DE3200523C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/16—Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung
von Strebausbaugestellen gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Im untertägigen Strebabbau werden die Ausbaugestelle
durch Betätigen hydraulischer Stempel und Zylinder in
einer bestimmten Reihenfolge gerückt.
Es gibt Systeme, bei denen die hydraulischen Ventile,
welche die Zufuhr von Druckmittel zu den Rückzylindern
und Stempeln steuern, an entfernter Stelle vom zugeordneten
Ausbaugestell aus betätigt werden. Das ermöglicht es
der Bedienungsperson, an relativ sicherer Stelle zu bleiben,
zum Beispiel unter der Hangendkappe eines benachbarten
Ausbaugestells. Ein Nachteil dieser Systeme ist aber, daß
eine Vielzahl von Schlauchleitungen, eine für jede Funktion,
benötigt werden, die sich zwischen dem zu betätigenden Aus
baugestell und dem Steuerstand, zum Beispiel am benachbarten
Ausbaugestell, erstrecken.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen
worden (GB-PS 15 31 246), die hydraulischen Steuerven
tile an dem zu betätigenden Ausbaugestell anzubringen und
sie mit Hilfe kodierter elektrischer Signale zu steuern,
die von einer entfernten Stelle zum Ausbaugestell übertragen
werden. Dadurch läßt sich eine Vielzahl hydraulischer Ver
bindungen vermeiden, denn die elektrischen Signale können
über ein einziges Kabel zum Ausbaugestell übertragen werden.
Insbesondere gehören zum vorgeschlagenen System ein
hydraulischer Motor oder ein hydraulisch betätiger Servo-
Mechanismus für verschiedene Drehstellungen, der ein hy
draulisches Mehrwege-Ventil zur Verteilung des hydraulischen
Druckmittels aus einer Versorgungsleitung zu einem oder
mehreren Anschlüssen antreibt. Es hat sich jedoch herausge
stellt, daß eine solche Anordnung den Anforderungen nicht
genügt, die sich daraus ergeben, daß verhältnismäßig große
Kräfte zum Betätigen des Mehrwege-Ventils erforderlich sind,
wegen des hohen Drucks, der auf die beweglichen Teile des
Ventils einwirkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Gattung zu verbessern bzw. so weiterzubilden, daß
sie unter Aufwendung geringer Kräfte betätigbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Gattung mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1
aufgeführten Merkmalen. Weitere Ausgestaltungen der Er
findung sind in den Ansprüchen 2 bis 11 beschrieben.
Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Aus
führungsbeispiel der Erfindung erläutert; es zeigt
Fig. 1 teilweise einen Schnitt durch den Ventil
teil einer Vorrichtung zur Auswahl einer
betrieblichen Funktion,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach
Fig. 1,
Fig. 3 in schematischer Darstellung einen Teil des
Steuersystems.
Das in der Zeichnung dargestellte Ventilgehäuse 10 ist zum
Anschluß an ein zu betätigendes Ausbaugestell eingerichtet.
Es besitzt 6 Ventile 12, die kreisförmig in einem ringzylindri
schen Ventilblock 14 untergebracht sind. Jedes Ventil 12
weist eine Kammer 16 auf, die mit einem nicht dargestell
ten Reservoir für hydraulisches Druckmittel über Zu- und Rück
laufleitungen, welche an Druckmittelanschlußbohrungen 18
bzw. 20 angeschlossen sind, verbunden ist sowie über einen
Auslaß 22 mit einem bestimmten Hydraulikzylinder oder einem
Stempel verbunden ist, dessen Funktion von dem betreffenden
Ventil 12 gesteuert werden soll.
Jede Kammer 16 nimmt einen verstellbaren Ventilkolben 24 auf,
der unter der Wirkung einer Feder 26 gegen einen Ventilsitz
28 gedrückt wird und dabei die Öffnung 18 verschließt sowie
die Öffnung 20 offen läßt, damit das Druckmittel vom Hydrau
likzylinder oder Stempel über den Auslaß 22 abfließen kann.
Ein Stößel 30, der an einem Ende mit dem Ventilkolben 24
verbunden ist, ist verschieblich in einer Öffnung 32 des
Ventilblocks 14 angeordnet und gegenüber diesem an seinem
Umfang mit einer Dichtung 34 abgedichtet. Das andere Ende
des Stößels 30 steht über die untere Fläche des Ventilblocks
14 vor. Wenn auf die Stirnfläche des Stößels 30 eine Kraft
ausgeübt wird, wird der Ventilkolben 24 von seinem Ventil
sitz 28 abgehoben, wobei die Öffnung 18 freigegeben wird,
bis er auf einen weiteren Ventilsitz 36 trifft und die
Öffnung 20 zum Rücklauf sperrt.
Innerhalb des zylindrischen Ventilblocks 14 ist ein eigen
sicherer elektrischer Motor 40 mit einer Ausgangswelle 42
untergebracht, deren Drehachse koaxial zum Ventilblock 14
angeordnet ist. Am oberen, nicht dargestellten Ende, trägt
die Ausgangswelle 42 einen Winkel-Meßwertumformer in Gestalt
einer kodierten Scheibe 44 und eines Lesekopfes 43. Der Meß
wertumformer ist an einen nicht dargestellten Sender ange
schlossen, der sich an entfernter Stelle von dem das Ventilge
häuse 10 tragenden Ausbaugestell befindet.
An dem aus der Unterseite des Motors 40 austretenden Ende
der Ausgangswelle 42 ist ein radialer Arm 45 befestigt,
der an seinem radial außen liegenden Ende einen Stößel
46 trägt, so daß bei Drehung der Ausgangswelle 42 auch
die Position des Stößels 46 verändert wird, dessen Achse
bei entsprechender Position mit den Achsen der jeweiligen
Ventilstößel 30 fluchtet.
Der Stößel 46 ist verschiebbar in einer durchgehenden
Bohrung des Arms 45 gelagert und mit Anschlägen 48, 50
auf jeder Seite des Arms 45 an diesem gehalten. Eine
Feder 52 wirkt zwischen dem Arm 45 und dem Anschlag 50,
so daß der Stößel 46 unter Belassung eines kleinen Spiels
vom Ventilstößel 30 weggedrückt wird.
Ein kreisringförmiger hydraulischer Hubzylinder 54 mit
einem Kolben 55 in einem Zylinderblock 56 wird mit Druck
mittel über ein solenoid-betätigtes Vorsteuerventil 57
versorgt, das den Zufluß von Druckmittel zum Zylinder
block 56 über eine Öffnung 58 steuert. Der Hubzylinder
ist so angeordnet, daß sein Kolben 55 auf den Stößel 46
trifft und so, welcher Ventilstößel 30 damit auch immer fluch
tet, den zugeordneten Ventilkolben 24 verstellt.
Eine nicht dargestellte Feder stellt den beweglichen Teil,
den Kolben (55) des Hubzylinders 54 in seine Ruhestellung zurück,
wenn der Druckmittelzufluß vom Vorsteuerventil 57 abgeschaltet
wird.
Ein vereinfachtes schematisches Blockschaltbild der rele
vanten Teile eines Steuersystems ist in Fig. 3 dargestellt.
Die Teile auf der rechten Seite der vertikalen gestrichelten
Linie 59 sind am zu steuernden Ausbaugestell angebracht und
bestehen im wesentlichen aus dem Ventilgehäuse 10 sowie einem
Komparator 60, der einen mit dem Ausgang 64 des Lesekopfes
43 verbundenen Eingang 62 sowie einen mit dem entfernten
Sender 68 über ein elektrisches Kabel 70 verbundenen Eingang 66
aufweist. Ein Ausgang 72 des Komparators 60 ist mit dem
Motor 40 für den Wähler und ein anderer Ausgang 74 ist
mit dem Vorsteuerventil 57 verbunden, welches den hy
draulischen Hubzylinder 54 über eine Leitung 76 mit Druck
flüssigkeit versorgt.
Während des Betriebes wird ein Signal, das die gewünschte,
vom Ausbaugestell auszuführende Funktion repräsentiert, im
Sender 68 erzeugt. Das kann von Hand durch eine Bedienungs
person erfolgen, die einen entsprechenden Wahlschalter betätigt,
oder automatisch durch eine Strebsteuerung.
Beispiele verschiedener Funktionen sind in Fig. 2 wiederge
geben. Zweckmäßig ist das Signal eine Zahl in digitaler Form,
der eine bestimmte Position bzw. ein Ventil im Ventilblock
14 zugeordnet ist, welches eine bestimmte Funktion steuert.
Dieses Signal und das Signal von der kodierten Scheibe,
dem Wähler 44, werden im Komparator 60 miteinander ver
glichen. Wenn der Stößel nicht mit dem ausgewählten Ven
til fluchtet, schaltet der Komparator
den Motor 40 ein, der sich dreht, bis der Stößel 46 sich
gegenüber dem gewünschten Ventil befindet und das kor
rekte Signal von der kodierten Scheibe 44 abgegeben wird.
Der Motor 40 wird dann abgeschaltet und das Vorsteuerven
til 57 beaufschlagt. Die Inbetriebnahme des Vorsteuerventils 57
kann durch manuelles Drücken einer entfernt angeordneten Druck
taste 78 oder automatisch erfolgen. Nach Aktivierung des Vor
steuerventils 57 gelangt hydraulisches Druckmittel in den kreis
ringförmigen hydraulischen Hubzylinder 54, der nunmehr den Stö
ßel 46 gegen den zugeordneten Ventilstößel 30 preßt und dadurch
das Ventil 12 öffnet, so daß Druckmittel über die Öffnung 22 zum
hydraulischen Zylinder oder Stempel fließen kann.
Danach wird das Vorsteuerventil 57 wieder geschlossen,
und der Hubzylinder 54 kehrt in seine Ruhestellung zurück,
während der Ventilkolben 24 auf seinen Ventilsitz 28
gedrückt wird.
Bei manueller Betätigung drückt die Bedienungsperson
einen Schalter am Sender, um die gewünschte Funktion
auszulösen. Die Bedienungsperson beobachtet das Ausbau
gestell, solange die Funktion ausgeführt wird, und wenn
die Funktion beendet ist, schaltet sie das Signal ab oder
ein anderes Signal für eine andere Funktion bzw. eine Neu
tralstellung ein.
Bei automatischem Betrieb wird der Wahlschalter des
Senders von der Bedienungsperson in eine "Auto"-Position
gestellt.
Als Folge davon wird im Ventilgehäuse 10 am Ausbaugestell
der Stößel 46 unter das zugeordnete "Auto"-Ventil 12 gestellt.
Die nun folgende Betätigung des Vorsteuerventils 57 und des Hub
zylinders 54 zur Versorgung des Ventils 12 löst eine Folge von
Funktionen für das Vorrücken des Ausbaugestells aus. Diese Fol
ge dauert an und wird beendet ohne weiteren Eingriff oder weite
re Einstellung am Ventilgehäuse 10. Die Folge hängt lediglich von
der Betätigung hydraulischer Schalter und Ventile ab, die den je
weiligen Baugruppen, wie hydraulischen Zylindern und Stempeln,
zugeordnet sind.
Bei normalem automatischem Betrieb braucht das Ventil nicht
aus der Automatik-Stellung in eine andere Stellung gebracht
zu werden, und der Betrieb läuft im wesentlichen zügig ab,
so daß keine Verzögerung zwischen den Betriebsbefehlen vom
Sender und ihrer Ausführung entsteht, wie bei bekannten
Systemen mit mehreren Ventilen, die jedes direkt mit dem
Sender verbunden sind. Wenn der Wähler nicht in der ge
wünschten Position ist, entweder weil eine andere Funktion
gewünscht wird oder der Wähler in einer anderen Stellung
nach manuellem Betrieb stehengelassen worden ist, entsteht
eine kleine Verzögerung vor Ausführung des Befehls. Diese
Verzögerung kann aber kleiner als eine Sekunde gehalten
werden, wenn ein Gleichstrommotor mit geringer Trägheit
oder ein Schrittschaltmotor verwendet wird. Die Vorrichtung
kann manuell auch am Ausbaugestell selbst bedient werden,
und zwar mit Hilfe einer Totmannschaltung, zu der ein Hand
griff 81 gehört, der über eine Mitnehmerkupplung 83 in der
mittigen Öffnung des Hubzylinders 54 angeordnet ist. Die
Stellungen der Ventile 12 sind zweckmäßig bei 80 auf der
unteren Stirnseite 82 des Zylinderblocks 56 markiert, um
die manuelle Einstellung zu erleichtern.
Bei manuellem Betrieb wird der Handgriff 81 gegen die
Mitnehmerkupplung 83 gedrückt und gedreht, bis die Mit
nehmerkupplung 83 einrastet. Dann entspricht die Stellung
des Handgriffs 81 automatisch der Stellung des Stößels,
wie auch auf der Stirnfläche 82 angezeigt. Der Arm 45 kann
dann manuell in die gewünschte Position gedreht werden, und
das angewählte Ventil wird geöffnet durch Betätigen des
Vorsteuerventils 57, zweckmäßig mit Hilfe einer in der
Nähe angeordneten Drucktaste.
Es sind verschiedene Modifikationen der Vorrichtung möglich.
Beispielsweise kann anstelle des Arms 45 und des Stößels 46
eine Platte sowie anstelle des kreisringförmigen Hubzylinders
54 eine Reihe von hydraulischen Hubzylindern, für jedes Ven
til einer, vorgesehen werden, wobei alle Hubzylinder gleich
zeitig vom Vorsteuerventil betätigt werden. Ein Loch
in der Platte wird dann so positioniert, daß das ange
wählte Ventil von seinem zugeordneten Hubzylinder durch
das Loch der Platte erreichbar und betätigbar ist. Die
übrigen Hubzylinder beaufschlagen lediglich die Unter
seite der Platte.
Bei einer anderen Ausführungsform können die Ventile auch
linear angeordnet sein, und der Stößel oder die Platte
werden längs der Reihe von Ventilen, beispielsweise durch
einen Linearmotor, bewegt.
Die mit der Erfindung erreichten Vorteile werden darin
gesehen, daß die Steuervorrichtung (Arm mit Stößel) unabhängig
von der Betätigung der Ventile mit nur wenig Kraft bewegt werden
kann, z. B. mit Hilfe eines kleinen Motors, wie er üblicherweise
für Winkel-Meßwertumformer eingesetzt wird. Wegen der hohen Druck
mitteldrücke sind ansonsten erhebliche Kräfte zum Bewegen der
Ventilkolben erforderlich, und es würde ein sehr starker Servo
motor notwendig sein, wenn Steuervorrichtung und Ventile direkt
miteinander gekoppelt wären.
Es versteht sich, daß nur ein Kommunikationskanal bzw. nur
eine Verbindungsleitung zwischen dem am Ausbaugestell ange
brachten Ventilgehäuse und dem entfernten angeordneten
Sender benötigt wird, weil das Steuersignal in digitaler
Form übertragen werden kann.
Man kann aber auch derartige elektrische Kabel verwenden,
wenn keine digitalen Signale übertragen werden sollen.
Claims (11)
1. Einrichtung zur Steuerung
der Ausbaugestelle eines Strebausbaues von einem
anderen Ausbaugestell oder einer anderen entfernten
Stelle aus, bestehend aus einem an jedem Ausbaugestell
angeordneten baueigenen, alle zur Steuerung des Aus
baugestelles notwendigen Druckmittelanschlüsse aufwei
senden Steuerventilblock, dessen einzelne Druckmittel
anschlüsse über eine Fernbetätigungsvorrichtung in be
zug auf einen Druckmitteldurchfluß steuerbar sind, wobei
letztere einen über elektrische Signale steuerbaren Mo
tor aufweist, mit dem Teile des Steuerblocks in eine sol
che Lage zueinander bringbar sind, daß der Druckmittel
durchfluß durch den jeweiligen dieser Lage entsprechenden
Druckmittelanschluß auslösbar ist,
gekennzeichnet durch die Vereinigung der folgenden Merk
male:
- a) den Druckmittelanschlüssen des Steuerventilblocks (14) ist eine gemeinsame Steuervorrichtung (45, 46) zuge ordnet, die über den Motor (40) in den Bereich jeweils eines einer bestimmten Funktion des Ausbaugestelles entsprechenden Druckmittelanschlusses bewegbar ist;
- b) der Motor (40) trägt eine durch die Fernbetätigungs vorrichtung (68) mit den verschiedenen Funktionen des Ausbaugestelles entsprechenden Steuersignalen beauf schlagbare kodierte Scheibe (44), über die, dem jewei ligen Signal entsprechend, der Motor (40) derart steuer bar ist, daß er die Steuervorrichtung (45, 46) in eine jeweils der kodierten Scheibe (44) signalisierten Funktionsstellung entsprechenden Stellung bewegt;
- c) den Druckmittelanschlußbohrungen (18, 20) ist im Steuer ventilblock (14) jeweils ein Ventil (12) mit einem ver stellbaren Ventilkolben (24) zugeordnet, der den Druck mittelfluß durch eine zugeordnete Leitung (22) für eine oder mehrere betriebliche Funktionen steuert und der über die Steuervorrichtung (45, 46) durch eine Be tätigungsvorrichtung (54, 57) im Sinne eines Druckmittel durchflusses betätigbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Fernbetätigungsvorrichtung
ein Sender (68) vorgesehen ist, der ein Signal in der
gleichen Kodierung liefert, wie die Positionssignale aus
der mit dem Motor (40) gekoppelten kodierten Scheibe
(44).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrich
tung wenigstens einen Hubzylinder (54) aufweist und zur
Steuervorrichtung ein Bauteil (46) gehört, das zwischen
den beweglichen Teil des Hubzylinders (54) und den ver
schiebbaren Teil (24) eines Ventils (12) bringbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das zwischen
geschaltete Teil selektiv den Durchgang des beweg
lichen Teils des Hubzylinders (54) zum Betätigen
des gewünschten Ventils (12) zuläßt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch eine bewegliche Platte mit einer Öffnung, die
zwischen das gewünschte Ventil (12) und dem oder einem der
Hubzylinder (54) der Betätigungsvorrichtung bringbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das zwischen
schaltbare Teil eine Kupplung zwischen dem beweg
lichen Teil des Hubzylinders (54) und dem angewähl
ten Ventil (12) bildet.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das zwischen
schaltbare Teil ein Stößel (46) ist, der vom Hub
zylinder (54) der Betätigungsvorrichtung in Rich
tung auf das Ventil (12) beaufschlagbar ist.
8. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventile (12) in an sich bekannter Weise auf einem Kreis
angeordnet sind und daß ein Arm (45) der Steuervorrich
tung (45, 46) auf einem Kreis bewegbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Motor (40) eine drehbare Aus
gangswelle (42) aufweist, die den Arm (45) der Steuervorrich
tung (45, 46) trägt.
10. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine an sich
bekannte Totmannschaltung mit einem Handgriff (81) für die
manuelle Betätigung der Steuervorrichtung (45, 46).
11. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eines der
Ventile (12) in an sich bekannter Weise zum Auslösen der
Funktionen für den automatischen Ablauf des Rückvorganges des
Ausbaugestelles ausgelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=10519963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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