DE320892C - Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten - Google Patents

Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten

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DE320892C
DE320892C DE1918320892D DE320892DD DE320892C DE 320892 C DE320892 C DE 320892C DE 1918320892 D DE1918320892 D DE 1918320892D DE 320892D D DE320892D D DE 320892DD DE 320892 C DE320892 C DE 320892C
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water
regulating
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DE1918320892D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/48Control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten. Das vorliegende Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten besteht darin, daß der Zuleitungsweg des zu fördernden Stoffes gedrosselt wird, und daß gleichzeitig die Querschnitte des Strahlapparates bei verminderter Leistung dadurch voll ausgefüllt werden, daß eine zusätzliche Stoffmenge aus der schon geförderten Stoffmenge entnommen und dem Strahlapparat wieder zugeführt wird. Diese Menge beschreibt dann gewissermaßen einen Kreislauf, wenn die frisch zu fördernde Menge zur Ausfüllung der Querschnitte nicht ausreicht.
  • Bisher wurde die Leistung nur durch Drosselung in den Zuleitungswegen geregelt. Dabei ließen sich jedoch erhebliche Leistungsänderungen nicht durchführen, weil durch die dabei auftretenden bedeutenden Änderungen in den Strömungsgeschwindigkeiten die Strömungsquerschnitte nicht voll ausgefüllt würden, so daß das Arbeiten des Strahlapparates gestört würde.
  • Das vorliegende Verfahren vermeidet diese Störungen. Eine schematische Darstellung zeigt die Zeichnung. Durch den Weg A tritt Glas zur Förderung dienende Druckmittel (Druckluft, Dampf) ein, saugt durch den regelbaren Querschnitt B die frisch zu fördernde Stoffmenge an und drückt sie in den Raum b. In diesen tritt durch den Weg C die erforderliche zusätzliche Stoffmenge ein, so daß die Querschnitte im Diffusor D stets voll ausgefüllt werden.
  • Die Zeichnung soll nur die Verhältnisse schematisch andeuten. Die Ausführungsformen sind nach den Erfahrungen im Bau von Strahlapparaten zu wählen. So können auch Doppelstrahlapparate, Strahläpparate mit mehrfachen Saugstellen u. a. gewählt werden.
  • Das Verfahren kann ganz allgemein für alle Anwendungsgebiete der Strahlapparate benutzt werden. Besondere Bedeutung hat es für die Speisung von Dampfkesseln.
  • Das vorliegende Verfahren zur Speisung von Dampfkesseln besteht darin, daß durch die Regelung des Weges B die Fördermenge dem Dampfverbrauch genau angepaßt werden kann, so daß eine ständige Speisung des Kessels erfolgen kann. Diese ist zur Erzielung einer hohen Wirtschaftlichkeit wünschenswert, konnte aber bisher nicht mit Strahlapparaten, sondern nur mit Speisepumpen erreicht werden. Mit besonderem Vorteil kann man aber auch durch den Umlauf der zusätzlichen Wassermenge einen besseren Umlauf des Wassers im Kessel erzielen, wenn man die Leitung C am Kessel anschließt. Die Idee, den Wasserumlauf durch Strahlapparate zu verbessern, ist nicht neu, sie hat jedoch bisher keine weitere Anwendung gefunden, weil das zum Arbeiten des Strahlapparates erforderliche Temperaturgefälle zwischen dem Dampf und dein in Umlauf gesetzten Wasser nicht vorhanden war, wenn Dampf und Wasser aus demselben Kessel entnommen wurden. Bei vorliegendem Verfahren tritt jedoch durch das bei B eingeführte kältere Wasser stets eine solche Abkühlung der zusätzlichen Wassermenge ein, daß eilt lebhafter Umlauf des Wassers im Kessel erzielt werden kann. -Hierbei soll noch darauf hingewiesen werden, daß diese Vorgänge, abgesehen von unerIieblicIien Strahlungsverlusten in den Rohrleitungen, ohne Wärmeverluste erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verringerung der Zuflußmenge des zu fördernden Mittels dem Strahlapparat eine regelbare zusätzliche Menge des geförderten Mittels zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren zur Speisung von Dampfkesseln nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche zusätzliche Wassermenge dem Kessel entnommen wird, wobei das Speisewasser die zusätzliche Wassermenge kühlt, so daß das zum Arbeiten des Strablapparates erforderliche Temperaturgefälle zwischen dem Dampf und dem Wasser entsteht und ein lebhafter Wasserumlauf erreicht wird.
DE1918320892D 1918-01-22 1918-01-22 Verfahren zur Leistungsregelung von Strahlapparaten Expired DE320892C (de)

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