie VI-VI der F i g. 1;
F i g. 7 eine Aufsicht auf ein stangenförmiges lasttragendes
Metallteil, das in der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach F i g. 1 vorgesehen ist;
F i g. 8 eine Seitenaufrißansicht des Metallteils nach Fig.7;
Fig.9 eine Aufrißstirnansicht des Metallteils der
Fig.7;
Fig. 10 eine Aufsicht von oben auf ein H-förmiges
Teil aus Metall, wie es in der Ausführungsform nach F i g. 1 vorgesehen ist;
Fig. 11 eine Seitenaufrißansicht des H-förmigen Teils der F ig. 10; und
F i g. 12 eine Stirnschnittansicht des H-förmigen Teils der F ig. 10.
Es sei nun näher auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen, in denen eine Fugenüberbrückungs- und
-abdichtungsvorrichtung veranschaulicht ist, die ein langgestrecktes Elastomerteil 50 mit einer oberen Oberfläche
11 und einer unteren Oberfläche 12 sowie im Abstand voneinander befindlichen seitlichen [landkanten
13 und 14 aufweist. Die obere Oberfläche 11 und die untere Oberfläche 12 sind mit allgemein parallelen, im
Abstand voneinander vorgesehenen Schlitzen 15 und 16 versehen, die sich in Längsrichtung des Elastomerteils
10 erstrecken und in der vorliegenden Ausführungsform einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt haben
und deren Tiefe in der vorliegenden Ausführungsform wesentlich geringer als die Dicke des Elastomerteils
10 ist Die seitlichen Randkanten 13, 14 sind auch vorzugsweise mit im Abstand voneinander vorgesehenen
parallelen Schlitzen 17, 17a und 17b versehen, die sich in Längsrichtung des Elastomerteils 10 erstrecken;
diese Schlitze haben in der vorliegenden Ausführungsform einen trapezförmigen Querschnitt, nämlich die
Schlitze 17 und 17a, bzw. die Form einer bogenförmigen Abschrägung, wie der Schlitz 176. Die Schlitze 17, 17a
und 176 dienen dazu, das Zusammendrücken der seitlichen Randkanten 13 und 14 zum Zwecke des Erzielens
einer Abdichtung der Grenzfläche zwischen Elas:tomerteilen 10 und Stahl längs der Randkante der Fugcnüberbrückungs-
und -abdichtungsvorrichtung zu erleichtern. Die Schlitze 15 und 16 in der oberen Oberfläche 11 und
der unteren Oberfläche 12 bilden Bereiche für die bewegung des Elastomerteils während der Ausdehnung und
Zusammenziehung. Die Abmessung des Elastonnerteils 10 hängt von der Abmessung der Fuge ab, die abgedeckt
werden soll, sowie von den allgemeinen klimatischen Bedingungen und von der Belastung. Eine Mehrzahl
von in gleichen Abständen voneinander vorgesehenen langgestreckten ovalen Kanälen 18 erstreckt sich
von einer seitlichen Randkante 13 zur anderen seitlichen Randkante 14 im mittleren Bereich zwischen der oberen
Oberfläche 11 und der unteren Oberfläche 12. Jeder Kanal 18 hat ein Paar von als Rast dienenden Voirsprüngen
19, die sich in Längsmitte des Kanals 18 in denselben hinein erstrecken. Eine langgestreckte flache, gegossene
Graphitstahlstange als lasttragendes Teils 20, die in ihrer Längsmitte Ausnehmungen 21 hat, welche den Vorsprüngen
19 entsprechen, ist in jeden Kanal 13 so weit eingefügt, daß der jeweilige Vorsprung 19 in Eingriff mit
den entsprechenden Ausnehmungen 21 tritt, so'daß das
Teil 20 in dem Kanal 18 verrastet wird. Jedes Teil 20 ist ein wenig kürzer als der Kanal 18, jedoch genügend
lang, daß es stets die Fuge zwischen einem Paar von Brücken- oder Straßenabschnitten überspannt, die mittels
der Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung abgedeckt werden soll. Die Teile 20 sind infolgedessen,
nachdem sie in die Kanäle 18 eingefügt worden sind, durch die Vorsprünge 19 und die Ausnehmungen
21 in ihrer Position festgelegt und können sich in der Längsrichtung des Kanals 18 nicht frei bewegen, jedoch
mit der Ausnahme, daß sie sich innerhalb des Kanals 18 relativ zu dem umgebenden Elastomer frei ausdehnen
und zusammenziehen können.
Generell H-förmige Metallteile 22 (siehe F i g. 11), die
eine oder mehrere Verstärkungsrippen 23 auf einem Schenkel sowie eine oder mehrere Verstärkungsrippen
24 auf dem anderen Schenkel haben und außerdem ein Loch 25 besitzen, in dem sie einen Gewindebolzen 26
halten, sind entweder in das Elastomer an jeder seitlichen Randkante 13,14 eingeformt bzw. von dem Elastomer
umformt, wobei das Gewindeende vorsteht, oder sie sind in vorgeformte Taschen bzw. Ausnehmungen in
dem Elastomer eingefügt. Die als Halteplatten dienenden Metallteile 22 sind so ausgebildet, daß sich die HI-Konfiguration,
wenn sie sich auf der Seite des Elastomerteils befindet, wenigstens teilweise um benachbarte
Käriäie 18 erstreckt (siehe F 1 g. 3).
Ein querverlaufender Schlitz 27 erstreckt sich quer über die untere Oberfläche 12 des Elastomerteils 10 und
zwar parallel fluchtend mit der Achse der Gewindebolzen 26 an jedem Ende, und dieser Schlitz 27 schneidet
die Schlitze 16; in der vorliegenden Ausführungsform sind mehrere Schlitze 27 parallel zueinander vorgesehen
(siehe F i g. 4), und diese haben einen Querschnitt, der sich im wesentlichen aus einem Halbkreis und einem
denselben verlängernden Rechteck zusammensetzt (siehe F i g. 5). Die Verstärkungsrippe 24 und der entsprechende
Schenkel des Metallteils 22 sind so ausgebildet, daß sie auf der tragenden Oberfläche eines als Platte
ausgebildeten Trägerteils 30 zusammen mit der unteren Oberfläche 12 des Elastomerteils 10 ruhen. Dadurch
wird verhindert, daß eine Belastung, die auf die obere Oberfläche 11 einwirkt, eine Scherkraft auf die Köpfe
der Gewindebolzen 26 ausübt.
Das Elastomerteil ist an dem erwähnten Trägerteil 30 befestigt, das eine Stahlplatte, eine Betonrandfläche
oder dergleichen sein kann, und zwar ist die Befestigung mittels der Gewindebolzen 26 ausgeführt, die durch Löcher
31 in einer langgestreckten Winkelstange bzw. einem langgestreckten Winkelprofil 32 hindurchgehen,
die bzw. das ihrer- bzw. seinerseits mit Schrauben 33 befestigt ist. Dadurch wird verhindert, daß die Verbindungsstelle
zwischen dem Elastomerteil 10 und der Winkelstange bzw. dem Winkelprofil 32 unter Spannung
aufgetrennt wird. Diese Abdichtungswirkung wird außerdem an den seitlichen Randkanten 13 und 14 dadurch
verbessert, daß der parallele Schlitz 17 oberhalb und der
Schlitz 17Z) unterhalb der Gewindebolzen 26 eingeformt
der dritte Schlitz 17a bei den Gewindebolzen 26 selbst. Diese Schlitze ermöglichen es, daß das Elastomer, beispielsweise
Gummi oder Kautschuk, gut zusammengedrückt werden kann und die maximale Abdichtungswirkung
erbringt.
Die in der oberen und unteren Oberfläche 11 bzw. 12 sowie in den seitlichen Randkanten 13,14 vorgesehenen
Schlitze ermöglichen insgesamt eine gleichförmigere und regelmäßigere Ausdehnung und Zusammenziehung
des Elastomerteils. Die Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung ist im übrigen, wie die obige Beschreibung
zeigt, wasserdicht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Fugenüberbrückung*- und -abdichtungsvorrichtung für Zwischenräume variabler Breite zwischen
einem Paar von Fahrbahn-, Straßendamm-, Brückenabschnitten o. dgl, die bei Temperaturänderungen
einer Ausdehnung und Zusammenziehung unterworfen sind, umfassend ein langgestrecktes
Elastomerteil mit im allgemeinen parallelen seitlichen Randkanten und parallelen oberen und unteren
Oberflächen, wobei sich eine Mehrzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen und sich quer erstreckenden
Kanälen von einer Randkante zur anderen Randkante zwischen der oberen und unteren
Oberfläche durch das Elastomerteil erstreckt, und eine Reihe von lasttragenden Metallteilen, deren
Anzahl gleich der Anzahl der Kanäle ist und die die generelle Form der sich quer erstreckenden Kanäle
haben sowie darin verschiebbar und zentriert sind, vorgesehen ist, wobei Mittel zum Zentrieren der
lasttragenden Teile im Kanal vorhanden sind und ferner die lasttragenden Teile kürzer als die Länge
des Kanals sind und in dem jeweiligen Kanal im wesentlichen in gleichen Abständen von den Randkanten
gehalten werden, jedoch eine solche Länge haben, die ausreicht, den Zwischenraum zwischen
den Fahrbahn-, Straßendamm-, Brückenabschnitten o. dgl. zu überspannen, und wobei ferner eine Befestigungseinrichtung
zum Befestigen des Elastomerteils an den im Abstand voneinander befindlichen Fahrbahn-, Straßendamm-, Brückenabschnitten
o. dgl. vorgesehen ist, sowie eine Mehrzahl von in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten
Schlitzen bzw. Nuten auf der oberen und unteren Oberfläche des Elastomerteils vorhanden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Zentrieren und Festhalten der lasttragenden Teile (20) in den
allgemein rechteckigen Kanälen (18) jeder Kanal
(18) einen sich nach einwärts erstreckenden Vorsprung (19) in der Längsmitte von wenigstens einer
Seitenwand aufweist und daß an dem lasttragenden Teil (20) in dessen Längsmitte eine den Vorsprung
(19) aufnehmende entsprechende Ausnehmung (21) vorgesehen ist.
2. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Paar von gegenüberliegenden Elastomervorsprüngen (19) auf den beiden Seitenwänden jedes
Kanals (18) in dessen Längsmitte angeordnet ist und in ein Paar von damit zusammenwirkenden, entsprechend
geformten Ausnehmungen (21) eingreift, die in jedem lasttragenden Teil (20) in dessen Längsmitte
vorgesehen sind.
3. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die generell rechteckigen Kanäle (18) gerundete Ecken haben, so daß sich ein generell langer
ovaler Querschnitt ergibt.
4. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die lasttragenden Teile (20) aus Graphitstahl gegossen sind.
5. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (22, 26) ein allgemein H-förmiges Metallteil (22) ist,
das einen Gewindebolzen (26) hat, der mittig von
demselben vorsteht und sich zwischen jedem querverlaufenden Kanal (18) aus der jeweiligen seitlichen
Randkante (13,14) heraus erstreckt, wobei sich das H-förmige Teil (22) seitlich eines quer verlaufenden
Kanals (18) oder zwischen zwei quer verlaufenden Kanälen (18) befindet und sich die Schenkel des H-förmigen
Teils (22) teilweise über und unter benachbarten Kanälen (18) erstrecken.
6. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (22, 26) ein allgemein H-förmiges Teil (22) ist, das
mittig desselben ein Loch (25) zur Aufnahme eines Gewindebolzens (26) bzw. einer Schraube hat, der
bzw. die sich durch dieses Loch (25) und durch ein Loch in dem Elastomerteil (10) zwischen jedem quer
verlaufenden Kanal (18) erstreckt, wobei sich das H-förmige Teil (22) seitlich eines quer verlaufenden
Kanals (18) oder zwischen zwei quer verlaufenden Kanälen (18) befindet und sich die Schenkel des H-förmigen
Teils (22) teilweise über und unter benachbarten Kanälen (18) erstrecken.
7. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Randkante (13,14) wenigstens
einen sich in Längsrichtung der Randkante (13, 14) erstreckenden Schlitz (17) bzw. eine sich in
Längsrichtung der Randkante (13,14) erstreckende Nut (17) aufweist, der bzw. die sich oberhalb des
quer verlaufenden Kanals (18) erstreckt, und einen Schlitz (i7b) bzw. eine Ausnehmung, Nut o.dgl.
(YIb), der bzw. die sich unterhalb des quer verlaufenden Kanals (18) erstreckt.
8. Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das langgestreckte Elastomerteil (10) eine Mehrzahl von im Abstand voneinander
vorgesehenen, quer verlaufenden Schlitzen bzw. Nuten (27) auf der unteren Oberfläche (12) aufweist, die
die in Längsrichtung verlaufenden Schlitze bzw. Nuten (16) schneiden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823237012 DE3237012C2 (de) | 1982-10-06 | 1982-10-06 | Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823237012 DE3237012C2 (de) | 1982-10-06 | 1982-10-06 | Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3237012A1 DE3237012A1 (de) | 1984-04-12 |
| DE3237012C2 true DE3237012C2 (de) | 1986-01-30 |
Family
ID=6175089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823237012 Expired DE3237012C2 (de) | 1982-10-06 | 1982-10-06 | Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3237012C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3363522A (en) * | 1965-11-01 | 1968-01-16 | Gen Tire & Rubber Co | Expansion joint |
| CH555452A (fr) * | 1972-03-27 | 1974-10-31 | Helka Sa | Garniture de joint de dilatation d'ouvrage du genie civil. |
-
1982
- 1982-10-06 DE DE19823237012 patent/DE3237012C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3237012A1 (de) | 1984-04-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0081762B1 (de) | Zarge für Entwässerungsrinnen | |
| DE3416080C2 (de) | Fugenüberbrückungskonstruktion für Brücken o.dgl. Bauwerke | |
| DE1534262C2 (de) | Elastischer, dichtend eingebauter Fahrbahnübergang mit zur Fahnbahndecke bündig liegender Oberseite | |
| DE3526940A1 (de) | Anker zum einbetonieren in schwere lasten | |
| DE2724003C3 (de) | Schaufelverriegelung im Stator eines Axialkompressorgehäuses | |
| DE1295579B (de) | Vorrichtung zum UEberbruecken von Dehnungsfugen, insbesondere in Bruecken | |
| DE3237012C2 (de) | Fugenüberbrückungs- und -abdichtungsvorrichtung | |
| EP2516761B1 (de) | Vorrichtung zum verbinden von zwei durch eine fuge getrennte bauteile und zur aufnahme von zwischen den bauteilen auftretenden querkräften | |
| WO2012126025A1 (de) | Vorrichtung zur überbrückung einer dehnungsfuge | |
| EP3901385B1 (de) | Thermisch isolierendes bauelement | |
| DE4315900C1 (de) | Bewehrungsdübel für Betonplatten | |
| EP1284325B1 (de) | Beton-Wandelement | |
| DE202008011704U1 (de) | Abstandhalter | |
| EP3971354A1 (de) | Bauteil zum anschluss einer auskragenden betonplatte | |
| DE2926569A1 (de) | Kettenanordnung fuer den schutz von fahrzeugreifen | |
| DE2736926A1 (de) | Schalungstraeger | |
| DE2842228C2 (de) | Fugenabdeckung für Dehnungsfugen in Verkehrswegen, insbesondere Brücken | |
| DE3406752C2 (de) | Formstein für Wasserbaudeckwerke | |
| DE29707553U1 (de) | Abstandhalter, insbesondere für Gewölbe- und Tunnelbauten | |
| DE102011105334B4 (de) | Schacht aus Beton und Lastaufnahmeelement | |
| DE8508033U1 (de) | Fugenabdeckung | |
| DE4101349C2 (de) | Nachgiebiger betonsegmentausbau | |
| EP0823951B1 (de) | Bauteil mit einem körper aus mineralguss | |
| AT511194A4 (de) | Vorrichtung zur überbrückung einer dehnungsfuge | |
| DE1534452C3 (de) | Aus bewehrten Betonfertigteilen hergestellte Uberbaukonstruktion, insbesondere für Brücken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |