DE31977C - Stofspropeller für Schiffe - Google Patents
Stofspropeller für SchiffeInfo
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- DE31977C DE31977C DENDAT31977D DE31977DA DE31977C DE 31977 C DE31977 C DE 31977C DE NDAT31977 D DENDAT31977 D DE NDAT31977D DE 31977D A DE31977D A DE 31977DA DE 31977 C DE31977 C DE 31977C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H1/00—Propulsive elements directly acting on water
- B63H1/30—Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
- B63H1/32—Flaps, pistons, or the like, reciprocating in propulsive direction
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
JOH. WEIKERTH in FRANKFURT a. M. Stofspropeller für Schiffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1884 ab.
Fig. ι giebt den Längendurchschnitt einer gezogenen
Messingröhre, deren innerer Durchmesser nur 3 cm, deren Länge jedoch 3,50 m beträgt. In dieser Röhre α b bewegt sich luftdicht
ein eiserner, mit Leder überzogener Kolben α, verbunden mit der sehr dünnen Führung
ß, die weniger luftdicht an den Wänden der Röhre liegt und nur den Zweck hat, den
Kolben α stets in derselben Lage zu erhalten. Der Raum zwischen α und β ist mit einer
Lage feinen Fettes ausgefüllt. Von der Führung des Kolbens geht eine hölzerne Stange ρ
durch α b hindurch und ist bei c mit einer gezahnten
Stange s s verbunden.
Diese Verbindung ist derart, dafs ss sich leicht um seine Längenachse drehen kann.
Links endet s s durch einen Stift in ein viereckiges Klötzchen k, wodurch ebenfalls die
Achsendrehung von s s ermöglicht ist. In die Zähne der gezahnten Stange s s greifen zwei
Schrauben ohne Ende γ' und γ", welche durch zwei Räder d d bewegt werden können.
Werden die Schrauben γ' und γ" bewegt, so greifen ihre stark erhöhten Gänge in die
Zähne von s s, bewegen diese nach links, ziehen dabei den Kolben α nach dem linken
Ende von ab, so dafs hinter α ein luftverdünnter
Raum entsteht. Ist s s weit genug nach links geführt, so erfafst zuletzt die
Schraube γ' durch ihr Ende r den Zahn m und dreht dadurch 5 s um seine Achse, bis
die Zähne aus den Schraubengängen treten und s s nur durch die Verbindung bei c und
den Stift in k getragen wird. Jetzt wirkt aber der Druck der Atmosphäre ungehindert auf
den Kolben a, und zwar bei einem Durchmesser desselben von 3 cm mit ungefähr 7 kg,
stöfst somit diesen mit grofser Geschwindigkeit nach rechts auf den Verschlufs der
Röhre α b, wenn dieser Stofs nicht eine andere Verwendung findet.
Um diese Vorrichtung zur Bewegung eines Wasserfahrzeuges zu verwenden, ist bei q mit
der Tragstange ρ des Kolbens α eine zweite Messingröhre g g, Fig. 2, von geringerem
Durchmesser und etwa 4 m Länge verbunden. Bei o, Fig. 2, verläfst diese Röhre durch eine
wasserdicht anliegende Messingbüchse einen schmalen Kahn, dessen Ende durch die Linie
x-x dargestellt werden soll, und taucht in die äufsere Wassermasse. Am Ende von g, rechts,
sitzen die Flügelruder H, welche um ihre Befestigung wie eine Thür um ihre Angeln, jedoch
nur bis zu einem gewissen Grade, drehbar sind, d. H. sich öffnen und schliefsen
können.
Stöfst der Luftdruck den Kolben α nach rechts, so wird auch g sammt H nach
rechts , und somit in die äufsere Wassermasse gestofsen, wobei sich die Flügelruder H öffnen
und wie eine Fläche auf die Wassermasse wirken, so dafs demnach das Fahrzeug selbst
nach links gestofsen wird. Bewegt sich der Kolben α nebst ρ und g langsam nach links,
so schliefsen sich die FlUgelruder bis zu einem gewissen Grade.
Bei der langsamen Bewegung von α nach links kann trotz der Fettlage zwischen α und β
durch irgend einen Mifsstand etwas Luft hinter den Kolben treten, so dafs nach dem Stofs s
seine ursprüngliche Lage nicht einnehmen würde. Diesen Fehler zu corrigiren, dient die
in Fig. 3 gegebene Vorrichtung. An der rotirenden
Welle w sitzt ein Hebel |, welcher bei der Umdrehung von w gegen die Nase y
stöfst und dadurch s nebst ρ und α (nach dem Stofs) vollständig in ihre ursprüngliche
Lage nach rechts drückt, wobei die etwa hinter α befindliche Luft durch das Ventil ν
entweicht. Es wird dabei vorausgesetzt, dafs s durch die hinter α befindliche Luft höchstens
um ι cm von der ursprünglichen Lage zurückbleibt, so dafs \ bei der Umdrehung gegen,
nicht auf y stöfst.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung erscheint y oben, weil vor dem Stofs s eine
Achsendrehung von etwa 900 gemacht ist. Ist s in die ursprüngliche Lage gebracht, so erfafst
die Schraube γ" mit dem Ende ihres Schraubenganges den Zahn n' an 5. Dieser
Zahn n' erscheint in Fig. 1 ebenfalls oben, befindet sich aber nach der Achsendrehung
von 5 auch an der Seite, also im Bereich des Schraubenganges von γ". Es bildet n1' eine
Feder, die sich nach dem Innern von s drücken läfst, welche Bewegung wirklich während des
Stofses eintritt, wobei n' an den Schraubengängen von γ" vorübergleitet. Sobald nun
durch die in Fig. 3 gezeigte Vorrichtung s ganz nach rechts geführt ist, wird n' frei, springt
nach aufsen vor und wird bei der nächsten Umdrehung von γ" durch das Ende des
Schraubenganges erfafst, ebenso n", und dadurch s um etwa 900 zurückgedreht, worauf
die Zähne von s von neuem erfafst werden und somit s selbst von neuem nach links bewegt
wird. Diese letzte Achsendrehung von s geschieht um so leichter, weil s verrichtungslos
und ganz lose daliegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zur Bethätigung des Stofspropellers H in der Röhre α b ein Kolben α, welcher durch das Getriebe sy' γ" d vorgezogen wird, um hinter sich in der Röhre α b eine Luftleere zu erzeugen, welche bewirkt, dafs der atmosphärische Druck nach Freigebung der Zahnstange den Kolben α und damit die Stofsstange zurückschnellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31977C true DE31977C (de) |
Family
ID=308025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31977D Expired - Lifetime DE31977C (de) | Stofspropeller für Schiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31977C (de) |
-
0
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