DE32250C - Filterplatten für Filterpressen - Google Patents

Filterplatten für Filterpressen

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Publication number
DE32250C
DE32250C DENDAT32250D DE32250DC DE32250C DE 32250 C DE32250 C DE 32250C DE NDAT32250 D DENDAT32250 D DE NDAT32250D DE 32250D C DE32250D C DE 32250DC DE 32250 C DE32250 C DE 32250C
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DE
Germany
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filter
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filter plates
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32250D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KADZIDLOWSKI in Warschau
Publication of DE32250C publication Critical patent/DE32250C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B8: Pressen.
ANTONI KADZIDLOWSKI in WARSCHAU. Filterplatten für Filterpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1885 ab.
Bei der vorliegenden Filterpresse wechseln zwar wie gewöhnlich Schlammrahmen und Filterplatten mit einander, doch sind letztere abweichend von den gebräuchlichen Platten aus zwei oder mehr auf einander gelötheten oder genieteten Blechen zusammengesetzt, welche in solcher Weise gelocht sind, dafs die Durchlochungen bei den mit einander verbundenen Blechen Kanäle bilden, welche durchaus wechselseitig verbunden sind und aufserdem auch an gewissen Stellen ihrer Flächenausdehnung mit innerhalb der Schlammrahmen angebrachten Kammern in Verbindung stehen. In diesen Kammern, welche mit Abflufshähnen versehen sind, sammelt sich das Filtergut. Zum Zwecke, die Wasserströmung beim Aussüfsen oder Auslaugen der Schlammkuchen zu ermöglichen, ist ferner bei jeder Filterplatte eine Stelle der gelochten Oberfläche mit dem einen oder dem anderen von zwei Kanälen verbunden.
Fig. ι stellt einen solchen Schlammrahmen in Seitenansicht dar. Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten zweier Filterplatten mit verschiedenartiger Verbindung der gelochten Fläche mit den Wasserkanälen. ..Fig. 4 und 5 zeigen in Ansicht und Querschnitt zwei über einander gelöthete Bleche. Fig. 6 und 7 sind Durchschnitte mehrerer Lagen von Filterplatten und Schlammrahmen, wobei die Schnittebene in Fig. 6 durch die Saftkammern und in Fig. 7 durch die Wasser- und Schlammkanäle der Schlammrahmen geht.
Jede Filterplatte A besteht aus zwei oder mehr an einander genieteten und gelötheten Blechen α α, und diese Bleche besitzen schachbrettförmig angeordnete Durchlochungen O1Ci1... von Kreuzform, wobei die Durchlochungen jedes Bleches so auf die Zwischenräume der Durchlochungen der benachbarten Bleche zu liegen kommen, dafs die Enden der Kreuzarme wechselseitig übergreifen. Auf diese Weise entstehen in der Filterplatte A zusammenhängende Kanäle, welche sich jedoch nicht bis auf die zur Abdichtung an den Schlammrahmen bestimmten Plattenränder a2 erstrecken. Einer dieser voll bleibenden Ränder a.2 ist vom Schlammkanal b und den beiden Aussüfswasserkanä'len d Cl1 durchbrochen.
Die gleichen Kanäle b ddY enthalten auch die Schlammrahmen B, bei welchen jedoch der Schlammkanal b durch Zweigkanäle O1 mit dem Innern des Rahmens verbunden sein mufs. In einer unteren Ecke jedes Schlammrahmens B befindet sich die nach einer Seite offene Saftkammer b2 sammt Hahn bä. Durch ihre Seitenöffnung steht die Saftkammer b2 mit den Kanälen der an die Oeffnung anliegenden Filterplatte 4 in Verbindung. Einzelne Schlammrahmen sind auch mit Entluftungsventilen e versehen.
Aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dafs der vom Kanalnetz erfüllte Theil a3 der Filterplatten A abwechselnd mit dem oberen d und dem unteren <fj der Auslaugwasserkanäle in Verbindung steht. Das Auslaugwasser tritt durch den Kanal d in die erste Platte A, dann durch die FiltertUcher c in den anschliefsenden · Schlammrahmen B und durch die Filtertücher der nächsten Platte in diese und in den Kanal ^1 u. s. w.

Claims (1)

  1. Patenτ-AnSprüche:
    Bei Filterpressen:
    . Filterplatten, welche mit Ausnahme der die Abdichtung bewirkenden Ränder ihrer ganzen Ausdehung nach von einem zusammenhängenden Kanalnetz mit zahlreichen Oeffnungen nach beiden Flächen hin durchzogen sind, wobei der Schlammrahmen in einer unteren Ecke eine einseitig offene Saftkammer sammt Ablafshahn besitzen, auf die ein Theil des Kanalnetzes zu liegen kommt.
    Filterplatten von der unter i. angegebenen Einrichtung, bei welchen der von dem Kanalnetz erfüllte Plattentheil as zweier auf einander folgenden Platten A abwechselnd mit dem oberen Wasserkanale d und dem unteren dx in Verbindung steht.
    3. Die Herstellung von Filterplatten von der unter 1. angegebenen Einrichtung durch Aufeinandernieten und Löthen von zwei oder mehr Blechen a, welche schachbrettförmig gestellte Durchlochungen ^1 von Kreuzform besitzen, wobei die Durchlochungen jeder Platte so auf die Zwischenräume der Durchlochungen der benachbarten Platte zu liegen kommen, dafs die Enden der Kreuzarme wechselseitig übergreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32250D Filterplatten für Filterpressen Expired - Lifetime DE32250C (de)

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