DE323239C - Verstaerkter Behaelter, insbesondere fuer Benzin auf Luftfahrzeugen - Google Patents
Verstaerkter Behaelter, insbesondere fuer Benzin auf LuftfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D37/00—Arrangements in connection with fuel supply for power plant
- B64D37/02—Tanks
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Description
- Verstärkter Behälter, insbesondere für Benzin auf Luftfahrzeugen. Bei Benzin- und Ölbehältern für Flugzeuge und Luftschiffe werden zu möglichster Gewichtsersparnis die Blechwandungen möglichst dünn gewählt und durch 'angenietete Winkeleisen oder ähnliche Rippen und Eisenversteifungen verstärkt, um den geforderten Innendruck von 0,75 Atm. auszuhalten.
- Für Gefäße, die nicht durch Innendruck beansprucht werden, sind anderseits Wandungen mit eingepreßten Wellen oder Sicken bekannt, die dadurch gegen Einbeulungen von außen besonders widerstandsfähig werden. Ähnlich ausgebildet sind beispielsweise auch die Flammrohre von Dampfkesseln.
- Das Wesen der Erfindung besteht in der Schaffung eines besonders leichten und widerstandsfähigen Behälters in der Art, daß der Behälter eine gewellte Umfangswandung und inwendig quer zu den Wellen oder Sicken verlaufende Verankerungen in der Form von. Drahtankern, Blechstreifen oder Blechwänden besitzt. Hierdurch ist einerseits eine hochwertige Einbeulungsfestigkeit gegeben, und anderseits ist die durch die Wellung der Wandungen geschwächte Festigkeit gegen Innendruck infolge der zusätzlichen Verankerungen in vollem Maße mitverwirklicht. 'Es ist also ein gegen Einbeulung von außen wie auch gegen Innendruck widerstandsfähiger Behälter von besonders geringem Gewichte geschaffen. Insbesondere die Verwendung ganzer Blechwände als Innenverankerung ergibt dabei noch eine Versteifung der gewellten Wände gegen Einbeulung wie auch gegen Ausbeulung, wenn diese gewellten Wände flach und daher: an sich gegen Innendruck nicht widerstandsfähig sind.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des neuen Behälters entsteht weiter, wenn die gewellten Wandungen unmittelbar Zugbänder quer zu den Wellen- aufgenietet oder aufgelötet oder sonstwie aufgesetzt tragen. In diesem Falle sind die Wandungen uriabhängig von jeder Versteifung der Böden für sich in beiden Richtungen zugfest, und hierdurch ist ein Zusammenbau beliebig geformter Behälter ohne Rücksicht auf weiter erforderliche Innenversteifungen möglich; beispielsweise kann aus derartigen gewellten und zugfest versteiften Wandungen ein Behälter genau in der Art wie etwa ein Dampfkessel mit gewölbten Böden zusammengesetzt werden, ohne daß weitere Innenverankerungen erforderlich sind.
- Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in schaubildlicher Ansicht, und zwar ist Fig. i ein zylindrisches Gefäß mit Umfangssicken und mit Drahtankerversteifung zwischen den Böden, Fig.2 ein parallelepipedisches Gefäß mit einer inneren Versteifungswand und mit zwei inneren Zugbändern an den von dieser am weitesten entfernten Stellen.
- Bei dem zylindrischen Gefäß (Fig. i) sind in einer Mantelfläche i zwei flache Böden in üblicher Weise mit Krempen eingelötet. Die Mantelfläche i ist in ihrer gesamten Ausdehnung durch kreisförmig oder spiralig um sie herumlaufende, nach außen herausgetriebene Rinnen oder Sicken 'versteift, so daß sie gegen Innendruck und gegen Einbeulen durch äußere Beanspruchungen widerstandsfähig ist. Die Sicken 3 sind beispielsweise in 5 bis 1o cm Abstand voneinander angeordnet und besitzen eine Höhe von i bis 2 mm bei einer Breite von etwa 5 mm.
- Zwischen den Böden 2 sind Drahtanker q, eingesetzt, die zwischen je zwei Schraubenmuttern -jeden der Böden einspannen; über die Muttern sind Lötkappen 5 zu völliger Abdichtung. übergelötet. Die Drahtanker 4 entlasten die Mantelfläche i von den in Richtung ihrer Erzeugenden durch den Gefäßinnendruck ausgeübten Zugkräften und in einigem Maße auch von den Beanspruchungen durch sein Eigengewicht, das zumal _ bei Erschütterungen auf ein Zusammensinken des Behälters hinwirkt; soweit nötig, werden die Drahtanker hierzu als knickfeste Rohre ausgebildet.
- Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 2) besitzt der Behälter die Form eines liegenden Parallelepipedons mit abgerundeten Mantelkanten, wie sie vielfach im Gebrauche ist. Die Mantelfläche 6, 7 trägt auch hier die beiden Böden 8 mit Krempen eingelötet, und in ihr sind wiederum in sich geschlossen ringsum laufende oder spiralförmig herumgeführte Sicken 9 vorgesehen.
- Eine innenliegende Blechwand io verbindet die Mitten der Böden 8 und zugleich die Mitten der flachen Mantelseiten .7 und ist mit beiden durch Vernietungen ii verbunden. An den von der Mantelwand io am weitesten entfernten Stellen sind längs der Blechwandungen 6 Versteifungsstreifen 12 mit Ver-, nietungen 13 an diesen befestigt, um die Längsbeanspruchungen der Mantelwandungen aufzunehmen.
- Der Benzinbehälter besitzt in üblicher Weise oben einen Füllstutzen 1q, und. er besitzt außerdem ein zwischen den schmaleren Mantelwandungen 6 sich erstreckendes Rohr 15, durch das die Lenkwelle des Flugzeuges hindurchgeführt ist und das zugleich eine vollkommene Versteifung dieser Wandungen 6 bildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Verstärkter Behälter, insbesondere für Benzin auf Luftfahrzeugen, mit einer zwecks Erhöhung der Einbeulungsfestigkeit gewellten Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter inwendig quer zu den Wellen oder Sicken (3, 9) zwischen den Böden verlaufende - Anker in der Form von Drahtankern (q.), Blechstreifen oder insbesondere Blechwänden (io) zur Erzielung einer Längsfestigkeit und Versteifung flacher Wandungsteile gegen Innendruck besitzt. z. Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gewellten Wandungen in sich zugfest ausgebildet sind, indem sie quer zu den Wellen oder Sicken (3, 9) Zugbänder (i2) aufgelötet oder aufgenietet tragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323239T | 1916-11-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323239C true DE323239C (de) | 1920-07-19 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916323239D Expired DE323239C (de) | 1916-11-25 | 1916-11-25 | Verstaerkter Behaelter, insbesondere fuer Benzin auf Luftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323239C (de) |
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1916
- 1916-11-25 DE DE1916323239D patent/DE323239C/de not_active Expired
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