DE32322C - Apparat zur Kegenerirung der Abfallsäuren der Nitroglycerir.fabrikation - Google Patents

Apparat zur Kegenerirung der Abfallsäuren der Nitroglycerir.fabrikation

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DE32322C
DE32322C DENDAT32322D DE32322DA DE32322C DE 32322 C DE32322 C DE 32322C DE NDAT32322 D DENDAT32322 D DE NDAT32322D DE 32322D A DE32322D A DE 32322DA DE 32322 C DE32322 C DE 32322C
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Germany
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furnace
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nitric acid
sulphurous
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DENDAT32322D
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English (en)
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Dr. phil. C. D. A. SCHROEDER in Dresden - Neustadt, Grenadierstr. 4 I
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/90Separation; Purification
    • C01B17/94Recovery from nitration acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/082Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals
    • C01B21/086Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals containing one or more sulfur atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

Pateντ-Ansρruch:
Ein Apparat zur Regenerirung der Abfallsäuren der Nitroglycerinfabrikation, bestehend aus dem Schwefelbrennofen S, dem Vorwärmer C T", dem Thonkessel K und dem . Heizbottich N. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 78: Sprengstoffe.
    Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1884 ab.
    Die Abfallsäure wird nach und nach unter Zusatz von etwas heifsem Wasser in den Steinzeugkessel K eingefüllt. Vorgewärmt ist dieser ■durch einen leisen Dampfstrom, der durch die Rohrleitung CC C" unter den in dem HoIzfafs N hängenden, leicht mit Asbest abgedichteten Kessel tritt.
    Regulirbar durch den Hahn C wirkt der Dampf leise auch während des ganzen Zersetzungsprocesses mit. Bei C" fliefst das Condensationswasser ab.
    Bei 60 bis 700 C. entweichen nunmehr alle Nitroverbindungen bis auf die Salpetersäure, die, bei der Nitroglycerindarstellung genügender Nitroglycerinausbeute wegen, nothwendig bis zuletzt in der Nitrosäure noch im Ueberschufs vorhanden sein mufs.
    Alle bisherigen Denitrirverfahren liefsen diese Salpetersäure in der denitrirten Abfallsäure und machten diese dadurch schwer verwendbar für die Kunstdüngerfabrikation, gar nicht verwendbar für Concentrirung in Platingefäfsen.
    Durch den Hahn T strömt eine variabel regulirbare Quantität Luft durch eine Druckpumpe oder, anderweitig eingeprefst, in den Ofen S.
    Derselbe ist aus Chamottesteinen gemauert, mit Bleiblech luftdicht ummantelt und mit Eisen bandagirt, völlig geschlossen, bis auf die Oeffnung O in der Decke und die Eintrittsund Austrittsöffnung für den Luft- und Gasstrom. Die Oeffnung O wird durch einen Bleistöpsel mit Asbestplattendichtung, einzig durch das Gewicht des Bleistöpsels angeprefst, luftdicht verschlossen.
    In diesem Ofen verbrennt in der gufseisernen Schale G Schwefel zu schwefliger Säure. Die bei T eintretende Luft drückt die schweflige Säure durch die Rohrleitung T' T" in das Glasrohr T"' und somit vorgewärmt durch die in dem Kessel befindliche Säure.
    Die Salpetersäure, die noch in dieser Säure vorhanden ist, geht durch die eingeprefste schweflige Säure und Luft in niedrigere Stick- · Stoffverbindungen über, welche durch das Thonrohr T"" mechanisch abgesaugt und in beliebige Condensationsvorrichtungen geführt werden. Die schweflige Säure selbst wird zu Schwefelsäure.
    Der Ofen S kann sehr viele Kessel gleichzeitig mit Luft und schwefliger Säure speisen./ Durch Schliefsen des Hahnes T, Abheben des Stöpsels O und Einschütten des Schwefels kann rasch und ohne Belästigung die Füllung des Ofens periodisch erfolgen, ebenso beliebig von Füllung zu Füllung des Ofens S der Inhalt aller Kessel K geprüft werden, ob noch Salpetersäure darin vorhanden ist.
    Vollständig und ohne überflüssige Einführung von schwefliger Säure kann so die Entfernung der Salpetersäure aus der Abfallsä'ure bewirkt werden.
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