DE3229103C1 - Reinigungsvorrichtung zur Entleerungsreinigung der Förderleitung einer mit einem Aufgabebehälter ausgerüsteten Betonpumpe - Google Patents

Reinigungsvorrichtung zur Entleerungsreinigung der Förderleitung einer mit einem Aufgabebehälter ausgerüsteten Betonpumpe

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DE3229103C1
DE3229103C1 DE19823229103 DE3229103A DE3229103C1 DE 3229103 C1 DE3229103 C1 DE 3229103C1 DE 19823229103 DE19823229103 DE 19823229103 DE 3229103 A DE3229103 A DE 3229103A DE 3229103 C1 DE3229103 C1 DE 3229103C1
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DE19823229103
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Helmut 6497 Steinau Pfeiler
Heinz-Eckart Ing.(grad.) 6490 Schlüchtern Wenzel
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WIBAU AG
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WIBAU AG
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
    • B08B9/055Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction the cleaning devices conforming to, or being conformable to, substantially the same cross-section of the pipes, e.g. pigs or moles
    • B08B9/0552Spherically shaped pigs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/02Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous
    • F04B15/023Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous supply of fluid to the pump by gravity through a hopper, e.g. without intake valve

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Description

a) daß lediglich die an der zur Förderleitung führenden Verbindungsleitung (15) angeordnete Festscheibe (6) vorgesehen ist,
b) daß zwischen der Festscheibe (6) und der einzigen Schwenkscheibe (5) eine elastische Dichtscheibe (7) angeordnet ist,
c) daß die Spannung zwischen der Festscheibe (6) und der Schwenkscheibe (5) einstellbar und nachstellbar ist,
d) daß das zur Betonpumpe führende Verbindungsrohr (13), ebenso wie der Stutzen (21), mit einem Ende an der Schwenkscheibe (5) angebracht und als Stufenbogenrohr ausgeführt ist, wobei das andere Ende des Verbindungsrohres (13) koaxial zur Schwenkachse (4) ausgerichtet ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheibe (7) korrespondierend zur Festscheibe (6) ausgebildet und über in sie eingreifende Mitnehmer in ihrer Lage fixiert ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheibe (7) korrespondierend zur Schwenkscheibe (5) ausgebildet und durch in sie eingreifende Mitnehmer in ihrer Lage fixiert ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5, 7 und 6) durch einen Spannring (8) in ihrem peripheren Bereich abgegrenzt sind.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Schwenkscheibe (5) zur Betonpumpe führende Verbindungsrohr (13) an seinem koaxial zur Schwenkwelle (4) ausgerichteten Ende ein Schwenkkupplungsteil (14) aufweist.
6.J Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Randbereichen der Schwenkscheibe (5) und der Festscheibe (6), konzentrisch zur Schwenkwelle (4), je ein Dichtungsring (7') zur Dichtscheibe (7) gerichtet ist.
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zur Entleerungsreinigung der Förderleitung einer mit einem Aufgabebehälter ausgerüsteten Betonpumpe, deren zur Einbaustelle führenden Förderleitung üblicherweise ein Verteilermast zugeordnet ist, mit als Hilfsmittel zur Reinigung einem oder mehrerer in die Förderleitung eingebrachter Reinigungskörper, die durch Druckmittel nach beiden Richtungen der Förderleitung förderbar sind, wobei zur Einleitung der Reinigungskörper
ίο Schwenkscheiben vorgesehen sind, deren gemeinsame Schwenkachse in Festscheiben gelagert ist und die ein zur Förderleitung führendes an einer Festscheibe angeordnetes Verbindungsrohr wahlweise mit einem einen Druckmittelanschluß aufweisenden verschließbaren Stutzen oder mit einem zur Betonpumpe führenden Verbindungsrohr verbinden, und das zur Förderleitung führende Verbindungsrohr mit einem verschließbaren Abzweig versehen ist.
Die nachveröffentlichte DE-OS 3114115.3 beschreibt eine solche Vorrichtung, wobei es Aufgabe war, zuerst den gegen einen Rücklauf von der Einbaustelle abzusperrenden Zweig der Förderleitung zur Einbaustelle hin zu entleeren und in einem zweiten Schritt den Inhalt des kürzeren Zweiges der Förderleitung in den Aufgabebehälter zur Pumpe zurückzuführen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine Vorrichtung, die zwei voneinander beabstandete, auf einer gemeinsamen Schwenkwelle angeordnete Scheibenpaare vorsieht. Die jeweils nach außen gerichteten Scheiben sind an dem Schwenkgestell fixiert und tragen, nach der einen Seite gerichtet, den Verbindungsanschluß zur Pumpe und, nach der anderen Seite gerichtet, den Verbindungsanschluß zur Förderleitung in Richtung zur Einbaustelle.
Die einander gegenüberliegenden Anschlüsse werden durch ein zwischen den inneren Scheiben angeordnetes Zwischenrohr koaxial verbunden, wobei die in Förderrichtung weisende Innenscheibe, etwa um 90° versetzt, auf demselben Radius wie die Verbindungsstücke und das Zwischenrohr liegend, zusätzlich einen mit Druckmittelanschluß versehenen Stutzen zur Aufnahme eines Reinigungskörpers aufweist.
Dieser Zweig der Förderleitung wird, bei stillgesetzter Pumpe, durch das Druckmittel in Verbindung mit diesem Reinigungskörper entleert. Nach Entleerung dieses Zweiges wird die Vorrichtung wieder in normale Förderstellung zurückgeschwenkt und über einen geeigneten Anschluß in die entleerte Leitung ein zweiter Reinigungskörper eingeführt; nach Saugbetrieb der Pumpe wird der zweite Reinigungskörper gemeinsam mit dem Restinhalt dieses kürzeren Zweiges der Förderleitung in den Aufgabebehälter zurückgesaugt.
Eine Vorrichtung dieser Art befriedigt im allgemeinen die Erfordernisse der Praxis.
Die Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß sich der zwischen den Scheibenpaaren erforderliche Gleitwiderstand, d. h. die Dichtigkeit der Verbindung zwischen den Scheiben, nicht nachstellen läßt, da die beiden Innenscheiben fest an der Schwenkwelle und die beiden Außerischeiben fest am Schwenkgestell angeordnet sind.
?Ein durch Verschleiß sich einstellender größerer Abstand läßt sich nicht durch einfaches Nachstellen beseitigen, sondern es sind werkstattnotwendige Eingriffe erforderlich, um z. B. den Abstand zwischen den Wangen des Gestelles zu verringern.
Im Hinblick auf den üblichen Förderdruck zwischen 70 bar und 90 bar, und auf die Tatsache, daß zwischen
die Scheiben eingedrungene abrasive Bestandteile des Betons den Verschleiß beschleunigen, ist dies ein Problem von großer Bedeutung, da eine undichte Vorrichtung in starkem Maße den Austritt von Zementleim herbeiführen kann. >
Auch konstruktiv betrachtet ist die planparallele Führung von vier, in jeweils zwei beabstandete Paare zusammengefaßte Scheiben, relativ anspruchsvoll, wobei selbst die sorgfältigste Herstellung einen gleichmäßigen Verschleiß der Scheiben nicht erwarten läßt. ι n
Weiterhin ist durch die DE-AS 1178 651 eine Vorrichtung zum Reinigen von Betonförderleitungen bekannt, die einen seitlichen Stutzen zum Einführen eines Reinigungskörpers aufweist, wobei der Stutzen durch einen Deckel verschließbar ist, und in den Stutzen ι > eine auswechselbare Hülse als Reinigungskörper eingesetzt ist.
Das Kriterium dieser Ausbildung ist, daß die Hülse einen im Durchmesser abgesetzten Teil aufweist, in den eine lose aufgesetzte Büchse einbringbar ist, wobei diese nach der gestellten Aufgabe leicht entfernbar gestaltet sein soll.
Nachteile einer Ausbildung nach dieser Schrift sind, daß bei der Durchführung der Reinigung der zur Pumpe führende Verbindungsstrang nicht unterbrochen wird, r> so daß, zumindestens fallweise, eine weitestgehende Entleerung der Förderleitung ausgeschlossen und eine Reduzierung des in umgekehrter Richtung, d. h. des in den Aufgabebehälter führenden Betonvolumens nicht möglich ist.
Den in der DE-OS 31 14 115 beschriebenen Stand der Technik berücksichtigend, ist es deshalb Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung nach dem Gattungsbegriff zu nennen, deren Dichtigkeit einfach, bei geringstmöglichem Verschleiß und einfachster konstruktiver Konzeption, leicht nachstellbar oder wiederherstellbar ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor,
a) daß lediglich die an der zur Förderleitung führenden Verbindungsleitung angeordnete Festscheibe vorgesehen ist,
b)' daß zwischen der Festscheibe und der einzigen Schwenkscheibe eine elastische Dichtscheibe angeordnet ist,
c) daß die Spannung zwischen der Festscheibe und der Schwenkscheibe einstellbar und nachstellbar ist,
d) daß das zur Betonpumpe führende Verbindungsrohr, ebenso wie der Stutzen, mit einem Ende an der Schwenkscheibe angebracht und als Stufenbogenrohr ausgeführt ist, wobei das andere Ende des Verbindungsrohres koaxial zur Schwenkachse ausgerichtet ist.
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Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird nicht nur erreicht, daß die Spannung zwischen der Schwenkscheibe und der Festscheibe nachstellbar einstellbar ist, sondern der Verschleiß im wesentlichen durch eine elastische Dichtungsscheibe — der gleichzeitig die Funktion einer Verschleißscheibe zuzuordnen ist — aufgenommen wird.
Die Nachstellung der Spannung kann dabei ohne Betriebsunterbrechung vorgenommen werden, so daß erst nach starkem Abbau der Dichtungsscheibe diese — was ebenfalls während der üblichen Arbeitspause möglich ist — austauschbar ist, wobei dieser Austausch nach Abbau der in Förderrichtung weisenden Festscheibe einschließlich der sie tragenden Lagerung möglich ist.
Unabhängig davon ist festzuhalten, daß durch den Fortfall eines Scheibenpaares nicht nur dieser Aufwand, sondern der damit verbundene Lagerungs- und Dichtungsaufwand entfällt.
Die Herstellung und die erforderliche Wartung der Reinigungsvorrichtung wird damit wesentlich kostengünstiger.
Der Abstand zwischen dem auf der Schwenkscheibe angeordneten Verbindungsrohr zu dem auf gleichem Radius angeordneten, für die Aufnahme des ersten Reinigungskörpers vorbestimmten Stutzen mit Druckmittelanschluß ist so gewählt, daß zwischen den beiden Anschlußstellen, bezogen zur Lage des durch die Festscheibe führenden Anschlusses des Verbindungsstutzens zur Förderleitung, eine hinreichende Abdichtfläche verbleibt, um bei stillstehender Pumpe den zum Mast führenden Teil der Förderleitung abzuschließen und dessen Entleerung in den Aufgabebehälter zu vermeiden.
Dies ist insbesondere bei der Notwendigkeit kurzzeitiger Eingriffe von größtem Interesse, da der Inhalt des zum Mast führenden Teiles des Zweiges der Förderleitung oft über 0,5 m3 liegt.
Die Ausbildung des zur Pumpe gerichteten Teiles des Verbindungsrohres mit einer koaxial zur Schwenkwelle ausgerichteten abschließenden Öffnung läßt dessen Einbringung in eine Drehkupplung bzw. dessen Ausbildung als Drehkupplung zu.
Der Schwenkwinkel der Scheibe und damit auch des Verbindungsrohres zur Pumpe liegt in der Regel knapp unter 90°.
Zur Funktion ist festzuhalten, daß bei stillgesetzter Pumpe der mit der Schwenkscheibe verbundene, zur Aufnahme eines Reinigungskörpers vorgesehene, Stutzen in eine absperrende Mittellage verschwenkt wird, und in dieser Lage — soweit noch nicht geschehen — ein Reinigungskörper eingebracht und, nach weiterem Verschwenken des Stutzens, koaxial zu den zur Förderleitung führenden Verbindungsstutzen der Druckmittelanschluß geöffnet wird und die Entleerung der Förderleitung durch den in Richtung zurEinbaustel-Ie durch das Druckmittel geförderten Reinigungskörpers beginnt.
In dieser Stellung übernimmt die Vorrichtung in vollem Umfang die Funktion eines Absperrschiebers zwischen Pumpe und Mast.
Nach abgeschlossener Entleerung des zur Einbaustelle gerichteten Zweiges der Förderleitung wird bei zurückgeschwenktem Verbindungsrohr zur Pumpe, d. h. dessen koaxialer Einstellung zum Verbindungsstützen zur Förderleitung, in den hier angeordneten Abzweig ein weiterer Reinigungskörper eingebracht und, bei Saugbetrieb der Pumpe, der Restinhalt des vom Abzweig bis zum Aufgabebehälter führenden Förderstranges in den Aufgabebehälter entleert.
Eine solche Ausbildung wird in vollem Umfang den Forderungen der Aufgabenstellung gerecht.
Die weitere Ausbildung ist den Unteransprüchen zu entnehmen, wobei Anspruch 2 die Zuordnung der Dichtungsscheibe zur Festscheibe und Anspruch 3 die Zuordnung der Dichtungsscheibe zur Schwenkscheibe betrifft.
Anspruch 4 betrifft die Abgrenzung der Scheiben in ihrem peripheren Bereich durch einen Spannring und Anspruch 5 die Begrenzung des zur Pumpe führenden Verbindungsrohres in seinem durch einen Stufenbogen
gebildeten Bereich durch ein koaxial zur Schwenkwelle ausgerüstetes Schwenkkupplungsteil.
Anspruch 6 betrifft die zusätzliche konzentrische Anordnung je eines Dichtringes, zur Dichtungsscheibe gerichtet, in der Schwenk- und der Festscheibe zur Verbesserung der Abdichtung bei reduzierbarer Spannung zwischen der Scheibengruppierung.
Die Erfindung wird durch die zeichnerische Darstellung einer beispielsweisen Ausführung näher erläutert. Es zeigt to
F i g. 1 die Reinigungsvorrichtung im Aufriß in normaler Förderstellung, wobei der rechte Anschluß in Richtung der zum Mast gerichteten Förderleitung weist.
Der teilweise verdeckt dargestellte 45°-Bogen ist bei übereinstimmender Lage mit dem Anschlußstück zum Mast für die Aufnahme des Reinigungskörpers A und den Anschluß des diesen zur Mastmündung fördernden Druckmittels bestimmt.
Für das Zurückpumpen des Restgutes wird ein Reinigungskörper B in das zum Mast weisende Anschlußstück über den hier aufgebrachten T-Stutzen eingeführt und das Restgut durch die Pumpe in den Aufgabebehälter zurückgesaugt.
F i g. 2 die Seitenansicht der Reinigungsvorrichtung in Blickrichtung X, ebenfalls in Förderstellung,
Fig.3 den Grundriß der Reinigungsvorrichtung in Förderstellung.
Die Vorrichtung besteht aus den beiden runden Scheiben gleichen Durchmessers 5 und 6, die bei Einschluß der Dichtungsscheibe 7 durch einen Spannring 8 gegeneinander schwenkbar in ihrem peripheren Bereich abgegrenzt sind.
Das Scheibenpaar 5/6 wird durch eine aus zwei Seitenwangen 2/2' und Verbindungsmittel, z. B. Bundbolzen 3, gebildetes Schwenkgestell 1 auf einer in diesem angeordneten Schwenkwelle 4 getragen, wobei die Schwenkscheibe 5 fest mit der Welle 4 verbunden ist, während die Festscheibe 6 formschlüssig durch beliebige Mittel an dem Schwenkgestell 1 fixiert ist. Im Falll des Beispieles greift der in der Seitenwange 2 to angeordnete Bolzen 9 über die Buchse 9' in die Festscheibe 6 ein.
Die Lage der Scheibe 5 ist in axialer Richtung zur Welle 4 durch deren Bund 10 in Verbindung mit der Scheibe 6 und der Seitenwange 2 gegeben. Durch Distanzmittel 11 ist der Anpreßdruck für die Dichtungsscheibe 7 in Verbindung mit einer Mutter 11' fixierbar einstellbar.
An der Schwenkscheibe 5 ist ein Bolzen 12 für den Angriff eines nicht gezeichneten doppelt wirkenden Druckzylinders über die Kolbenstange 12' vorgesehen.
Der Schwenkscheibe 5 ist ein zur Pumpe gerichtetes Verbindungsrohr 13 mit 45° -Stufenbogen 13' und einem abgrenzenden Kupplungsteil 14 zugeordnet, während der Festscheibe 6 der Verbindungsstutzen 15 mit Kupplungsteil 16 zum Anschluß der zum Mast führenden Förderleitung verbunden ist.
Dem Verbindungsstutzen 15 ist ein Abzweig 17 T-förmig verbunden, der seinerseits wieder durch das Kupplungsteil 18 begrenzt und den Deckel 19 verschlossen ist. In dem Abzweig 17 ist ein entfernbares Füllstück 20 eingebracht, um die Verfüllung des für die Einbringung des zurücksaugenden Reinigungskörpers B mit Beton oder dergleichen zu vermeiden.
An der Schwenkscheibe 5 ist auf demselben Radius wie der des Verbindungsrohres 13, zum Zentrum der Scheibe betrachtet, — jedoch um 82° zu dieser versetzt — ein 45°-Bogenstück als Stutzen 21 angeordnet. Der Stutzen 21 ist für die Aufnahme des Reinigungskörpers A bestimmt, wird durch das Kupplungsteil begrenzt und durch den mit einem Druckmittelanschluß 24 versehenen Deckel 23 verschlossen.
Das Druckmittel fördert den Reinigungskörper A durch die mastseitige Förderleitung zum Ausfluß. Die Reinigung der Förderleitung in diese Richtung erfolgt dabei bei stillgesetzter Pumpe nach Einbringung des Reinigungskörpers A in den Stutzen 21, dessen anschließende Verschwenkung in eine korrespondierende Lage zum Verbindungsstutzen 15 und der Öffnung des Druckmittelanschlusses 24.
Nach abgeschlossener Vorwärtsreinigung, d. h. in Richtung des Mastes, wird das Verbindungsrohr 14 wieder in Normalstellung verschwenkt, so daß der Durchgang zwischen den Teilen 12, 13', 13 und 5, 7, 6 und 15 hergestellt ist.
Anschließend wird der Abzweig 17 geöffnet, das Füllstück 20 entfernt, der Reinigungskörper B in den Verbindungsstutzen 15 eingeführt und der Abzweig 17 wieder geschlossen.
Bei Saugbetrieb der Pumpe kann das Restgut in den Aufgabebehälter zurückgefördert werden.
Zusätzlich sind in der Schwenksche'be 5 und in der Festscheibe 6 je ein gegen die Dichtungsscheibe 7 gerichteter Dichtungsring T konzentrisch zur Schwenkwelle 4 im Randbereich der Schreibengruppierung angeordnet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Reinigungsvorrichtung zur Entleerungsreinigung der Förderleitung einer mit einem Aufgabebehälter ausgerüsteten Betonpumpe, deren zur Einbaustelle führenden Förderleitung üblicherweise ein Verteilermast zugeordnet ist, mit als Hilfsmittel zur Reinigung einem oder mehrerer in die Förderleitung eingebrachter Reinigungskörper, die durch Druckmittel nach beiden Richtungen der Förderleitung förderbar sind, wobei zur Einleitung der Reinigungskörper Schwenkscheiben vorgesehen sind, deren gemeinsame Schwenkachse in Festscheiben gelagert ist und die ein zur Förderleitung führendes an einer Festscheibe angeordnetes Verbindungsrohr wahlweise mit einem einen Druckmittelanschluß aufweisenden verschließbaren Stutzen oder mit einem zur Betonpumpe führenden Verbindungsrohr verbinden, und das zur Förderleitung führende Verbindungsrohr mit einem verschließbaren Abzweig versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
DE19823229103 1982-08-04 1982-08-04 Reinigungsvorrichtung zur Entleerungsreinigung der Förderleitung einer mit einem Aufgabebehälter ausgerüsteten Betonpumpe Expired DE3229103C1 (de)

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