DE319692C - Fuellbleistift mit verschiebbarer Bleimine - Google Patents

Fuellbleistift mit verschiebbarer Bleimine

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DE319692C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Füllbleistift mit verschiebbarer Bleimine. Die Erfindung bezieht sich auf einen Füllbleistift mit verschiebbarer, dünner, eines Anspitzens nicht bedürfender Bleimine, die durch Druck auf einen am hinteren Halterende unter Federwirkung stehenden Knopf mittels Eingriffs eines federnden Zahnes in eine Zahnstange vorgeschoben werden kann. Das Neue besteht in der zweckentsprechenden Anwendung einer Anordnung, die für Füllbleistifte mit Vorschieben der Mine durch Druck gegen ihre Spitze bekannt ist. Es ist demgemäß die die Bleimine stützende Stange mit feiner Längsverzahnung versehen, in die als Schalt- und Sperrglied langgestreckte, federnd in die Stangenverzahnung eingreifende Zangen dienen. Von diesen ist die eine - die Schaltzange - mit dem hinteren Druckknopf verbunden und die andere - die Sperrzange - an einem Teil des Gehäuses befestigt, in dem der Druckknopf gelagert ist. Der Druckknopf ist in bekannter Weise auf das den Hauptteil des Bleistiftes bildende Gehäuse abnehmbar aufgesetzt. Bei Füllbleistiften erstgenannter Gattung mit von hinten her fest gestützter, beim Schreiben unbeweglicher Lage der Bleistiftmine ermöglicht die Anwendung der bekannten, mit Schalt- und Sperrklinken arbeitenden Vorschubvorrichtung für die Bleimine neben Handlichkeit und Widerstandsfähigkeit leichte Auseinandernehmbarkeit und Übersichtlichkeit.
  • In der Zeichnung ist ein Füllbleistift nach der Erfindung in einer Ausführung dargestellt. Es zeigen Fig. i einen Längsschnitt, Fig. s eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Querschnitt nach 3-3 von - Fig. i, Fig. 4 einen Querschnitt nach q.-q. von Fig. i, Fig. 5 den gleichen Querschnitt bei Ausschaltung der Klinken aus der Verzahnung, Fig.6 einen Querschnitt nach 6-6 von Fig. i, und Fig. 7 eine Ansicht von hinten.
  • Das Gehäuse des Bleistiftes setzt sich aus den beiden mi:teinänder verschraubten Hülsenteilen a und b zusammen. In das Vorderende des Hülsenteiles a ist der spitz kegelförmig zulaufende aufgeschnittene Führungskopf c für die Bleistiftmine d eingeschraubt. In den hinteren Teil e des Führungskopfes ist die Schub- und Stützstange f eingeführt, welche die Fortsetzung der Schaltstange g bildet. Diese fein gezahnte Schaltstange g wird von zwei Paaren dünner federnder Zangen 1a und i gehalten, deren Vorderenden wie Klinken in die nach hinten gerichteten Zähne der Schaltstange g eingreifen. Die als Sperrglied dienenden Zangenschenkel lt sind in ihren hinteren erweiterten Teilen röhrenförmig fortgesetzt und fest mit dem Hülsenteil b verbunden. Die als Schaltglied dienenden. Zangenarme i sind innerhalb der Zangenarme h nach hinten fortgesetzt und mit dem Schub- oder Vorschaltstift k verbunden, der hinten mit seinem knopfförmigen Ende aus der Hülse b- herausragt und unter Wirkung einer Druckfeder l steht. Die beiden Zangenpaare h und i sowie die Hülse a und der Stift k sind so miteinander verbunden, daß sie sich zwar in Längsrichtung beliebig gegeneinander verschieben können, aber bei Drehung um die Längsachse einander mitnehmen.
  • Die gesamten inneren Vorschubteile einschließlich der Stange f, g werden mit herausgezogen, wenn die Hülse b von der Hülse a abgeschraubt wird. Dann liegt der Hohlraum der Hülse ca von hinten her frei, so daß eine Bleimine von hier aus in den Führungskopf c hineingeschoben werden kann. Wird dann die Hülse b aufgeschraubt, so tritt dabei die Stützstange f mit ihrem vorderen Ende in die Höhlung des Führungskopfes ein. Es sei angenommen, die Stange f befinde sich in ihrer hintersten Stellung, bei welcher ein Anschlag in gegen die Sperrzangen h anstößt. Wird jetzt von hinten auf den Stift k gedrückt, so wird die Stange g, f mittels der Zangen lt um eine Zahnteilung vorgerückt und verbleibt in dieser Lage infolge Einwirkung der Sperrzangen h. Beim Zurückfedern des Stiftes k schleift die Schaltzange i über die Verzahnung hinweg und greift in den nächst hinteren Zahn ein, so daß beim Wiedereindrücken des Stiftes eine weitere Vorschaltung eintritt. So wird durch wiederholtes Niederdrücken des Stiftes k die Stützstange f so weit vorgedruckt, bis die Spitze der Bleimine vorn zum Vorschein kommt. Dann ist der Bleistift gebrauchsfertig. Beim Schreiben stützt sich die Mine hinten auf die Stange f, die ihrerseits in ihrer Lage durch die Sperrzangen la festgehalten wird.
  • Ist eine Mine aufgebraucht, so muß nach dem Abschrauben der Hülse b die Schubstange g wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht werden, wozu eine Ausklinkung der Zangen 1a und i aus der Verzahnung erforderlich ist. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß die Stange g um einen Winkel von go° gedreht wird, wobei man sie an der abgeflachten Stelle n anfaßt. Dann ruhen die Zangenspitzen auf den nicht gezahnten Seitenflächen der Stange 1a. Nach dem Zurückschieben der Stange lt erfolgt wieder eine Drehung um go°, so daß die Zangenspitzen wieder in die Verzahnungen eingreifen.
  • Rings um die Bohrung der Hülse a, die die Vorschubteile beim Zusammenstecken der Hülse aufnimmt, sind kleine Bohrungen o zur Aufnahme von Bleiminen vorgesehen, die zur Entnahme frei liegen, wenn die Hülse b abgeschraubt ist. Diese Minen können auch in einem anderen Teile des Bleistiftes untergebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Füllbleistift mit verschiebbarer Bleimine, die durch Druck auf einen am hinteren Halterende unter Federwirkung stehenden Knopf mittels Eingriffs eines federnden Zahnes in eine Zahnstange vorgeschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bleimine (d) stützende Stange (g) mit feiner Längsverzahnung versehen ist und als Schalt- und Sperrglied langgestreckte, federnd in die Stangenverzahnung eingreifende Zangen (lt, i) dienen, von denen die eine als Schaltzange dienende (i) mit dem hinteren Druckknopf (k) und die andere als Sperrzange dienende (h) mit dem abschräubbaren hinteren Teil (b) des Gehäuses (a) verbunden ist.
DE1914319692D 1914-04-28 1914-04-28 Fuellbleistift mit verschiebbarer Bleimine Expired DE319692C (de)

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