DE322138C - Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff

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DE322138C
DE322138C DE1916322138D DE322138DD DE322138C DE 322138 C DE322138 C DE 322138C DE 1916322138 D DE1916322138 D DE 1916322138D DE 322138D D DE322138D D DE 322138DD DE 322138 C DE322138 C DE 322138C
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NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP PHILIP
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HENDRIK FILIPPO IZN PANCRAS SC
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25JLIQUEFACTION, SOLIDIFICATION OR SEPARATION OF GASES OR GASEOUS OR LIQUEFIED GASEOUS MIXTURES BY PRESSURE AND COLD TREATMENT OR BY BRINGING THEM INTO THE SUPERCRITICAL STATE
    • F25J3/00Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification
    • F25J3/02Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream
    • F25J3/04Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream for air

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Description

  • Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff. In den bekannten Apparaten zur Herstellung von Sauerstoff aus atmosphärischer Luft durch Verflüssigung und Rektifikation in einer einzigen Kolonne begegnet man der Schwierigkeit, daß man den Sauerstoff nicht mit höherem Gehalt .darstellen kann, wie 95 bis 97 Prozent, ohne die Ausbeute des Apparates zu sehr herabzusetzen.
  • Die Ursache dieser Schwierigkeit ist eine Folge der Eigenschaften der Gase, welche im unteren Teil der Rektifizierkolonne den Sauerstoff verunreinigen. Aus mehreren von den Erfindern gemachten Versuchen hat sich herausgestellt, daß diese Verunreinigungen neben kleinen Mengen Stickstoff größere Mengen Argon enthalten. W o nun Argon einen Siedepunkt besitzt, welcher zwischen den Siedepunkten von Sauerstoff und Stickstoff gelegen ist, und zwar sehr nahe bei dem des Sauerstoffes, so kann man dieses Argon nicht mit dem Stickstoff oben aus der Rektifzierkolonne abführen, ohne gleichzeitig einen großen Teil des Sauerstoffes mit diesem Stickstoff zu verlieren und also die Ausbeute des Apparates sehr zu vermindern.
  • Führt man auf der anderen Seite die Ausbeute des Apparates möglichst hoch herauf, indem man oben.aus dem Apparate den Stickstoff mit möglichst wenig Sauerstoff abführt, so hält man zu gleicher Zeit auch nahezu alles Argon der Luft in dem Sauerstoff zurück. Weil in atmosphärischer Luft fast i Prozent Argon anwesend ist, würde dieser Gehalt im Sauerstoff bis etwa 4 Prozent steigen können.
  • Um einerseits reinen Sauerstoff herzustellen, andererseits ein argönreiches Gasgemisch zu gewinnen, hat man die argon- und stickstoffhaltigen Sauerstoffdämpfe aus einer Luftrektifizierkolonne in die Mitte einer zweiten Rektifizierkolonne geführt und darin reinen Sauerstoff und ein argonreiches, jedoch noch viel Stickstoff- und Sauerstoff enthaltendes Gas gewonnen.
  • Nach der Erfindung jedoch kann reiner Sauerstoff neben fast reinem Argon mit großer Ausbeute in einem einzigen Apparat gewonnen werden.
  • Dazu ist eine bis jetzt nicht bekannte wesentliche Verbesserung an der Rektifzierkolonne angebracht, welche es ermöglicht, Argon aus dem Sauerstoff zu beseitigen, ohne größere Mengen Sauerstoff zu verlieren. Diese Verbesserung besteht darin, daß man innerhalb -der Rektifizierkolonne, in welcher die Luftrektifikation ausgeführt wird, eine zweite Rektifzierkolonne einbaut, welche dort anfängt, wo die Verunreinigung des Sauerstoffes wesentlich aus Argon besteht, und welche oben. geschlossen ist. In dieser Kolonne können dann die Argon enthaltenden Gasgemische aufsteigen, und es entsteht, weil diese Kolonne nach oben hin vaii immer kälter werdenden Gas- und Flüssigkeitsschichten umgeben ist, selbsttätig eine zweite Rektifikation dieses Gasgemisches.
  • Wenn man nun aus dieser zweiten inneren Kolonne die nicht kondensierten Gase entweichen läßt, kann man auf diese Weise ohne beträchtlichen Sauerstoffverlust Argon aus dem Apparat abführen und dadurch den Gehalt des Sauerstoffes wesentlich verbessern. Außer der beträchtlichen Verbesserung der Reinheit des Sauerstoffes, wodurch dieser zum Schneiden von Metallen wie Eisen, viel brauchbarer wird, erhält man eine beträchtliche Menge argonreiches Gas, welches gegenwärtig z. B. in der Glühlampentechnik Anwendung finden kann.
  • Bei diesem Verfahren gelangt natürlich immer nur ein Teil der ans dem unteren Teil der Hauptkolonne aufsteigenden Gase in die innere Kolonne, doch gelangen immerhin so viel Gase in diese Säule, daß alles Argon aus der Luft damit abgeführt werden kann. Die Schichten in dein unteren Teil der Säule sind nämlich bedeutend reicher an Argon als Luft und enthalten z. B. io Prozent Argon.
  • Das nicht gleich in die Säule gelangende Argon kondensiert in höheren Schichten der Hauptsäule und fließt- mit dem Sauerstoff abtv ärts., verdampft jedoch wieder vollständig im unteren Teile der Hauptkolonne. Die unteren Schichten der Hauptsäule sind deshalb verhältnismäßig sehr reich an Argon. Das Argon würde sich, -ohne die Anornung der inneren Säule, in diesem Teil der -Hauptkolonne anhäufen, bis seine Dampfspannung derjenigen in dem flüssigen Sauerstoff gleichkommt. Dann würden weitere Menzen sich nicht mehr anhäufen können, sondern mit dem flüssigen Sauerstoff -abgeführt werden.-Durch den Einbau der inneren Säule jedoch wird dauernd Argon abgeführt. Es kann sich deshalb das betreffende Gleichgewicht nicht einstellen, die Verdampfung des Argons im unteren Teil der Hauptsäule sowie seine Kondensation im oberen Teil hält an. Wenn ebensoviel Argon aus der inneren Säule abgeführt wird, wie aus dem im unteren Teil der Hauptsäule befindlichen Sauerstoff verdampft, wird der ganze Sauerstoff frei von Argon gewonnen. «erden.
  • Es läßt sich dieses mit der Einrichtung nun -ohne jede Schwierigkeit herbeiführen, und die Temperaturverteilung in der inneren Säule ist dabei so gut, daß selbst dann das Argon mit wenizer als @ Prozent Sauerstoff praktisch frei von .Stickstoff erhalten "erden kann.
  • So kann mit der Einrichtung gemäß der Erfindung die Reinheit der gewonnenen Gase beliebig reguliert «-erden. Die Reinheit des gewonnenen Stickstoffes hängt nur von der Einrichtung des oberen Teiles der Hauptkolonne ab, wird dieser mit flüssigem Stickstoff besebickt, so kann auch reiner Stickstoff gewonnen werden.
  • Beiliegende Zeichnung gibt schematisch an, auf welche Weise die beschriebene Verbesserung in einem Luftrektifizierapparat angebracht wird.
  • i ist eine Luftrektifizierkolonne, die oben durch ein durchlochtes Blech 2i mit einer Wärmeaustauschvorrichtung -2, und unten finit einem Behälter 3 zur Aufnahme des flüssigen Sauerstoffes verbunden ist. Wenn der Apparat arbeitet, wird Preßluft bei h eingeführt, und diese nimmt ihren Weg durch die Schlangenröhre 61, des Wärrneaustauschers 2 und durch das Rohr 62. Der Wärmeaustauscher 2 wird durch kalten Stickstoff gekühlt, welcher aus der Hauptkolonne durch die durchlochte Platte 2z in den die Röhre 61 umgebenden Raum und von dort durch die durchlochte Platte 22 in den Raum 23 gelangt, aus dem er bei AT., entweicht.- Der in der Mitte des Wärmeaustauschers angeordnete Zylinder io ist mit isolierendem Material gefüllt und kann ein Rohr i i enthalten, welches oben in die Hauptkolonne reicht, und durch das flüssige Luft zugelassen werden kann, um den Apparat mit in Betrieb zu setzen. Auch kann dieses Rohr dazu benutzt werden, -den Druck im Apparat zu messen.
  • Die Preßluft gelangt durch das Rohr 62 in das Schlangenrohr 63 im Sauerstoffbad 3, i woselbst sie ganz oder teilweise verflüssigt, und in diesem Zustande durch das ein Ventil 64 enthaltende Rohr 65 nach dem oberen Teil der Hauptkolonne, beispielsweise nach dem Punkt 66, befördert wird.
  • In dieser Kolonne wird die Preßluft in ein stickstoffreicheres Gas und eine sauerstoffreichere Flüssigkeit getrennt. Letztere fließt immer sauerstoffreicher, werdend, abwärts, und sammelt sich im Behälter 3. Hier wird der Sauerstoff durch die Preßluft im Rohr 63 gekocht. Ein Teil der dadurch entstehenden Sauerstoffdämpfe steigt wieder in die Kolonne hinauf, ein anderer Teil entweicht durch Rohr 7 .und Rohrschlangen 71 bei 0=. Zwischen den Rohrschlangen 71 sind Schlangen 81 angeordnet, und diese zusammen umgeben die Rohrschlangen 61 und können von letzteren durch ein zylindrisches, gewünschtenfalls eine hermetische Abschließung bildendes Blech 72 getrennt sein.
  • In die Schlangen 81 wird Stickstoff von etwa 5 Atmosphären Druck bei 8 eingeführt. Die Schlangen 71 und 81 tauschen ihre Wärrne aus, und abgekühlter Stickstoff verläßt den Wärmeaustauscher durch das nach (ler Schlange 83 im Sauerstoffbad 3 führende Rohr 82, woselbst Stickstoff verflüssigt wird, und alsdann durch das Rohr 85 mit Ventil 84 bei 86 oben in die Hauptkolonne fließt.
  • Die Temperatur oben in der Kolonne kann durch ein durch das Rohr 12 in die Kolonne hinabreichendes Thermometer gemessen werden.
  • Die Teile 8 -bis 86 sind, wenn nur Sauerstoff und Argon verlangt wird, nicht notwendig, wohl aber, wenn reiner Stichstoff verlangt wird.
  • Der - bei 86 eintretende reine Stickstoff 'fördert besonders die Rektifikation der Dämpfe zwischen den Punkten 66 und 86. Die Schlange 83 wirkt zum Aufkochen des Sauerstoffes in 3 mit.
  • Das Bad 3 ist von oben und von unten mit Röhren 9 und 9i verbunden, welche mit einem den Flüssigkeitsstand im Sauerstoffbad 3 anzeigenden Manometer in Verbindung stehen.
  • Soweit beschrieben hat die Kolonne nichts besonders und kann als eine gewöhnliche Luftrektifizierkolonne betrieben werden und dabei wesentlich reinen Stickstoff und etwa 95prozentigen argonhaltigen Sauerstoff liefern.
  • Nach der Erfindung ist aber in dieser Kolonne die innere Kolonne 4 angebracht, welche von ersterer völlig umgeben ist und mit ihr nur unten bei 41 kommuniziert. Die innere Kolonne 4 ist oben geschlossen, besitzt jedoch eine oder mehrere Gasabführungen 13 (13i, 1s=,_ iss, i34), deren höchste zweckmäßig ganz oben in der Kolonne angebracht ist. Sie führen von verschiedener Höhe nach außen und werden durch Hähne K, bis K, geregelt.
  • Wenn die Hähne K, bis K, geschlossen sind, arbeitet die Kolonne 4 nicht und die Hauptkolonne arbeitet wie eine gewöhnliche Rektifizierkolonne, jedoch sobald einer der Hähne K, his K, geöffnet wird, fang t die Kolonne 4 an zu arbeiten. Die Dämpfe bei 4, in der Hauptkolonne bestehen aus einer Mischung aus Argon und Sauerstoff mit nur sehr wenig Stickstoff. Diese Mischung steigt in der inneren Kolonne empor, aber weil diese von fallenden Temperaturzonen umgeben ist, werden die aufsteigenden Dämpfe gekühlt und verflüssigt. Die Flüssigkeit enthält hauptsächlich Sauerstoff; das Argon sammelt sich im Gas. Die Bauart der inneren Kolonne und die allmählich abnehmende Temperatur in der äußeren Kolonne bedingen eine vorzügliche Rektifikation in der inneren Kolonne. Die hauptsächlich- Argon .enthaltenden Därripfe werden durch einen der Hähne K,, bis K, abgeführt, die verflüssigten Teile kehren durch die Hauptkolonne zurück.
  • Im unteren Teil der Hauptkolonne unter der inneren Kolonne wird diese Flüssigkeit zusammen mit.. dem Kondensat aus der Hauptkolonne rektifiziert in reinen-- Sauerstoff, welcher sich im Behälter 3 sammelt, und eine gasförmige Mischung von Sauerstoff und Argon, welche zum Teil durch die Hauptkolonne, zum Teil aber durch die innere Kolonne aufsteigt. Der durch die Hauptkolonne aufsteigende Teil wird kontinuierlich wieder verflüssigt und kehrt zusammen mit frischen Mengen Sauerstoff und Argon aus der oben zugeführten Luft zurück, derart, daß das Argon sich anhäufen würde, wenn es nicht immer aus der inneren Kolonne abgeführt würde. Sobald das Gleichgewicht sich eingestellt hat, wird ebensoviel Argon aus der inneren Kolonne abgeführt wie aus der frischen Luft in der Hauptkolonne verflüssigt wurde.
  • In der Technik gibt es viele Beispiele von Verfahren zur Trennung von mehreren Bestandteilen durch Verdampfung und Rektifikation, wobei erst eine teilweise Trennung der Bestandteile herbeigeführt wird, um die erhaltenen Produkte darauf in einem zweiten Apparat einer weiteren Trennung zu unterwerfen. Das nämliche Verfahren würde man anwenden können bei der Trennung der atmosphärischen Luft (mittels Verflüssigung und Rektifikation) in seine Hauptbestandteile, Stickstoff, Sauerstoff und Argon. Man beseitigt in diesem Falle erst fast allen Stickstoff aus der Luft, während das übrigbleibende Sauerstoffärgongemisch, in dem sich noch etwas Stickstoff befindet, in einem zweiten Apparat getrennt werden kann. Im allgemeinen sind mit ähnlichen Verfahren bei gewöhnlichen Destillationen keine besonderen Schwierigkeiten verbunden. Anders ist es jedoch bei der Rektifikation der Gase, mit denen sich die Erfindung befaßt.
  • Immer werden bei der Trennung solcher Gase durch Verflüssigung und Rektifikation die Apparate in dem Maße vorteilhafter arbeiten, wie der Wärmeaustausch mit der Umgebung beschränkt bzw. die Kälteregeneration der in bzw. aus dem Apparat austretenden Gase vollkommener ist. In dieser Hinsicht bietet die gefundene Konstruktion besondere Vorteile. Der Kälteverlust durch Wärmeaufnahme aus der Umgebung wird in dem Maße größer, wie die Oberfläche der Rektifizierkolonne größer wird. Es hat sich nun herausgestellt, -daß die Dimensionen der Rektifizierkolonne beim Einbau der soviel kleineren zweiten oder Innenkolonne nur wenig zunehmen, wodurch der Kälteverlust der Außeniolonne nur wenig zunimmt, während der Kälteverlust der ganz in der ersten eingebauten Innenkolonne völlig vermindert ist, im Ggensatz zu einer besonders aufgestellten Kolonne, wo eine beträchtliche Vermehrung der Oberfläche und damit zusammenhängende Vermehrung von Kälteverlust stattfinden würde.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist, daß in der zweiten oder Innenkolonne, welche ganz umgeben ist durch nach oben hin regelmäßig kälter werdende Flüssigkeit- und Gasschichten der Außenkolonne, eine Temperaturverteilung auftritt, welche eine gute Rektifikation fördert und es ermöglicht, an verschiedenen Stellen der Innenkolonne, also in verschiedenen Temperaturgebieten, Gas abzuführen, wodurch Gasgemische mit dem gewünschten Argon- bzw. Stickstoffgehalt erhalten werden können. Das Anbringen von Gasleitungen auf verschiedenen Höhen an der Innenkolonne ermöglicht es bei diesem Apparat, die wirksame Länge dieser Kolonne und damit den Temperaturabfall, innerhalb dessen dieRektifikationstattfindet, zuvergrößern oder zu verkleinern. Weitere Vorteile der eingebauten Rektifizierkolonne sind, daß diese stets zur Rektifikation bereit ist; sobald die Außenkolänne in Wirkung ist, und ihre Wirkung beginnt, sobald Gas aus der Innenkolonne abgelassen wird, währen sie außer Wirkung tritt, wenn die Gasabfuhr aufhört, in welchem Falle die Außenkolonne als eine einfache Kolonne zu verwenden ist.
  • Zur Aufrechterhaltung dieser Rektifikation in der Innenkolonne sind keine besonderen Hilfsmittel notwendig. Wenn man die Rektifikation in einer getrennt aufgestellten Kolonne ausführen wollte, würde diese erst. zur Rektifikation vorbereitet werden müssen (z. B. abgekühlt), wofür ebenso wie für die Aufrechterhaltung der Rektifikation besondere Hilfsmittel notwendig sind, welche besondere Regulierung und Aufsicht fordern.
  • Ein weiterer Vorteil ist darin gelegen, daß die Konstruktion eine einfachere ist, und ein geringerer Raum vom Apparat beansprucht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-AxsPRUci3: Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff aus atmosphärischer Luft mittels Verflüssigung und Rektifikation, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Luftrektifizierkolonne eine zweite Kolonne, deren oberer Teil geschlossen ist, und aus welcher oben oder auf verschiedener Höhe Gas abgeführt werden kann, derart angebracht wird, daß sie an allen Seiten durch die Hauptkolonne umgeben wird.
DE1916322138D 1915-10-16 1916-01-16 Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff Expired DE322138C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL322138X 1915-10-16

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ID=19784022

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