DE322840C - Signalanlage mit mehreren elektrisch voneinander unabhaengigen Gebe- und Empfangssystemen, bei der das uebermittelte Zeichen sich als Kombination der an den einzelnen Empfaengern abzulesenden Zeichen ergibt - Google Patents

Signalanlage mit mehreren elektrisch voneinander unabhaengigen Gebe- und Empfangssystemen, bei der das uebermittelte Zeichen sich als Kombination der an den einzelnen Empfaengern abzulesenden Zeichen ergibt

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DE322840C
DE322840C DE1912322840D DE322840DD DE322840C DE 322840 C DE322840 C DE 322840C DE 1912322840 D DE1912322840 D DE 1912322840D DE 322840D D DE322840D D DE 322840DD DE 322840 C DE322840 C DE 322840C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Signalanlage mit mehreren elektrisch voneinander unabhängigen Gebe- und Empfangssystemen, bei der das übermittelte Zeichen sich als Kombination der an den einzelnen Empfängern abzulesenden Zeichen ergibt. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung in elektrischen Gebe- und Empfangsapparaten, die besonders dazu verwendet werden sollen, von einem festen Standorte aus den Geschützen die wechselnde Entfernung des Ziels zu übermitteln.
  • Für derartige Apparate zur Fernübertragung von Signalwerten nach kleinen und großen Wertstufen hat man mehrere elektrisch und mechanisch voneinander unabhängige Empfangssysteme an mehrere Gebersysteme angeschlossen, welche zwangläufig miteinander verbunden sind. Die -daz.u gehörigen Motoren sind so eingerichtet, . daß sie Zählwerke in Tätigkeit setzen, an denen die Signale (Entfernung) abgelesen werden, auf welche die Geschützvisiere eingestellt werden sollen. Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung wird bezweckt, das Geben und Empfangen derartiger Signale mit größerer Geschwindigkeit und mit erhöhter Zuverlässigkeit ausführen zu können. Zu diesem Zweck sind die Schaltvorrichtungen am Geber untereinander zwangläufig durch ein Getriebe derart verbunden, daß sie leicht voneinander gelöst und je nach Wunsch entweder in Abhängigkeit voneinander oder unabhängig voneinander in Tätigkeit gesetzt «-erden können. Auf diese Weise ist es ermöglicht, durch unmittelbare Ingangsetzung des Motors, der dem Zählwerk oder den Zählwerken für die höheren Wertstellen zugehört, in jedem Augenblick eine größere Schwankung der zu signalisierenden Entfernungswerte schnell zu übermitteln, ohne daß die Zählvorrichtungen für die kleineren Entfernungswerte schrittweise von der ersten Entfernungsstufe auf die veränderte Stufe fortgeschaltet zu werden brauchen.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in welcher Fig. r und 2 im Schnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung an der Empfangsstelle, und Fig. 3 und 4 ebenfalls im Schnitt eine Ausführungsform des an der Geberstelle benutzten Apparates darstellen.
  • Fig. 5 zeigt das Schaltungsschema zwischen den Geber- und Empfangsapparaten.
  • Das Gehäuse des Empfangsapparats ist mit A. dasjenige des Gebers mit B bezeichnet. In der in Fig. r und :2 gezeigten Ausführung der Vorrichtung sind zwei Motoren As und ,f11 zur Anwendung gebracht, welche mit den Zählwerken für höhere und niedrigere Zählwerte in Verbindung stehen; diese Zählwerke sind als Trommeln ausgeführt. Der Motor Al ist durch ein geeignetes Getriebe mit einer Achse ax verbunden, auf der die Einer- und Zehner-Trommel al festsitzt. Die Hunderter-Trommel &x sitzt lose auf derselben Achse und wird von der Trommel al durch einen Fortschalter mitgenommen. Die Trommel & ist mit einer Gradteilung versehen, deren Gradstriche Entfernungen von o, 25, So und 75 m anzeigen. Der Motor A' setzt durch ein Getriebe eine Hülse a° in Drehung, welche lose auf der Achse a?< sitzt. Mit dieser Hülse ist die Tausender-Trommel a2 fest verbunden, während die Zehntausender Trommel a2x lose auf derselben Hülse drehbar ist und von der Tausender-Trommel a2 weitergeschaltet wird. Die Ziffern der Zähltrommeln werden durch eine mit Glasscheibe axx bedeckte Öffnung (Fig. i) im Gehäuse A abgelesen. Derartige Empfänger sind an sich bekannt und bilden nicht den Gegenstand der Erfindung.
  • In der in Fig. 3 und 4 angegebenen Ausführungsform des Gebers sind zwei Schaltvorrichtungen B1 und B2 angenommen, die je einen Kontaktring bx und drei Kontaktsegmente bx>' tragen. Die Kontaktringe und -segm.ente wirken mit Kontakten zusammen, von: denen diejenigen, die mit den Ringen bx Berührung haben, mit der Stromquelle, die übrigen mit den Motoren Al und AZ der Empfangsstelle verbunden sind, wie dies durch Fig. 5 dargestellt ist, so daß der Schulter B1 mit dem Motor Al, der Schalter B2 mit dem Motor A2 zusammenarbeitet. Diese beiden Schaltvorrichtungen sind, wie schon erwähnt, untereinander so verbunden, daß die zwischen ihnen bestehende Ganggeschwindigkeit der gewünschten Bewegungsgeschwindigkeit entspricht, die zwischen den den beiden Motoren für die Fortschaltung der Zähltrommeln zu gebenden Impulsen bestehen soll. Wenn danach bei dem gegebenen Beispiel die Trommel a1 mit einer Gradteilung zu je 25m versehen ist, so wird-der zugehörige Motor Al 40 Impulse auf einen Impuls des Motors A2 erhalten müssen; folglich wird die Übersetzung zwischen den beiden Schaltvorrichtungen BI und B2 sich wie 40 zu i verhalten müssen. Die $ewegungsübertragung geschieht durch ein Kegelrad b auf der Achse b1 der Schalttrommel B1; das Kegelrad treibt ein anderes Kegelrad blx auf einer Welle Blx mit Schneckentrieb b2x; dieser greift in ein Schneckenrad Px, welches die andere Schalttrommel B2 mittels einer zwischengeschalteten Kupplung treibt. Diese Kupplung besteht in dem Ausführungsbeispiel aus einer Scheibe B3, deren Hohlachse b3 drehbeweglich auf der Achse b2 der Schalttrommel B2 sitzt und auf deren innerem Ende der Schneckentrieb b"x befestigt ist. Auf dem äußeren Ende der Achse b2 sitzt eine Scheibe B¢, deren innere Fläche sich gegen die Außenfläche der Scheibe B3 anlegt. Die Scheibe B' trägt eine Handkurbel b1, in der ein unter Federdruck stehender Stift B6 beweglich ist und für gewöhnlich mit einem Ansatz BI in einen Ausschnitt b° der Scheibe B3 eingreift. Solange als dieser. Eingriff besteht, wird die mit dem Schneckenrad bgx verbundene Scheibe B3 ihre Drehbewegung auf die Schalttrommel Bz übertragen. Die Achse B'x des Schneckenrades b2x wird durch die Kegelräder b, blx, die Achse b1 und die auf letzterer sitzende Scheibe mit Handkurbel hl gedreht. Wird Jedoch der Ansatz B° des Stiftes Bli aus seiner die beiden Scheiben B3 und B4 kuppelnden Stellung herausgezogen, indem der Griff bnach außen von der Scheibe B'1 zurückgezogen wird, so kann diese letztere durch ihren Griff unabhängig von der Scheibe B3 gedreht und die Schalttrommel B2 unabhängig von der andern Schalttrommel B1 fortgeschaltet werden, ohne daß dabei das Kegelradgetriebe und der Schnecken- und Schneckenradeingriff gelöst zu werden brauche. Auf diese Weise kann bewirkt werden, daß der Motor A2 die Tausender-Scheibe a2 entsprechend dem Grade der der Schalttrommel gegebenen Teildrehung weiterschaltet, so daß die große Entfernungsänderung, unabhängig von der durch die Schalttrommel B' vermittelten Übertragung, schnellstens signalisiert wird. Der Ausschnitt b° in der Scheibe b3 bewirkt mit Sicherheit, daß der Wiedereingriff des Ansatzes -B° des Stiftes Y erst dann stattfinden kann, wenn der Griff br, zur Fortschaltung der Trommel BI für die Zehner und Hunderter so weit gedreht worden ist, daß die Scheibe B3 eine entsprechend der Teildrehung des Griffes b4 der Tausender- und Zehntausender=trommel vorgenommene Winkelverschiebung erfahren hat, durch welche die Entfernungsänderung ihrem Hauptwerte nach in der Tausender- und Zehntausender-Teilung signalisiert worden ist. Die Sendestelle ist mit Zählertrommeln- versehen, welche entweder durch Motoren Al, A2 elektrisch oder mechanisch durch eine mit den Drehkurbeln bG, hl der Schalttrommeln B' und B= gekuppelte Übergangsvorrichtung in Umlauf gesetzt werden.
  • Es sei noch ausdrücklich bemerkt, daß die Erfindung nicht auf die dargestellte Anordnung der Zähl-,verktrommeln., noch auf die Zahl der Motoren und die Zahl der Trommeln, _ die jeder dieser Motoren treibt, beschränkt sein soll. Beispielsweise kann statt der in der Beschreibung angegebenen, den geringsten Einheitswert in Zehner-Teilung mit je 25 m Einheiten angebenden Trommel eine solche benutzt werden, die kleinere Werteinheiten, z. B. die Einer, zählt, während die großen Werte in Tausenden oder Zehntausenden abgestuft sein können. Im ersteren Falle, d. h. wenn die Trommeln für die hohen Werte die Tausender-Teilung haben, würden vier Trommeln erforderlich sein, und wenn zwei Motoren Anwendung finden, so würde jeder zwei Trommeln treiben. Im andern Falle, d. h. wenn die Trommel für die höchsten Werte eine Zehntau'sender-Teilung trägt, würden fünf Trommeln notwendig sein, und der eine Motor würde die Einer-, Zehner- und Hunderter-Trommeln, der andere Motor die Tausender- und Zehntausender-Trommeln treiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Signalanlage mit mehreren elektrisch voneinander unabhängigen Gebe-und Empfangssystemen, bei der das übermittelte Signal sich als Kombination der an den einzelnen Empfängern abzulesenden Zeichen ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Geber durch ein Getriebe zwangläufig miteinander verbunden sind, aber'ieicht voneinander gelöst und sowohl in Abhängigkeit voneinander als auch unabhängig voneinander in Tätigkeit gesetzt werden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltvorrichtungen (B', B2) durch ein Schneckengetriebe gekuppelt sind, dessen Schneckenrad (bax) mittels eines ausrückbaren Stiftes (B5) mit der einen Schaltvorrichtung (B=) derart verbunden ist, daß diese von der anderen Schaltvorrichtung (B') gelöst werden kann, ohne daß das Schneckengetriebe ausgerückt zu werden braucht. -
DE1912322840D 1912-05-04 1912-05-04 Signalanlage mit mehreren elektrisch voneinander unabhaengigen Gebe- und Empfangssystemen, bei der das uebermittelte Zeichen sich als Kombination der an den einzelnen Empfaengern abzulesenden Zeichen ergibt Expired DE322840C (de)

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