DE3206475C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung eines niedriglegierten Stahlpulvers, bei dem
eine Stahlschmelze mittels eines Öls oder eines
nichtpolaren Lösungsmittels verdüst wird.
Pulvermetallurgische Gegenstände, die aus Eisenpulver,
Stahllegierungspulver usw. hergestellt werden, umfassen
Kraftfahrzeugteile, Maschinenteile, Lager, Teile aus
Gleitmaterialien usw. Das pulvermetallurgische
Verfahren hat den Vorteil, daß diese Gegenstände in
hohen Stückzahlen mit sehr genauen Abmessungen
hergestellt werden können. Es wird daher beispielsweise
in der Automobil- und Maschinenbauindustrie in weitem
Umfang eingesetzt, wobei die Anwendung dieses Verfahrens
in der letzten Zeit beträchtlich zugenommen hat.
Auf dem pulvermetallurgischen Gebiet hat man sich
deshalb sehr eingehend damit beschäftigt,
pulvermetallurgische Gegenstände herzustellen, die eine
hohe Festigkeit und Zähigkeit aufweisen, um das
Verfahren auf die Herstellung weiterer Gegenstände zu
erweitern. Dieses Ziel läßt sich erreichen, wenn ein
Stahlpulver zur Verfügung gestellt wird, das eine
verbesserte Verpreßbarkeit, Verdichtbarkeit und
Härtbarkeit aufweist.
Die herkömmlichen niedriglegierten Stahlpulver umfassen
teure Ni-Mo-Stahlpulver, wie AISI 4600 (0,2% Mn-2,0%
Ni-0,5% Mo) und ein etwas weniger teures
Cr-Mo-Stahlpulver, wie AISI 8600 (0,8% Mn-0,5% Ni-0,5%
Cr-0,2% Mo). Es existiert jedoch kein Pulver, das eine
gute Verpreßbarkeit und Verdichtbarkeit sowie eine gute
Härtbarkeit aufweist. Diese Eigenschaften sind bei den
herkömmlichen Materialien nicht gleichzeitig
vorzufinden. Beispielsweise kann eine gute
Verpreßbarkeit und Verdichtbarkeit vorhanden, jedoch die
Härtbarkeit des Materials schlecht sein.
Aus der DE-OS 29 43 601 ist es bekannt, niedriglegierte
Stahlpulver durch Verdüsen der Stahlschmelze mit Wasser
und Glühen des so erhaltenen Rohpulvers in einer
wasserstoffhaltigen Atmosphäre herzustellen. Das danach
erhaltene Stahlpulver, das einen C-Gehalt von weniger
als 0,05% und einen Sauerstoff-Gehalt von höchstens
0,25% aufweist, besitzt eine Preßkörperdichte von
mindestens 6,60 g/cm³ (bei einem Verdichtungsdruck von
500 N/mm²) und eine Verdichtbarkeit, gemessen als
Trommel-Wert, von mehr als 1,20%.
Zur weiteren Herabsetzung des Sauerstoff-Gehalts ist es
bekannt, der Stahlschmelze vor der Verdüsung Kohlenstoff
zuzusetzen. Der zugesetzte Kohlenstoff dient als
Reduktionsmittel nach der Gleichung: C+O=CO während
des Reduktionsschritts im Vakuum.
Beispielsweise geht aus den japanischen
Offenlegungsschriften Nr. 100308/1977 und Nr. 62101/1980
die Wasserverdüsung zur Herstellung eines
niedriglegierten Stahlpulvers hervor, das Kohlenstoff in
einer Menge von höchstens 0,05% und Sauerstoff in einer
Menge von höchstens 0,25% nach der Reduktion aufweist.
Dieses Verfahren ist jedoch mit folgenden Nachteilen
behaftet:
- (i) Dieses Verfahren erfordert die Erwärmung des Pulvers auf eine relativ hohe Temperatur (maximal 1400°C) im Vakuum, und das gebildete Pulver ist sehr kostspielig,
- (ii) es ist ein Zusatz an Kohlenstoff erforderlich, der die Menge übersteigt, die zur Reduktion notwendig ist, wobei ein Teil des so zugesetzten Kohlenstoffs im allgemeinen in dem Pulver nach der Reduktion verbleibt, und
- (iii) es kann zwar ein Stahlpulver erhalten werden, das 0,010% und 0,124% Sauerstoff enthält, jedoch eine Preßkörperdichte von 6,62 g/cm³ (bei einem Verdichtungsdruck von 500 N/mm²) aufweist, was relativ gering ist. Sofern die Wasserverdüsung angewendet wird, ist die Bildung von Oxiden an der Oberfläche der Teilchen unvermeidbar. Es wird angenommen, daß, da die so gebildeten Oxide sehr hart sind, die vorstehend beschriebene Reduktion des gesamten Sauerstoffgehalts auf ein relativ niedriges Niveau nicht zu einer Zunahme der Preßkörperdichte führt.
Aus der US-PS 41 24 377 ist es bekannt, Stahlpulver
durch Verdüsen einer Stahlschmelze mit Öl oder einem
nicht polaren Lösungsmittel herzustellen. Das gebildete
Pulver weist jedoch einen sehr hohen C-Gehalt auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein kostengünstiges
Verfahren zur Herstellung eines niedriglegierten
Stahlpulvers bereitzustellen, das hinsichtlich
Verpreßbarkeit, Verdichtbarkeit sowie Härtbarkeit
verbesserte Eigenschaften aufweist.
Dies wird erfindungsgemäß durch das im Anspruch 1
angegebene Verfahren erreicht. In den Unteransprüchen 2
bis 14 sind vorteilhafte Ausgestaltungen des
erfindungsgemäßen Verfahrens wiedergegeben.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, den
Sauerstoffgehalt des Fertigpulvers auf weniger als
0,15% im allgemeinen weniger als 0,10% herabzusetzen.
Es wurde festgestellt,
daß ein ölverdüstes niedriglegiertes Stahlpulver, in dem
der Kohlenstoff- und Sauerstoffgehalt auf höchstens 0,02%
bzw. höchstens 0,15% nach der Entkohlung beschränkt ist,
eine hohe Preßkörperdichte von mindestens 6,8 g/cm³,
im allgemeinen mindestens 6,9 g/cm³ aufweist.
Es ist allerdings erforderlich, den Kohlenstoffgehalt,
herabzusetzen, ohne die anderen Legierungselemente, wie
Cr, Mn und Nb, die im allgemeinen in einem niedrig le
gierten Stahl vorhanden sind und ziemlich leicht oxidiert
werden zu oxidieren.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird
ein niedrig legiertes Stahlpulver mit einem während der
Entkohlung auf ein extrem niedriges Niveau verminderten
Kohlenstoffgehalt ohne Oxidation der Legierungselemente,
wir Cr, Mn und/oder Nb, erhalten.
In den beigefügten Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der
Preßkörperdichte und dem Kohlenstoffgehalt eines
niedriglegierten Stahl
pulvers wiedergibt;
Fig. 2 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der
Preßkörperdichte und dem Preßdruck wiedergibt;
Fig. 3 ein Diagramm, das durch Auftragen der Werte
der Mikro-Vickers-Härte im Abstand von der
Oberfläche erhalten wurde;
und
Fig. 4 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
der Zugfestigkeit und dem Kohlenstoffgehalt
wiedergibt.
Bevorzugt wird beim erfindungsgemäßen Verfahren die Stahlschmelze derart
eingestellt, daß das Fertigpulver aus
C: höchstens 0,02%,
Mn: 0,5 bis 1,8%,
Cr: 0,5 bis 1,5%,
Sauerstoff: höchstens 0,15%, vorzugsweise höchstens 0,10%, und als Rest im wesentlichen Eisen besteht. Mo kann in einer Menge von 0,1 bis 0,5% dazuge geben werden.
Mn: 0,5 bis 1,8%,
Cr: 0,5 bis 1,5%,
Sauerstoff: höchstens 0,15%, vorzugsweise höchstens 0,10%, und als Rest im wesentlichen Eisen besteht. Mo kann in einer Menge von 0,1 bis 0,5% dazuge geben werden.
Erfindungsgemäß wird also der Sauer
stoff, der mit Mn oder Cr sich leicht unter Bildung von
Oxiden verbindet und damit zu einer Verschlechterung der
Härtbarkeit und der Festigkeit des gesinterten Produkts
führt, auf ein extrem niedriges Niveau herabgesetzt und
der Kohlenstoffgehalt, der einen nachteiligen Einfluß
auf die Preßkörperdichte ausübt, gleichfalls auf ein
extrem niedriges Niveau vermindert. Wenn das gebildete
Pulver mit einem Druck von 500 N/mm² gepreßt wird,
wird ein Preßkörper mit einer Preßkörper
dichte von mindestens 6,8 g/cm³, im allgemeinen mindestens
6,9 g/cm³ erhalten.
Es ist folg
lich möglich, mit der Erfindung pulvermetallurgische
Gegenstände mit hoher Festigkeit und Zähigkeit zu erhalten.
Dem Öl, das bei der erfindungsgemäßen Ölverdüsung verwendet
wird, können Wasser, ein Alkohol, ein Ester usw. in einer Menge
von etwa 20% oder weniger als Mittel, das die Karburierung
verhindert, zugesetzt werden.
Da erfindungsgemäß die Ölverdüsung zur Herstellung eines
Stahlpulvers angewendet wird, ist ein gewisses Ausmaß
der Karburierung während der Verdüsung unvermeidbar, selbst
wenn ein die Karburierung verhinderndes Mittel zu dem
ölverdüsenden Medium hinzugefügt wird. Es ist deshalb
notwendig, das so verdüste Stahlpulver nach der Verdüsung
zu entkohlen. Nach der
Erfindung wird die Entkohlung durch Erhitzen des ölverdüsten
Pulvers in einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre unter Zufuhr von Wasserdampf bei einer
Temperatur zwischen 550 und 1250°C, vorzugsweise zwischen
750 und 1250°C durchgeführt. Bei einer Temperatur von mehr
als 1250°C tritt ein so starkes Verschmelzen der Teilchen
auf, daß es ziemlich schwierig wird, die verschweißten
Teilchen nach der Entkohlung selbst beispielsweise mit
einem Brechwerk zu vereinzeln, was zu einer Abnahme des
Anteils kleiner Teilchen gegenüber der Gesamtmenge des
gebildeten Stahlpulvers führt. Die Gegenwart eines gewissen
Anteils kleiner Teilchen ist jedoch bei der Pulvermetallurgie
unerläßlich. Andererseits ist bei einer Temperatur von
weniger als 550°C die Diffusionsgeschwindigkeit des Kohlen
stoffs in dem Stahl zu niedrig, um eine Entkohlung zu
bewerkstelligen, selbst in einer Entkohlungsatmosphäre.
Die Entkohlungsatmosphäre enthält Wasserstoff in einer Menge,
wie sie notwendig ist, um eine für die Ent
kohlung wirksame Atmosphäre aufrechtzuerhalten, im allge
meinen in einer Menge von mindestens 20 Volumen-%.
Der Rest besteht aus einem Inertgas, wie N₂, Ar oder der
gleichen.
Die Entkohlung wird erfindungsgemäß dadurch beschleunigt, daß Wasserdampf der
Atmosphäre in einer solchen Menge zugefügt wird, daß das
PH₂O/PH₂-Verhältnis auf höchstens 0,1, vorzugsweise
höchstens 0,04 eingestellt wird. Wenn das Verhältnis größer
ist als 0,1 tritt eine merkliche Oxidation auf. Es ist
ratsam, die Entkohlung solange fortzusetzen, bis die
Oxidation in einem merklichen Ausmaß stattzufinden
beginnt.
Nachstehend ist angegeben, warum die erfindungsgemäße
Stahlzusammensetzung wie vorstehend angegeben zu definieren
ist.
Kohlenstoff: Kohlenstoff ist für Stahl ein Bildner einer
interstitiellen festen Lösung und bewirkt eine Verstärkung
der ferritischen Matrix. Beim Pressen des Stahlpulvers
mit einem Stempel nach dem pulvermetallurgischen Ver
fahren ist die mechanische Festigkeit des gebildeten gesin
terten Produkts um so größer je größer die Preßkörper
dichte ist. Es ist deshalb erwünscht, den Kohlenstoff
auf einen möglichst niedrigen Wert herabzusetzen. Um
eine Preßkörperdichte von mindestens 6,8 g/cm³, im
allgemeinen von mindestens 6,9 g/cm³ zu erhalten, solle
der Kohlenstoffgehalt auf 0,02% oder weniger herab
gesetzt werden.
Sauerstoff: Sauerstoff beeinflußt die Preßkörperdichte
und Verdichtbarkeit sowie die Wärmebehandlungseigen
schaften, wie die Karburierungsfähigkeit und die
Härtbarkeit der gebildeten Sinterprodukte. Je niedriger
der Sauerstoffgehalt ist um so besser. Um eine
homogene Metallstruktur zu erhalten ist es notwendig,
den Sauerstoffgehalt auf 0,15% oder weniger,
vorzugsweise 0,10% oder weniger zu beschränken.
Mangan: Mangan ist für die Verbesserung der Härtbar
keit der gebildeten Sinterprodukte von wesentlicher
Bedeutung. Die Gegenwart von Mn bis 0,3% zeigt
keine spürbare Wirkung. Wenn hingegen Mn in einer
Menge von mehr als 2,0% zugegeben wird, bleibt
bei Raumtemperatur nach dem Kühlen eine Aus
tenitphase zurück und eine Verschlechterung der Preß
körperdichte ist unvermeidbar. Mn wird vorzugsweise
in einer Menge von 0,5 bis 1,8% zugegeben.
Chrom: Chrom stellt ein Element dar, das die Härt
barkeit verbessert. Wenn es zugegeben wird, ist es
notwendig, es in einer Menge von 0,1 bis 2,0%,
vorzugsweise 0,5 bis 1,5% einzuverleiben, um
nach dem Abkühlen eine Abschreckaustenitphase
und damit eine Verschlechterung der Preßkörper
dichte nach dem Pressen zu vermeiden.
Molybdän: Durch Molybdän wird die Härtbarkeit
verbessert. Außerdem bewirkt es eine Verbesserung
der Warmfestigkeit und eine Verminderung der Warm
sprödigkeit. Mo in einer Menge von weniger als
0,05% zeigt keine spürbare Wirkung. Die obere
Grenze von Mo ist 1,0%, da Mo teuer ist und die
Gegenwart großer Mengen an Mo zu einer Verminderung
der Preßkörperdichte führt. Vorzugsweise wird Mo
in einer Menge von 0,1 bis 0,5% zugesetzt.
Nickel: Nickel verbessert die Zähigkeit sowie die
Härtbarkeit. Wenn es in einer Menge von weniger als
0,1% zugegeben wird, ist keine spürbare Wirkung
feststellbar. Wenn es in einer Menge von mehr als 2,0%
zugegeben wird, ist eine Verminderung der Preßkörper
dichte unvermeidbar.
Kupfer: Kupfer verbessert die Härtbarkeit. Es
bewirkt außerdem ein Aushärten aufgrund der Aus
scheidung einer Legierungsphase. Wenn Kupfer in
einer Menge von weniger als 0,2% einverleibt
wird, zeigt die Kupferzugabe keine spürbare
Wirkung. Wenn es andererseits in einer Menge von
mehr als 2,0% zugegeben wird, verschlechtert
sich die Verpreßbarkeit.
Was die Zusatzelemente: Cr, Mo, Ni und Cu angeht,
so kann wenigstens eines derselben der Stahl
zusammensetzung des erfindungsgemäßen niedrig
legierten Stahlpulvers einverleibt werden.
Vanadium, Niob: Vanadium und Niob bewirken durch
die Bildung von Karbiden eine Verbesserung der
Festigkeit. Mindestens eines dieser Elemente
sollte der erfindungsgemäßen Stahlzusammen
setzung neben oder anstelle der vorstehend
angegebenen Zusatzelemente: Cr, Mo, Ni und Cu
einverleibt werden. Die Gegenwart von weniger
als 0,03% V bzw. 0,05% Nb wirkt sich zu
dem genannten Zweck nicht aus, während die
Preßkörperdichte herabgesetzt wird, wenn dieselben
in einer Menge von mehr als 0,5% zugesetzt
werden.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert.
Es wurden niedriglegierte Stahlpulver hergestellt, die
die in der Tabelle 1 angegebene chemische Zusammensetzung
aufweisen. Die erfindungsgemäßen Stahlpulver wurden unter
folgenden Bedingungen hergestellt:
Verdüsung: Ölverdüsung
Temperatur des geschmolzenen Stahls: 1680°C
Verdüsungsmittel: Härteöl, 160 l/min
Verdüsungsdruck: 1500 N/cm²
Temperatur des geschmolzenen Stahls: 1680°C
Verdüsungsmittel: Härteöl, 160 l/min
Verdüsungsdruck: 1500 N/cm²
Nach der Verdüsung wurde das Öl entfernt und das erhaltene
verdüste Pulver wurde einer Entkohlung unter den nach
stehend angegebenen Bedingungen unterworfen, um ein niedrig
legiertes Stahlpulver mit extrem niedrigem Kohlenstoff-
und Sauerstoffgehalt zu erhalten:
Entkohlungsbedingungen:
Atmosphäre:
H₂ 72,8 Vol.-%
H₂O 2,9 Vol.-%
N₂ 24,3 Vol.-%
H₂ 72,8 Vol.-%
H₂O 2,9 Vol.-%
N₂ 24,3 Vol.-%
PH₂O/PH₂ = 0,03
900°C × 10 min, Dampfzugabe
Zum Vergleich wurden AISI 4600 und AISI 4100 Stahlpulver,
die im Handel erhältlich sind, verwendet, wobei die Stahl
zusammensetzung derselben gleichfalls in Tabelle 1 ange
geben ist.
Nach der JSPM-Norm 1-64 (Verpreßbarkeitstest für Metall
pulver) und JSPM-Norm 4-69 (Rattler-Test der Verdichtbarkeit
des Metallpulvers) wurde die Preßkörperdichte und der
Trommel-Wert dieser niedriglegierten Stahlpulver
bestimmt. Die Preßkörperdichte ist diejenige, die
erhalten wird, wenn das Pulver mit 0,8% Zink-Stearat
als preßerleichterndem Zusatz vermischt und dann bei
einem Druck von 500 N/mm² gepreßt wird. Die Ver
suchsergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Der Rattler- oder auch Trommel-Wert wird durch das Verhältnis der Gewichte
des Versuchskörpers vor und nach dem Verschleißtest
definiert:
wobei A das Gewicht vor dem Test und B das Gewicht nach
dem Test ist.
Wie aus der Tabelle 1 ersichtlich, ist bei sämtlichen
erfindungsgemäßen niedrig legierten Stahlpulvern
im Vergleich zu den herkömmlichen Stahlpulvern sowohl
die Preßkörperdichte wie der Trommel-Wert spürbar
verbessert.
Die Teilchengrößenverteilung der Stahlpulver Nr. 1 bis 9
ist in der nachstehenden Tabelle 2 zusammengefaßt.
Solange die Teilchengrößenverteilung in diese Bereiche
fällt ist keine merkliche Streuung in bezug auf die
Preßkörperdichte und den Trommel-Wert vorhanden.
Bei diesem Beispiel wurde die Wirkung des Kohlenstoff
gehalts auf die Preßkörperdichte bestimmt.
Ein ölverdüstes niedriglegiertes Stahlpulver mit der
folgenden Grundzusammensetzung wurde entsprechend dem
Verfahren des Beispiels 1 hergestellt. Der Kohlenstoff
gehalt wurde innerhalb des Bereichs 0,005 bis 0,05%
variiert.
Die erhaltenen Pulver wurden mit 0,8% Zink-Stearat
(preßerleichternder Zusatz) vermischt und dann bei einem
Druck von 500 N/mm² gepreßt, um die Preßkörperdichte
zu bestimmen.
Die erhaltene Beziehung zwischen der Preßkörperdichte
und dem Kohlenstoffgehalt des niedriglegierten Stahl
pulvers ist in Fig. 1 dargestellt. Da der Sauerstoff
gehalt weniger als 0,10% beträgt, ist die erhaltene
Preßkörperdichte größer als 6,9 g/cm³, wenn der Kohlenstoff
gehalt 0,02% oder weniger beträgt. Wenn der Sauerstoffgehalt
nicht größer als 0,15% ist, beträgt die Preßkörperdichte
bei einem Kohlenstoffgehalt von höchstens 0,02% mindestens
6,8 g/cm³.
Mit diesem Beispiel wurde die Beziehung zwischen der
Preßkörperdichte und dem Preßdruck bestimmt.
Entsprechend dem Beispiel 1 wurde ein Stahlpulver mit der
in der nachstehenden Tabelle 4 angegebenen chemischen
Zusammensetzung hergestellt. Es wurden die Stahlpulver Nr. 8
und 9 der Tabelle 1 zum Vergleich verwendet. Als preß
erleichternder Zusatz wurde Zink-Stearat (0,8%) eingesetzt.
Die Ergebnisse sind in Fig. 2 zusammengefaßt, in der das
Symbol "○" sich auf die Erfindung bezieht und "∆"
und "" den Stahl Nr. 8 bzw. 9 wiedergeben. Die Preß
körperdichte des erfindungsgemäß hergestellten niedriglegierten Stahl
pulvers ist stets höher als die der herkömmlichen Pulver.
Bei diesem Beispiel wurde die Wirkung des Sauerstoffgehalts
auf die Härtbarkeit bestimmt.
Es wurde ein ölverdüstes niedriglegiertes Stahlpulver
mit folgender Grundzusammensetzung hergestellt, in dem
das Beispiel 1 wiederholt wurde. Der Sauerstoffgehalt wurde
in dem Bereich zwischen 0,038% und 0,635% variiert.
Jedes der erhaltenen Pulver wurde mit Graphitpulver
in einer Menge vermischt, die erforderlich ist, um den
Kohlenstoffgehalt des gesinterten Probestücks auf 0,25%
einzustellen, desgleichen mit Zink-Stearat als preß
erleichterndem Zusatz (0,8%), worauf es zu einem Stab
mit einem Durchmesser von 25 mm bei einem Preßdruck von 500 N/mm²
gepreßt wurde.
Die erhaltenen Preßkörper wurden in einer Wasserstoff
atmosphäre eine Stunde bei einer Temperatur von 1150°C
gesintert. Die gesinterten Preßkörper wurden dann einer
Karburierung unterworfen, abgeschreckt und vergütet.
Das heißt die gesinterten Probestücke wurden zunächst in einer
kohlenstoffhaltigen Atmosphäre (Kohlenstoffpotential 0,9%)
bei 920°C drei Stunden aufbewahrt, in Öl abgeschreckt
und dann zur Vergütung zwei Stunden auf 180°C erwärmt.
Der Kohlenstoffgehalt der Matrix betrug nach dem Sintern
0,25%. Die erhaltenen Probestücke in Stangenform wurden
in bezug auf die Mikro-Vickers-Härte in der Nachbarschaft
der Oberfläche im Schnitt untersucht.
Die Versuchsergebnisse sind in Fig. 3 zusammengefaßt.
Aus den in Fig. 3 angegebenen Daten ist ersichtlich, daß
die Härtbarkeit in einem niedriglegierten Stahlpulver
mit zunehmenden Sauerstoffgehalt sich verschlechtert.
Insbesondere wenn der Sauerstoffgehalt mehr als 0,15%
beträgt, d. h. falls der Sauerstoffgehalt 0,213% und
0,635% ist, ist die Härte in der Nachbarschaft der Ober
fläche spürbar verringert. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß der Kohlenstoff aufgrund der Gegenwart relativ großer
Sauerstoffmengen in dem Oberflächenbereich nicht in diesen
Bereich diffundiert.
Mit diesem Beispiel wird der Zusammenhang zwischen dem
Kohlenstoffgehalt und der Zugfestigkeit eines Sinterprodukts
bestimmt. Das niedrig legierte Stahlpulver Nr. 2 der
Tabelle 1, das ein erfindungsgemäß hergestelltes Stahlpulver ist,
und das herkömmliche Pulver Nr. 9 der Tabelle 1 wurden
mit einem Preßdruck von 500 N/mm² gepreßt, wobei die
Menge des dem Pulver zugesetzten Graphits so geändert wurde,
daß der Kohlenstoffgehalt des Sinterprodukts in dem
Bereich zwischen 0,2% und 0,8% variierte. Als preß
erleichternder Zusatz wurde Zink-Stearat verwendet.
Die Probestücke für den Zugfestigkeitstest wurden ent
sprechend der JSPM-Norm 2-64 hergestellt. Der Zugfestig
keitstest wurde nach einstündigem Sintern der Probestücke
in einer Wasserstoffatmosphäre bei 1150°C durchgeführt.
Die Versuchsergebnisse sind in Fig. 4 wiedergegeben.
Fig. 4 ist zu entnehmen, daß die Zugfestigkeit des Sinter
produkts, das aus dem erfindungsgemäß hergestellten Stahlpulver her
gestellt wurde, um 100 bis 200 N/mm² größer ist als diejenige
des Sinterprodukts, das aus dem herkömmlichen Stahlpulver
hergestellt wurde. Dies ist darauf zurückzuführen, daß
das herkömmliche Stahlpulver eine relativ große Menge
Kohlenstoff enthält und damit eine Preßkörperdichte ergibt,
die kleiner ist als die bei dem erfindungsgemäß hergestellten Stahl
pulver.
Darüber hinaus wurde anhand von Versuchskörpern (C=0,5%)
die Härtbarkeit nach dem Abschrecken und Vergüten bestimmt.
Das heißt die Probestücke mit einem Kohlenstoffgehalt von
0,5% wurden bei einer Temperatur von 870°C eine Stunde
erwärmt, in Öl abgeschreckt, dann bei einer Temperatur
von 180°C zwei Stunden gehalten und mit Luft gekühlt.
Der Zugfestigkeitstest wurde mit den erhaltenen Ver
suchsstücken gleichfalls durchgeführt. Die Versuchser
gebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 6 wiedergegeben.
Den darin angegebenen Daten ist zu entnehmen, daß, da die
Dichte nach dem Sintern groß ist, die Zugfestigkeit des
Sinterprodukts, das aus dem erfindungsgemäßen Stahlpulver
hergestellt worden ist, um 100 N/mm² größer ist als die
des aus herkömmlichem Pulver hergestellten Sinterprodukts.
Die Dehnung ist im erfindungsgemäßen Fall ebenfalls be
trächtlich.
Den vorstehenden Ausführungen ist zu entnehmen, daß, da
das erfindungsgemäß hergestellte niedriglegierte Stahl
pulver extrem niedrige Kohlenstoff- und Sauerstoffmengen
aufweist, das Pulver eine hohe Preßkörperdichte nach dem
Pressen und ferner eine verbesserte Härtbarkeit aufweisen
kann. Es ist also möglich, mit diesem Pulver pulvermetallur
gische Gegenstände herzustellen, die eine große Festig
keit und Zähigkeit aufweisen, wodurch auch solche Maschinen
teile geschaffen werden können, die eine Festigkeit ver
langen, die viel größer ist, als sie durch den Stand der
Technik erreichbar ist.
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung eines niedriglegierten
Stahlpulvers, bei dem eine Stahlschmelze mittels
eines Öls oder eines nichtpolaren Lösungsmittels
verdüst und das so erhaltene Rohpulver in einer
wasserstoffhaltigen Atmosphäre zwischen 550°C und
1250°C unter Zufuhr von Wasserdampf derart geglüht
wird, daß ein Fertigpulver mit
max. 0,02% C,
max. 0,15% O,
0,3 bis 2,0% Mn und
einem oder mehreren Bestandteilen von
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni,
0,2 bis 2,0% Cu,
0,03 bis 0,5% V und
0,05 bis 0,5% Nb sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungengebildet wird.
max. 0,15% O,
0,3 bis 2,0% Mn und
einem oder mehreren Bestandteilen von
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni,
0,2 bis 2,0% Cu,
0,03 bis 0,5% V und
0,05 bis 0,5% Nb sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungengebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Atmosphäre aus einem Inertgas, vorzugsweise
Ar oder N₂, Wasserdampf und mindestens 20 Vol.-%
Wasserstoff gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Wasserstoffs
zum Wasserdampf so eingestellt wird, daß in der
Entkohlungsatmosphäre ein PH₂O/PH₂-Verhältnis von
höchstens 0,1 vorliegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das PH₂O/PH₂-Verhältnis höchstens 0,04 beträgt.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Entkohlung bei
einer Temperatur zwischen 750 und 1250°C
durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Öl aus einer Gruppe
ausgewählt wird, die aus Mineralöl, tierischem Öl
oder pflanzlichem Öl besteht.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Verdüsungsmittel
ein karburierungsverhinderndes Mittel zugesetzt
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das karburierungsverhindernde Mittel aus einer
Gruppe ausgewählt wird, die aus Wasser, einem
Alkohol und einem Ester besteht.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlschmelze
derart eingestellt wird, daß das Fertigpulver aus
max. 0,02% C,
max. 0,10% O,
0,3 bis 2,0% Mn und
einem oder mehreren Bestandteilen von
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni,
0,2 bis 2,0% Cu,
0,03 bis 0,5% V und
0,05 bis 0,5% Nb sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
max. 0,10% O,
0,3 bis 2,0% Mn und
einem oder mehreren Bestandteilen von
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni,
0,2 bis 2,0% Cu,
0,03 bis 0,5% V und
0,05 bis 0,5% Nb sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl in seinen
metallischen Elementen aus einem oder mehreren der
folgenden Bestandteile:
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni und
0,2 bis 2,0% Cu, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni und
0,2 bis 2,0% Cu, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl in seinen
metallischen Elementen aus einem oder mehreren der
folgenden Bestandteile:
0,03 bis 0,5% V, und
0,05 bis 0,5% Nb, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
0,05 bis 0,5% Nb, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl in seinen
metallischen Elementen aus einem oder mehreren der
folgenden Bestandteile:
0,1 bis 2,0% Cr,
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni, und
0,2 bis 2,0% Cu, und
aus einem oder mehreren der folgenden Bestandteile:
0,03 bis 0,5% V, und
0,05 bis 0,5% Nb, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
0,05 bis 1,0% Mo,
0,1 bis 2,0% Ni, und
0,2 bis 2,0% Cu, und
aus einem oder mehreren der folgenden Bestandteile:
0,03 bis 0,5% V, und
0,05 bis 0,5% Nb, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl in seinen
metallischen Elementen aus einem oder mehreren der
folgenden Bestandteile:
0,5 bis 1,8% Mn, und
0,5 bis 1,5% Cr, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
0,5 bis 1,5% Cr, sowie
als Rest Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungenbesteht.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stahl außerdem 0,1 bis 0,5% Mo aufweist.
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