DE323168C - Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwaerme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird - Google Patents

Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwaerme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird

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DE323168C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B47/00Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines
    • F02B47/02Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines the substances being water or steam
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Description

  • Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwärme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher zur besseren Wärmeausnutzung und zur Erzielung eines Temperaturausgleichs der für die Dampfmaschine gebrauchte Dampf ganz oder teilweise durch die von der Verbrennungskraftmaschine erzeugte Abwärme hervorgebracht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die Maschine auch dann unter den günstigen Bedingungen arbeitet, wenn nur geringe Mengen von Dampf zur Verfügung stehen.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist Fig. 1 eine mit drei senkrecht stehenden Zylindern versehene Maschine, Fig.2 ein Schnitt durch die Ventile des Dampfraumes in der Richtung der Linie A-A der Fig. i.
  • In Fig. i bezeichnet i die Zylinder, 2 und 3 die Kolben, welche an ihren Stirnflächen konkav ausgebildet sind, damit der Verbrennungsraum annähernd die Gestalt einer Kugel besitzt und eine möglichst geringe leitende und strahlende Oberfläche vorhanden ist. 4 und 5 sind die Kolbenstangen, 6 und 7, 7 die Verbindungsstangen, 8 die Kurbelwelle, g und io die Kurbelzapfen, an welchen die Verbindungsstangen 6 und 7 angreifen. Die Kurbelwelle 8 ist' in- den Endlagern i i und den Mittellagern 12 des Bettes 13 gelagert, und die Zylinder werden durch Säulen 14 getragen, welche aus einem Stück mit den unteren Zylinderdeckeln hergestellt sind und durch die Bolzen 15 am Maschinenbett befestigt sind. Die Säulen 14 bilden Führungen für die Kreuzköpfe 16, während die Traversen 17 zwischen den Führungen 18 sich bewegen, die aus einem Stück mit dem oberen Zylinderdeckel hergestellt sind.
  • a9 sind die Auspuffschlitze,- 28 sind die Einlaßschlitze für die Spülluft und 31 sind die Einlaßschlitze für das Gasluftgemisch, welche nacheinander an den beiden Kolben geöffnet und geschlossen werden.
  • Die Kolben :2 und 3 sind tassenförmig, so daß sie die Deckel i9 und 2o in sich aufnehmen können. Es wird auf diese Weise eine große Oberfläche erzielt, mit welcher der Dampf in Berührung kommt. Um diese Berührungsfläche noch zu vergrößern, so daß der Dampf etwa dieselbe Temperatur erhält als die metallische Oberfläche selbst, können Rippen oder Spiralen an dem Deckel vorgesehen werden. Die Deckel i9 und 2o sind mit dampfdichten Stopfbüchsen 21 versehen, die Deckel 2:2 besitzen. Die äußeren Durchmesser der tassenförmigen Teile der Deckel ig und 2o sind ein wenig kleiner als die Durchmesser der Hohlräume in den Kolben 2 - und 3, so daß, wenn die Kolben am äußeren Ende des Hubes angelangt sind, ein kleiner ringförmiger Raum 23 frei bleibt, in den der Dampf durch Rohr 39 und Ventil .42 einströmt. Der Dampf wird durch das Rohr 39 in die Zylinder eingeführt. Er trifft auf das Ventil q.2 und tritt dann in den Raum 4r. Das Auspuffen des Dampfes findet bei Auswärtsbewegungen der Kolben bei geöffneten Ventilen 44 durch den Rohrstutzen 4o statt.
  • Wenn man zum Betriebe der Dampfseite nur den Dampf verwendet-, der durch die Abgase der Verbrennungskraftmaschine erzeugt werden kann, so ist mitunter die Dampfmenge, die bei jedem Hub erzeugt wird, so gering, daß sich für den Dampfzylinder keine genügende Füllung ergeben würde, um eine Expansion bis auf Atmosphärendruck am Ende des Hubes zu erreichen.
  • Um trotzdem auch mit dieser geringen Dampfmenge eine betriebsfähige Maschine zu erzielen, wird gemäß der Erfindung während des Auspuffhubes der Zylinder so zeitig abgesperrt, daß noch eine genügende Menge Dampf in dem Zylinder verbleibt, um zusammen mit der neuen Füllung eine Expansion bis auf Atmosphärendruck zu erzielen. Der in dem Zylinder verbleibende Dampf bildet also eine Art Dampfkissen, welches bei der Kompression Arbeit aufnimmt und während der Expansion wieder abgibt. Es findet indessen kein Arbeitsverlust statt, weil der abgekühlte Dampf von atmosphärischer Spannung sich -wieder an den Zylinderwandungen erwärmt und infolgedessen während der Expansion relativ «ärmer ist als während der Kompression.
  • Die Erwärmung des Dampfes durch die Zylinderwandungen geschieht, soweit die letzteren nicht durch die entzündeten Gase selbst unmittelbar erhitzt werden, dadurch, daß der zylindrische Ansatz des Kolbens, während er mit dem durch die Explosion stark erhitzten Teil des Mantels in Berührung ist, Wärme. von ihm aufnimmt und auf die äußeren Teile der Zylinderwandungen überträgt. Eine weitere Übertragung von Wärme auf die äußeren Teile der Zylinderwandungen findet durch die Kühlflüssigkeit statt, die ja auf einer angenähert konstanten Temperatur gehalten wird, und zwar auf einer Temperatur, die höher oder mindestens gleich der Anfangstemperatur des Dampfes ist. Das Erwärmen der Kühlflüssigkeit geschieht wiederum durch den heißen Teil der Zylinderwandungen. Es findet also auch durch die Kühlflüssigkeit eine CJbertragung von Wärme von dem heißen Teil des Zylinders auf die kälteren Teile und von hier auf den Dampf statt. jedenfalls sind durch die mittelbare Übertragung von Wärme, eventuell auch durch die Heizung der Kühlflüssigkeit, die äußeren Zylinderwandungen stets wärmer als der Dampf während der Expansion, so daß der Dampf durch die Zylinderwandung erwärmt wird.
  • Das Wesen der Erfindung liegt also darin, daß durch das Einwirken der durch die Gasmaschine erhitzten Zylinder und Kolbenwandungen auf den Dampf, und zwar insbesondere auf den von dem vorigen Hub zurückbehaltenen und komprimierten Dampf, die Expansionslinie über die gewöhnliche gehoben wird. Andererseits dient der Dampf zum Kühlen des Kolbens und der Zylinderwandung, so daß einerseits die Wirkung der Verbrennungskraftmaschine infolge der Kühlung, und andererseits die Wirkung der Dampfseite durch die dem Dampf aus der Gasmaschinenseite zugeführte Wärme verg rößert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRucH: Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwärme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nutzbarmachung geringer Dampfmengen der Auspuff des expandierten Dampfes vorzeitig unterbrochen wird, so daß der im Zylinder zurückbleibende Dampf zusammen mit dem Frischdampf ausreicht, um nach Aufnahme von Wärme aus den Zylinderwandungen und dem Kolben der Verbrennungskraftmaschine bis auf etwa Atmosphärendruck expandieren zu können.
DE1911323168D 1910-11-01 1911-10-29 Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwaerme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird Expired DE323168C (de)

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DE1911323168D Expired DE323168C (de) 1910-11-01 1911-10-29 Vereinigte Gas- und Dampfmaschine, bei welcher der benutzte Dampf ganz oder teilweise durch die Abwaerme der Verbrennungskraftmaschine erzeugt wird

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